Frage zum Kanalanschluss

Diskutiere Frage zum Kanalanschluss im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo bei uns ist es so, dass unser Haus ja tiefer liegt als die Straße. Aus dem EG reicht das Gefälle gerade so um an den Kanal in unserer...

  1. Jessi75

    Jessi75

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    Hallo

    bei uns ist es so, dass unser Haus ja tiefer liegt als die Straße. Aus dem EG reicht das Gefälle gerade so um an den Kanal in unserer Straße zu kommen. Aus dem Keller müssen wir pumpen. Es gab in dem Haus auch schon mal Rückstauschäden. Unterhalb unseres Grundstücks ist ein Park wo auch ein Kanal liegt. Jetzt hat unser Tiefbauer gemeint, es sei sinniger (und wohl auch nicht viel teurer aber auf Dauer sicherer) an den Kanal unten anzuschließen. Nach der ersten Anfrage bei der Stadt ist dies auch möglich, wir müssen nur natürlich alle Kosten tragen. Es müssten ca. 85-100 m Kanalrohr verlegt werden.

    Was meint ihr? Lohnt sich das? Oder doch besser pumpen? Ich hab schon etwas Angst, dass wir irgendwann wieder Wasser im Keller haben...
     
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  3. gast3

    gast3 Gast

    na - so nicht wirklich kalkulierbar - stell dir mal vor die Kanaltrasse läuft plötzlich durch eine Altablagerung und ihr habt Entsorgungskosten, für die ihr (fast) ein neues Haus bekommt oder aber Bodenklasse 6 / 7 oder aber eine teure Wasserhaltung .... also viele, viele ????

    aber vieleicht wisst ihr ja mehr
     
  4. Jessi75

    Jessi75

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    Also ich habe nicht so wirklich viel Ahnung davon und versteh leider auch nur die Hälfte von dem, was du mir geschrieben hast. Es ist so, dass unser Tiefbauer, der gerade die Fundamente aushebt, uns diesen Vorschlag gemacht hat.

    Ich versuche zu verstehen. Meinst du

    Altablagerungen in der Erde, die bis zum aufbuddeln unentdeckt geblieben sind und dann zum Vorschein kommen und entsorgt werden müssen?

    Was ist Bodenklasse 6/7 und eine teure Wasserhaltung?
     
  5. gast3

    gast3 Gast

    OK ..

    bei Parkanlagen und ähnlichen nicht bebauten Flächen in NRW bin ich immer skeptisch, weil diese oft aus gutem Grund nicht bebaut wurden - u.a. wegen Auffüllungen / Verfüllungen etc., wo dann oft belastete Materialien verkippt wurden, was dann zu immensen Entsorgungskosten führen kann. Generell sind aber auch ohne dieses Entsorgungskosten (bei 100 m Kanal eh nicht unerheblich) ohne Untersuchung schwer / nicht zu kalkulieren.

    Bodenklassen beschreiben die Lösbarkeit des Bodens - und bei Erschwernissen (z.B. 6 / 7) kostet es eben zusätzlich

    und Wasser kann schnell ein relevanter Kostenfaktor werden.


    also ohne detaillierte Kenntnisse des Untergrundes würde ich mir so eine Maßnahme nicht zutrauen - kann gut gehen, kann einen aber auch fix ruinieren.

    so verständlich ?
     
  6. Wieland

    Wieland Gast

    Unabhängig von den bisher genannten Risiken ergibt sich bei einer
    100m langen Abwasserleitung für ein einziges Wohnhaus.

    Die Frage der Funktionsfähigkeit. Meiner Meinung nach wird nicht
    genügend Wasser vorhanden sein um Festbestandteile über
    eine so lange Distanz vollständig in den Hauptkanal zu transportieren.
    (Anhäufung fester Bestandteile in der Abwasserleitung).
    Revsions und Reinigugsöffnungen müssten angeordnet werden.
    Es wird eine Wartungseinheit entstehen.(Regelmässige Kontrolle und
    Spülung durch Specialfirmen.

    (Nachweis erforderlich).

    Grüsse
     
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  8. Jessi75

    Jessi75

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  9. #7 Manfred Abt, 14. April 2010
    Manfred Abt

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    • nicht viel teurer als was?
    • wieviel Euro sind "nicht viel teurer"?
    • wie großes Gefälle? gerade oder gewinkelte Trasse?
    • sowie "siehe Helge"
    • Ablagerungsproblematik ist auch vorhanden, aber lösbar
     
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