Fußbodenaufbau bei einem Passivhaus / Wohin mit den Leitungen??

Diskutiere Fußbodenaufbau bei einem Passivhaus / Wohin mit den Leitungen?? im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Wir haben bei unserem Passivhaus eine kalte Platte und werden diese daher unter dem Estrich mit reichlich Dämmung versorgen. Eigentlich hatte...

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    Wir haben bei unserem Passivhaus eine kalte Platte und werden diese daher unter dem Estrich mit reichlich Dämmung versorgen.

    Eigentlich hatte ich vor, nach dem Verlegen sämtlicher Leitungen erst eine Schicht Styroporbeton (oder ähliches) einbringen zu lassen, bis ich eine ebene Fläche habe, und darauf dann die Dämmung zu verlegen.

    Nun gab es dagegen aber gerade heftigen Wiederspruch meiner Göttergattin, da sie die Leitungen als Kältebrücken betrachtet die so nicht hinzunehmen sind.
    Diese liegen ja im "Kalten" und durchstoßen die Dämmung an einigen Stellen.


    Ich gebe ihr ja durchaus Recht, das die Leitungen Wärmebrücken darstellen, aber diese hätte ich bisher vernachlässigt, und als "nicht der Rede wert" eingestuft.


    Was sagt ihr dazu?
    Wie würdet ihr den Fußbodenaufbau gestalten?
    Wo würdet ihr die Leitungen verlegen??
     
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    Gestern hab ich mir von nem Bekannten erzählen lassen das in dem Fall die Leitungen größtenteils in den Wänden verlegt werden sollten.

    bzgl Vor- und Nachteilen wäre der Thread aber wohl bei der Haustechnik/Elektro besser aufgehoben.
    (Kann den vlt irgendjemand verschieben, damit wir das Thema dann nicht doppelt haben?)
     
  3. mls

    mls Bauexpertenforum

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    ist verschoben.

    on topic:
    wände bevorzugen? aha ..
    warum leitungen so tief verlegen?
     
  4. #4 Shai Hulud, 13.01.2009
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    Was hast du denn für Bekannte?

    Mal Kosten/Nutzen abwägen und bei waagerechten Schlitzen in Wänden Statik beachten.

    Wer plant?
     
  5. #5 Bauwahn, 13.01.2009
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    Handelt es sich hauptsächlich um Elektroleitungen?
    Dann ist der Wärmebrückeneffekt der Leitungen eher gering, wenn sie sauber und ohne großes Spiel die Dämmung durchdringen.
    Problematischer sind eher Wasserleitungen und Heizungsleitungen (sofern bei einem PH vorhanden). Diese sollten bei einer Verlegung auf der Kaltseite aber auch besonders gut gedämmt sein.
     
  6. bernix

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    ...Leitungen nach meiner Meinung unter die Decke.
    Auf dem Boden ist zwar einfach...die Probleme fangen dann aber später an. Trittschalldämmung,....etc.
    gruss
     
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    Wir haben mit einem Neoporschallungssystem gebaut, dadurch 5cm Innendämmung und somit keine statischen Probleme.

    Die Wasserinstallationen werden hierzulande bei EFH´s vom jeweiligen Installateur geplant.
    Bei den Elektroinstallationen macht dies der jeweilige Elektriker.
     
  8. bernix

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    ..da nagelt doch jeder willenlos sein Zeug dahin wo es ihm am Besten passt....

    ...kann man sich eine solche "Planung" bei einem PH leisten....?
     
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    Naja, man kann denen auch sagen wo sie´s hinmachen sollen wenn man weiß wie´s gemacht werden sollte.

    Und genau deswegen versuche ich im Moment mich diesbezüglich fit zu machen.
    Ohne Argumente hat mans sonst meist schwer gegen "machen wir immer so" Einspruch zu erheben.

    Hier mal ne Zusammenfassung wie ich das jetzt verstanden habe:

    Strom:
    Sollten, zumindest wenn ich nach den obigen Posts gehe, keine großen Probleme bereiten.

    Heizung:
    Ich werd mit dem Heizi reden das die Zuleitungen für die FBH nicht unter, sondern in die 25cm Dämmung kommen!

    Wasserleitungen:
    Da wir im EG nur an einer Seite Wasser haben sollte´s da bzgl Wasserleitung keine Probleme geben.
    Kommen alle in die Außenwand.
     
Thema:

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