Fußbodenheizung/Dämmung: Angebotsvergleich

Diskutiere Fußbodenheizung/Dämmung: Angebotsvergleich im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, ich habe für meine FBH zwei Angebote erhalten, die sich fast um den Faktor zwei unterscheiden. Angebot 1 (ca 6000€): 1500m Tempus-al...

  1. henfri

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    Hallo,

    ich habe für meine FBH zwei Angebote erhalten, die sich fast um den Faktor zwei unterscheiden.

    Angebot 1 (ca 6000€):

    Angebot 2 (fast 11000€):

    Die Isolierung unterscheidet sich ja wesentlich:
    Angebot 1)
    x mm WLG045
    50mm WLG040

    Angebot 2)
    50mm WLG025
    2x30mm WLG035

    Außerdem nutzt der eine Verbundrohr (1) und der andere Kupferrohr (2).

    Was haltet ihr von diesen Angeboten? Ich kann nicht bewerten, ob sich der Mehrpreis lohnt.

    Anbieter 2) hält nix von Verbundrohr und hält die Dämmung von 1) für viel zu weich (Kompfort beim drüberlaufen).

    Die zusätzliche Dämmung ist nötig, weil unter dem EG der Keller liegt.

    Gruß,
    Hendrik
     
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  3. Julius

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    Werbung hier erfolgt gegen meinen Willen!
    Ein typisches Apfel-Birnen-Problem ("mach ma Angebot...").
    Sinnvolles Vorgehen wäre hingegen:
    1) Planen lassen
    2) Ausschreiben
    3) die (erst dann vergleichbaren) Angebote vergleichen
     
  4. henfri

    henfri

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    Hallo,

    danke für deine Antwort.
    Geplant (vom Archi) und Ausgeschrieben war 1. Ergo: Der meint, dass 1. ok. ist.

    Mich interessiert eure Meinung dazu.

    Dass die Angebotenen Ausführungen unterschiedlich sind, hatte ich selbst ja schon festgestellt.

    Meine Frage ist nun:
    Ist die Variante 1 in euren Augen in Ordnung?

    Gruß,
    Hendrik
     
  5. R.B.

    R.B.

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    Die Variante 2 ist nicht nach meinem Geschmack. Bei 1. wird mehr FBH Rohr verbaut und somit auch ein engerer VA. Anders kann ich mir die unterschiedlichen Rohrlängen nicht erklären.

    Die bessere Dämmung könnte man auch bei 1. nachrüsten, und das würde den Angebotspreis sicherlich nicht in die Region von 2. bringen.

    Ich frage mich jedoch, wenn ausgeschrieben wurde und Angebot 1. entspricht dem LV, warum bietet dann 2. etwas völlig anderes an? :o

    Prinzipiell JA, doch niemand hier weiß wie die FBH geplant wurde.

    Gruß
    Ralf
     
  6. henfri

    henfri

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    Hallo,

    danke für deine Antwort.
    Die Rohrlänge ist in Wahrheit ähnlich. Ich habe beim Angebot 2 leider nur den Posten vom EG angegeben.
    Sorry dafür.
    Im Wesentlichen unterscheiden sich die Punkte
    -Dämmung
    -Rohrmaterial

    Zur Planung:
    Die Planung wurde vom Architekten gemacht. Der fragt natürlich erstmal "seinen" Heizungsbauer... Daher kann ich zur Planung nichts sagen.

    Wie *sollte* die FBH denn geplant werden? Wer sollte dies machen?
    Die wesentlichen Parameter sind doch 'Verlegeabstand' und Dämmung, oder?

    Zur Dämmung:
    Hier hatte der Energieberater 20 (!) cm WLG030 vorgesehen. Hier hat der Achitekt große Bedenken bzgl. der "Kompression", sprich jede Dämmung ist 'weich' und wenn Masse drauf kommt, dann wird die eben komprimiert und wandert runter.

    Gruß,
    Hendrik
     
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  8. R.B.

    R.B.

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    Na ja, ganz so einfach ist es auch wieder nicht. Zuerst wird die Heizlast nach EN12831 ermittelt, und zwar raumweise. Daraus ergibt sich die nötige "Heizleistung" der FBH für einen Raum.
    Dann wird die Systemtemperatur vorgegeben. Typisch wäre hier 35/30/20 (VL/RL/RT), wobei ich für meinen Teil lieber mit 21°C RT rechne, je nach Nutzung eines Raums.

    Aus der gesamten Heizlast wird der Wärmeerzeuger dimensioniert, wobei hier die WW-Erzeugung mit berücksichtigt wird. Aus der raumweisen Heizlast dann die FBH.

    Bei der FBH gibt es auch Behaglichkeitskriterien nach VDI (60xx) die man nicht unter den Tisch fallen lassen sollte.

    Sind alle o.g. Daten ermittelt, dann geht´s an die Rohrnetzberechnung inkl. Datenermittlung für den hydraulischen Abgleich und Auswahl der Pumpe.

    Die Dämmung unterhalb der FBH ist ein anderes Thema, hier geht´s auch um Einhaltung der EnEV usw. Unabhängig davon würde ich die Dämmung üppiger wählen falls möglich, denn die Wärme der FBH soll ja nach oben in den Raum und nicht nach unten.

    20cm WLG030 unter der FBH? Das ist schon heftig. Keine Ahnung was der sich dabei gedacht hat. Ich glaube Du hast nur Extremisten an Bord, der eine meint ein paar Millimeter Dämmung reichen aus, der nächste kommt gleich mit 20cm.

    Man muss den gesamten Bodenaufbau betrachten, und auch was für ein Raum sich unter der FBH befindet. Die 20cm WLG030 ergibt einen U-Wert um 0,15W/m2K das ist für meinen Geschmack schon etwas überzogen.

    Hier teile ich die Bedenken Deines Architekten. Aber wie schon gesagt, so ein Bodenaufbau lässt sich planen.

    Gruß
    Ralf
     
  9. henfri

    henfri

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    Hallo Ralf,

    vielen Dank für deine Antwort.
    Naja, das macht im Energieverbrauch des Hauses schon einiges aus...

    Tja... Deshalb denke ich ja mit ;-)

    Welche Aufbauten sind denn "üblich" bei unterkellerten Niedrigenergiehäusern?

    Das verstehe ich noch nicht. Wie lässt sich das planen? Mal abgesehen von der FBH (die ist ja erstmal unabhängig von der Dämmung). Wenn ich nachher wie auf Watte gehe, oder der ganze Boden um 1cm nach unten wandert habe ich ein Problem. Was lässt sich dagegen "planen"?

    Gruß,
    Hendrik
     
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Fußbodenheizung/Dämmung: Angebotsvergleich

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