Fußbodenheizung in Energiesparverlegung ..

Diskutiere Fußbodenheizung in Energiesparverlegung .. im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo Leute, ist eine Energiesparverlegung der FBH wirklich energiesparend? In unseren Haus, soll bis auf weiteres mit Gastherme geheizt werden....

  1. #1 kaiundtine, 25. Juli 2009
    kaiundtine

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    Hallo Leute, ist eine Energiesparverlegung der FBH wirklich energiesparend?
    In unseren Haus, soll bis auf weiteres mit Gastherme geheizt werden.
    Die "normale" FBH hat einen Abstand von 15-20 cm, die energiesparverlegung kosten pro m² 9,31 mehr.


    danke für Eure Tipps
     
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  3. R.B.

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    Wow. Was für eine Wortkreation. "Energiesparverlegung". Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. :mauer

    Also, bitte erkläre uns mal, was eine "Energiesparverlegung" sein soll. Geht es nur darum, daß der Verlegeabstand reduziert wird?

    Wer sagt das? Was ist normal?

    Reduziere ich den Verlegeabstand, dann kann ich die FBH mit niedrigeren Temperaturen fahren. Welcher VA gewählt wird, ergibt sich aus der Heizlast des Raums und der Systemtemperatur. Da kann es also sein, daß in einem Raum der VA 7cm beträgt, im nächsten 10cm und im übernächsten Raum vielleicht 15cm.
    Wird auf höhere Systemtemp. ausgelegt, dann ergeben sich vielleicht 10cm, 15cm und 20cm.

    Gruß
    Ralf
     
  4. #3 Hendrik42, 25. Juli 2009
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    Wie war denn das nochmal bei Gas-Brennwert? Ist es da besser, wenn das Delta zwischen Vor- und Rücklauf gross ist oder reicht es wenn der Rücklauf niedrig ist oder wie war das?

    Ein kleinerer VA heisst kleinere benötigte maximale Vorlauftemperatur. Das ist gut für Wärmepumpen und Solarthermie. Und für die Füße :-). Keine Ahnung, ob es bei Gas gut ist.

    Das Problem wird doch sein: die Gastherme, die sie Dir andrehen, kann nicht richtig runtermodulieren und muss immer mindestens 4kW oder sowas abgeben. Wenn dann die Vorlauftemperatur niedrig sein soll, taktet sich das arme Ding tot. Konsequenterweise sollte man also bei einem kleinen VA, also kleiner Vorlauftemperatur auch eine Gastherme nehmen, die schön weit runter kommt, oder? Das ist aber nicht Standard.

    Gruß, Hendrik
     
  5. #4 kaiundtine, 26. Juli 2009
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    danke für den Tipp und auf welchen Wert muss ich da bei der Auswahl achten?

    LG Kai
     
  6. alex2008

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    dann hätten wir ja noch den Volumenstrom und die Spreizung.
    Für die Nutzung der Brennwerteffekte ist jedenfalls eine niedrige Rücklauftemperatur sinnvoll.
    WP takten auch. Die modullierenden kommen auch nur auf 3-4 kw runter.

    Eine höhere Spreizung gibt ja auch einen geringeren Volumenstrom und damit etwas weniger Energiebedarf fürs durch die Bude pumpen.

    Auf Teufel komm raus mit dem VL runter kann auch bei einer WP kontraproduktiv sein.
    Deren Effizienz hängt schließlich auch vom passenden Volumenstrom und der Spreizung ab. 35/28 kann da besser sein als 30/25
    Vor allem wenn man auch den Energiebedarf der Umwälzpumpe mitrechnet.
     
  7. #6 kaiundtine, 26. Juli 2009
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    klingt sehr gut,aber so richtig verstanden habe ich es nicht.:mauer:confused:
     
  8. #7 Achim Kaiser, 26. Juli 2009
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    Es gibt keine *Energiesparverlegung*. Ohne Daten ist das pures Verkaufsgewäsch ohne Nährwert ... absolut nutzlos.

    Das ist so wie wenn einer einen Strafzettel als Geldbeutelverschlankungsmaßnahme verkauft.

    Prinzipiell wird durch *mehr Rohr* die Tauscheroberfläche Rohr/Estrich vergrößert. Das bedeutet normalerweise einen minimal besseren Wirkungsgrad, wenn das gezielt und mit Hirn gemacht wird.
    Defakto hat die Tauscherqualität aber zunächst nichts mit dem Energieverbrauch des Gebäudes zu tun ...

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  9. #8 kaiundtine, 26. Juli 2009
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    mm, aber warum wird bei Gasbrenntherme die FBH mit 15-20 verlegt und bei Erdwärme oder Luft, Solar die Leitung enger verlegt , unter 10.
    Also wenn ich zukunftig auf solche Technik umsteigen will, wäre eine sogenannte Energiesparverlegung effizenter:confused:
     
  10. R.B.

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    Geringerer VA ergibt niedrigere Systemtemperatur. Das ist für WP mehr als nur sinnvoll, weil dort mit steigender Vorlauftemperatur die Leistungszahl in den Keller geht. Bei einer Wärmepumpe ist die Differenz zwischen Quellentemperatur und Senkentemperatur entscheidend für die Leistungszahl.
    Nehmen wir mal an die Quelle (Luft) hat 0°C, und die WP muss einmal 30°C und einmal 35°C für den Heizkreis machen. Dann ist die Leistungszahl bei 30°C (geringere Temp.differenz) besser als bei 35°C.

    Möchte man Solar einbinden, dann kann ich in kWh mehr ernten wenn ich bereits niedrige Temperaturen "verwerten" kann.

    Bei einem Gas-Brennwerter hat die max. VL Temp. keinen so großen Einfluß.

    Gruß
    Ralf
     
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  12. #10 Ralf Dühlmeyer, 27. Juli 2009
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    Eine "Energiesparverlegung" gibt es nicht. Weder so noch genannt noch sonstwie.

    Wer mit solchen Argumenten handelt, verkauft Dir auch eine Tür mit Pappwabenfüllung (die billigste Türvariante) als "Anti-Türknall-Füllung" und ein ungedämmtes Garagentor als "Garagentrocknung via Kondensation" :mega_lol:

    Einen "Regelabstand gibt es auch nicht. Bei entsprechender Dämmung kann auch bei einer WP ein Verlegeabstand von 15 cm wirtschaftlich und sinnvoll sein.

    Richtiger Weise muss der Verlegeabstand an Hand der Wärmequelle und des Dämmstandards ermittelt werden.
    Und dann kann man PRÜFEN, ob es sinnvoll ist, für zukünftige Wärmequellen eine engere Verlegung zu wählen.

    Euer Verkäufer würfelt nur.
     
  13. OldBo

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    Ich hasse Werbungen, die ich nicht genehmigt habe
    Jetzt steht das Bauexpertenforum bei Google aber mit dem Begriff "Energiesparverlegung" an 1. Stelle :bounce:
     
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