Füllung für Türblatt massive Holz-Nebeneingangs-Haustür

Diskutiere Füllung für Türblatt massive Holz-Nebeneingangs-Haustür im Fenster/Türen Forum im Bereich Neubau; Hallo Schreiner, Türenspezialisten, Holzwerker und Auskenner, heute geht es um unsere zweite Haustür = Nebeneingangstür im EG zwischen komplett...

  1. Baumaus22

    Baumaus22

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    Hallo Schreiner, Türenspezialisten, Holzwerker und Auskenner,

    heute geht es um unsere zweite Haustür = Nebeneingangstür im EG zwischen komplett überdachter Freifläche außen (total geschützt, kein Regen, keine Sonne, Sichtholzdachstuhl) und HWR innen (Neubau).
    Ein bisschen zur Vorgeschichte und zur Situation:
    Bestellt und (teuer) bezahlt ist eine Holztür aus massiver Kiefer. Der Türrahmen ist schon seit Monaten eingebaut. Der Türblattrahmen ist ebenfalls seit Monaten hergestellt, aber noch ohne Füllung. Diese Füllung ist nunmehr ein zäher Zankapfel.

    Angeboten und bestellt ist diese Füllung ebenfalls aus massiver Kiefer mit kompletter Aufdoppelung außen. Abgeliefert hatte der Schreiner vor Wochen eine Holzfaserplatte 20 mm beidseitig furniert. Auf der Außenseite hatte er ein paar Bretter von ca 13 cm Breite mit Abstand von 2 cm aufgeleimt. Sah schrecklich aus! Wir haben das Türblatt so nicht angenommen. Die Platte hatte ihn 60 € Material gekostet, angeblich. Er hat sie angepriesen als sei sie vergoldet.

    Daraufhin hatten wir klargestellt, dass die Türblattfüllung aus einer blockverleimter Massivholzplatte hergestellt werden soll plus Aufdoppelung außen mit massiven Kieferbrettern 7 cm breit im Abstand von etwa 0,8 cm (wie bestellt und besprochen). Alternativ hatten wir gesagt, könne eine ebenso dicke Sperrholzplatte oder eine kerngedämmte Türplatte genommen werden (falls es sich um ein Beschaffungsproblem handelt), die aufgedoppelt wird und die Aufdoppelung könnte auch durch eine ganze Platte erfolgen, in die V-Rillen gefräst werden können im adäquaten Abstand für die Bretteroptik.

    Etliche Varianten also, aber all dies hat nichts gefruchtet bisher. Heute sagte der Schreiner, er würde die Füllung aus 23 mm Sperrholz, kiefer furniert machen und da hinein die V-Rillen fräsen. Für die Nebeneingangstür würde das auf jeden Fall so reichen ist seine Meinung. Der HWR ist beheizt und ein Wäscheraum.

    Wohlgemerkt und ergänzend sei gesagt, die fertiggestellten Teile der Tür wurden mehrfach geölt, was mit der Füllung auch noch gemacht wird am Ende.

    Die Frage ist nun, was können wir erwarten und was ist regelkonform?

    In unseren Varianten hatten wir außer mit dem kerngedämmten Lösungsvorschlag auch keine klimatechnisch wirklich ausreichenden Varianten, ohne Dampfbremse, ohne Wärmedämmung. Lediglich die massive Holzplatte mit ordentlicher Aufdoppelung hätte vielleicht einen noch akzeptablen Effekt erzielt. Bauschäden wollen wir natürlich auch nicht haben später. Es darf kein Kondensat an der Innenseite entstehen und die Tür muss wenigstens eine einbruchhemmende Wirkung mit Mindeststandard aufweisen. Ich habe einen U-Wert-Rechner bemüht, der mir einen wert von 2,88 angibt für die 23 mm-Platte. Schlecht. Aber auch die Optik soll stimmen. Heute habe ich beim Recherchieren noch eine Füllungsplatte (3-Schicht-Platte) gesehen, die es fertig gibt bei Thalhofer z. b. (aber nur 1,10 x 0,95 m), das dürfte nicht reichen in der Länge. Vielleicht kann man das verbinden, eine Kämpfer einbauen (nachträglich??? wahrscheinlich eher nicht) ?
    Die Tür kostet uns 1.740 € incl. Dreifachverriegelung, Standard-Wechselgarnitur, umlaufender Gummidichtung und Montage, ohne Oberflächenbehandlung (denn die ist Eigenleistung). Nach meinen Recherchen für eine Holz-Nebeneingangstür ein stolzer Preis bei Standardmaßen.

    Die Füllung aus ESG zu machen mit warmer Kante war heute noch ein Vorschlag vom Schreiner. Da hätte man kein klimatechnisches Problem mehr, was ja stimmt. Aber die Optik war zu keiner Zeit so gewünscht, passt auch gar nicht zu dem Haus.

    Sein Problem ist wohl, dass er eigentlich kein Geld hat für ordentliches Material. Blockverleimte Platten sind nur sehr groß zu kaufen (5 m x ... m). Die kerngedämmten Platten sind ihm zu teuer. Da sollen wir nochmal draufzahlen, was bei dem Preis nicht in Frage kommt. Außerdem sagt er, gäbe es keine astfreie oder astarme Kiefer hier in der Region (Baden-Württemberg), er hätte überall herum telefoniert. Kiefer ist astiger, das weiß ich, aber was um Himmels Willen sollen wir jetzt rein machen in den Rahmen?
    Nach dem ganzen Ärger und x Diskussionen würden wir heute sowieso anders entscheiden und hätten längst unsere Tür. Am liebsten würde ich die Tür jetzt ohne Füllung nehmen und von einer anderen Firma fertigstellen lassen gegen eine entsprechende Gutschrift. Aus dem Bauch heraus würde ich behaupten 6-700 € werden das sein. Aber auch da würde ich gern wissen, wie diese Türfüllung eigentlich auszusehen hat.

    Wer weiß Rat?

    Grüßchen
     
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  3. #2 Gast036816, 13. Januar 2015
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    welche klimaklasse muss diese tür denn erfüllen bzw. welche klimaklasse ist vertraglich vereinbart?

    ich weiss jetzt nicht, ob die massive kieferfüllung die erforderliche klimaklasse erfüllen kann!
     
  4. Baumaus22

    Baumaus22

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    Hallo Rolf,

    sorry, habe die Antwort in dem Moment verpasst.
    Vertraglich vereinbart ist mit diesem Einzelkämpfer-Schreiner nichts. Das ist - wenn es so läuft wie es gerade läuft - fatal und war ein großer Fehler.

    Die Tür ist im Grunde eine zweite Haustür (vom HWR nach draußen im EG). Der HWR ist beheizt und Waschküche zugleich. Temperaturdifferenzen von innen konstant ca. 19°C zu außen bis zu -10 auf jeden Fall (je nach Wetterlage) und Feuchtigkeit von innen nach außen ohne Erfahrung (wir ziehen erst Ende Jan. in das Haus), würde mal sagen innen 50% und außen 70 %. Klimaklasse 2d?? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Wohler wäre mir auf jeden Fall mit einer thermischen Trennung, Sandwich oder sowas, denn die Platte kann aufgrund der Rahmenkonstruktion eigentlich nur 24 mm dick maximal sein. Die Glasleisten, welche die Patte von innen halten sollen, sind schon hergestellt.
    Die Füllung will er auch nicht in Kiefer massiv machen, sondern seit gestern plötzlich mit eine Multiplex-Platte von einem Küchenbauer. Die wird wahrscheinlich nur für den Möbelbau geeignet sein.

    Beste Grüße
     
  5. #4 Gast036816, 14. Januar 2015
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    nur 24 mm für die füllung, bei der tür ist einiges schief gegangen. der türrahmen muss extrem dünn sein. wer hat das geplant?
     
  6. Baumaus22

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    der Schreiner selbst, der fast ausschließlich Haustüren für Bauträger usw. herstellt. Aber für diese Türen nimmt er immer kerngedämmte Rohlinge. In unserem Fall wollten wir eine Holzhaustür hinten, die zum Haus passt (deswegen auch die Aufdopplung). Hinten ist nämlich eine große überdachte Terasse.
     
  7. Baumaus22

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    Die Füllung könnte vermutlich auch anders gemacht werden, nämlich ganze Türblattdicke, nur müsste er dann seine "Glas"leisten vergessen und sie anders befestigen im Rahmen, z. B. Leisten nicht innliegend sondern auf der Innenseite der Tür oben auf.
     
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