Frage zu richtigem Umgang mit Holzständerhaus

Diskutiere Frage zu richtigem Umgang mit Holzständerhaus im Holzrahmenbau / Holztafelbau Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen! Ich heiße Chris, komme aus BW und habe gerade ein Holzständerhaus erworben. Die Übergabe erfolgt erst in 2 Monaten, daher macht...

  1. BergWat

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    Hallo zusammen!

    Ich heiße Chris, komme aus BW und habe gerade ein Holzständerhaus erworben. Die Übergabe erfolgt erst in 2 Monaten, daher macht man sich vorab schon den ein oder anderen Gedanken. Ich bin bisher kein großer Fan von Holzständer gewesen, bin es weiterhin auch nicht. Da das Haus allerdings unseren Vorstellungen entsprach, sehr gepflegt war und das Grundstück uns dazu auch noch sehr zusagte, haben wir zugegriffen. Die Marktlage ist hier in Richtung Bodensee nun mal schwierig :motz

    Das Haus ist von 2004/05, scheint nicht das teuerste Modell gewesen zu sein. Leider hat es keine Installationsebene, die Innenwand verfügt über eine 9,5mm GK, 12mm OSB, dann kommt schon die Dampfsperre. Ich weiß noch nicht so richtig, wie ich damit umgehen soll. Im Grunde darf ich ja maximal mit 20er Spax in die Wand um nichts zu letzten.

    -Wie hänge ich nun eine Wohnwand auf, oder den TV?
    - Wie gehe ich mit Löchern um, die mir der Vorbesitzer sicher hinterlässt?

    Irgendwie muss das ja gehen, denn auch die Küchenschränke hängen an der Außenwand.
    Ich freue mich über Anworten!
     
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  3. R.B.

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    Ich vermute mal, da wurden zwischen den Ständern Verstärkungen angebracht in die man dann die Halterungen für die Hängeschränke geschraubt hat. Für geringere Lasten gibt es auch passende Dübel, den TV kriegt man damit mit Sicherheit fest.

    Bei den Dübelherstellern gibt es umfangreiche Infos, welches Produkt bei welchem Wandaufbau welche Lasten abkann.
     
  4. Neutal

    Neutal

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    Im zweifel kann man ohne größeren Aufwand noch eine Installationsebene einziehen und viele Probleme sind vom Tisch. Auch die Verkabelung für Fernseher und Co verschwinden so hinter der Wand. Alternativ kann partiell auch eine Wandverstärkung vor der eigentlichen Wand montiert werden.
     
  5. BergWat

    BergWat

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    Das ist interessant, denn an sowas hatte ich auch schon gedacht. Allerdings war ich mir bisher sehr unsicher ob das überhaupt Sinn macht und ob ich die Gefahr eingehe, dass sich hinter der mit Abstand angebrachten Holzplatte eventuell Schimmel bilden könnte.
     
  6. Gwenny

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    Warum? Eine Installationsebene hat doch immer Abstand.
    Die sicherlich entscheidene Frage ist doch, wie der gesamte Wandaufbau aussieht.
    Vielleicht hat man als Immobilienassistent Kontakt zu guten Planern?
     
  7. BergWat

    BergWat

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    Hallo Gwenny,

    ja, Kontakte sicher! Aber man will ja nicht immer wegen jeder Kleinigkeit Sache auch noch mit privaten Dingen zu den Leuten rennen.

    Es ging mir bei meiner Aussage nicht um den Abstandselbst, sondern um die eventuelle Gefahr von sich dahinter bildendem Kondensat.
     
  8. Neutal

    Neutal

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    Solange die Vorgestzte Ebene nicht zu stark wird und der Schichtaufbau max 20% der Wandstärke einnimmt, sollte nichts passieren.
    Die Bedenken sind schon gerechtfertigt, sind aber durchaus vermeidbar. Im Zweifel lassen sie den Aufbau einmal durchrechnen, dann sind sie auf der sicheren Seite
     
  9. Cascada

    Cascada

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    Schwere Gegenstände (Hängeschränke/Küche usw.) werden i.d.R. direkt am Ständerwerk angebracht. Die Balken verlaufen in regelmäßigen Abständen (z.B. 62,5cm, je nach Firma) senkrecht. Normalerweise existieren Pläne, in denen das komplette Ständerwerk (Außen- und Innenwände) ersichtlich ist. Nur richtig messen muss man noch.
    Und leichtere Sachen sollten bei dem Wandaufbau ja kein Problem darstellen.
    Warum sollte das Haus kein teures Modell gewesen sein? Der innere Wandaufbau ist doch in Ordnung und eine Installationsebene sicherlich nicht notwendig.
     
  10. BergWat

    BergWat

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    Danke für eure Antworten.

    Ein Problem habe ich - die Pläne sind dahingehend leider nicht detailiert genug, als das ich es herauslesen könnte. Und da des den Hersteller leider seit 2008 nicht mehr gibt, siehts da auch mau aus.

    Hilft hier eventuell ein "Balkensucher"?
     
  11. Taipan

    Taipan

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    ACHTUNG Bevor hier wieder Legenden entstehen! Dabei geht es nicht darum, dass 20% der Wandstärke innerhalb der als Dampfbrmese wirkenden Schicht liegen dürfen! Es geht hier um 20% der Wärmedurchgangswiderstandes (R)! Das ist ein Erfahrungswert!

    Die DIN 4108-3 beschreibt im Abschnitt 4.3.2 ganz genau, welche Konstruktionen als tauwasserfrei gelten und welche tauwassergefährdet sind. Alles, was nicht unter 4.3.2 als tauswasserfrei ausgewiesen ist, MUSS nachgewiesen werden!
     
  12. R.B.

    R.B.

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    Könnte funktionieren. Da die Wand anscheinend auch mit OSB beplankt ist würde ich aber nicht darauf vertrauen, dass diese Teile korrekt anzeigen. Es soll angeblich auch Balkenfinder geben die in der Lage sind die variierende Schichtdicke zu erkennen, aber mir ist so etwas noch nicht unter die Finger gekommen, bzw. die die ich in der Hand hatte, haben bei solchen Tests stets versagt.
     
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  14. Neutal

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    Danke Taipan für die richtigstellende Ergänzung.
    Ich hatte tatsächlich mal einen Balkenfinder der bis 3 cm durch Holz hindurch relativ genau die Stnder angezeigt hat. Im Trockenbau ging es noch besser. Es war ein recht günstiges Gerät und hat leider schon den Geist aufgegeben.
     
  15. Taipan

    Taipan

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    Keine Ursache ... Du hattes ja schon geschrieben, dass es gerechnet werden sollte ... ich wollte nur deine aus dem Bauch getätigte Aussage ein wenig unterfüttern ... DAFÜR sind wir BEF.
     
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