Fussbodenheizung im Altbau

Diskutiere Fussbodenheizung im Altbau im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, wir möchten im Zuge einer Sanierung (teilweise Entkernung) eine Fussbodenheizung bei uns installieren. Die Fassade wird mit 12cm 035...

  1. ladylover

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    Hallo,
    wir möchten im Zuge einer Sanierung (teilweise Entkernung)
    eine Fussbodenheizung bei uns installieren. Die Fassade wird mit
    12cm 035 gedämmt.
    Es handelt sich um ein 2-Familienhaus mit Keller (unbeheizt).
    Wir haben von Oberkante Rohfussboden bis Unterkante verputzte
    Decke insgesamt 260 cm.

    Ein Heizungsmensch machte uns folgenden Vorschlag:

    - Systemplatte 30mm (Wärmedämmung + Trittschall)
    - Alu-Verbundrohr 16mm
    - Estrich (Zementestrich) 44mm über Rohr
    - Bodenbelag (Fliesen) 10mm
    - Gesamtaufbau wären 100 mm

    Kellerdecke sagte er solle mit 5cm PUR 025 gedämmt werden.
    Mehr gibt die Decke nicht her.

    Wir hätten dann vom Treppenhaus eine Stufe von 4cm
    in die Wohnung. Die Fliesen sollen in den nächsten
    2 bis 3 Jahren im Treppenhaus erneuert werden. Da könnte
    man das dann angleichen.
    Die 4cm wären nicht die Welt. Wir hätten dann immer noch
    eine Deckenhöhe von 250cm

    Was haltet ihr davon? :confused:

    Viele Grüße

    H.
     
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  3. R.B.

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    Denkbare Lösung, zumal wenn in absehbarer Zeit das Treppenhaus wieder angeglichen wird.
    Was passiert mit den Türen?

    Eine niedrigere Aufbauhöhe wäre mit Trockenestrichelementen zu erreichen, oder man erreicht bei gleicher Aufbauhöhe eine bessere Dämmung. Dafür mehr Aufwand und etwas teurer.

    Gruß
    Ralf
     
  4. ladylover

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    Da einzelne Wände teilweise verschoben werden und ergibt
    sich das Problem nur an der Wohnungstür und einer weiteren
    Zimmertür. Bei beiden könnte man evtl. den Sturz einfach um 4cm
    anheben. Das könnten wir quasi selbst machen.

    Wenn ich das richtig sehe ist die Dämmung für OG gemäß
    ENEV. Im Erdgeschoss aber 2 cm zu wenig.

    Kann man in % angeben wie hoch quasi die Energie-Mehrkosten
    sind wenn man im Erdgeschoss die 2 cm weniger hat??
    Wobei ja festzuhalten ist das die Kellerdecke mit 5cm 025
    gedämmt werden soll...
     
  5. ladylover

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    Trockenestrich fällt leider aus Kostengründen raus.
    Die Kosten würden unseren Rahmen sprengen.
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Differenz Pi*Daumen 0,05W/m2K oder über´s Jahr gepeilt etwa 150kWh bei einer angenommenen Fläche von 100qm.

    Da kann man aber wirklich nur ganz grob schätzen. Es gibt zuviele Unbekannte in der Gleichung.

    Gruß
    Ralf
     
  7. ladylover

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    die decke ist 16cm stahlbeton falls das noch wichtig wäre.
    achso die dämmplatte hat wohl einen dämmwert von 0,7 m²K/W
    Wie rechnet man das denn?
    Für Eg unterkellert ist glaub ich 1,25 laut ENEV oder?
    Dann einfach 1,25 - 0,7 ??

    hmm vielen dank erstmal für die schätzung.
    wenn ich das richtig verstehe wären das umgerechnet 15 Liter.
    Das kann man ja noch verschmerzen :biggthumpup:

    Kommt man trotz der 2cm weniger mit 35 Grad Vorlauf hin.
    Ich weiss das man das ausrechnen muss.
    Meine Frage bezieht sich auf Ihre Erfahrungswerte...
     
  8. R.B.

    R.B.

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    Was meinst Du mit "Dämmwert", oder passt die Einheit nicht?

    Nein, so einfach ist es nicht.

    Jepp, das kann man verschmerzen. Leider interessiert das die EnEV herzlich wenig.

    Das sollte passen. Die benötigte VL Temperatur hängt ja auch vom Verlegeabstand und der Heizlast ab.

    Für die Berechnung der U-Werte kann man den Taschenrechner rauskramen, oder man hat ein entsprechendes Programm auf seinem Rechner, oder man nutzt einen der vielen Online-U-Wert Rechner.

    Gruß
    Ralf
     
  9. ladylover

    ladylover

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    sorry ich meinte den R-Wert. Heisst doch so oder?
    Der U-Wert ist wohl 1,49 W/m²K

    Vielen Dank für Ihre Mühe.
     
  10. ladylover

    ladylover

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    wie mir gerade aufgefallen ist, sind
    die Werte der Platte R-Wert: 0,667 m²K/W und U-Wert: 1,497 W/m²K
    Laut Enev ist ein R-Wert von 0,75 gefordert.
    Ist das jetzt ein großer Unterschied?
     
  11. R.B.

    R.B.

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    Jetzt wirbeln wir aber viele Begriffe durcheinander.

    In der EnEV wird für die Decke/Boden an den unbeheizten Keller ein U-Wert von 0,35W/m2K gefordert (Bei Neubauten 0,3)

    Nehme ich jetzt
    - 3cm EPS mit Lambda 0,04,
    - dann 16cm Stahlbetondecke (Lambda 2,5)
    - und auf der Unterseite 5cm EPS mit Lambda 0,025,
    = dann komme ich auf einen U-Wert von 0,34W/m2K.

    Ersetze ich nun die 3cm durch 5cm, dann gibt das einen U-Wert von 0,29W/m2K.

    d.h. selbst die erste Konstruktion würde die EnEV erfüllen.

    Gruß
    Ralf
     
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  13. ladylover

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    noch eine Frage zur Kellerdeckendämmung.

    Wir haben gar nicht gefragt gehabt ob die Dämmung (PUR 025)
    auch für Feuchträume (also Wäschraum und Bad im Keller) geeignet ist!?

    Kann man das selbst machen? Und würde bei 5 cm Dämmung
    kleben an die Decke ausreichen oder muss man die Dämmung
    auf jeden Fall mit Schrauben befestigen?
     
  14. R.B.

    R.B.

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    In einem EFH ist ein Badezimmer kein "Feuchtraum", aber das ist egal. EInfach beim Lieferanten nachfragen. Ich vermute, das funktioniert, aber für eine verlässliche Aussage müsste man das Datenblatt studieren.

    Können kann man schon.

    Kleber sollte ausreichen, vorausgesetzt es wird ein geeigneter Kleber verwendet.

    Gruß
    Ralf
     
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