Frostschutz im Stall

Diskutiere Frostschutz im Stall im Sanitär Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, ich habe ein paar fragen an den fachmann. ich möchte eine wasserleitung in einem stall mit 3 pferden verlegen. 1.)wie bekomme ich das...

  1. don amigo

    don amigo

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    Hallo,
    ich habe ein paar fragen an den fachmann. ich möchte eine wasserleitung in einem stall mit 3 pferden verlegen. 1.)wie bekomme ich das preisgünstig am besten hin, damit die laufenden kosten nicht so hoch sind.
    ich habe gedacht das ich ein PE rohr 3/4" 100 oder 200 m in der erde ca 80 bis 100 cm tief eingraben und das wasser mit einer normalen umwälzpumpe umwälzen. langt die meterzahl oder muss ich noch mehr eingraben. der boden wird sowieso mit einem bagger bewegt also kommen auch keine zusatzkosten für den bagger auf mich zu.
    vieleicht kann mir einer einen rat geben


    mfg dieter


    :fleen
     
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  3. sepp

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    meinst du jetzt "zum stall" oder wieso die 200m?
    oder willst du den stall beheizen "laufende kosten" ?
     
  4. don amigo

    don amigo

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    ich habe mich nicht richtig ausgedrückt.
    ich meine im winter den frostschutz von der leitung im stall. ich habe an die erdwärme in 80 cm tief gedacht ob die ausreicht das wasser frostfrei zu halten, in dem ich das wasser dauernd mit einer pumpe umwälze und das wasser nicht mit einer begleitheizung erwärmen muss und mir die leitungen nicht einfrieren

    gruß dieter
     
  5. R.B.

    R.B.

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    Was für eine Leitung ist vorhanden?
    Wo kommt die her?
    Läuft die Leitung "offen" im Stall? Dort sollten aber doch keine Minusgrade herrschen.

    Könnte man die Leitung mit Rohrdämmung versehen?

    Irgendwie kann ich mir das noch nicht so richtig vorstellen. Das Pumpen des Wassers durch 200m Rohr kostet aber auch Strom.

    Gruß
    Ralf
     
  6. #5 Achim Kaiser, 30. Dezember 2008
    Achim Kaiser

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    Grundsätzlich hast du immer das Problem, dass die Pferdetränken oberhalb des Erdreichs angeschlossen werden müssen.
    Die Rohrleitung liegt in diesem Bereich immer frostgefährdet, egal was du davor oder danach auch anstellst.

    Der einzige wirklich wirksame Frostschutz ist eine Begleitheizung dieser Bereiche.
    Das Tränkebecken selbst wirkt immer als großer Kühlkörper und der direkt angeschlossene Rohrabschnitt wird daher immer einfrieren, sobald entsprechende Temperaturen auftreten, mit allen Folgen (meistens knirsch ....kaputtet...das wars).

    Eine Dämmung schützt grundsätzlich nicht vor dem Einfrieren. Sie verlängert nur die Zeitdauer bis es so weit ist.

    Einzige Alternative zur Begleitheizung ... Leitung entleerbar bauen und bei entsprechenden Temperaturen abstellen und entleeren.

    Alles andere führt über kurz oder lang bei entsprechenden Temperaturen zum Einfrieren und den damit verbundenen Schäden an der Tränke und/oder der Wasserleitung.

    Frosttiefe ist abhängig von der Gegend ... zwischen 80 cm bis 200 cm ist alles möglich.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  7. Jonny

    Jonny

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    irgendwo, in einem Katalog, hab ich mal ne frostsichere Tränke gesehen?
    Also ich glaub da gibt's was, ich weiss nur nicht mehr wo.

    Grüsse
    Jonny
     
  8. don amigo

    don amigo

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    ich habe schon 2 systeme im einsatz 1. eine rohrbegleitheizung ca 50 m lang und eine umwälzpumpe mit durchlauferhitzer. die brauchen aber ordentlich strom. nun will ich mal was anderes versuchen.ob es mit der erdwärme ausreicht weiss ich nicht.

    der zulauf befindet sich in 100cm tiefe neben dem stall wo sowieso alles aufreissen muss. daher dachte ich wenn man 200m pe rohr eingräbt muss die erdwärme ein dichtfrieren verhindern???

    gruß dieter
     
  9. #8 Achim Kaiser, 30. Dezember 2008
    Achim Kaiser

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    Die Leitung 1 m tief im Erdreich friert auch nicht ein ....
    aber die frei verlegte.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
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  11. R.B.

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    Aber die liegt doch angeblich im Stall....und bei entsprechender Dämmung und regelmäßiger Nutzung dürfte das Wasser keine Zeit haben um zu gefrieren.
    Und selbst wenn im Stall mal Minusgrade vorherrschen sollten (wie lange?) dann könnte die Begleitheizung mit ein paar Wh das Wasser über dem Gefrierpunkt halten. Vorausgesetzt es wird nur das Rohr/ Wasser erwärmt, und das Rohr bzw. die Begleitheizung dient nicht als Raumheizung.

    Gruß
    Ralf
     
  12. Dachi

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    Kann ich nur bestätigen.
    Es ist im Stall, selbst bei geschlossenen Toren, so kalt, das es direkt an der Düse der Tränke einfriert (Metall).
    Wir haben seit einiger Zeit das Wasser abgestellt und die Leitungen entleert. An den Stalltüren haben wir "Tränkeimer" hängen, die Abends, wenn die Pferde eingestellt werden, nach dem ersten "Zug" wieder aufgefüllt werden. Am nächsten morgen sind die auch zugefroren.
    Auf der Koppel stehen Speisbütten mit Wasser (per Handfüllung (so ist die Frau beschäftigt;))).
     
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