Fußbodenaufbau über Rohrleitungen

Diskutiere Fußbodenaufbau über Rohrleitungen im Estrich und Bodenbeläge Forum im Bereich Neubau; hallo zusammen, als gesamtbodenaufbau über der bopl./decke sind bei uns 120 mm vorgesehen. 15 mm belag (z.b. Fliesen) 50 mm estrich 55...

  1. Jeff

    Jeff Gast

    hallo zusammen,

    als gesamtbodenaufbau über der bopl./decke sind bei uns
    120 mm vorgesehen.

    15 mm belag (z.b. Fliesen)
    50 mm estrich
    55 mm dämmung bzw. trittschall

    In Küche bzw. Bad wurden vom Installateur Ablaufrohe DN 50 für Spüle/Wanne usw. teils auf der Rohdecke verlegt. Bei Befestigung mittels Schellen bzw. an den Kreuzungsbereichen mit anderen Kabeln/ Heizungsrohren ist schon eine Höhe von
    ca. 75-85 mm erreicht.

    Bei Planmäßigem aufbau heißt das, dort ist der estrich nur noch ca. 20-30 mm stark.

    Welche Lösungsmöglichkeiten gibt es für diesen Fall. Lt. Aussage des Installateurs gibt es keine andere Möglichkeit als die DN 50 Rohre so zu verlegen. höherer Fußbodenaufbau ist
    auch problematisch da Treppe und Außentüren bereits auf 120 mm abgestimmt sind.
     
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  3. Lebski

    Lebski Gast

    Wer hat das den geplant? Bzw. Bauleitung gemacht?

    Lösugsansatz: In Kreuzungspunkten Rohdecke etwas anstemmen, Rohre und Kabel in der Decke unter dem Rohr durchgehen lassen. Muffenstoss des DN 50 an der tiefsten Stelle ebenfalls Stemmen. Befestigung mit Lochband, da Schellen zu hoch aufbauen. So sollte die maximale Höhe auf 60 mm kommen.

    Lässt sich von hier aus leider nicht besser beurteilen, Bilder wären hilfreich.
     
  4. bauhexe

    bauhexe

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    :respekt für diese Planung.
    Wer hat die Kreuzungen veranlaßt?
    Wenn Heizungsbauer auch Abwasser gemacht hat, dann soll er das auch entknoten.

    Über welche Länge fehlt denn wirklich die Estrichdeckung? Wenn's nur wenige cm sind und die entsprechenen Stellen immer in Wandnähe sind, werden keine großen Risse auftreten.
    Und... wie wär's im Bad die Wanne z.B. direkt auf die Rohdecke zu stellen, wo kein Estrich, keine Risse..., oder passen dann die Rohrlängen und das Gefälle nicht mehr?
     
  5. #4 C. Schwarze, 8. Dezember 2003
    C. Schwarze

    C. Schwarze

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  6. Eric

    Eric

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    Die Konstruktion wird auch mit " ein bißchen anstemmen der Rohdecke " nicht funktionieren, weil die Trittschalldämmung zur wirksamen Körperschallentkopplung über die Rohre hinweg geführt werden muß. Deswegen verwendet man zum Ausgleich von Rohren, Leitungen usw. auf der Rohbetondecke eine Schüttung ( z.B. Perlite) bis zur Oberkante Rohr usw. und verlegt dann hierauf vollflächig die Trittschalldämmung.

    Planungsfehler! Soll sich doch der Planer Gedanken machen, wie er den Murks wieder in Ordnung bringt.

    Was wird wohl kommen? Macht nichts, zwischen Rohre und Estrich legen wir 3 mm Etafoam und dann paßts.

    Es " paßt " nicht, auch dieser, immer wieder anzutreffende Murks, funktioniert nicht.

    Möglichkeiten: Schallgedämmte Rohre auf der Wand führen hinter der Küchenzeile, notfalls hinter einer Abkastung ( Gefälle ? ). Anordnung der Küchenzeile ändern. Abläufe näher zum Fallrohr.
     
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  8. Lebski

    Lebski Gast

    Komisch. ich dachte immer, im EFH gibts keine Anforderungen an den Schallschutz?

    Und das Problem wird wohl kaum vom Käufer eine Einliegerwohnung mit 24 Wohneinheiten stammen. Oder gibts die schon zum Selbstausbau?
     
  9. Eric

    Eric

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    Wo soll das denn stehen? Die Anforderungen an den Schallschutz
    ergeben sich aus den vertraglichen Vereinbarungen und nicht aus der DIN 4109.
     
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