Flachdach sanieren nach Wasserschaden -- innen

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  1. krax

    krax

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    Hallo zusammen!

    Kurz zur Vorgeschichte:
    Das Flachdach meines Hauses wurde an mehreren Stellen "unsachgemäß" behandelt, so dass das Regenwasser an vielen Stellen stark in die Innenräume eindrang. In der Folge muss nun das gesamt Dach saniert werden. Bis auf die Sparren wird alles ausgetauscht.

    Der aktuelle Stand:
    Das Dach wurde außen erneuert. Der Aufbau von außen nach innen ist bisher wie folgt:
    3-4 cm Kiesschüttung
    EPDM-Plane (ich glaube es sind 0,5 cm)
    ca. 22 mm OSB4-Platten
    17 cm Sparren, die oben mit ca. 5 cm Dachlatten erhöht wurden


    Jetzt steht der Innenausbau an. Und da sowas für mich eine fremde Welt ist, sollen es die Handwerker machen. Lieder beginnt hier die Verwirrung. Das neue Dach von oben musste schnell drauf, da endlich das nachlaufende Wasser gestoppt werden musste. Innen habe ich etwas mehr Zeit, aber das wächst mir über den Kopf. Wo ist das Problem? Siehe da:

    Der Dachdecker hat oben auf die Sparren 5 Zentimeter Dachlatten draufgemacht mit dem Argument, dass dann 20 Zentimeter Dämmung zwischen die Sparren können und oberhalb in den 3 Zentimeter noch die Luft zirkulieren kann. An den Enden der Sparren ist ein kleiner Luftschlitz, der nach außen führt. Die Luft könnte dann von einer Seite rein und an der anderen wieder raus.

    Der Innenausbauer meinte, dass die 3 Zentimeter Abstand nicht notwendig sind und ich besser den gesamten Raum zwischen den Sparren dämmen sollte. Unten sollte dann eine "intelligente" Klimamembran drunter, Konterlattung und Gipsfaserplatten von Fermacell greenline.

    Um keinen Fehler zu machen schaltete ich zur Absicherung einen Architekten ein, der meinte, dass man besser von unten eine Dampfsperre einbaue. Weil die EPDM-Plane von oben ja ganz Dampfdicht sei, solle man von unten nichts hineinkommen lassen und die Folie muss vom Innenausbauer sehr sorgfältig verlegt werden. Das sei das wichtigste und dann wäre es egal, ob die Dämmung nun alles auffüllt oder nicht.

    Nun habe ich mir gedacht, ich beauftrage den Innenausbauer aber mit der Korrektur, dass er keine Dampfbremse, sondern eine Dampfsperre einbaut. Damit war ich eigentlich durch mit dem Thema. Leider habe ich noch etwas im Netz rumgestöbert (als Holzlaie vielleicht ein Fehler) und finde ein Dokument, das von dem Aufbau mit einer Luftzirkulation dringend abrät! (Seite 38, Abbildung 17.6, Kommentar d in http://www.informationsdienst-holz.de/shops/bwl/reihe3_teil5_folge2.pdf). Was nun? Soll ich den Auftrag erteilen die Seiten abzudichten, damit die Luft nicht mehr zirkulieren kann? Der Innenausbauer fand das keine gute Idee.

    Nach all dem monatelangen Chaos durch das undichte Dach (fremdverschuldet) kommen nun solche stressigen Themen. Es soll auf jeden Fall richtig gemacht werden, auch wenn es etwas teurer ist.

    Man kann zwar nicht viel erkennen, aber hier mal zwei Bilder des Daches von Innen

    Bild 1: Die Spanplatten von unterhalb der Sparren sind entfernt, oberhalb sieht man die OSB4-Platte, die Erhöhung der Sparren und die Sparren selbst:
    http://home.arcor.de/elkrax/SIMG0772.jpg

    Bild 2: Die Sparren enden vor der äußeren Wärmedämmung. Zwischen der OSB-Platte und der Wärmedämmung ist ein etwa 0,5 cm breiter Spalt, der nach außen führt, leider kaum zu erkennen.
    http://home.arcor.de/elkrax/SIMG0773.jpg

    Die Fragen also:
    - Dämmen, aber nicht ganz bis oben hin?
    - Dämmen, aber komplett ausfüllen?

    Noch wichtigere Zusatzfrage:
    - Luftzirkulation unterbinden und die Seiten abdichten lassen (nur wie)?

    Sofern für die Beantwortung noch Informationen fehlen, bitte melden.

    Ansonsten freue ich mich auf dienliche Hinweise, damit ich endlich wieder ein Dach über den Kopf habe.

    Dank und Gruß

    krax
     
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