Fragen bezüglich wasserführenden Kamin, Pufferspeicher und Anschluss

Diskutiere Fragen bezüglich wasserführenden Kamin, Pufferspeicher und Anschluss im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Da ich neu in diesem Forum bin sage ich erstmal recht herzlich Hallo. Da wir für unser EFH uns einen wasserführenden Kamin mauern lassen...

  1. Manu1860

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    Da ich neu in diesem Forum bin sage ich erstmal recht herzlich Hallo.

    Da wir für unser EFH uns einen wasserführenden Kamin mauern lassen wollen habe ich ein paar Fragen dazu.

    Erstmal ein paar Angaben:

    Momentan würde dieser nur Abends beheizt werden da wir beide berufstätig sind. Das ändert sich aber nächstes Jahr. Außerdem ist das Wasser bei uns sehr kalkhaltig.

    Zuerst mal ein paar Angaben zu Haus, Heizung und angedachten Kamin. Unser EFH hat eine Wohnfläche von 150 qm, ist Baujahr 1977 und entspricht dem damaligen Standard. Die Fenster sind ebenfalls alt. Es hat 34 cm dicke Aussenwände aus Betonstein (Bimsstein) inkl. Putz. Die Heizung ist eine Zetralölheizung ca. 14 Jahre alt. der angedachte wasserführende Kamin hat einen Heizeinsatz von Schimd/Olsberg Profi 12W. Der Einsatz hat eine Nennwäremleistung von 14,5 kw davon werden 70% für die Wassererwärmung und 30 % für die Lufterwärmung für Wohnzimmer/Eßzimmer verwendet. Das sind zusammen ca. 55 qm. Desweiteren wollen wir unseren Gang mit dem Ofen temperaturmäßig überschlagen. Der Weg von Kamin zu Heizungsraum ist recht kurz (liegt genau unter dem Wohnzimmer)

    Nun habe ich von versch. Heizungsbauern Angebote eingeholt und wie das immer so ist würde es jeder anders machen. Wichtig zu wissen ist das in naher Zukunft keine Solaranlage angeschlossen werden kann da auf dem Hausdach kein Platz dafür ist (eventuell könnte später auf dem Garagendach Module montiert werden sofern sich das rechnet). Und folgende Fragen hätte ich:

    1. Ist der Kamineisatz von der Leistung her richtig dimensioniert? Kennt jemand den Hersteller und hat Erfahrungen hierzu?

    2. Welche Art von Pufferspeicher würdet ihr empfehlen (Größe, Brauchwasseraufbereitung intern/extern, Schichtenspeicher ja/nein, ggf Model)?

    3. Macht eine reine Rücklaufanhebung Sinn oder sollte man einen Mischer verbauen oder gibt es noch andere Möglichkeiten? Welche Steuerung sollte verwendet werden?

    4. Kann man grob einschätzen wieviel Öl man bei ganztägiger Befeuerung sparen kann?

    5. Was darf sowas ungefähr kosten?

    Sollten noch Angaben benötigt werden bitte einfach Fragen.

    Schon mal vielen Dank und Gruß
     
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  3. Manu1860

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    Hat hier niemand ein paar Antworten für mich? Auch Teilantworten reichen mir vollkommen. Die Frage bezüglich dem Pufferspeicher und der Rücklaufanhebung würden mir sehr interessieren da ich ein Angebot eines Pufferspeichers (kein Schichtenspeicher und keine Brauchwasssererwärmung) habe. Macht sowas in meine Fall Sinn da ich keine Solaranlage auf dem Dach habe? Danke und Gruß
     
  4. KyleFL

    KyleFL

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    Was hat die bisherige Ölheizung denn für einen Speicher?
    Wie passiert die Brauchwassererwärmung aktuell.

    Es gibt hier im Forum einen Thread, wo die gängigen Speichertypen mit Vor/- und Nachteilen vorgestellt / gegenübergestellt werden.


    Gruss, Thorsten
     
  5. Manu1860

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    Hallo Thorsten,

    aktuell wird das Brauchwasser über die Ölzentralheizung warm gemacht. Es ist ein Fischer Guntamatic Ripratherm mit einem Boilerinhalt von 170 Liter. In der Beschreibung steht noch Kesselwasserinhalt 59 Liter. Ich denke das Boilerinhalt Brauchwasser und Kesselwasserinhalt für die Heizung ist??

    Schon mal Danke für die Antwort
     
  6. KyleFL

    KyleFL

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    Also brauchst du einen externen Speicher für den Kamin.
    Ob das nun ein Schichtspeicher oder ein Pufferspeicher wird, hängt von deinen Vorlieben ab und auch, ob deine bestehende Heizung problemlos an den zusätzlichen Speicher angebunden werden kann.

    Per Ferndiagnose kann dir eigentlich niemand sinnvolle Tips geben. Ansich klingt ein Kaminofen mit 70% wasserseitig und 30% raumseitig schonmal nicht schlecht für deine Raum & Dämmsituation.

    Zum Sparen: Der zusätzliche Puffer bekommt einen Temp-Fühler und deine bestehende Heizung springt nur an, wenn dieser Fühler eine bestimmte Mindesttemperatur unterschreitet. Solange der Kaminofen den Puffer füttert, wird deine Heizung nicht anspringen.


    Gruss, Thorsten
     
  7. Manu1860

    Manu1860

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    Erstmal Danke für die Antwort Thorsten.

    Laut Installateur brauche ich keinen Schichtenspeicher wenn ich nur einen Kachelofen am Puffer hängen habe da dieser mit einer so hohen Temperatur in de Puffer speist würde ein Schichtenspeicher keinen Sinn machen. Eine Steuerung dazu die den Ölbrenner dann abschaltet wenn genug Wärme im Puffer ist wollte ich sowieso einbauen. Somit würde meine favorisierte Lösung so ausschauen:

    Pufferspeicher mit 800 Liter angeschlossen mit Rücklaufanhebung
    Steuerung Vitosolic 200
    Brauchwasserspeicher 300 Liter

    Denkt ihr das ist so i. O? Auch Vorschläge zu Verbesserungen wären super wenn es welche gibt.

    Schon mal Danke und Gruß
     
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