Frage Erdung/PA im Altbau

Diskutiere Frage Erdung/PA im Altbau im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, wir sanieren ein Haus aus den 70 und aufgrund von Umbauen wird die Elektrik komplett erneuert. DIe Einspeisung erfolgt am Dach und...

  1. Langen

    Langen

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    Hallo,

    wir sanieren ein Haus aus den 70 und aufgrund von Umbauen wird die Elektrik komplett erneuert.

    DIe Einspeisung erfolgt am Dach und von dort geht aktuell 4x16mm² zur UV mit Zähler und wird dort aufgeteilt (TN-C-S)

    Als Erdungmaßnahme war bisher ein ca. 2m Bandeisen im Erdreich über 4mm² an die Metallwasserohre angeschlossen und von hier wiederum mit 4mm² an die Erdungschiene in der UV mit Zähler.

    Wir wollen nun folgende Maßnahme vornehmen:

    Vom Hausanschluß 5x16 zur neuen UV im Keller und wenn möglich im Hausanschluss bereits aufteilen (Kasten noch verplombt).

    Wenn nicht möglich, haben wir eben ne Ader zuviel, sei es drumm.

    Alle Heizungsrohre laufen nun im Keller neben der Verteilung zusammen, hier sollen die Ofenleitungen geerdert werden (Metall->Rest Kunststoff).

    Zusätzlich sollen in alle Bäder 1x16mm².

    Das einfachste wäre ein Staberder, dieser soll entweder in den Keller (Wir haben ein großen Keller, der zu 1. Drittel aus 2. Gewölbekellern besteht, hier gibts noch 2 Streifen Lehmboden, in die wir den Staberder eintreiben könnten und von hier 16mm² zur PA-Schiene) oder nach eben nach aussen und dann NYY 1x16 zur PA Schiene.

    Ich finde im Netz fast nur 2m Staberder, hier wird aber oft (je nach Boden) von bis zu 50m gesprochen:wow

    Aktuell ist gerade 2/3 des Kellers freigelegt (ca. 3,7m tief), könnte man hier vielleicht etwas mit der Erdung kombinieren?

    Wie sieht es mit der Sat Anlage aus, je nach Montageort muss der Mast geerdet werden. Daher will ich 16mm² zum Dachboden ziehen.
    Darf ich dies überhaupt "im" Haus ziehen (Schächte für Lüftung und Co nutzen) oder MUSS diese Erdung aussen am Haus geführt werden?

    Ich muss direkt entschuldigen, falls ich "DUMME" Fragen gestellt habe, die Zeit der Ausbildung als EEAN liegt einige Jahre zurück und das wissen wird seit 14 Jahren nicht mehr angewendet..... ausserdem wars ja auch Anlagentechnik und NICHT Betriebstechnik...:e_smiley_brille02:

    Gruss und Danke für Antworten
    Stefan
     
  2. Langen

    Langen

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    Hab jetzt keine edit-Funktion entdeckt....
    Es wird natürlich am Ende eine Messung zum PA ausgeführt, allerdings wollte ich böse Überraschungen vermeiden.

    Ne Kristallkugel hat natürlich keiner hier, aber vielleicht gibt es hier in etwa Erfahrungswerte (Grundfläche Keller ca. 280qm).

    Könnte man alternativ versuchen in der Nähe der UV den Beton aufzustemmen und ein Eisen darin "mitzunutzen"?

    Gruß Stefan
     
  3. Julius

    Julius

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  4. Dipol

    Dipol

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    Jeder blitzstrombelastete Erdleiter hat einen nach DIN EN 62305 zu berechnenden Trennungsabstand einzuhalten, was eine Innenableitung in den meisten Fällen ausschließt.

    Außerdem sollte man neue Antennenanlagen nur noch nach dem Stand der Technik mit isoliert angebrachten Fangstangen schützen. Das ist eine Aufgabe für Blitzschutzfachkräfte die dir auch einen korrosionsbeständigen Tiefenerder aus Edelstahl mit Vibrationshammer versenken können.

    Wenn man schon keinen Zugriff auf Basisnormen wie DIN VDE 0100-xxx, DIN EN 62305 und DIN EN 60728-11 hat, helfen der DEHN Blitzplaner, die ABB-Merkblätter des VDE, VDS-Empfehlungen und das Archiv der Zeitschrift de weiter.


    http://www.vde.com/de/Ausschuesse/Blitzschutz/Publ/Fkr/Seiten/Blitzschutz-Praxis.aspx
    http://www.de-online.info/archiv/2008/01-02/index.php?Page=elektroinstallation02.html

    Dann stellt sich aber auch die Frage ob mit dem fehlenden Know How eine so umfassende Installation zu verantworten ist.
     
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