Fußboden Spitzboden

Diskutiere Fußboden Spitzboden im Estrich und Bodenbeläge Forum im Bereich Neubau; Hallo Experten ! Unser Neubau nähert sich dem Ende :lock und wir beginnen mit unseren Eigenleistungen. Im Bereich des Spitzbodens müssen wir...

  1. #1 Umsteiger, 12. Juli 2005
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    Hallo Experten !

    Unser Neubau nähert sich dem Ende :lock und wir beginnen mit unseren
    Eigenleistungen. Im Bereich des Spitzbodens müssen wir den Boden selbst
    belegen. Momentan sieht man von oben die Dämmung der Decke des DG und
    eben die Dachlatten (ich hoffe die heißen so) auf denen wir gehen.
    Jetzt dachten wir uns auf diese OSB Platten zu legen (schwimmend) und
    so den Dachboden erstmal als Lager nutzen zu können und später als
    Arbeitszimmer. Geht das so, oder muss erst eine Folie oder ähnliches
    darunter ? Bzw. gar eine Art Unterlattung ?

    Vielen Dank für Eure Mühe !
     
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  3. #2 Heidemann, 12. Juli 2005
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    OSB würde ich nicht nehmen, da OSB, womöglich noch mit Nut & Feder sehr diffusionsdicht ist. Wenn nun doch mal Feuchtigkeit in die Wärmedämmung eintritt kommt die da sao schnell nicht wieder raus und es schimmelt.
     
  4. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    Die "Dachlatten"

    sind die Kehlbalken. Leicht zu verlegen (Nut-/Federverbindung) sind Rauhspunddielen z.B. 22mm stark.
     
  5. #4 Umsteiger, 13. Juli 2005
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    Kehlbalken

    Danke erstmal für die Antworten.
    Wie sieht es denn mit der Festigkeit aus ? Reicht da
    denn 22mm Dicke der Rauhspunddielen oder sollte man
    da dickere nehmen ? Der Abstand der "Kehlbalken"
    beträgt zwischen 85 und 95 cm.
     
  6. Lukas

    Lukas

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    Dachlatten sind 4*6

    Hallo miteinander,
    ich hoffe daher, daß da wirklich Balken gemeint sind.
    22mm sind grenzwertig bis unterdimensioniert. Das Minimum sollte bei ca 30mm liegen, bei dem Balkenabstand und wenn es mal mehr als nur Abstellfläche sein soll.
    Gruß Lukas
     
  7. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    Da hat der Lukas Recht,

    bei dem Kehlbalkenabstand sind 22mm zu knapp bemessen. Aber wenn mehr als Abstellraum oder schwere Lasten, dann ohnehin den "Statikus" befragen. Sonst womöglich :yikes
     
  8. #7 Umsteiger, 13. Juli 2005
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    Balken sind es wohl

    auf die wir den Boden verlegen wollen. Die Balken sind 11cm breit
    und 28cm hoch. Der Spitzboden ist für eine spätere intensivere Nutzung
    bereits geplant worden. Nur wird er durch uns ausgebaut.
    Dann werden wir es mal mit 3cm Rauhspund versuchen. Bei den OSB
    Platten ist mir klar das die sich nicht durch Trocknung verziehen. Wie
    sieht denn das mit Rauhspund aus ?
     
  9. Lukas

    Lukas

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    Das mit dem Rauhspund,

    hallo,
    sieht so aus, daß der als Bauholz mit einer größeren Restfeuchte verkauft werden kann, als Diele oder Parkett.
    Das bedeutet, daß dadurch, daß das Holz im Innenbereich seine Ausgleichsfeuchte bei ca 9% (realistisch 6%) findet, der Rauhspund schwinden wird.
    Der Verzug ist bei verschraubter Verlegung nicht so das Problem.
    Also am besten frühzeitig kaufen und länger lagern.
    Gruß Lukas
     
  10. #9 Spezies-8472, 20. November 2005
    Spezies-8472

    Spezies-8472 Gast

    Also ich rekapituliere mal - habe nämlich auch vor, meinen Spitzboden zuerst als Abstellraum, später für die Kids zu nutzen:
    Unterlattung auf Dachbalken
    Unterlattung 24 x 48 reicht aus, bei 50 cm Abstand der Latten
    Latten HOCHkant aufschrauben
    darauf Dampfbremsfolie verlegen - wie beim Dachausbau - und dicht verkleben
    darauf dann 18 oder 22 mmm OSB Platte verlegen und mit Unterlattung verschrauben

    Alles korrekt?
     
  11. Eric

    Eric

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    Von wo aus haben Sie den Aufbau beschrieben > Oberseite Kehlbalkenlage ( Spitzboden ) oder Unterseite Kehlbalkenlage ( Dachgeschoß )? Welche Anforderungen an Luft- und Trittschall für späteren Wohnbereich Kids? Wie weit ist der Ausbau? Dachgeschoß schon fertig oder Kehlbalkenlage von unten und oben noch frei?
     
  12. #11 spezies-8472, 20. November 2005
    spezies-8472

    spezies-8472 Gast

    Ich fange mal im OG an in Richtung Spitzboden und weiter zum Dach
    Tapete ;-)) ok, ist ja im Zimmer
    Gipskartonplatten,
    Dampfbremsfolie (diffusionsoffen),
    Dachsparren (Kehlbalken(?) mit ISOVER-Klemmfilz in den Zwischenräumen,

    Das OG ist also zum Spitzboden bereits komplett gedämmt.
    weiter nach oben sollen jetzt folgen:

    besagte 24x48 Dachlatten (imprägniert) hochkant auf Dachsparren aufgeschraubt, im Abstand von 50 cm untereinander 90° zu den Dachsparren als Unterlattung für OSB-Platten,
    weitere Lage Dampfbremsfolie, da der Spitzboden später ebenfalls gedämmt werden soll,
    OSB Platten (wiederum 90° gedreht zur Laufrichtung der Unterlattung)

    später soll dann die restliche Dachdämmung erfolgen, wieder mit Dampfbremsfolie und Klemmfilz zwischen den Dachsparren.

    dann kommt die "Fischhaut" außen auf den Dachsparren, die dachlattenkonstruktion unf letztendlich die Dachziegel oben drauf.

    Ok, ist vermutlich ZU genau beschrieben, aber dafür sollte alles eindeutig erklärt sein?

    Meine Frage wäre lediglich: reichen die 24x48 er dachlatten, wenn sie hochkant aufgeschraubt sind? Sollten sie überhaupt geschraubt, oder doch besser genagelt werden (ich denke aber, genagelte Latten neigen später zum Quietschen?) und sind 18er OSB Platten ausreichend - spätere zulässige Belastung darf 100 kg/m² nicht übersteigen - oder sollten 22er OSB Platten Verwendung finden?

    mit freundlichen Grüßen
    Oliver
     
  13. #12 Spezies-8472, 20. November 2005
    Spezies-8472

    Spezies-8472 Gast

    Ups, vergessen:

    OG ist in Arbeit, d.h. die Dämmung ist komplett eingebracht, GKP und Dachlatten von UNTEN sind noch nicht komplett montiert.

    Trittschalldämmung nach oben erfolgt keine weitere, da der Bodenabschnitt, der für die Kinder vorgesehen ist - dich noch nicht da sind ;-)) - direkt über dem Kinderzimmer gelegen ist - die andere Dachbodenhälfte soll grundsätzlich nur der Lagerung dienen. Ausbau Spitzboden ist bisher noch nicht begonnen, soll aber zügig in Angriff genommen werden - was vergessen? Ich hoffe nicht.
     
  14. #13 spezies-8472, 20. November 2005
    spezies-8472

    spezies-8472 Gast

    Und noch ein Nachtrag: ist es besser, die OSB Platten dann auch zu verschrauben, oder zu nageln an die Unterlattung oder "schwimmend" zu verlegen??
     
  15. Eric

    Eric

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    Sinn und Zweck der hochkannt verlegten Dachlatten auf den Kehlbalken verstehe ich nicht. Ist der Abstand der Kehhlbalken zu groß oder warum sollen dort noch zusätzlich Dachlatten eingebaut werden?

    Ich würde es (von unten oben ) wie folgt ausführen:

    Tapete
    GKB, möglichst zwei-lagig
    Federschiene an Kehlbalkenunterseite( verbessert den Trittschall ganz erheblich )
    Dampfbremse
    Gefache der Kehlbalkenlage in voller Balkenhöhe dämmen
    Etafoamstreifen auf Balken lose verlegen
    OSB-Platten mindestens 22mm, verschraubt auf den Kehlbalken.

    Beim späteren Ausbau wird die von den Dachschrägen kommende Dampfbremse auf den OSB-Platten verklebt. Dann gegebenenfalls Trittschalldämmung und weitere OSB-Platte oder aber Teppichboden mit hohem Trittschallverbesserungsmaß.

    Wegen Gewicht besser nochmals den Statiker fragen.
     
  16. susannede

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    Nunja...

    Sinn und Zweck der hochkanten Dachlatten entgeht mir auch vollständig. Hier denkt irgendwer an die statische Höhe einer Dachlatte. :D

    Zwischen Dachgeschoss und ausgebautem Spitzboden kann's doch nur zugehen, wie zwischen anderen Geschossen zueinander auch, oder ich verstehe die Welt nicht mehr. Es geht also maximal um Schallschutz. Den restlichen Quark hat die Ebene darüber, also der Dachbereich über dem Spitzboden zu bringen.

    Anhand der Abstände der Balken(Kehl-?)lagen untereinander, wäre dann zu entscheiden, ob man noch einmal eine lastverteilende Querlage aus (please) Konstruktionsholz, meinetwegen 4x6 - 6x6..., bringen muss, oder nicht.

    Darauf, als tragende Bodenlage (wegen mir auch vorher mit Etafoamstreifen auf den Balken...welcher Balken ist schon durchgängig perfekt gerade...) kommt dann was ordentlich "dickes" und das hat mindestens 25, besser 30 mm. :motz

    Wenn man dieses Projekt sowieso angeht, dann gleich Dach und Boden in einem Aufwasch - wozu denn unnötig diese Dichtungsorgien, die man später sowieso nicht mehr braucht? :irre
     
  17. #16 Spezies-8472, 21. November 2005
    Spezies-8472

    Spezies-8472 Gast

    ALSO:
    @ Eric
    Danke erst mal für die schnellen Infos!!! Aber mir ist da trotzdem einiges unklar geblieben - sorry, wenn es nervt!
    Mir wurde geraten - was in meinen Augen auch Sinn macht - die Dachlatten hochkant zu verlegen, weil sie auf Druck beansprucht werden und die 48 mm der Dachlatte wesentlich stärkeren Druck aufnehmen können, ohne sich zu verbiegen, als die schmalen 24 mm der flachen Seite - deshalb sollten sie hochkant angebracht werden und - siehe oben - der Abstand der Kehlbalken ist sehr unterschiedlich - von 45 cm bis 105 cm - sie bilden also keinen idealen Untergrund für die OSB-Platten.
    Lt einer Übersicht in nem PDF-Dokument eines HErstellers habe ich gelesen, dass zumindest OSB und MSB-Platten eine Unterlattung mit gleichen Lattenabständen dringend bedürfen - bei 18er Platten sollte der Lattenabstand maximal 48 cm betragen bei 200 kg/m² Belastung bei 22er Platten durften es knapp 55 cm sein, besser weniger - bei 3-punt-Auflage - sollte die Platte nur auf 2 Dachlatten liegen können, wegen der Größe, dann wurden die Unterlattungsabstände nochmals kleiner - wenn ich also eine 18er Platte oder ggf ne 22er verwende, sollte ich mit 50 cm Lattenabstand eigentlich im goldenen Mittelfeld liegen?!?
    Zum Bautenstand - 2 Zimmer des OG sind bereits vollständig verkleidet, und gedämmt - einlagige GKP, darüber Dampfbremse, dann Kehlbalken incl. ISOVER Dämmmaterial - da kann auch nichts mehr geändert werden - und warum eine aufwändige Schalldämmung zum Spitzboden, der zur Hälfte als Lagerraum genutzt werden soll, zur anderen Hälfte als „coole Höhle“ für in vielleicht 10 Jahren daran interessierte Kids. Ok, das/die Kids springen dann oben vielleicht etwas herum, aber da darunter eh nur das Bad und das Kinderzimmer gelegen sind, dürfte das niemanden stören, wenn es etwas klappert, oder denke ich da in die falsche Richtung?
    Außerdem - es wurde ja auch darauf hingewiesen - die Deckenbelastung darf 100 kg/m² nicht überschreiten - wenn ich alles mit doppellagigen GKP abhänge UND dann die 22er OSB oben auflege, komme ich wahrscheinlich schon alleine auf fast 50 kg/m² - da bleibt dann nicht mehr viel übrig, um mal vorsichtig oben drauf langzulaufen, geschweige denn, um etwas abzustellen?!?!
    Und unter der OSB keine Dampfbremse? Sind denn deren Verbindungen untereinander so dampfdicht, dass das verkleben mit der Dachseitigen Folie ausreicht? Von unserem Bauleiter wurde uns empfohlen, unter der OSB ne Folie zu legen und mit den dachseitigen Bahnen dann ggf zu verkleben?!?! Was ist nun besser und sicherer?
    Ups? Noch eine weitere Lage OSB? Eigentlich dachte ich, dass eine ausreichen sollte - siehe zulässige Deckenbelastung!!! Und das soll oben KEIN Wohnraum werden, denn es gibt KEINE Fenster im Spitzboden - es ist wirklich NUR Ablagefläche und vielleicht ne „Höhle“ für die Kids...

    @ Susannede
    hochkante Dachlatten: siehe oben!
    Der Spitzbodenausbau erfolgt in 1-2 Jahren - die Zimmer des OG sollen aber spätestens kommendes Jahr beziehbar und nutzbar sein - daher der zeitliche Versatz.
    Es geht auch in keinster Weise um maximalen Schallschutz - wozu? Es geht hauptsächlich um Wäre und Kälteschutz
    Ich entnehme Deiner Ausführung, dass meine 24x48mm Dachlatten also in jedem Fall genügen sollten?

    Oliver
     
  18. Eric

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    Bei 100kg/m² Tragfähigkeit einschließlich Deckenkonstruktion wird das tatsächlich alles viel zu " eng ". Wollen Sie da oben auf allen Vieren rumrobben, um die Kids aus der Höhle herauszuholen, wenn die auf Zuruf und im Spiel nicht beikommen, oder wenn Sie dort rauf müssen, um etwas abzustellen? Und wenn die Kids mit Freunden in der " Höhle " spielen? Sollen die vorher gewogen werden?

    Nach Ihren Angaben ist der Spitzboden so geplant und gebaut worden, daß dort keine, jedenfalls keine sinnvolle Nutzung stattfindet.

    Vorschlag: Die geplanten Kids bekommen vom Vater ein gescheites Baumhaus oder ne Hütte im Garten. Das erscheint sinnvoller als auf Teufel komm raus den dafür ungeeigneten Spitzboden auszubauen.
     
  19. susannede

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    Nein, im Gegenteil. Eine Unterkonstruktion würde ich nie - zumal bei diesem Abstand - nur aus Dachlatten machen, auch nicht hochkant.

    Da der Spitzboden also kein Wohnraum wird, sondern kalt bleibt, die "Dampfbremse" schon im OG eingebaut ist, wie die Wärmedämmung auch, ist wirklich nur die "Durchbiegung" des Spitzboden-Bodens noch das Problem.

    Das mit der Folie kann man machen oder sein lassen - für mich selbst gebaut, würde ich es sein lassen. Halte nicht soviel von "einpacken", wenn dadurch kein Wasser direkt abgehalten wird. Dies behindert ja auch immer ein Austrocknen.

    Was die "Höhle" angeht - siehe Eric.
     
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  21. #19 Ralf Dühlmeyer, 21. November 2005
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    treibts nur beim Schrauben reindrehen - auch bei 100% mittigem Treffer - die Latte in zwei Teile.
    Latten 24/48 taugen eigentlich zu nichts - ausser Kaminholz.
    100 kg/m² - selbst wenn ich alle Sicherheiten dazunehme - sind nicht zum Aufenthalt geeignet. Und schon gar nicht zum toben.
    Ausser leeren Pappkarton - aber bitte nicht platt - dürfen Sie da eigentlich nix draufbringen.
    MfG
     
  22. #20 Spezies-8472, 22. November 2005
    Spezies-8472

    Spezies-8472 Gast

    Vielen Dank für die vielen Worte und Erklärungen, aber irgendwie bin ich genau so schlau, wie vorher :-(

    Diese 24x48er Dachlatten, die nur fürs Feuer taugen halten sämtliche GKP - auch doppellagig im Badezimmer und in unserem Arbeitszimmer an den Wänden und der Decke - incl. Fliesen im Bad - dass sie sich spalten, wenn man sie längs schraubt, könnte ich mir allerdings dann schon vorstellen, aber ggf. könnte man ein dünnes Loch vorbohren, damit das nicht passiert???

    Ansonsten würde mich dann aber mal interessieren, was ich denn nun als Unterbau für die OSB verwenden kann/soll/darf??

    Und: Nein, der Spitzboden soll kein richtiger Wohnraum werden, aber er soll trotzdem gedämmt werden, denn was dort gelagert werden soll, muss im Sommer nicht braten und im Winter sollte es nicht einfrieren - daher ist zukünftig eine Dämmung geplant. Und die "coole Höhle" sollte man nicht ZU wörtlich nehmen, es sind immerhin 2,20 m lichte Höhe in der Mitte des Spitzbodens.

    Ich habe jetzt also viel gelesen, dass ich besser 2 OBS Platten und doppellagig GKP verwenden soll, dass ich anders dämmen soll, dass ich eigentlich keine Dampfbremse brauche, da ja Dämmung nicht gebraucht wird, da ja keine Kinder oben wohnen sollen, da die ein Baumhaus bekommen - aber bei aller Hilfsbereitschaft - für die ich ja durchaus dankbar bin - warum kann mir denn keiner einfach nur mal die gestellten Fragen beantworten?
    Sorry, ist nicht böse gemeint, aber wenn ich frage, ob die Latten ausreichend sind, erfahre ich, dass hochkannt sinnlos ist, dass man solche Latten niemals als Unterkonstruktion verwenden sollte, dass ich doch die OSB direkt auf die Kehlbalken schrauben könnte und ne weitere OSB oben drauf, wegen dem Trittschall und darunter doppelte GKP - aber wenn DIESE Latten falsch sind, WAS sollte ich DANN als Unterkonstruktion bauen?

    Ich habe diverse Infos bekommen, was alles falsch ist, was alles nicht geht und wie ich den Trittschall dämme und was der jeweilige Schreiber bei sich tun würde - aber ich würde doch einfach nur gerne wissen, was ICH machen kann?
    Sorry, ich darf nunmal den Boden nicht stärker, als mit 100kg / m² belasten, daher muss ich relativ leicht aber trotzdem stabil bauen und als Lagerort ist der Spitzboden durchaus angegeben, die Platten hätte auch die Baufirma oben verlegt, auf eben diesen Dachlatten (22er OSB/4 auf 28x48er Dachlatten mit 70er Abstand) Und nun wollte ich mich lediglich versichern - da ich es jetzt in Eigenleistung machen muss - ob das korrekt ist und wenn nicht, wie ich es dann machen sollte.

    Daher hilft mir eine Erklärung, dass die Latten völlig falsch sind, nur bedingt weiter, wenn ich jetzt immer noch nicht weiß, was ich denn dann und vor allem WIE benutzen soll und kann?!?!

    Ich hoffe, es fühlt sich jetzt keiner auf den sprichwörtlichen Schlips getreten und nochmals vielen Dank für die Versuche zur Hilfe, aber vielleicht muss ich doch einer Firma vertrauen, wenn ich als Laie nicht die nötige Erfahrung und das nötige Wissen habe.

    mfg
    Oliver
     
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