Fussbodenaufbau Altbaukeller

Diskutiere Fussbodenaufbau Altbaukeller im Estrich und Bodenbeläge Forum im Bereich Neubau; Hallo, unser Keller soll zu Wohnzwecken umgebaut werden. Der Keller ist trocken,Bj55 und hat einen Betonboden (ungedämmt, habe eine Ecke zwecks...

  1. hispa

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    Hallo,

    unser Keller soll zu Wohnzwecken umgebaut werden. Der Keller ist trocken,Bj55 und hat einen Betonboden (ungedämmt, habe eine Ecke zwecks Abwasserinstallation aufgerissen). Aussenwand 40cm Beton.

    Da wir schon vor längerem eine neue Eingangstür eingebaut haben und somit die Fußbodenhöhe festgelegt haben, stehen nun ziemlich genau 25cm für den Aufbau des Fußbodens zur Verfügung.

    Der Boden scheint einigermaßen gerade zu sein,denke nicht dass da erst höhennivelliert werden muss.

    Frage :wie am besten ?

    Vorschlag :
    -PE-Folie (oder gibt's was besseres was nicht sol leicht kaputtgeht?)
    - 8cm Styrodur (trittfest), 6 cm Styopor (billiger), Rest mit Zementestrich, darauf dann je nach ZimmerLaminat oder Fliesen.

    Alternativ zum Schutz der PE-Folie :
    - 2 cm Styrodur , dann PE Folie , dann 6cmStyrodur, 6 cm Styropor, Rest wiederum mit Estrich,Laminat bzw FLiesen.

    Wäre das OK?

    Gruss

    Ralf
     
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  3. Berni

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    Tach Ralf,

    ein Vorschlag über einen konkreten Fußbodenaufbau kann hier nicht gegeben werden. Dazu müßte man vor Ort sein.

    Habe ich gerade Gestern festgestellt, Halle 23 x 12,30m - 6cm Neigung.

    Nur ein paar grundsätzliche Dinge:
    Eine Styrodur-Dämmung halte ich nur wegen der Druckbelastung für Geld aus dem Fenster. Eine Polystyrol-Dämmung EPS 040 DEO ist für Wohnzwecke völlig ausreichend. Entscheidend ist immer nur die vollflächige Auflage der Dämmung. Und Feuchtigkeit nimmt eine Styropor-Dämmung auch nicht auf, wenn Abdichtung vorhanden.

    Als Estrichstärke sind für Wohnraumnutzung auf eine ordentlich verlegte Dämmschicht auch 6cm Zementestrich ausreichend.

    Anstatt der Pe-Folie würde ich eventuell die Gefitas PE-300 verlegen. Oder eine quellverschweißte PVC-Folie mindestens 0/8.

    Da ich davon ausgehe, daß Du den Estrich nicht selbst verlegst, würde ich den Aufbau mit dem Estrichleger vorher vor Ort besprechen. Der nivelliert dann auch aus. In der heutigen Zeit sucht man sich besser einen alteingesessenen Betrieb. Die nennen sich denn auch nicht nur Fachfirma, die sind es meistens noch.

    Gruß Berni
     
  4. hispa

    hispa

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    Hallo ,

    bei mir sind die Räume nur ca. 4x5m und +-1cm gerade (mit Laser ausgemessen an Wand rundum).

    6 cm Estrich würden bei mir 19cm Dämmung bedeuten. Ist das nicht ein bischen viel (bei späterer punktueller Druckbelastung) ?

    Ein Raum (ca.8x4m)ist übrigens so, dass er aus 2 früher getrennten Räumen besteht, die jetzt miteinander verbunden sind (Zwischenwand ist raus). Hier ist der Boden des einen früheren Zimmers ca. 10cm höher. Ich wollte das mit unterschiedlichen Dämmstoffdicken ausgleichen. Spricht da was dagegen, wenn ich Styrodur nehme ?

    Gruss

    Ralf
     
  5. Berni

    Berni

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    Nochmal:
    Entscheidend für die Estrichstärke ist die zu erwartende Nutzlast, und die Beschaffenheit der Dämmung. Und hier wiederum die vollflächige Auflage dieser.
    Wenn die Dämmung nicht vollflächig aufliegt, kann ich natürlich auch 11cm Estrichstärke wählen. Die Platte hat viel mehr Eigenwicht und drückt die Unebenheiten der Sohle schon in die Dämmung. Bis die Platte dann irgendwann vollständig aufliegt, können ein paar Jahre vergehn. Die Estrichgesamtkonstruktion setzt sich. Da hällt dann auf Dauer eine dickere Estrichplatte mehr.
    Aber ist dies Sinn und Zweck?
    Austrocknungszeiten über ein halbes Jahr sind nicht selten. Kommt auf Heizen und Lüften an. Also nur Nachteile.
    Mit fachgerecht hat das nichts mehr zu tun.
    So eine harte Dämmung wie Styrodur passt sich am Anfang durch das Gewicht des Estrichs nicht so den Unebenheiten der Sohle an. Dafür aber im Laufe der Jahre dann doch. Das macht sich dann auch so schön am Fliesensockel bemerkbar. Obwohl das natürlich auch noch andere Ursachen haben kann.

    Warum also die Styrodur-Dämmung?
    Wegen des besseren Dämmwertes. Da kann auch EPS 035 DEO genommen werden. Ist auch druckbelastbarer, aber immer noch nicht so hart wie Styrodur. Und gibt es auch in allen Dämmstärken zum Ausgleichen des Höhenunterschiedes der beiden Räume.
    Bei fachgerechtem Einbau reichen mir 5cm Estrich auf 20cm Dämmung EPS.
    Ebener Untergrund und somit vollflächige Auflage der Dämmung vorausgesetzt.

    Gruß Berni
     
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