Fragen zur Bewehrung einer Bodenplatte und Durchführung der Abflussrohre

Diskutiere Fragen zur Bewehrung einer Bodenplatte und Durchführung der Abflussrohre im Praxisausführungen und Details Forum im Bereich Architektur; Guten Tag , Ich lese schon lange im Bauexpertenforum mit und dachte mir, ich sollte bezüglich meines Hausbaues nun auch eineige Fragen loswerden....

  1. #1 AdamBeller, 27. November 2013
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 27. November 2013
    AdamBeller

    AdamBeller

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    Guten Tag ,

    Ich lese schon lange im Bauexpertenforum mit und dachte mir, ich sollte bezüglich meines Hausbaues nun auch eineige Fragen loswerden.

    Bei uns wurde die Bodenplatte diese Woche fertiggestellt.
    Vom Hausbauwerk versprochen wurde eine WU-Bodenplatte 25cm dick, mit rissebeschränkender Bewehrung.
    Da bei uns Lehmboden mit schlechter Versickerfähgikeit vorhanden ist.

    Im Anhang habe ich nun ein paar Bilder hochgeladen, wo man die Bewehrung sieht.
    Ich wollte nun euch Experten dazu folgende Fragen stellen.
    1. Die Bewehrung ist auf manchen Bildern etwas nach unten gebogen, an den Ecken sogar einige cm.
    Ist das in Ordnung so ?, oder hat das irgendwelche Nachteile für Scherkräfte oder sonstige Kräfte.
    Bzw. Ist die Bewehrung generell in Ordnung so?

    Meine 2.Frage bezieht sich auf die Abflussrohre in der Bodenplatte .Da es ja eine weisse Wanne ist, hätte man da nicht so Abdichtgummis über die Rohre schieben müssen vor dem betonieren?
    Also sogenannte Mauerkragen wenn ich den Namen richtig im Kopf habe.

    Das Grundstück hat ja eine leichte Hanglage.Ich wollte das Haus erst höher bauen, aber die Stadt genehmigte mir das nicht.Sodass das Haus jetzt auf
    einer Seite unter Erdniveau ist.Daher frage ich mich ob irgendwann mal Wasser durch die Kapilarwirkung an den Zwischenstellen Abflussrohre Beton hochkriechen könnte.Sozusagen Stauwasser oder vielleicht sogar drückendes Wasser.

    Unter der Bodenplatte ist 10cm Kies.
    Und darunter sind ca. 30cm Aufbau mit verzahnungsfähigem Material als Ausgleichsschicht eingebaut worden.Um eben auch das West - Ost Gefälle auszugleichen und eine gerade Ebene zu erstellen.

    Daten:
    Kfw 70 haus 109m² auf WU Betonbodenplatte
    ***** Haus.
    Liapor Wand 36cm bestehend aus 20cm Liapor + 16 cm Liaver Dämmung U-Wert 0,3
    geplant:Luftwärmepumpe
    freistehendes Einfamilienhaus.
    Grundstück:560m² West -Ost gefälle Lehmboden


    Ich bedanke mich schonmal herzlich für eure Antworten/Kommentare

    MfG
    Adam
     

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  3. Yilmaz

    Yilmaz

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    Hallo,
    die platte ist betoniert. Was wollen Sie im nachhinein was ändern/bzw. korrigieren? Es ist jetzt auch nicht hilfreich Ihnen was zu sagen.
    Mfg.
     
  4. mls

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    wer veranlasst statik, bauleitung?
    wer vertritt bauherreninteressen?
    wer berät den bauherren fachlich?
     
  5. #4 Gast036816, 27. November 2013
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 27. November 2013
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    @ mls - die 2 worte beantworten bestimmt deine 3 fragezeichen - oder?
     
  6. #5 AdamBeller, 27. November 2013
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 27. November 2013
    AdamBeller

    AdamBeller

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    Hallo

    Also die Statik hat die Baufirma isdochegal erstellt.
    Ich habe die Pläne aber sicherheitshalber nochmal von meinem Geologen überprüfen lassen, der einen Statiker in seinem Team hat.
    Da kam dann heraus, das das Betumgsmodul falsch war und zu wenig Eisen in der Bodenplatte war.
    Nach 6 Wochen hatte die Firma isdochegal dies nochmal korrigiert.Und mein Geologe gab sein ok.

    Die Bauherreninteressen vertrete ich der Bauherr, und mein Geologe soweit er mir helfen kann.
    Die Bauleitung ist wiederum isdochegal.-

    Vorgeschichte, fall interesse:
    Ich meine ich möchte gleich offen sein, es gab von Anfang an nur Probleme, mit dem Zeitplan(Haus hätte im August aufgestellt werden sollen).
    Danach gab es ständig Verteuerungen.z.B Versprach man mir leider nur mündlich aber unter Zeugen das ich eine Gastherme installieren kann.
    Aber dann plötzlich reichte das nicht mehr aus und ich muss nun eine Luftwärmepumpe installieren, wegen dem KFW 70 Kredit.
    Man versprach mir , ich könne eine eigene Holztreppe später installieren.Aber aufgrund von Staik und Vorschriften und Haftungseinschränkungen der Architektin dieser Baufirma musste ich nun eine Betontreppe von der Frima nehmen.
    Dann gab es für die Bodenplatte ein Aufpreis von 8000 Euro, damit diese als weisse Wanne ausgeführt wird.Und 25cm dick anstelle von 15cm ist.-
    Auch auf anraten meines Geologen , sollten es schon 25cm dicke sein.
    Auch da stimmte ich zu.Nun sei keine Holzverschalung beim Dach dabei.Diese kaufte ich für 800 Euro nun extra hinzu.
    Fenster musste wegen der KFW Norm im Westen mehrgeplant werden.Sonst bekommen wir KFW 70 nicht hin, Kredit war schon abgeschlossen....Wiederrum 4000 Euro.
    Und es entstand auch ein Streit , weil eine tragende Wand durch Änderung der Dachrichtung nicht mehr tragend war.Diese musste ich nun für 2000 Euro Mehrkosten dazukaufen.

    Versprechungen werden selten gehalten.Vorallem seites des Verkäufers wochen/monatelanges gewarte auf einfachste Fragen.
    Vertrag wurde im Febuar erstellt.
    Vom 5 - 10 Dezember soll das Haus nun aufgebaut werden.
    Es handelt sich um im Werk vorgefertigte Liapor Wandelemente.

    Ich habe mir leider solche Dinge wie U-Werte, KFW Anforderungen, Wärmebedarfsrechnung,Transmissionsverluste,Heizbedarf,Isolierwerte von Liapor und etc.. alles im nachhinein angeeignet.Da ich und das war sicher ein großer Fehler, den Vertrag unterschrieben hatte und blind dem Verkäufer glauben schenkte, der immer wieder erklärte, das es sich um die Firma ******** handelt und das man die doch kennt.
    Und ob ich jemals was negatives über die große Firma ******** gehört hätte.isdochegal ist die Massivvariante der ******** Häuser.
    Er versicherte mir eigentlich alles.Nachdem ich den Werkvertrag aber unterschrieben hatte, liesen sämtliche abgesprochenen Dinge auf sich warten und abgesprochene Ergänzungsverträge kamen z.Teil nie schriftlich zustande.Oder in veränderter Form.
    Seit dem kommen Dinge wie KFW70 ,Eine Verschalung auf dem Dach, eine Bodenplatte als WU , Statik die auch tragfähig genug ist, Heizung, eigentlich nur Zustande, auf wochenlanges gedränge meinerseits und ermahnung das man mir dies alles versprochen hatte.
    Ich musste streiten, betteln,drohen,ermahen, bis ich vor 1 Monat endlich mal meinen Bauleiter kennen lernen durfte.

    Erreicht habe ich in ner Art Kompromissmodus.
    1. WU Bodenplatte mit rissebeschränkender Bewehrung( monatelanger Kampf und +8000 Euro)
    2. Holzverschalung des Daches ( selbst zu tragen +800 )
    3. Keine Gasheizung+Solar, sondern nur Luftwärmepumpe, obwohl es anders versprochen war.(Konnte ich nix mehr dran ändern, Mehrkosten 8000 Euro)
    4. Sturze über dem OG wo dann die Kehlbalken aufgelegt werden.(monatelanger Kampf + 600 Euro)
    5. doppelgewendelte Betontreppe,anstell Holzstahltreppe in Eigenleistung( auch nach x Emails Telefonaten etc. mit der Architektin keine Möglichkeit die Treppe aus dem Angebot rauszunehmen, wegen Statik und Haftungsbeschränkungen der Architektin +1800 )
    6.Wärmebedarfsberechnung nach monatelanger warterei.Daher lange kein KFW Kredit Abschluss möglich.
    7.Auch auf bitten und betteln , wurde ich hingehalten bezüglich des Ausführungstermines der Bodenplatte von April bis August, dann auf x faches drängeln meinerseits
    wurde ich endlich dem Bauleiter vorgestellt , der dann meinte: " Hmm Wir haben Sie noch gar nicht in der Planung..." das heisst der Verkäufer hatte mich gar nicht eingeplant in die Produktion , obwohl das Haus laut Vertrag schon im August hätte stehen sollen.
    USW...
    USW...

    Ich kann jetzt nicht alle Details genau wiedergeben, dazu sind zuviele Sachen.Grob gesagt: Wir waren zu gutgläubig und fühlen uns seitem als Spielball der Normen, Regeln und Aussagen und Auslegungen der Firma.Dei bei jedem Detail meinte , ja das kostet extra und wird gemacht.
    Was dann extra kostet und ewig nicht gemacht wird usw...
    Und wenn es dann doch extra kostet , wirds erst nicht recht gemacht , oder wie ?

    Ich hoffe ja das es jetzt mit dem Bauleiter vorwärts geht, der ja ein netter Mann zu sein scheint.

    Nur ?? ;Hätte dieser nicht die Bewehrung kontrollieren müssen?; und auch schauen ob Mauerkragen installiert werden ?
    Wenn ich doch extra 8000 mehr bezahle für eine Weisse Wanne mit rissebeschränkender Bewehrung, müssen doch auch die Abflussrohre wasserundurchlässig ausgeführt werden.
    Ich kam da drauf, weil ich kürzlich Bilder im Internet ansah, wo man so Mauerkragen um die Rohre erkannte, aber da war meine Bodenplatte schon gegossen.
    Ich frage michjetzt halt , ob es möglichist, das da Wasser an den Rändern der Abflussrohre hochdrücken könnte.

    Geplanter Fußbodenaufbau ist 18cm Dämmung FBH und 5cm Estrich.


    vielen Dank
    im voraus.

    MfG
    Adam
     
  7. Kater432

    Kater432

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    Der Bauleiter wird von wem bezahlt ? Nicht von dir, sondern von der Baufirma. Somit hat der Interesse es so günstig wie moglich zu halten.

    Warum soll DER sich für DICH einsetzen. Du BEZAHLST ihn ja nicht.

    Und ein weiterer FEhler war dem Verkäufer anscheinend blind zu Vertrauen. Wenn man selbst kein wissen hat, sich vorher informieren bzw den Vertrag von einem Fachmann der von dir bezahlt wird, prüfen zu lassen.
     
  8. mls

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    norbert (rolf aib): kenne ich nicht *schäm (und e. geografielücke hab ich auch)

    yilmaz: stimmt .. irgendwie.
    andererseits: "beton drauf und gut" ist nicht unser anspruch, oder?
    probleme bei abdichtung, ausführung, bewehrung kann man jetzt negieren -
    oder einen eigenen fachmann (!) hinzuziehen, der vielleicht endlich mal
    bauherreninteressen kompetent vertritt.

    adam: beginnend bei vertragsabschluss und definition dessen, was du zu
    bekommen hast - bis hin zum inhalt deiner fotos sehe ich mehrere probleme.
    wenn du hier länger mitliest, solltest du über themen wie sauberkeitsschicht,
    bewehrung, durchdringungen etc. bis hin zu "eigener fachmann" gestolpert
    sein. natürlich kostet jedes detail extra - das nennt man transparenz.
    entscheidend ist doch, was du wirklich brauchst und was dir aufgrund vertraglicher
    und technischer pflichten zusteht - und was bisher geleistet wurde.
     
  9. Thomas B

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    Ich nehme jetzt nur mal diesen einen Punkt.

    Habe ich das jetzt richtig verstanden: Das Mehr an Stahl und Güte des Betons sollen EUR 8.000 kosten?????

    Ich unterstelle hier mal eine Bopla von sage und schreibe 100 m2 Fläche. Das würde dann stolze 80 EUR/m2 Zusatzkosten ausmachen.

    "Meine" letzte WU - Bodenplatte (d= 30 cm), hatte EUR 54,00 + Stahl, also sagen wir grob EUR 70/m2 gekostet. Also nicht Mehrkosten, sondern tutti completti. Ein Mehrpreis von EUR 80/m2 ist m.E. jenseits von Gut und Böse...und zwar sehr weit jenseits.
     
  10. Yilmaz

    Yilmaz

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    @markus, beton drauf und gut ist mit sicherheit nicht unser anspruch, aber eine frau die schon entbunden hat schwangerschaftbescheinigung auszustellen hilft auch keinen mehr.
     
  11. JamesTKirk

    JamesTKirk Gast

    Bild 5: keine Nachbehandlung erkennbar.
    Bild 6: Was hast Du denn da fotographiert ? Hoffentlich nicht die Betonoberfläche der Bodenplatte ...
     
  12. #11 Alfons Fischer, 27. November 2013
    Alfons Fischer

    Alfons Fischer

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    ich sehe hier keine Kellerbodenplatte, sondern eine Bodenplatte auf Erdreich.
    Warum also "weiße Wanne"?
     
  13. Gast036816

    Gast036816 Gast

    liegt denn die bodenplatte beständig oder temporär im wasser? dann wäre mir 25 cm zu schmalbrüstig!
     
  14. AdamBeller

    AdamBeller

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    Hallo

    Also die Bodenplatte liegt jetzt nicht direkt im Wasser, die Nachbarschaft hatte halt erzählt, das Aufgrund von Lehmboden, öfters Pfützen auf dem Grundstück standen.Grundwasser kam bei der geologischen Untersuchung erstbei ca. 3,5-4,5 m Tiefe.
    Und dazu kommt halt, das es ein Hanggrundstück ist.
    Das Gefälle beträgt ca. 15 Grad.
    Ich weis nur nicht, ob esmöglich wäre , das es sich irgendwie an der Frostschürze staut und nach oben drückt.
    Da kenn ich mich nicht aus.Weder geologisch noch technisch.


    Ja der Mehrkpreis kam mir auch extrem viel vor für die Bodenplatte.Ich hatte darauf hin Bodenplattenangebote von anderen Firmen eingeholt.
    Die waren günstiger.
    Die Baufrima bot mir an, Die Bodenplatte aus dem Angebot zunehmen, riet mir aber ab, da sie wenn sie das Haus auf eine fremde Bodenplatte stellen, keine Gewährleistung mehr geben können, wenn was sein sollte.
    Zähneknirschend akzeptierte ich dann den Mehrpreis.

    Heute habe ich die Rechnung der Bodenplatte über 73,8m² Grundfläche bekommen, es sind 18000 Euro + ca. 5000 für die Erdarbeiten + 1000 für das Ausgraben der Frostschürzen.Erdarbeiten waren nicht Vertragsgegenstand.
    Das ganze Ausbauhaus kostet ca. 110 000 Euro( exclusiv Erdarbeiten,Aussenputz,Haustüre aber mit Fenster und Innentreppe Beton+Kamin)
    Am Anfang bevor der ganze KFW Mist losging, waren es noch 95 000 Euro.
    Aber egal , das ist nunmal wie es ist jetzt.

    Nur würde ich gerne weitere Fehler in Zukunft vermeiden .
    Das der Bauleiter nur im Interesse der Firma arbeitet ist mir klar, aber so ists das doch immer bei den Hausbaufirmen.


    Ist denn die Bewehrung so in Ordnung , oder macht es was , das diese an den Rändern nach unten fällt?
    Müsste ich mir Sorgen machen, bei den Abflussrohren wenn kein Mauerkragen drin ist , das es irgendwie unterhalb der Bodenplatte zu einem Wasserstau kommt, ausgelöst durch die 1 Meter tiefe Frostschürze ?



    Vielen Dank für eure bisheringen Antworten.


    Mit freundlichen Grüßen
    Adam
     
  15. OLger MD

    OLger MD

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    Ja. Und nicht nur bei Hausbaufirmen.
    Deshalb brauchst Du einen Bauherrenleiter. Einen, der den Bauherren leitet - und nicht an der Nase herumführt.
    Nennt sich Bauüberwachung.
    Ein fast nicht hinkender Vergleich:
    Alle Autofahrer haben einen Führerschein und dafür eine Prüfung abgelegt - Kennen also die Vorschriften. Trotzdem gibt es Politessen, Radarkontrollen, Alkoholkontrollen....
    Da Du nun schon mehrfach gefragt hast, nein die Bewehrung ist so nicht in Ordnung.
    - Bild 5410 sieht aus, als sei die OK Streifenfundament zu tief betoniert
    - Bild 5410 dicke und dünne Stäbe sind bunt gemischt (die dickeren auch noch im randbereic und unten auf dem Streifenfund.)
    - Bild 5410 Randeinfassungsbügel sind nur sporadisch eingebaut
    - Bild 5410 geschnittenen Bewehrung wurde nicht durch zusätzliche Stäbe neben den Aussparungen ergänzt
    - Bild 5410 wo sind die Abstandhalter ?
    - Bild 5410 warum liegt die Noppenfolie so wellig?
    - Bild 5410 warum wird unter die BoPla eine Noppenfilie mit optimaler Verzahnung eingebaut, dann aber Bewehrung für Rissbreitenbegrenzung verlegt?
    - Bild 5410 an der Seite mit der Farbmarkierung scheinen die Stäbe gegen die Schalung zu stoßen, also Betondeckung geht gegen Null
    - Bild 5410 in der unteren Lage sieht man freie Stabenden (ohne Anschluss oder zu großer Stababstand bei Übergreifungen)
    - Bild 5410 die obere Betondeckung passt nicht
    mind. 10 sichtbare Fehler (ohne Nachlässigkeiten) schon auf dem ersten Nachtbild.
    Auf welche Rissbreite wurde denn die Bewehrung bemessen?
    Ist in der Statik im Kapitel "Rissbreitenbemessung" Anzahl/Abstand und Durchmesser der Bewehrung angegeben?
    Hast Du eine Kopie der Statik und des Bewehrungsplanes vorliegen?
    Hast Du als Bauherreninteressenvertreter die Durchmesser und Abstände geprüft?
    Warst Du als Bauherreninteressenvertreter bei der Betonage dabei?
    Wo war Dein Geologe?
    Wurde der Beton nur durch Schaufelstochern oder mit Rüttelflaschen o. glw. verdichtet?
    Hast Du Deine Bedenken gegen die offensichtlich falsch liegende Bewehrung vor der Betonage dem Bauunternehmen schriftlich angezeigt?
    Fragen über Fragen.
    Reicht.
    Rest: siehe #2

    Gruß
    Holger
     
  16. AdamBeller

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    Hallo

    JA das mit der bewehrung schockt mich mal wieder bei der Baufirma.
    Angeblich ein sehr Kompetenter Bodenplattenhersteller mit dem sie seit Jahren beste Erfahrungen haben.

    Das Haus soll ja nächste Woche von Monatg bis Freitag darauf errichtet werden.

    Sind diese Fehler jetzt sogar sicherheitsbedenglich ?
    Sollte ich den Ablauf stoppen und einen Bauherrenvertreter suchen.
    Was kann man nun mit der Bodenplatte noch tun, falls diese so nicht geht , haftet die Baufirma hierfür ?

    Ich habe eine Kopie der Statik erhalten ja, allerings sind dort imme rnur so Schaubilder mit ganz vielen Zahlen zu sehen.
    Ein Bewehrungsplan oder eine Zeichnung der Bewehrung habe ich nicht erhalten.
    Es steht aber bei Rissbreite wk= 0,2 unten, wk = 0,3 oben.
    Dann bei Mindesbetonklasse unten(c25/30) oben(c16/20)
    Mindesbetondeckung unten (2cm) , oben (1cm).

    Die Frage ist halt jetzt wirklich , kann mans so lassen ? oder ist es Sicherheitsrlevant ?

    Vielen Dank schonmal, auch an dich Holger für die aufwendige Antwort.

    MfG
    Adam
     
  17. Gast036816

    Gast036816 Gast

    da werden sich die beton- und bewehrungsexperten bestimmt zu äußern.
     
  18. EdaFlo

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    Mindestbetondeckung 1 bzw. 2 cm ??

    also da das ganze WU sein solll hast du unten XC4 und deswegen mindestens C25/30 => Betondeckung = cmin + Vorhaltemaß = 4.0cm!
    oben wird wahrscheinlich XC1 vorliegen hierbei ist die Nenndicke der Betondeckung (cnom) 2.0cm!

    MfG
    EdaFlo


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  19. EdaFlo

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    Das sind die Maße (Nennmaß der Betondeckung) die normalerweise auf den Bewehrungszeichnungen angegeben sind. Diese sind auch einzuhalten.
    (Die Mindestbetondeckung beträgt bei XC1 (oben) 10mm, und bei XC4 (unten) 25mm!)

    MfG


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  21. AdamBeller

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    Hallo

    Ja, kann man dann sagen ob das jetzt Sicherheitsrelevant ist ?
    Muss ich mir Sorgen machen, das die tragende Bodenplatte das Haus nicht trägt.

    Die Wandpläne geben auch das Gewicht an.

    Also EG wiegt grob 18 Tonnen
    DG 17 Tonnen
    + EG Decke ? Tonnen 20cm Betondecke
    + 22Grad Satteldach mit Bretterschalung und Betondachsteine ? Tonnen

    Kann die Bodenplatte nun brechen oder irgendwie sich verformen bei dem Gewicht wenn die Bewehrung an manchen Ecken 10-20cm tief ist von der Oberkante Bodenplatte aus betrachtet.
    Am Montag soll ja schon das Haus darauf gebaut werden.

    Vielen Dank
    MfG
    Adam
     
  22. Gast036816

    Gast036816 Gast

    das kann nur der statikus bewerten, der gerechnet und konstruiert hat.

    es bleiben dir noch zusätzliche Untersuchungen durch einen sachverständigen und ein baustoffprüflabor. geht erst einmal ins geld.
     
Thema: Fragen zur Bewehrung einer Bodenplatte und Durchführung der Abflussrohre
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  1. bewehrung tragende bodenplatte

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