Frage zu Aushubsangebot

Diskutiere Frage zu Aushubsangebot im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo, Ich komme aus Oberösterreich, und wir in öst. kein passendes Forum für diese Themen fragen, hab ich mich hier angemeldet und hoffe...

  1. mili988

    mili988

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    Hallo,

    Ich komme aus Oberösterreich, und wir in öst. kein passendes Forum für diese Themen fragen, hab ich mich hier angemeldet und hoffe Rückmeldung zu erhalten.

    ich hätte eine Frage zum Angebot, dass ich von einer oö. Aushubfirma erhalten habe. Es gibt eine Position im Anbot, die sich mit dem Abtransport des Schotters beschäftigt. Nun meine Frage: Ist das vertretbar (der Abtransport, der fast 9000 Euro kostet) wenn ich den Boden später noch zum Hinterfüllen meines Kellers brauche. In der nächsten Position MUSS ich 12€/tonne für Drainaigeschotter bezahlen. Ich denke fast, dass die Firma den Boden selber lagert und mir diesen gleichen dann VERKAUFT!!!

    Da ich fast 2000m² grund besitze, könnte ich ja auf meinen GRUND den Schotter, der ausgehoben wurde zwischenlagern und nach dem Kellerbau hinterfüllen. Hierbei geht die Firma selbst von Bodenklasse 1-4 aus..

    Ist dies ein Trick bzw. eine Abzocke der Erdbaufirmen oder warum wird das gemacht?!?!?
    Vielleicht könnt ihr mir hier Tipps geben. Eventuell gibt es einige Punkte, die noch wichtig sind bzw. zur Sprache stehen.

    Anbei das ANBOT: Logo usw habe ich weggetan....

    [​IMG]

    LG
    mili988
     
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  3. Bautz

    Bautz

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    Du benötigst natürlich nur ein Bruchteil des Aushubmaterials zum Hinterfüllen. Insofern muss in jedem Fall der größte Teil des Aushubs abgefahren werden, es sei denn Du hast anderweitig Verwendung dafür.

    Wenn das Aushubmaterial zum Hinterfüllen geeignet ist, musst Du natürlich keinen zusätzlichen Schotter anfahren lassen. Ob das so ist, sagt Dir ein evtl. vorhandenes Baugrundgutachten. Bindiger Boden bspw. ist nicht zum Hinterfüllen geeignet.
     
  4. mili988

    mili988

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    mir ist das schon klar, dass ich einen Bruchteil zum hinterfüllen brauche, aber warum trägt diese Firma, gleich alles weg, um dann wieder mir Hinterfüllschotter zu verkaufen...Ich weiß nicht was mit dem restlichen Schotter passiert und es wird sicher Firmen oder Häuslbauer geben, die den Schotter bzw. Boden brauchen. Lieber verschenke ich ihn, bevor ich Gebühren dafür bezahle.

    Ich denke, es wär besser, wenn diese Firma eine Bodenbegutachtung durchführt (wie du sagst) und dann entscheidet was gemacht wird. Insofern ist dieses Angebot nicht schlecht, aber auch nicht gut...
     
  5. Stef1969

    Stef1969

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    Das wird schon (zumindest was die Kosten betrifft) an Dir allein hängen bleiben.
     
  6. mili988

    mili988

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    ok, was würdest du mir vorschlagen?...ich kann mir nicht vorstellen, dass ich den Boden wegbringen muss (um viel Geld), um ihn dann um 12 euro die tonne wieder zu kaufen, um geeignet hinterfüllen zu können....ist ja lächerlich :)
     
  7. Wieland

    Wieland Gast

    Was bedeutet Schotter auf Ihrem Grundstück ? Gewachsener Boden ?
    Oder enstandener Schotter nach erfolgter Millisekunden / Zündung / Sprengung ?
    Wie sind die Arbeiten die Vergabe - die Eigentumsverhältnisse der anfallenden Materialien Abfälle in Ihrem Bauvertrag geregelt?

    Grüße
     
  8. Wieland

    Wieland Gast

    Beitrag bitte vergessen !!!
     
  9. #8 Manfred Abt, 13. April 2011
    Manfred Abt

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    Im Grunde rätseln wir herum, wie die Verhältnisse sind und/oder wem was nicht klar ist.

    Angebot sagt:
    • vorhandenen Boden ausbaggern, abfahren und entsorgen
    • neuen Drainageschotter einbauen

    aber:
    • keiner weiß offenbar, ob der vorhandene Boden überhaupt Schotter ist
    • oder sollte es Schotter sein, ob er zum Wiedereinbau geeignet sein
    • und sollte er zum Wiedereinbau geeignet sein, ob er als Drainageschotter geeignet ist
    • und so wie sich das Angebot liest weiß vermutlich aber auch keiner, ob Drainageschotter überhaupt erforderlich ist

    Mit einem vorlaufenden Bodengutachten kann man eine Richtung bekommen, ob der vorhandene Boden für den vorgesehenen Zweck geeignet ist.

    Also: Aufgabe für den Planer vor Ort, in Ö nennen die sich wohl Baumeister.
     
  10. #9 Ralf Dühlmeyer, 13. April 2011
    Ralf Dühlmeyer

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    Und was machst Du Sparfüchslein, wenn niemand Deine Geschenke annimmt, weil die wissen, was das für (möglicherweise) Dreck ist??? Also ich mein - ausser einem dummen Gesicht.

    Dann holst Dir einen her, der das Zeugs auflädt und entsorgt. Das ganze dann vielleicht für 60 oder 70 € statt knapp über 40. :p

    Wir sparen - koste es, was es wolle!
     
  11. svjm

    svjm

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    Nur eine Verständnisfrage...

    ... weil meine Lesebrille zu kurz ist.

    Stimmt das Angebot mit ca. 2000 cbm Aushub?
    Das wird eine ansehnliche Grundfläche, also mehr als ein EFH.
    Ansonsten habe ich im Moment nichts Sinnvolles beizutragen.
    svjm
     
  12. #11 Ralf Dühlmeyer, 13. April 2011
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    Upps - ich hatte 200 gelesen :o
     
  13. mili988

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    ach mein gott, das kann man auch anders beantworten. :) wennste mal in einen informatikerforum schreibst musst aufpassen, dass du auch nicht so eine Antwort bekommst :)
    LG
     
  14. mili988

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    das mit 2000 stimmt, ich baue eine frühstückspension.lg
     
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  16. svjm

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    Dann stehen also keine 2000 qm als "Zwischenlager" zur Verfügung.
    Dann würde ich, sobald Bodenbeschaffenheit feststeht, nur das Material, das auf dem Grundstück verbaut werden kann (Baugrube, Geländemodellierung) lagern, den Rest abtransportieren lassen. Erneutes "anfassen" kostet zusätzliches Geld.

    In D gab es lokale "Bodenbörsen", vielleicht gibt es das im Nachbarland auch.

    Meine Gedanken dazu.
    svjm
     
  17. mili988

    mili988

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    Danke vielmals, du hast mir geholfen :)
    GLG aus dem Alpenstaat :)
     
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