Fußbodenheizung (FBH) oder Heizkörper? dünn oder dickschicht System für altes Haus?

Diskutiere Fußbodenheizung (FBH) oder Heizkörper? dünn oder dickschicht System für altes Haus? im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo. Wir planen nun endlich auch ein Häuschen zu kaufen und stehen vor der Frage FBH oder Traditionell Keizkörper??? Hab schon so einiges...

  1. Jones1507

    Jones1507

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    Hallo. Wir planen nun endlich auch ein Häuschen zu kaufen und stehen vor der Frage FBH oder Traditionell Keizkörper???

    Hab schon so einiges gelesen aber bin noch nicht weiter mit der Entscheidung...

    Das einzige was zu 95% sicher ist, ist das ich nen Stückholz/Pelletskombibrenner möchte da ich viel Stückholz zur verfügung haben werde aber trotzdem ein System will das alleine laufen kann im Notfall(also Pellets)

    Wir haben ein altes, schlecht isoliertes Haus (betonsteine), daher vorweg, macht es sinn da ne FBH rein zu bauen mit der Holzheizung und dem schlechteren Dämmwert? hab mal irgendwo gelesen bei FBH sollte die Dämmung gut sein??denke das sollte sie immer, is sie aber nunmal nicht:D

    Nach dem was ich noch so gelesen hab, sind da Heizkörper im Vorteil, da diese schneller Aufheizen können? Richtig oder Falsch?
    ich dachte daher an ein eher Dünnes Heizsystem(gibts ja mit 35mm Aufbauhöhe) dann habe ich zwar nen schlechteren "Speicher" aber dafür ne nicht sooo träge FBH oder? würde sich auch in sofern anbieten weil die Deckenhöhe nicht sooo sehr beeinträchtigt würde...



    Dann wäre zu klären was mir die FBH bringt, mein Kumpel meinte sie wäre etwas Effizienter...Warum? weil sie die wärme besser verteilt oder weil der Vorlauf niederer ist? oder was ist der Grund? Klare Vorteile sind keine Heizkörper, wärme kommt gleichmäßig und von unten, sprich da wo's kalt ist und die etwas angenehmere Bodentemparatur(ich lauf gern barfuß :D) Außerdem keine lästigen Leitungen im Raum bzw. nicht die schweinearbeit diese unterputz zu legen... sonst noch was?

    Verlegen würde ich bis auf die Zuläufe und Verteiler wahrscheinlich selber, wieviel höher wird da so ganz grob der kostenfaktor noch sein gegenüber Heizkörpern?(hab hier gelesen FBH sei eh nur geringfügig teuerer als normal), komm ich dann evtl. sogar auf den selben Preis?
     
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  3. R.B.

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    Ich würde zuerst einmal jemanden ranlassen der planen kann. Bisher wirken Deine threads ziemlich planlos, und das geht erfahrungsgemäß schneller in die Hose als man denkt.

    FBH hat den Vorteil der niedrigeren Heizwassertemperaturen. Das spielt bei Holz oder Pellets als Wärmeerzeuger aber nur eine untergeordnete Rolle. Ist die Heizlast der Räume hoch, dann kann es sein, dass eine FBH auch mit höheren Temperaturen gefahren werden muss. Irgendwann werden dann Grenzen überschritten die es einzuhalten gilt (Bsp.: max. Oberflächentemperatur).

    Ein weiterer Vorteil einer FBH besteht darin, dass die Räume gleichmäßige erwärmt werden. Bei Heizkörpern ergibt sich eine ungleichmäßige Wärmeverteilung im Raum, so dass man unter Umständen mit mehreren Heizkörpern arbeiten muss.

    Trägheit ist weniger ein Thema, das kann man planen.

    Unabhängig davon würde ich aber das Haus energetisch sanieren, denn auch wenn man eigenes Holz hat, kostet das Holzheizen Zeit und Geld.

    Gruß
    Ralf
     
  4. Rosmarin

    Rosmarin

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    Stimme RB zu, sehe aber eine ungleichmäßige Wärmeverteilung nicht so kritisch, da durch die größeren Temperaturunterschiede die Konvektion vermutl. deutlich stärker ausgeprägt sein wird. Zahl und Fläche der Heizkörper müssten sich doch aus der Heizlastberechnung ergeben. Ich persönlich würde im Falle technischer und rechnerischer Machbarkeit zur FBH tendieren, weil die dann im Falle einer späteren Sanierung auch mit niedrigeren Vorlauftemperaturen und effezienteren Wärmequellen betrieben werden kann.
     
  5. Luppes

    Luppes

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    Ist in absehbarer Zeit auch eine energetische Sanierung geplant?
     
  6. Jones1507

    Jones1507

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    Sorry, Planlos mag das ganze sicherlich aussehen, aber was willst du dann hören?
    Mir geht es auch nicht darum hier nen fertigen Plan zu bekommen oder zu posten, es geht mir erst mal grundsätzlich darum was ich machen kann/soll und was eher nicht empfehlenswert ist und warum, wenn ich schon alles wüsste wäre ich beim Heizungsbauer Angebote holen und wenn ich nen fertigen plan hätte wäre ich vermutlich grade auf'm Bau;)

    Natürlich wird das Ganze vorhaben nachher mit nem Fachbetrieb geplant und durchgeführt-bin zwar ein planloser Bastler aber so vernünftig bin ich dann doch noch, das nicht hier ein paar infos hole und dann mal munter loslege:)


    Energetisch saniert wird erstmal nur die Decke über dem OG. sprich Boden des DG weil das erste DG nicht ausgebaut ist und auch nicht gleich ausgebaut werden wird. Das haben wir eigentlich gleich nach den Arbeiten vor, die zum bewohnen notwendig sind...
    Ob gleich neue Fenster rein kommen hängt vom Preis ab und was nach der kompletten Kalkulation noch übrig ist, aber erstmal muss ich wissen ob die FBH auch so geht. Natürlich sollte man die Heizung nach dem Energiebedarf berechnen aber die Fenster hängen davon ab was die Heizung verschlingt, doof aber ist halt so, Heizung ist nunmal wichtiger als Fenster...

    Das mit den Grenzwerten der FBH seh ich nicht ganz so kritisch, im haus ist noch ein alter Warmluftofen eingemauert und über den können wir im schlimmsten Fall noch zu heizen, so das die FBH eig. nur für die Grundwärme sorgen müsste...
    Wände werden in naher Zukunft aber eher nicht saniert werden, weil dazu dann einfach die Bohnen fehlen werden...

    Gruß
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Aber ohne Fakten und Daten können wir nur ein munteres Ratespiel veranstalten. Das hilft Dir aber nicht wirklich weiter.

    Gruß
    Ralf
     
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