Frage bzgl. Betofpflastersteine

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  1. nebv

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    Hallo zusammen,

    wir erneuern gerade unseren Hofeinfart bzw. legen neue Betopflastersteine.
    Auch neue Wege werden im Garten geplant die ebenfalls mit Betonpflastersteine
    realisiert werden solten.

    Der Bodenaufbau unter den Betonflstersteinen (10x20x6cm) sieht je nach Nutzung ca 20-30cm
    gebrochenem Schotter (0-40mm) dann 3-4cm Sand (Körnung 0-4mm), vor.

    Da wir bisher reichlich Unkraut immer wieder aus den Fugen entfernen sollten, suchen wir nach einer Lösung um dies wenns ginge zu 100% zu unterdrucken..

    Die Fugen der neuen Pflastersteine sind extrem schmal und durch die Profilnasen gegeben (ich würde sagen ca. 1.5-2mm)
    Da passt nur sehr feinen Quarzsand rein. Wäre ein Fehler wenn ich den trockenen Quarzsand mit Zement mischen würde (3:1)
    und damit die Fugen fühle bzw rüttle? Oder wäre sogar angebracht zusätzlich Zement unter den Betonpflastersteinen mit dessen Sandbett zu mischen?

    Allein bei einer Unkrautfolie wäre ich mir sehr unsicher weil ich vermute das die Samen bis zur Folie weiterhin keimen können and das Problem wird damit nicht beseitigt.

    Auf Eure feedbacks würde ich mich sehr freuen
     
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  3. #2 SteveMartok, 19. Juli 2016
    SteveMartok

    SteveMartok Gast

    Hallo,

    Tragschichtstärke hört sich OK an, Pflasterbettung würde ich eher zu Split 2-5 mm raten, das hemmt schon mal das Wachstum von Spontanvegetation, bzw. Wildkraut etwas. Außerdem hat man nicht so mit Ameisen zu kämpfen, was bei Sandbettung öfter mal der Fall ist.

    Dann zum Pflaster: Das ist eine falsche Annahme, die oft getroffen wird, sowohl von Laien als auch (leider) von Pflasterfirmen: Die ,,seitlichen Nasen" an den Pflastersteinen sind keine Abstandhalter für die Fugen, leider wird es sehr oft falsch gesagt und dann auch verlegt, also Stein an Stein gedonnert. So hat man sehr schmale Fugen, kann diese fast nicht von Wildkräutern reinigen und Frostschäden gibt es auch schnell, gerade an den Rändern der einzelnen Steine.

    Es handelt sich hier in erster Linie um Verbund-Nocken, die als Verschiebesicherung dienen sollen, außerdem auch noch als Transportschutz.
    Das Pflaster wird in der Regel immer mit einer Fuge von 3-5 mm eingebaut, das kann man auch in den Datenblättern der Hersteller immer wieder nachlesen!!!

    Verfugen mit Sand-Zement-Mischung ist Quark, man versenkt quasi das Geld für den Zement in der Fuge, da kann man gleich die Scheine in die Fugen stopfen! Ähnlich ist es auch mit diversen speziellen Fugenmörteln- oder -sanden, meist sind diese nicht geeignet für Pflaster oder es taugt nichts...oder beides!
    Normalerweise wird in die Fugen Brechsand eingeschlämmt, das reicht völlig aus und man kann dann auch die Fugen sehr leicht reinigen! Außerdem wird die Versickerungsfähigkeit für Oberflächenwasser sehr gut gewährleistet!

    Einen 100%en Schutz gegen Wildbewuchs wird es nicht geben, wir leben zum Glück ja auch gerade noch so auf einer bunten Welt, wo zumindest von der Natur noch nicht alles Hochglanz, bündig oder absolut rein und sauber ist!
     
  4. nebv

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    Danke für die Antwort! hört sich alles sehr logisch an...
    Was wäre mit Split statt Sand UND Vlies zwischen Split und Pflaster ... Ich denke dass ansonsten:
    1. Der Sand aus den Fugen wird ausgewaschen
    2. und landet zwischen den Splitkörner was wiederum den Wildkraut unterstützt
    Danke und Gruss
     
  5. #4 Badmoon444, 6. August 2016
    Badmoon444

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    Hallo,

    ich denke, das Hauptproblem ist nicht das Unkraut "von unten", sondern vielmehr die Samen, die in der Sandfuge landen und dort keimen. Muß man halt hinterher sein....

    Ich habe auch gerade Pflaster verlegt mit ner 5mm Fuge. Wenn das Unkraut noch klein ist und der Sand trocken, kann man es sehr gut einfach rausziehen.

    Gruß
    Tobias
     
  6. #5 Steinsetzer, 6. August 2016
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    Richtig !

    Wenn die Bettung aus Kies besteht , warum soll der Fugenschluss gebunden sein ??????????????????? Welcher Sinn steckt dahinter ????????

    Testfrage : der Untergrund ist beweglich , die Fuge so weit als möglich " starr " da man(n ) meint Beton ist dauerhaft starr .

    Was passiert wenn der Untergrund arbeitet und die " Betonfuge " die eigentlich starr sein sollte / oder besser gesagt so gedacht war , auf dem beweglichem Untergrund mitarbeitet ?

    Richtig , nach einem Jahr ist diese Fuge kaum noch von Kornfraktionen die im Sandbereich anfangen zu unterscheiden .

    Merke : Bettungsmaterial ist gleich Fugenmaterial !

    MfG Stone
     
  7. #6 Steinsetzer, 6. August 2016
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    Nachtrag

    Dies würde man knapp einem Aufbau eines Gehweges ähneln . Spurrillen wären vorprogrammiert !

    Info : 6-er Steine nimmt man nicht für Fahrdynamik , eher für Fußgängerverkehr .

    Stone
     
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