Frage zur Auslegung der FBH

Diskutiere Frage zur Auslegung der FBH im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, wie viele andere ehemalige Bauherren bin auch ich gerade dabei unsere Heizung zu optimieren. Dabei habe ich auch bereits einige...

  1. Smylo

    Smylo

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    Hallo zusammen,

    wie viele andere ehemalige Bauherren bin auch ich gerade dabei unsere Heizung zu optimieren. Dabei habe ich auch bereits einige neue Erkenntnisse gewonnen, wie z.B. das unsere Investitution für eine ERR wohl rausgeschmissenes Geld war :(
    Wie dem auch sei. Ich habe ein paar Verständnisfragen zur Auslegung unserer FBH.
    1. Auf dem Datenblatt für den hydraulischen Abgleich ist eine VL mit 40° und eine RL mit 35°C angegeben. Eigentlich war vereinbart, dass die Heizung auf 35° oder weniger ausgelegt sein soll? (natürlich haben wir nichts schriftliches :( )
    2. der Verlegeabstand ist für das Bad & Gäste WC mit 10cm und der Rest mit 15cm angegeben (diese Vorgaben wurden auch eingehalten: Bad & Gäste-WC ca. 7-11cm; Rest ca. 12-16cm). Nach dem was ich sonst so gelesen haben, würde dies eigentlich eher für die mündlich vereinbarte Auslegung sprechen, oder etwa nicht?

    Und eine ganz allgemeine Frage noch bezüglich der Durchflussmenge der einzelne Kreise. Nach meinem Verständnis bedeutet ist folgende Verhältnismäßigkeit gegeben:
    Höhere Durchflussmenge = höhere Raumtemperaturen

    Also z.B.: SZ = 0,7l/m ca. 19° & Bad = 4l/m ca. 23°C

    Mir geht es vor allem um das Verständnis, da mir die zugrunde gelegten Werte beim hydraulischen Abgleich und die daraus resultierenden Ergebnisse bzw. berechneten Durchflussmengen im Widerspruch zu meinen Erkenntnisse und meinem eben Verständnis stehen.

    Hoffe Ihr könnt zu ein wenig Klarheit führen.
    Danke!
     
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  3. R.B.

    R.B.

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    Glaskugel sagt, dass die FBH auf eine geringere VL als die 40°C dimensioniert wurde. Ansonsten in die Heizlastermittlung und FBH Berechnung schauen. Dann weiß man mehr.

    Vereinfacht gesagt, die Heizleistung einer FBH hängt von der Oberflächentemperatur, und somit Heizkreistemperatur, im Verhältnis zur Raumtemperatur ab. Wird der Volumenstrom erhöht, dann steigt die mittl. Heizkreistemperatur und somit erhöht sich auch die Heizleistung.

    Aus Deinen Angaben kann man aber keinen einfachen Zusammenhang schmieden, weil auch der Bodenaufbau, Verlegeabstand usw. eine Rolle spielen.

    Gruß
    Ralf
     
  4. Smylo

    Smylo

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    Vielen Dank für die schnelle Antwort!

    Wir haben gestern auf mein Drängen immerhin schon mal das Datenblatt für den hydraulischen Abgleich erhalten, mehr liegt mir aktuell noch nicht vor, ist aber bereits seit geraumer Zeit angefordert!

    Danke für die Erklärung.

    Esstrich ca. 5cm Stärke
    FBH - Verlegeabstand: Bad & Gäste-WC ca. 7-11cm; Rest ca. 12-16cm
    Dämmung: 1x6cm 1x4cm Styropor 0,35 (im DG 1x4cm & 1x3cm)
    Bodenplatte (Zusammensetzung ist mir nicht bekannt)
    Dämmung: 6cm Styropor 0,35
     
  5. R.B.

    R.B.

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    Ich sagte ja, da besteht kein "einfacher" Zusammenhang. ;)

    Gruß
    Ralf
     
  6. Smylo

    Smylo

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    Ok, dann hatte ich das falsch interpretiert.

    Auch wenn's wohl nicht wirklich weiterhilft, unsere Heizlast soll angeblich 5,4KW und 43Kwh/m²a betragen bei 136m² zu beheizender Fläche.
    Wie genau die Zahlen allerdings zustande gekommen sind, kann ich aktuell nicht sagen...
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Jeder Raum hat seine "eigene" Heizlast, und die Summe ergibt die von Dir genannten 5,4kW.

    Gruß
    Ralf
     
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