Frage zu: Anschluss des Pflasters an die Hausfassade

Diskutiere Frage zu: Anschluss des Pflasters an die Hausfassade im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Hallo Experten, hab eine Frage zum Thema Anschluss des Pflasters an die Hausfassade. Wie ihr auf meinem Foto erkennen könnt, wurde bei meinem...

  1. Stardax

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    Hallo Experten,
    hab eine Frage zum Thema Anschluss des Pflasters an die Hausfassade.
    Wie ihr auf meinem Foto erkennen könnt, wurde bei meinem Neubau keine Noppenfolie verwendet, sondern nur Kies ans Styrodur gekippt und die Unterkante des Aussenputzes mit einer Art Dichtschlämme gegen aufsteigendes Wasser geschützt.
    Nun möchte ich pflastern, wobei ich ganz an die Mauer gehen will (ca. 3 cm Abstand). Auf Nachfrage bei meiner Bauleitung wäre es kein Problem einfach 16/32 Riesel an die Hauswand zu füllen und dann mit Splitt aufzufüllen und darauf zu pflastern. Der Abstand ab 10cm zur Hauswand wird statt mit Riesel mit Frostschutzkies aufgefüllt.
    Ist das ohne Folgeschäden (Wasser) an der Fassade so in Ordnung, oder würdet ihr in dem Bereich in dem der Putz quasi unter der Oberfläche liegt eine Noppenfolie verlegen, als Schutz vor Beschädigung und Art Drainage?

    Vielen Dank schon mal im voraus!
    Gruß Martin
     
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  3. #2 tooonebee, 22. Juli 2010
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    Ist an der Hausfassade ein WDVS aufgebracht ?

    Gruß
    Steffen
     
  4. Stardax

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    Nein, keine Außenisolierung, Ziegel ist ein T9, darauf Isolierputz und eine dünne schicht Edelputz, nach unten ist dann ab Kellerdecke nur noch Styrodur.
    Siehe auch Foto!

    Vielen Dank!
     
  5. #4 tooonebee, 23. Juli 2010
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    Habe noch schnell @home in die Richtlinien geschaut ...

    1. bis 5cm über Geländeoberkante soll der Putz abgedichtet werden (z. B. Dichtschlämme)
    2. Noppenfolie bis Geländeoberkante
    3. die erste Reihe Pflastersteine oder Kantensteine soll betoniert werden!?

    zu 1.
    es gibt auch Abdichtungen, welche überstreichbar sind und optisch keinen 5cm Rand an der Fassade lassen


    Eventuell gibt es auch noch andere Richtlinien oder Vorgaben, habe nur die eine aktuelle @home.


    Gruß
    Steffen
     
  6. Stardax

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    Hallo Steffen,
    vielen Dank schon mal an dich, für deine Antworten!
    Die erste Reihe hätte ich nicht betoniert, sie kann ja normalerweise nicht verrutschen, oder sollte man die besser anbetonieren?
    Hast du einen Tipp für eine güstige farblose Dichtschlämme?

    Danke!!!
     
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  8. #6 tooonebee, 23. Juli 2010
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    Bin leider nicht vom Fach, habe mich aber in die Richtlinien eingelesen, da bei mir nur Murks gemacht wurde.

    Farblose Dichtschlämme gibt es glaube ich nicht!? In den Richtlinien wird nur auf überstreichbare hingewiesen. Eigentlich wird meist an den Häusern auch eine Sockel optisch ausgebildet.

    Vermutlich wird das Betonieren vorgegeben, da die Pflastersteine druck auf den Putz oder die Kellerdämplatten ausüben können. z.B. durch Wärmedehnung im Sommer oder durch Belastung / Befahrung. Der Druck führt zu Rissen und Spritzwasser / Regenwasser kann eindringen ......*ist nur eine These von mir*

    Bei mir wurde bis an die Hauswand gepflastert und keine Noppenfolie eingebracht, wodurch nach ca. 6 Monaten die ersten Risse in der Abdichtung und im Putz vorhanden waren.

    Ich werde bei mir ca. 10 -20 cm Abstand von der Hauswand halten und Kantensteine einbetonieren. Im Freiraum wird Kies aufgefüllt. Den Kantenstein lasse ich etwas über das Pflaster überstehen.

    Gruß
    Steffen
     
  9. #7 Der Polier, 2. August 2010
    Der Polier

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    Hallo Stardax,

    eine farblose Abdichtung gibt es nicht. Meist ist sie zementgrau und überstreichbar.
    In Deinem Fall würde ich Dir "Suberflex D 2" von der Firma Deitermann empfehlen. Ist nicht ganz billig aber qualitativ sehr hochwertig. Diese kannst Du mit einem Flächenstreicher mühelos verarbeiten. Höhe = 5-10 cm über Fertig Gelände. Nach vollständiger Durchtrocknung stellst Du eine Noppenbahn mit Filtervlies und Gleitfolie davor. Die Gleitfolie zeigt in Richtung der Abdichtung, um eine mechanische Beschädigung durch Hebungen und Senkungen des Pflasterbelages während der Frostperioden zu vermeiden.
    Eine Pflasterreihe in Beton zu versetzen ist nicht nötig, da der Belag bis an die Fassade verlegt werden kann.
     
Thema: Frage zu: Anschluss des Pflasters an die Hausfassade
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