Fragen zu Hauswasserautomaten

Diskutiere Fragen zu Hauswasserautomaten im Sanitär Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, ich habe in älteres Haus gekauft und möchte nun das Dusch und Badewasser nochmals zum Spülen des WCs verwenden. Jetzt habe ich nur...

  1. mazepan

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    Hallo,

    ich habe in älteres Haus gekauft und möchte nun das Dusch und Badewasser nochmals zum Spülen des WCs verwenden.

    Jetzt habe ich nur wenige Infos über sogenannte Hauswasserautomten bekommen.

    Randdaten:
    Förderhöhe WC1: ca. 5m
    Förderhöhe WC2: ca. 4m

    Ich würde mich freune, wenn mir jemand Tipps und Ratschläge hat, welchen Hauswasserautomaten ich nehmen soll und was ich evtl. dabei beachten muß.

    Über hilfreiche Links freue ich mich ebenfalls.

    Vielen Dank
     
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  3. #2 Manfred Abt, 20. Juni 2008
    Manfred Abt

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    Wie wollen Sie denn Ihr Stinkewasser zwischenspeichern. Mir wär das ja zu ekelig. Dürfte sich auch kaum rechnen. Und rein von der Mengenbilanz hab ich auch meine Zweifel.
     
  4. cris12

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    Die Förderhöhe ist nicht das Problem. Schau mal bei Gardena dort sind technische Daten zu finden.
     
  5. mazepan

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    Hallo,

    hatte auch mal an Regenwassernutzung gedacht (ist bei uns erlaubt, jedoch mit Abwasseruhr).

    Was mich da hauptsächlich interessiert ist, wie funktioniert das alles?

    Ist der Stromverbrauch stark erhöht?

    Lohnt sich das auf Dauer?

    wieviel Förderleistung benötige ich dafür?

    Danke für die Hilfe?
     
  6. #5 Tonziegel, 20. Juni 2008
    Tonziegel

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    Hallo Mazepan,

    wie viel Wasser wird im Jahr zur Spülung des WC´s benötigt?
    Was kostet ein m² Wasser bei euch?

    Der Stromverbrauch der Pumpe wird im Jahr keine 5 Euronen erreichen.....

    Bei uns rechnen sich nur Anlagen die min. 30 m² Wasser fördern.
     
  7. cris12

    cris12

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    Kann sich und wird sich lohnen gerade im Zusammenhang mit der Gartenbewässerung.
    Bei ca 5 € pro m³ (Wasser/Schmutzwasser) rentiert sich die Regenwassernutzung je nach größe des Garten realtiv schnell.
    Müsste man sich im Einzelfall mal durchrechen.

    Alternative zur Regenwassernutzung wäre ein eigener Brunnen.
     
  8. mazepan

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    Vielen Dank für die schnelle Hilfe.

    Ich denke, ich werde eine Anschaffen.
     
  9. #8 Manfred Abt, 20. Juni 2008
    Manfred Abt

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    Regenwassernutzung ist OK, Grauwassernutzung m.E. eher nicht. Auch bei RW-Nutzung gibt es aber eine Menge Aspekte, nur mal einige genannt: Größe der Zisterne, automatische Nachspeisung, separater Wasserzähler, Reduzierung RW-Gebühr, etc.
    Ob und wann sich das rechnet, dazu teilen sich die Meinungen. Technikbasteln macht aber vielen auch Spaß, wer Wartung aber als lästige Arbeit ansieht sollte Abstand nehmen.
     
  10. ISYBAU

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    Ich kann mich Manfred nur anschliessen. Eine Regenwassernutzungsanlage rechnet sich nicht immer.

    Entscheidend sind: Einsparungen bei den Abwassergebühren, Kosten (Zinsen ? ) der Herstellung, Nutzungsdauer, Betriebskosten. Natürlich ist die jährlich nutzbare Wassermenge eine wichtige Größe. Der Stromverbrauch ist das geringste, aber Pumpen bedürfen auch einer Wartung und Instandhaltung. Was beim Neubau oftmals günstig geschaffen werden kann, ist bei einer Nachrüstung i.d.R. um einiges teurer.
     
  11. mazepan

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    Danke nochmals für die Antworten.

    Ich habe den Plan verworfen und werde nur noch die Gartenbewässerung über die Zisterne machen.

    Noch eine Frage:
    Ich möchte meine Gartenbewässerung (Leitungen unterirdisch verlegt) an zwei Wasserquellen anschließen (Zisternenwasser mit Pumpe und Leitungswasser). Dies möchte ich manuell umschalten können.

    Welchen "Umschalter" empfehlt Ihr mir?

    Gruß
    Mazepan
     
  12. R.B.

    R.B.

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    Das ist meines Wissens so nicht gestattet. TW darf nicht dauerhaft mit dem Zisternensystem verbunden sein. Für die TW Nachspeisung der Zisterne gibt es Möglichkeiten (freier Auslauf usw.).

    Gruß
    Ralf
     
  13. #12 Manfred Abt, 25. Juni 2008
    Manfred Abt

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    Umschalter ist strikt verboten. Grund liegt darin, dass Regenwasser- und Trinkwassersysteme gem. § 17 der Trinkwasserverordnung nicht hydraulisch miteinander verbunden werden dürfen, um z.B. bei Minderdruck im öffentlichen Trinkwassernetz einen Zufluss aus dem privaten System in das öffentliche Trinkwassernetz zu verhindern. Ganz knackiges Thema, weil dies eine Gefahr für die öffentliche Trinkwasserversorgung darstellt.

    Geht nur mittels einer Trinkwassernachspeisung der Zisterne, die einen "freien Auslauf" sicherstellt.
     
  14. #13 Achim Kaiser, 25. Juni 2008
    Achim Kaiser

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    ...und um den Bürokratismus komplett zu machen erst mal beim Wasserversorger nen Antrag auf Teilbefreiung von der Wasserversorgung stellen (jeder verpflichtet sich seinen *kompletten* Wasserbedarf über den Versorger zu decken...nachzulesen im geschlossenen Wasserversorgungsvertrag) :)

    Wie Manfred schon schrieb ist eine direkte Verbindung mit dem öffentlichen Trinkassernetz ein absolutes *no go*. Wird dagegen verstoßen, es passiert was oder es wird bei ner Prüfung festgestellt dann gibts heftig eine auf den Sack (gar nicht sooo lustig).

    Wirtschaftlichkeit ist kritisch, da ne Menge zusätzlicher Zähler zur Abrechung u.U. gefordert werden, die dann wieder per Grundgebühr abzugelten sind....

    Erst genau überlegen, rechnen, dann Befreiung beim Wasserversorger einholen und anschliesend die Kohle in die Hand nehmen ... sonst kanns auch in nem Griff ins Klosett enden.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  15. mazepan

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    Ich glaub ich lass es so und steck dann jedesmal den Schlauch um, bevor es noch ärger gibt.

    Danke
     
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  17. R.B.

    R.B.

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    Weise Entscheidung. Viel Erfolg.:28:

    Gruß
    Ralf
     
  18. mazepan

    mazepan

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    Noch eine Frage:
    Meine Gartengröße ist ca. 1000m² und ich möchte ca. 3 "Wasserzapfstellen" legen.
    Da ich nicht immer extra ein Hauswasserwerk o.ä. anschließen möchte, wollte ich ein Hauswasseraautomat dafür verwenden.

    Recht der Automat Gardena 4000/4 electronic Plus aus?

    Danke
     
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