Fragen zum Beplanken

Diskutiere Fragen zum Beplanken im Trockenbau Forum im Bereich Neubau; Hallo, zwei Fragen nochmal zum Beplanken (bald ist es soweit, Ständerwerk und Abhängung wachsen und gedeien:)): Kann ich GKB von zwei...

  1. Malpolon

    Malpolon

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    Hallo,

    zwei Fragen nochmal zum Beplanken (bald ist es soweit, Ständerwerk und Abhängung wachsen und gedeien:)):

    Kann ich GKB von zwei Hersteller mischen, wenn beide dieselbe Kante (HRK) haben? Ich weiss, man soll beim System bleiben, aber ich hätte noch ein paar Lafargeplatten vom Nachbarn zur Verwendung. Ich denke ich kann die trotzem danach mit Uniflott gemeinsam mit den Knaufs verspachteln, ohne dass das System leidet, oder?

    Mir ist klar, dass wenn ich eine Platte schneide, ich danach die Kanten fasen soll. Was ist denn mit den Kopf und Fuss der Platten.
    Die sind ja nicht als HRK ausgebildet. Muss ich die fasen bevor ich zwei Platten übereinander anbringe?

    Welche Kantenart ist den überhaupt (als Anfänger) am einfachsten zu spachteln ?

    Grüsse
    Dirk
     
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  3. #2 Meister_Hans, 18. Januar 2009
    Zuletzt bearbeitet: 18. Januar 2009
    Meister_Hans

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    Also,

    Platten fasen ist nur dort notwendig, wo zwei Platten aneinander stehen oder angespachtelt werden soll (z. B. zwischen Wand mit Trennstreifen und Deckenbekleidung). Auch wenn die gefaste Kante an eine HRAK-Kante stößt. Oder Deine Platten nicht raumhoch sind und gestoßen werden müssen sollte am Stoß jede Platte gefast werden damit der Fugenfüller richtigen Halt bekommt.

    Von den verschiedenen Plattenherstellern her hätte ich jetzt mal keine Bedenken...

    Bei doppelter Beplankung würde ich erst eine Lage aufbringen, diese dann grob spachteln (normal reicht ein Spachtelgang) und dann die zweite Lage (stoßversetzt!) darüber anbringen.

    Spachteln gehen alle Fugentypen ähnlich elend ;)

    Nein, wirklich, das Spachteln ist eigentlich kein großes Hexenwerk, Du mußt Dir nur merken, je sauberer Du spachtelst umso weniger muß geschliffen werden...

    Wobei die Halbrunden Kanten an den Stößen der Platten einfacher zu Spachteln gehen, da die HRAK rund 4,5 cm breit ist, die HRK nur so ca. 2 cm...

    Aber zum Spachteln hat sich bei mir eine Glättkelle von Knauf bewährt, die ist schon leicht vorgebogen und "überhöht" so den Fugenfüller schon ein klein wenig, da der beim Trocknen ja wieder einfällt... Die Halbmondspachteln mit Kreuzklinge im Griff habe ich seit Jahren nicht mehr verwendet. Die waren einfach zu biegsam, das geht mit einer Traufel besser...

    Die Schraubenlöcher innerhalb der Platten mache ich auch nicht einzeln sondern fahre mit der Glättkelle mit etwas Fugenfüller über einige Schraubenlöcher erst in der einen Richtung drüber, dann ist in jedem Loch etwas Fugenfüller. Mit der anschließenden Rückwärts-Bewegung fahre ich mit der Glättkelle wieder in der Gegenrichtung über die Löcher. Erfahrungsgemäß sind dann alle Löcher zu und haben eine leichte Überhöhung. Nach dem Trocknen nochmal drübergeschliffen und 90% aller Schraubenlöcher sind in Ordnung.

    Ach ja, nochwas: Ich würde an jeder Fuge ein Papier-Fugenband einlegen! Geht zwar umso schlechter Spachteln (vor allem als Anfänger), aber wenn sich´s mal etwas bewegt und es nen Haarriss geben sollte ist die Wahrscheinlichkeit höher, daß der nicht durch den Papierstreifen durchkommt. (so erklärte mir das mal ein Knauf-Mitarbeiter)
     
  4. Malpolon

    Malpolon

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    Hallo Hans,

    danke für die Ausführungen, das hilft mir weiter! :)

    Kurze Nachfrage: Das Anfasen, wie mache ich das am besten? Muss es ein Kantenhobel sein wie es den von Knauf gibt? Den zieht man wahrscheinlich einfach über die Länge und die Fase ist gleichmässig vom Winkel her.

    Wenn ich das mit einem Surformhobel mache, dann wird das eher ungleichmässig. Ich macher Literatur steht sogar, dass man das mit einem Cutter machen kann,,,,,

    Und nach dem Fasen ordentlich Tiefegrund ? :)

    Grüsse,

    Dirk
     
  5. #4 Gast943916, 19. Januar 2009
    Gast943916

    Gast943916 Gast

    Nein, wäre aber Vorteilhaft,
    mit etwas Übung schon.....


    Gipser
     
  6. Malpolon

    Malpolon

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    Danke, noch eine Frage zu den Bewehrungsstreifen:

    Da lese ich jetzt an verschiedenen Stellen über
    - Papierstreifen
    - offenmaschigen Gewebestreifen
    - Glasvlies Bewehrungsstreifen

    Mir ist aber unklar was ist jetzt wofür ? Plattenfugen und z.B. Ecken verwendet man andere Materialien ?

    Danke,

    Dirk
     
  7. #6 Gast943916, 19. Januar 2009
    Gast943916

    Gast943916 Gast

    für Ecken und Fugenstösse gedacht, erfordert aber einiges an Übung....

    geht, aber...
    ist besser zu verarbeiten, heisst aber: Glasfaser Bewehrungsstreifen...


    Gipser
     
  8. Malpolon

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    Und die nehme ich dann für alles ? Also für Plattenstösse, Übergang Dachschräge --> Drempel und Übergang Dachschräge --> Kehlbalken?

    Danke nochmal,
    Dirk
     
  9. Bauwahn

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    M.E. eindeutig HRAK.
     
  10. Peeder

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    na , eine aussenkante :28:

    [​IMG]

    An sich stimmt es, die HRAK, besonders, wenn mit Bewehrung gespachtelt wird.

    Leider brechen sich die meisten beim verschleifen dieser Fugen einen ab, es wird solange geschliffen, bis nix mehr da ist.

    wie Meister Hans betonte, bei vielen biegt sich die Traufel nach innen, spachtelt man mit Druck, so geht garnichts.

    Bei gefasten Kanten mit Bewehrung steht die Fuge grundsätzlich über, also weit ausziehen.

    Spachteln ist wie der Umgang mit einer Frau, nur mit viel Gefühl. :konfusius

    Peeder
     
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  12. Gast943916

    Gast943916 Gast

    Nein,
    nochmal zum Mitschreiben:
    Papierfugenbewehrungsstreifen für Innenecken, Übergänge von Decke zu Schräge bzw. Schräge zu Trempel
    sind auch für Plattenstösse verwendbar, aber schwer einzuspachteln, da nimmst du dann den Glasfaserbewehrungsstreifen (weil der beim knicken in der Ecke brechen würde)


    Gipser
     
  13. Malpolon

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    Alles klar, danke :)
     
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