freiliegender Träger in Betondecke / Ständerwände auf unebene Rohbetondecke

Diskutiere freiliegender Träger in Betondecke / Ständerwände auf unebene Rohbetondecke im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo, wir wollen die Räume im Obergeschoßes unseres Hauses neu aufteilen und haben daher nach Rücksprache mit einem Statiker einen Teil der...

  1. KarinK

    KarinK

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    Hallo,

    wir wollen die Räume im Obergeschoßes unseres Hauses neu aufteilen und haben daher nach Rücksprache mit einem Statiker einen Teil der ursprünglichen nichttragenden Ziegelwände entfernt. Um den Schallschutz zwischen den Zimmern zu verbesssern, sollen die neuen Ständerwände direkt auf der Rohbetondecke anstatt auf dem durchlaufenden Estrich montiert werden. Da im Verlauf der ehemaligen Wände jede Menge an Ausbesserungsarbeiten am alten Estrich fällig gewesen wären, haben wir uns letztlich schweren Herzens dazu entschlossen, den alten Estrich (Gesamtdicke einschließlich einer Styroportrittschalldämmung von 2cm rund 7cm) komplett zu entfernen und später neu gießen zu lassen. An Aufbauhöhe stehen bedingt durch die Schwellenhöhen der Eingangstür und der Terassentür nur etwas mehr als 7cm zur Verfügung.

    Dabei stellte sich heraus, daß

    a) ein Eisenträger, der eigentlich innerhalb der Decke verlaufen sollte, an der Oberkannte der Rohbetondecke, stellenweise auch minimal höher, verläuft. Dieser Träger wurde stellenweise mit einer dünnen Schicht Beton (Mörtel?) abgedeckt, die jetzt teilweise abgeplatzt ist (s.a. Fotos). Die Oberfläche des Trägers in von einer dünnen (lt. Statiker unbedenklichen Schicht) Rost überzogen.

    b) die Rohbetondecke leider genau da, wo eine neue Wand hin soll, stellenweise recht uneben mit Niveauunterschieden bis zu 1,5cm ist. Diese Unebenheiten lassen sich wohl durch die eine Lage Trennwandband unter dem UW-Profil nicht ausgleichen.

    c) Hinzu kommt, daß aus dem Beton noch Metallreste (aus nicht ordentlich überdeckten Baustahlmatten oder Bewehrungseisen?) ebenfalls bis zu 1 cm aus dem Beton herausschauen.

    Für mich stellt sich jetzt die Frage, wie man

    a) den Träger behandeln sollte, damit er die nächsten Jahrzehnte unbeschadet übersteht. Langt Entrosten plus Rostschutzfarbe (welche?), oder sollte er noch mit einer dünnen Schicht Ausgleichsmasse o.Ä. überzogen werden, damit er möglichst optimal geschützt ist? Unter dem neuen Estrich ist er dann ja wieder nicht mehr zugänglich.

    b) die unebene Rohbetondecke im Bereich der geplanten Wand (oder wegen der herausstehenden Eisen ganzflächig) vorbereitet, damit die Ständerwand aufgestellt werden kann, ohne neue Schallbrücken zu schaffen.

    Vielen Dank schon mal für Rat und Tips!

    Karin
     
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  3. #2 derengelfrank, 1. Februar 2008
    derengelfrank

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    ich gehe mal davon aus, ihr macht das selbst.
    1. Träger: Entrosten und Grundieren (Allgrund, Nigrin, BOB o.ä.). ICH würde zu meiner Beruhigung noch ein wenig Ausgleichsmasse drüberlaufen lassen - ist aber vermutlich unnötig.
    2. unebener Boden: rechts und links der geplanten Wand Styroporstreifen (10 cm breit, 2 cm hoch auf den Boden legen, jeweils ein dickes Brett/Latte drauf und dieses durch das Styropor mit Rahmendübeln an den Boden dübeln. Jetzt hast Du eine Schalung, die in der gewünschten Höhe mit Mörtel gefüllt und glattgestrichen werden kann. Das war zumindest MEINE Methode - und ging recht schnell.
     
  4. Peeder

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    Peeder
     
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freiliegender Träger in Betondecke / Ständerwände auf unebene Rohbetondecke

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