Fremdwährungdarlehen in US$?

Diskutiere Fremdwährungdarlehen in US$? im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Ich bin kein Freund von Fremdwährungsdarlehen, aber ich möchte informiert bleiben. Die Amis haben niedrige Zinsen und der Dollar ist relativ...

  1. sk8goat

    sk8goat

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    Ich bin kein Freund von Fremdwährungsdarlehen, aber ich möchte informiert bleiben.
    Die Amis haben niedrige Zinsen und der Dollar ist relativ schwach.
    Man hört nur Gerüchte aber nix genaues.

    Hat jemand Informationen hierzu?
     
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  3. R.B.

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    Das I-Net ist voll von Informationen, auch zu Fremdwährungsdarlehen. Ich glaube kaum, daß es hier im Bauexpertenforum neue Erkenntnisse gibt. :D

    Meine Meinung, bei einer Immofinanzierung hat Planungssicherheit höchste Priorität. Hier geht es meist um eine langfristige Planung.

    Wer eine Anlage- oder Spekulationsmöglichkeit sucht, kann mit Fremdwährungsdarlehen einen guten Schnitt machen. Man sollte aber das Risiko nicht aus den Augen verlieren, oder anders ausgedrückt, man sollte sich das Risiko auch leisten können. Der typ. EFH Finanzierer kann sich so ein Risiko üblicherweise nicht leisten.

    Für mich galt schon immer, strikte Trennung zwischen Immobilienerwerb zur Eigennutzung, und Finanzanlagen.

    Gruß
    Ralf
     
  4. sk8goat

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    Danke Ralf,

    deiner Meinung wird von mir voll und ganz zugestimmt.

    Ich fragte aber explizit nach BauFi in US$.

    Ich kenne im I-Net nur solche in CHF und JPY.

    Gerückte sagen, dass bestimmte Banken und Versicherungen momentan die Marktfähigkeit von US$-Krediten testen.
    Ich kenne Leute, die auch teilweise Einkommen in US$ beziehen und da könnte es für Investitionsobjekte schon interessant werden.
     
  5. #4 Isolierglas, 25. März 2009
    Isolierglas

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    Den gleichen Effekt bekommst Du billiger und einfacher so:

    1. Normaler, gut verhandelter Kredit
    2. Put oder Call (je nach Einschätzung) EUR/USD
     
  6. R.B.

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    :(

    Du meinst wohl einen Kredit in USD/YEN o.ä. und dann über Optionsscheine absichern. Wenn ich einen Kredit in Euro habe muss ich nichts absichern. Dann wären die Optionsscheine wieder eine spekulative Finanzanlage.

    Sorry, mit BauFi in USD kann ich nicht dienen. Ich habe bisher nur Projektfinanzierungen in Fremdwährungen gemacht, meist wenn auch die Kosten und Einnahmen in dieser Fremdwährung verrechnet wurden. Das Kursrisiko für die Endabrechnung (Rückübertragung des Ertrags in Euro) habe ich dann, je nach Projektdauer, selbst getragen oder bei längeren Laufzeiten abgesichert.
    Aber wie gesagt, mit BauFi hatte das nichts zu tu.

    Gurß
    Ralf
     
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  8. derF

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    Das ist absolut nicht das Gleiche !!!

    Mit Deinem Vorschlag kann er nur von der Wechselkursveränderung profitieren, von den niedrigen Zinsen allerdings nicht!

    Alternativ kann man es über einen Zins-Währungsswap darstellen. Aber sowas gibts erst ab größeren Summen.

    Zur Eingangsfrage: frag einfach mal Deine Hausbank ob sie sowas anbieten.
    Fremdwährungskredite machen viele Banken mittlerweile.

    Aber wichtig: das von Ralf schon erwähnte Währungsrisiko nicht unterschätzen. Kann böse ins Auge gehen sowas! :yikes
     
  9. #7 Isolierglas, 25. März 2009
    Isolierglas

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    derF hat natürlich Recht.

    ABER: Wer jetzt einen Kredit in USD will, setzt auf die (variablen) niedrigen Zinsen sowie auf einen Wertverfall des USD gegenüber dem Euro.

    Nun, ich denke, die USA werden sich eine hohe Inflaqtion leisten, der variable Zins steigt stark an. Jetzt kann es aber gut sein, dass die USA sich wirtschaftlich schneller erholen als Europa. Schwupps, wir haben einen neuen Thread:

    "Hilfe, der USD wertet gegen der EUR auf" - kombiniert mit hohen Zinsen führt das zum Tod des (europäischen!) Kreditnehmers.

    Daher mein Tip: Lieber ein solider Kredit, und ein bisserl Zockerei für's Vergnügen... ;-)
     
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