Förderfähige Dachdämmung?

Diskutiere Förderfähige Dachdämmung? im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo zusammen, bisher habe ich immer nur als Gast im Forum gelesen, aber jetzt habe ich doch mal eine konkrete Frage. :D Wir möchten gerne in...

  1. Pasta

    Pasta

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    Hallo zusammen,
    bisher habe ich immer nur als Gast im Forum gelesen, aber jetzt habe ich doch mal eine konkrete Frage. :D
    Wir möchten gerne in einem Haus (Bj. 1967) das Dach ausbauen. Zu diesem Zweck werden u.a. Gauben eingezogen, das Dach neu eingedeckt und gedämmt. Uns wurde empfohlen, 18cm Volldämmung mit Mineralfaser WLG 035 zwischen den Sparren und eine 3cm dicke innenseitige durchgehende Wärmedämmung mit Mineralfaser WLG 035 anzubringen.
    Dadurch würden im Bereich der Gauben einen U-Wert von 0,26 und im restlichen Steildachbereich einen U-Wert von 0,20 erreichen. Das sind sicher schon keine schlechten Werte, aber bei der KfW wären sie erst förderfähig, wenn wir im Steildach ein U-Wert von 0,14 und in den Gaubendächern ein U-Wert 0,19 erreichen würden.
    Jetzt meine Frage: Hat hier jemand einen Tipp, wie wir diese förderfähigen U-Werte erreichen können? Gibt es Dämmstoffe (außer PS-Hartschaum), mit denen wir besser Werte erreichen könnten?
    Leider haben wir bei der Wahl unseres Architekten nicht so ein Glück gehabt, sodass er uns nur wenig weiterhelfen kann.:(
    Bin schon auf die Antworten gespannt!
    Herzlichen Gruß und schon mal vielen Dank!
    Pasta-Liebhaber:winken
     
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  3. R.B.

    R.B.

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    Wenn im Innenbereich keine weitere Dämmung möglich ist, bleibt nur eine Aufsparrendämung. Nachdem das Dach sowieso erneuert (neu eingedeckt) wird, wäre das vielleicht noch eine Option.

    Gruß
    Ralf
     
  4. Timmey

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    Hallo,

    wir haben auch gerade unser kpl. Dach (Haus Bj. 57) mit KfW- Fördermitteln saniert. Wir haben sämtliche energieeffizente Sanierungen mit einem Energieberater besprochen und geplant, was ich nur empfehlen kann.

    Wir hatten natürlich auch Probleme diese (wahnsinnigen) U-Werte zu erreichen, aber letzendlich doch einen Weg gefunden. Da wir nicht so viel Innenraum verlieren wollten, haben wir das kpl. Dach um 12cm nach außen aufgedoppelt. Dadurch haben wir eine Zwischensparrendämmung (035) von 28cm erhalten und zusätzlich wurde eine Holzfaserplatte (Isolair 35mm) als Aufsparrendämmung auf die gesamte Dachfläche verlegt.

    31,5cm Dämmdicke :irre U-Wert < 0,14 :bounce:

    Bei euch würde evtl. eine geringe Aufdopplung (Außen o. Innen) der vorh. Sparren und eine zusätzliche Aufsparrendämmung oder andere Mineralwolle (032) schon ausreichen um die geforderten U-Werte einzuhalten. Aber wie gesagt, ich würde euch für solche Berechnungen und Planungen einen Energieberater empfehlen.


    Gruß Tim
     
  5. Pasta

    Pasta

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    Die Beratung durch einen Energieexperten hat unser Architekt organisiert. Er hat uns auch vorgeschlagen, die Dachsparren zu verbreitern. Da er aber gleichzeitig auch der zuständige Statiker ist, meint er, wir müssten dann wahrscheinlich eine komplett neue Dachkonstruktion bauen lassen. :mauer Das würde die Kosten natürlich immens in die Höhe treiben. Das steht dann in keinem Verhältnis zu den möglichen Zinseinsparungen.:irre
    Wir hatten halt gehofft, es gäbe auch noch andere Möglichkeiten, z.B. Materialien mit besseren Dämmwerten. Unser Bankberater hat über irgendeine Zentralbank für uns herausgefunden, dass man mit einer Innendämmung von 19 cm mit einem Dämmstoff der WLG 028 einen U-Wert 0,14 erreichen kann. Leider finde ich im Netz aber keinen Dämmstoff mit diese WLG! :(
    LG Nina
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Du hattest ja EPS & Co. bereits ausgeschlossen. Ich kenne daher keine Alternativen.

    Gruß
    Ralf
     
  7. #6 gunther1948, 9. August 2011
    gunther1948

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    hallo
    wo ist das problem die nachweise für die förderfähigen werte und dachaufbauten führ ich 2-3 mal im monat, auch ohne neue dachkonstruktion.
    da ist doch eine gute basis versteh nicht wie dann die werte nicht möglich sein sollen.
    ich glaub dir diese konstellation nicht. entweder ist der experte keiner und noch schlimmer beide haben null peilung.

    gruss aus de pfalz
     
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  9. Pasta

    Pasta

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    Genau das ist unser Problem! :D Leider haben wir schon sehr viel Zeit und Energie in die Planung gesteckt u möchten nicht kurz vor dem Ziel den Architekten wechseln.

    Hast du einen Tipp für uns, wie wir die gewünschten Werte erreichen können? ;)

    Der Energieberater hat den Wärmeschutznachweis aufgrund der alten Bauakten und der Zeichnungen für den An-/Ausbau vorgenommen. Er war nicht einmal vor Ort, um sich das Haus anzusehen! :wow Wir hatten ein einziges gemeinsames Gespräch mit ihm und dem Architekten. Aber auch nur, weil wir darauf bestanden haben! Leider war das Ergebnis nur das, was ich in meinem ersten Beitrag geschrieben habe. :(
    Zur Zeit werden die Kosten für den Dachaufbau mit Modernisierung des Daches (inkl Fenster und Innenausbau) sowie die Erneuerung / Verbesserung der Dämmung des Daches und der letzten Geschossdecke auf etwa 45.000€ geschätzt. Gibt es jemanden, der ungefähr sagen kann, wie viel eine bessere Dämmung kosten würde?
     
  10. #8 gunther1948, 10. August 2011
    gunther1948

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    hallo
    entscheidend ist doch welches programm der kfw ihr anwenden wollt und welchen standart ihr erreichen wollt. in dem rahmen kann man dann 3-4 varianten durchspielen aber nix hier oneline.
    um irgend eine aussage zu kosten zu treffen braucht man flächen der einzelnen bauteile.
    ohne baubegehung läuft das eh nicht.

    gruss aus de pfalz
     
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