Frage zu Dämmung/Dämmstärke in Trockenbauwand

Diskutiere Frage zu Dämmung/Dämmstärke in Trockenbauwand im Trockenbau Forum im Bereich Neubau; Hi, nachdem ich hier im Forum und via Google versucht habe zu verstehen wie man Trockenbauwände im Normalfall (ohne hohen Ansprüchen gerecht zu...

  1. Normi2020

    Normi2020

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    Hi,
    nachdem ich hier im Forum und via Google versucht habe zu verstehen wie man Trockenbauwände im Normalfall (ohne hohen Ansprüchen gerecht zu werden) aufbaut, bin ich etwas verunsichert.
    Fachleute und Systemhersteller empfehlen durchwegs für 50/75/100 Wände jeweils 40/60/80 Dämmplatten/Filz zu verwenden.
    Andererseits lese ich bei Schallschutz spezfischen Informationen (von den gleichen Herstellern), dass Volldämmung +4 dB bringen kann/soll. Weiters verstehe ich dann nicht, warum Hersteller von Dämmmaterial dennoch 50/75/100 Dämmmaterial anbieten, wenn das nicht gebräuchlich ist. Einige Produkte gibt es zum Beispiel gar nicht als 40 oder 60er Stärke. Andererseits gibt es manche Produkte nicht als 75'er. Bei meinen Produktrecherchen habe ich immer darauf geachtet, dass das Produkt für Trennwände angeboten wird.

    Kann es sein, dass der Fachmann genau weiß was er tut und natürlich 40/60/80er verwendet und die Hersteller auch die sturen Heimwerker bedienen möchten und wider besseren Wissens auch Trennwandplatten (oder wie die Hersteller die Produkte auch immer Bezeichnen) mit 50/75/100 anbieten?
    Bei Platten habe ich eine Tendenz zu den Professionisten und bei dem Klemmfilz eher zu den Heimwerkern erkannt...

    Was ist die Begründung für einen Luftspalt bei Dämmung in Trockenbauwänden? Das habe ich noch nicht durchschaut. Geht es hierbei nur um Materialersparnis?
    Vielen Dank für etwas Licht ins Dunkle :o
     
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  3. Baugrube

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    Das soll wohl der schalltechnichen Entkoppelung dienen.
     
  4. #3 Gast943916, 25. Januar 2016
    Gast943916

    Gast943916 Gast

    40/50/60/80/100 mm Trennwandplatten sind durchaus üblich, je nach Profilstärke, 75 mm sind mir auf anhieb von keinem Hersteller als Trennwandplatte bekannt, ergäbe aber auch keinen Sinn

    z. B. Leitungsverlegung
     
  5. lawrence

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    Er meint wohl die Breite der cw-profile, welche ja 50/75/100/125/150 sind
     
  6. #5 Gast943916, 25. Januar 2016
    Gast943916

    Gast943916 Gast

    die 60er hast du vergessen...:bierchen:
     
  7. Normi2020

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    Ja die unüblichen Wandstärken hab ich jetzt nicht bedacht :think
    Für die Leitungsverlegung kann man ja auch einschneiden. Bei den Durchführungen durch die Profile müssen die ja auch in die Profilmitte geführt werden...
    Dass es wenig Trennwandplatten mit 75mm nicht gibt habe ich auch festgestellt. Rockwoll Sonorock gäbe es schon als 75mm Variante. Klemmfilz gibt es wesentlich mehr in 75mm Varianten. In den Beschreibungen der Hersteller sieht man in den Bildern eigentlich immer die Ständerwände voll ausgefüllt. Nur lassen sich Hersteller von Profilen und Platten gar nicht über die Verwendung von Dämmsystemen aus.

    Ist der einzige Vorteil bei der Verwendung von 75 Profilen eine 60 Dämmplatte die Leitungsverlegung? Oder dient der Spalt von 15mm noch einem anderen Zweck wie Schallschutz o.Ä.?
     
  8. Normi2020

    Normi2020

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    Was mir noch aufgefallen ist, dass ein Hersteller in der technischen Beschreibung folgendes notiert hat:

    Anwendungshinweise
    Nur die Vollfüllung des Hohlraum es optimiert die Schalldämmung.
    Eine Teilfüllung des Gefaches ist ohne zusätzliche Sicherung des Dämmstoffes möglich, wenn die Dämmdicke die Hohlraumdicke um nicht mehr als 25mm unterschreitet und der Dämmstoff mit 20mm Überlänge eingebaut wird. Das bedeutet, dass bei Profilen CW 100 der TW-KF 75, bei CW 75 der TW-KF 50 ohne Zusatzsicherung eingebaut werden kann. In Österreich wird der Nennwert der Wärmeleitfähigkeit λD zur Berechnung des U-Wertes herangezogen.

    Handelt sich um einen Klemmfilz. Gibt es für Platten und Klemmfilz andere Regeln?
     
  9. Normi2020

    Normi2020

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    Nachdem ich mich mit mehreren Personen unterhalten und bei unterschiedlichen Herstellern nachgelesen habe, hege ich folgendende (bestätigte) Vermutung:
    Dämmplatten neigen zum Aufgehen und können bei "Volldämmung" die Wand ausbeulen (minimal aber sichtbar).
    Klemmfilz mit weicherer Struktur hat diese Eigenschaft nicht weshalb hier auch zu Volldämmung geraten wird um eine optimale Schalldämmung zu erreichen. Da Platten und Filz lt. Datenblatt ähnliche Schalldämmeigenschaften hat, würde sich ja Filz eher zu Verarbeitung anbieten.
     
  10. sarkas

    sarkas

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    Na das hab ich ja noch nie gehört. :wow
     
  11. R.B.

    R.B.

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    Du hast auch noch nie versucht 100er Dämmung in 75er Profile zu stopfen. :D
     
  12. Bauking

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    Die Fragestellung ist schon sinnfrei, Klemmfilz läst sich immer etwas stauchen, ebenso gibt es ihn in allen erdenklichen Stärken.
     
  13. Skeptiker

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    Für Metallständerwände gilt:

    Klemmfilz wird stumpf zwischen Rechteckprofile geklemmt, mit möglichst wenig Längsstössen. Trennwandplatten werden seitlich in CW-Profile und vertikal in UW-Profile eingeschoben. Dafür steht aber nicht die gesamte rechnerische Hohlraumtiefe zur Verfügung. Abgesehen davon wäre es für die Hände des Verarbeiters keine Freude. Auch die Verarbeitung unhandlich langer Bahnen wäre nachteilig, während stumpfe Stöße in leichten Trennwänden nichts ausmachen, wird ja hauptsächlich der Hohlraum bedämpft.

    In Holzständerwänden ohne Wärmdämmwirkung wüsste ich nicht was gegen den Klemmfilz spricht - außer der fehlenden Systemkonformität mit ihren möglichen Konsequenzen.


    mit skeptischen Grüßen!
     
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  15. Peeder

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    in #2 schon beantwortet
     
  16. sarkas

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    Das stimmt! :konfusius Aber man lernt ja nie aus. :bef1013:
     
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