Flüssiggas Brenntwerttherme mit Solar aber welche Puffergröße`?

Diskutiere Flüssiggas Brenntwerttherme mit Solar aber welche Puffergröße`? im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Wir stehen gerade vor der Entscheidung was für eine Flüssiggasbrennwerttherme wie in unserem neuen Haus verbauen wollen. Wir waren jetzt bei...

  1. #1 Lordzcyber, 02.07.2014
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    Wir stehen gerade vor der Entscheidung was für eine Flüssiggasbrennwerttherme wie in unserem neuen Haus verbauen wollen.

    Wir waren jetzt bei einem Heizungs und Sanitärbetrieb uns ein Angebot einholen.

    Da wurde uns eine 14KW Gasbrennwerttherme angeboten mit Solarkollektoren und einem Pufferspeicher von 210Liter.

    Es müssen mit dem Gerät 175qm2 beheizt werden.
    Nun meine Frage.

    Ist der Pufferspeicher ausreichen oder ist er eher zu kleiner oder groß?
     
  2. #2 Memento, 03.07.2014
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    Warum Flüssiggas? Ist das nicht mit das teuerste momentan? Anschlusskosten kommen da auch noch drauf.

    Ich bin ja ehr ein Fan von Wärmepumpe

    1. kein Schornstein
    2. Strom geht immer irgendwie (PV-Anlage), die kostet quasi nichts bzw bringt sogar ein Plus (Abschreibung, Vergütung, Stromersparnis)
    3. kein Puffer notwendig
    4. keine Solarthermie notwendig (Platz frei für PV-Anlage)
    5. kein teurer Gasanschluss

    Und lass dich net verarschen. Ich hatte mal ein Angebot für ein Fertighaus mit Gas + Solarthermie, auf die Frage was die WP Aufpreis kosten würde - > 10.000Euro (Aufpreis, also nur die Pumpe, der erst blieb gleich). Das is schmarn ich hab für mein Komplettes haus inkl. FBH 18.000 bezahlt inkl. Montage.

    14kW ist nen ziemlicher Brummer für 175qm. Wir haben für ca 250qm ne 10kw WP
    210 Liter Warmwasserspeicher? Oder Puffer für Solarthermie? Für Solar wäre es weng knapp, wenn dann macht man das bei Gas doch mit Heizungsunterstütung, oder ?

    210 Liter WW reichen für 2 - 3 Personen gut aus. Für 2 x Vollbad (Oberkante Unterlippe) hintereinander reichts allerdings nicht.
     
  3. #3 Lordzcyber, 03.07.2014
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    Die frage nach einer alternative stellt sich nicht mehr. Der flüsiggastank steht schon im garten. Zum thema der richtigen heizung gibt es ja viele ansichten. Der puffer soll für das warmwasser genutzt werden.
     
  4. #4 vollmond, 03.07.2014
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    MAn Kann sich jede Anlage schönrechnen.

    Eine PV in die Wp mit einrechnen halte ich für fragwürdig.
    Einen Schornstein braucht eine Gastherme auch nicht.
    Was ist teuer an einem Gasanschluss?

    Spass beiseite.
    Jede Anlage hat Vor und Nachteile.
    Bei dem heute vorherschenden Dämmwahn ist die Wahl der Heizung immer unwichtiger (das sehen die Heizungsbauer nur anders)
    Je besser gedämmt, desto weniger Heizlast liegt grundsätzlich vor. Wie diese immer geringer werdende Last bedient wird ist dann die Frage.


    Eine Gastherme liegt bei ca. 3k€ Anschaffung. Für eine WP kannst Du mit dem 2-3fachen rechnen. Thema Vorfinanzierung.
    Nach 20 Jahren müssen beide Anlagen ersetzt werden. Bei 3k€ Anschaffung ist das eine Rücklage von 150€/Jahr

    Beim Thema Energiekosten WP bist Du abhängig von Mutti (der deutschen Politik)- Ökostromumlage, KKW Laufzeitverlängerung, PV Vergütungen usw.
    Bei den Energiekosten Gas bist Du Abhängig von dem Lieferwillen ausländischer Konzerne. (Gazprom/Statoil usw.)


    Ich habe auch ne Gastherme , aber mit 300L Puffer (incl. Solatr-Brauchwasser)
     
  5. Jan81

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    Es gibt eine Formel um auszurechnen wie lange 14kw für 210l erwärmung brauchen. Ich persönlich schätze ca. 30-40 min. in der Regel beginnt der Brenner auch zu arbeiten, wenn die Temperatur unter bestimmten Punkt gesunken ist. Also wird es auch schneller gehen.

    Die Frage ist jetzt wie groß die Solathermie ist und man will diese ja auch nutzen, also ich persönlich würde auch eher auf die 300l gehen.

    Wir haben z.B. bein unserem Neubau eine 2-11kw GasTherme mit 120l (ohne Solar), aber 15 kw bei WW Erwärmung. Für 3 Personen reicht das.


    ps: Macht doch bitte nciht noch ein Thema auf und vergleiche zwischen Wärmepumpe und Gas usw. Jeder sollte für sich selber entscheiden.
     
  6. flo79

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    Ein Solarspeicher mit 210 Liter ist eher ungewöhnlich oder ist das ein Kompaktmodell? Also Therme und Speicher zusammen. Wieviel qm Kollis bekommt ihr denn? Normalerweise sind nebenstehende 300 Liter Speicher gängig bei der Konfiguration.
     
  7. #7 moderne.heizung, 03.07.2014
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    Hallo,

    Auch wenn eine Flüssiggasversorgung im Verhältnis zu einem Erdgasanschluss etwas teurer ist, wird diese Variante gerne bei einer zeitlich absehbaren Erdgasversorgung durch oder bei weit abgelegenen Immobilien verwendet, deren Heizsystem mit einer hohe Vorlauftemperatur betrieben werden, aufgrund ihres energetischen Standards. Eine Flüssiggasbrennwerttherme ist also gar nicht so abwegig.
    In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob es eine Heizlastberechnung für die Immobilie gibt, um die angegebenen 14 KW zu verifizieren. Hier sollten Einsparpotentiale durch eine Überdimensionierung nicht verschenkt werden. Wenn diese nicht vorhanden ist, sollte diese zeitnah erstellt werden. In einem nächsten Schritt wäre noch zu klären, warum nur eine solare Warmwassererzeugung geplant ist? Spricht etwas gegen eine Heizungsunterstützung? In der Folge beantworten sich auch die Fragen zur Größe der Solarkollektoren und des Pufferspeichers, der sich nicht nur aufgrund der fehlenden Eingangsdaten unterdimensioniert anfühlt. Für die weitere Planung würde ich einen SHK Fachhandwerker ansprechen.

    Beste Grüße
    Erik von moderne heizung
     
  8. flo79

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    Erik.

    weils ja so viele BW-Thermen mit Flüssiggas unter 14kw gibt. Heizlast zu rechnen ist immer sinnvoll aber auch wenn nur 6kw rauskommen gibts kein Gerät dafür. Deswegen modul die Teile ja.
     
  9. #9 Lordzcyber, 03.07.2014
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    Es handelt sich um ein Kompaktgerät
     
  10. #10 Lordzcyber, 03.07.2014
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    Einen Energieausweis habe. Weiß jetzt aber den entsprechenden Wert der Berechnung nicht aus dem Kopf.
    Bei eiiner Heizungsunterstützung schrecken mich die zusätzliche kosten ab. Prinzipiell bin ich der Meinung das die ganze Solartechnik am Ende auch bloß eine Plus Minus Null Rechnung ist. Die Solaranlage mit Einbau usw. Kosten mich auch schnell 3000Euro und wenn ich noch Heizungsunterstützend arbeiten will, wirds noch mal teurer.
    Laut Energieausweiss würde ich in 10Jahren ca. 3000Euro Heizkosten durch die Solaranlage sparen. Das heisst für mich, ich habe am Ende der 10 Jahre (Wenn nichts an der Technik kaputt geht, die Sonne günstig scheint usw.) paar Hundert Euro gespart, wenn ich glück habe.

    Heutzutage ist es aber vorgeschrieben mindestens eine Erneuerbare Energie zu verwenden. Das ist eigentlich der Grund warum ich überhaupt Solar mache.
    Wirklich was sparen lässt sich meiner Meinung nach nicht.
     
  11. #11 tgaeb01, 03.07.2014
    Zuletzt bearbeitet: 03.07.2014
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    Macht auch nichts, da es unzulässig ist, Ergebnisse aus EnEV/ KfW Nachweisen für die Dimensionierung einer Heizung oder zu Verbrauchsbeurteilungen zu verwenden.
    Im EFH mit normalen Nutzergewohnheiten eher eine Minus-Rechnung. Im Gewerbe mit über den Tag verteilten WW Verbrauch sieht das dagegen wesentlich positiver aus.
    Vergiß das mal schnell!
    Wer erzählt solchen Unsinn? Der Nachweisersteller? Schließlich gibt es Ersatzmaßnahmen (EEWG). Und wenn alle Stränge reissen, § 25!

    v.g.
     
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