Fußbodenheizung, Nachtspeicher.. oder?

Diskutiere Fußbodenheizung, Nachtspeicher.. oder? im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo allerseits, hier habe ich schon von meinem Traumobjekt (altes Bauernhaus, noch nicht wärmegedämmt) erzählt. Letzte Woche habe ich den...

  1. alrescha

    alrescha

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    Hallo allerseits,

    hier habe ich schon von meinem Traumobjekt (altes Bauernhaus, noch nicht wärmegedämmt) erzählt. Letzte Woche habe ich den Kaufvertrag unterschrieben :bounce:

    Es ist viel zu tun, viel zu überlegen. Einige Experten (Architekt, Sanitäranlagenmensch, Dachdecker, Kaminfeger, Elektriker) waren vor Ort und haben mich eingehend beraten.

    Nun heißt es, mir zu überlegen, was ich mit den aktuell vorhandenen Nachtspeicheröfen anstelle. Laut Internetabfrage sind diese noch asbesthaltig und ich will die eigentlich nicht mehr verwenden. Der Noch-Besitzer (Schlüsselübergabe erfolgt nächsten Monat) würde die Öfen entsorgen lassen. Nun stellt sich für mich die Frage nach der optimalen Heizung.

    1. Infrarotheizung (habe ich nach einigen Diskussionen hier im Forum direkt verworfen).
    2. Öl --> Kein Platz, zu teuer auf Anhieb, mag ich nicht.
    3. Pellets --> Kein Platz, zu teuer auf Anhieb
    4. Gas --> Mag ich nicht
    5. Wärmepumpe --> zu teuer auf Anhieb
    5. Strom --> hier habe ich mir das Verlegen einer elektrischen Fußbodenheizung alternativ zu neu gekauften Nachtspeicheröfen überlebt.

    Ich habe vor, das Dach decken zu lassen und im Zuge dessen habe ich ein recht angenehmes Angebot von ein paar qm Solarpanels (Photovoltaik) bekommen.

    Fußbodenheizung war irgendwie schon immer ein Traum von mir - angenehme Wärme und man sieht keine störenden Heizkörper. ABER: Soweit ich das überblicke, käme für mich nur eine elektrische Fußbodenheizung in Frage. Das ist ökologisch halt mal wieder nicht sehr sinnvoll, oder? Im ersten Schritt würde ich die Fußbodenheizung im Bad installieren (andererseits werden alle Böden neu mit z.B. Laminat oder Parkett gemacht - da wäre es eigentlich geschickt, wenn ich auch hier entsprechende Überlegungen anstellen würde).

    Derzeit ist im Altbau noch ein Holzofen vorhanden. Der wird im OG befüllt und beheizt über einen Kamin die 1. Etage - die 2. Etage wird aktuell nur mit den Nachtspeicheröfen beheizt. Allerdings muss ich sagen, dass das Treppenhaus recht offen liegt und eigentlich die ganze Wohnung ineinander übergeht. Da ich aber noch keinen Winter dort geheizt habe, kann ich nicht beurteilen, ob die Beheizung nur über den Holzofen reichen wird. Allerdings steht das Haus nun seit ca. 5 Jahren leer und wurde nur sporadisch beheizt (und hat dafür erstaunlich wenig Schimmelbefall - nur an der Decke der Küche über dem Herd ist ein winziges bisschen dunkel. Sonst alles trocken und das Gegenteil von mufflig. Solider Fachwerkaltbau halt.).

    Vielleicht hat ja jemand von euch noch ein paar Ideen. Ich finanziere das ganze alleine und muss schon die Kosten abwägen. Deshalb kommt auch eine Heizungsanlage (Öl, Pellets, Wärmepumpe) erst mal nicht in Frage.

    Liebe Grüße
    Susanne
     
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  3. alrescha

    alrescha

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    Achja: Die Dämmung ist natürlich schon eingeplant. Das Dach kommt nächstes Jahr dran. Die Fassade dann in zwei bis drei Jahren.
     
  4. fmw6502

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    von einer Elektrodirektheizung würde ich die Finger lassen, da wird man sehr teuer heizen
    schon mal über eine Splitklima nachgedacht?
    BTW: wie paßt das zusammen "... zu teuer auf Anhieb", aber anscheinend Geld für PV aufs Dach?

    Gruß
    Frank Martin
     
  5. alrescha

    alrescha

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    rund 3000 EUR für ein paar Panels (so mein Angebot) ist für mich ein starker Unterschied zu einer Heizungsanlage in Höhe von ca. 15000 EUR - aber ich lasse mich da über die Preise gerne eines besseren belehren.

    Was ist Splitklima?

    Edit: Splitklima ist eine Klimaanlage - die funktioniert aber doch auch über Strom, oder?
     
  6. alrescha

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    Ein Festbrennstoffkessel (für Holz), der den aktuellen Holzofen ablösen würde, wäre auch eine interessante Idee für mich, aber ich kann mir gerade nicht vorstellen. Platz wäre dafür sogar eventuell (je nach Größe), aber ich kann mir gerade nicht vorstellen, wie ich den mit irgendwelchen Heizkörpern verbinden lassen könnte. Dazu müssten dann ja auch noch Rohre gelegt werden, oder?

    Warmwasser funktioniert übrigens derzeit über einen 100L-Warmwasserboiler.

    Wegen Elektroheizung: Inzwischen gibt es ja auch sehr stromsparende Heizungen und es ist halt nunmal so, dass sich eine energiesparende, aber dafür teure Heizungsanlage erst mal amortisieren müsste. Dafür gehen dann schon ein paar Jahrzehnte ins Land, denke ich.
     
  7. alrescha

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  8. #7 rainerS.punkt, 16. Juni 2009
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    Moin,
    Dun redest vermutlich von Solarwärme und nicht von PV?

    Mit einer Solarwärmeanlage von 3.000 Euro kannst du dein Bauernhaus jedenfalls nicht heizen. Soviel Dachfläche hast du garnicht, dass du NUR mit Solar heizen könntest. An einer "richtigen" Heizungsanlage wirst du nicht vorbei kommen. (Gerade an anderer Stelle drauf hingewiesen: http://tinyurl.com/lplyqk)


    Grüße
    Rainer
     
  9. alrescha

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    Weil?

    Sorry, aber da fehlt mir jetzt einfach die Grundlage für diese Behauptung. Bisher funktionierte das Haus auch ohne "richtige" Heizungsanlage sehr gut. Ich bin mit Holzöfen und Nachtspeicher aufgewachsen und im Schwarzwald brauchte ich für meine 65 qm Wohnung zeitweise nur den einzelnen Holzherd in der Küche, um die komplette Wohnung warm zu halten (und da ist auch keine Fassade isoliert).

    Notfalls heize ich eben weiter mit Nachtspeicheröfen - werden halt die asbesthaltigen gegen neue ausgetauscht. Für eine "richtige" Heizungsanlage gibt das Budget ca. 5000 EUR her - mehr nicht. Punkt. Und dafür suche ich nun die besten Ideen. Dass dies nicht perfekt ist, ist mir sehr wohl bewusst.

    Dein Link funktioniert übrigens nicht.
     
  10. #9 rainerS.punkt, 16. Juni 2009
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    Nachtspeicheröfen sind natürlich eine richtige Heizung. auch Holz- oder Kohleöfen in jedem Raum. Aber 4-5 m² Solarwärmepanels sind keine Heizung. Wenn du aber Solar ins Spiel brings, nahm ich an, dass wir hier über ein moderenes Heizsystem reden, nicht über Holz- und Nachtspeicheröfen von vor 30 Jahren. Auch wir haben in den 80ern mit Kohle geheizt und Gasradiatoren in Küche und Bad geheizt. Funktioniert natürlich auch heute, würde ich trotzdem nicht haben wollen.

    Link korrigiert.

    Gruß
    Rainer
     
  11. R.B.

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    Da fehlt vielleicht eine Null oder was soll das?
    Für 3.000,- € kriegt man keine vernünftige PV Anlage, schon garnicht wenn man brauchbare Erträge einspeisen möchte. Überlege mal was alleine ein Wechselrichter kostet.
    Oder hat da jemand PV mit Solarthermie verwechselt? Aber selbst dann kann man damit nicht heizen, zumindest nicht bei der Investitionssumme.

    Wenn ich lese "5.000,- € budget" dann würde ich meine Ansprüche mal drastisch nach unten korrigieren. Ein paar Module oder Kollektoren auf dem Dach helfen Dir hier nicht weiter.

    Also, zurück auf Los und noch einmal von vorne.

    Zuerst wäre die Heizlast zu klären, und wie sich diese auf die einzelnen Räume aufteilt. Erst dann kann man Wärmeerzeuger und Heizflächen auslegen.
    Denkbar wäre eine Split-Klima mit mehreren Innenteilen. Auch Pelletöfen (förderfähig) wären evtl. eine Alternative. Wenn´s ganz billig werden soll, dann ein paar Kaminöfen. Hoffentlich hast Du genügend Holz zum Verfeuern.

    Zudem stellt sich die Frage, ob die Böden nur einen neuen Belag bekommen, oder ob ein neuer Bodenaufbau gemacht wird. Dann könnte man über eine FBH nachdenken. Das wird aber nicht in Dein budget passen.

    Auch Heizflächen wie Gebläsekonvektoren und deren Verrohrung passen nicht in´s budget. Ansonsten könnte man da noch ansetzen, und diese mit einer einfachen LWP versorgen.

    Eine E-Direktheizung, egal ob aus Marmor oder als FBH oder was auch immer, wird zwar in der Anschaffung günstig, aber die (höheren) Verbrauchskosten zahlst Du für die nächsten Jahre/Jahrzehnte. So eine Lösung zieht man nur dann in Erwägung, wenn alle anderen Alternativen nicht realisierbar sind.

    Gruß
    Ralf
     
  12. joegeh

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    Wenn ich hier lese 5000.- Budget würde ich sagen.
    Laß die alten Nachtspeicheröfen drin; die tun dir nichts so lange man die astbesthaltigen Bauteile nicht beschädigt; und spare auf eine "richtige Heizung" das wird sonst nur Murks
     
  13. alrescha

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    Ich hätte das auch einfach nicht erwähnen können. Das war nur eine kleine Zusatzinfo, die nichts mit meiner Suche nach der Heizmöglichkeit zu tun hat.

    Welche Ansprüche nach unten korrigieren? Deine oder meine? Meine sind jedenfalls nicht sehr hoch. Ich will einfach nur eine Ergänzung zu den vorhandenen Holzöfen.

    Durchaus - darum musst Du Dir keine Sorgen machen. :shades

    Weshalb ich mich hier auch erkundigt habe, da ich von Fußbodenheizungen keine Ahnung habe.

    Sind sie ja offensichtlich nicht, oder?

    Und Du weißt, ob die Bauteile nicht beschädigt wurden? Ich jedenfalls weiß das nicht, weil ich nichts über ihre Geschichte weiß (und auch nicht hellsehen kann). Und deshalb will ich die Dinger sicherlich nicht betreiben. Was wäre denn eine "richtige" Heizung, wenn man keinen Platz für Tanks & Co. hat?

    Kann mir jemand die Frage beantworten, warum Split-Klima (strombetrieben) besser sein soll als eine Elektro-FBH?

    Liebe Grüße
    Susanne
     
  14. joegeh

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    z.B. "Nr.4 Gas mag ich nicht" :biggthumpup:

    Besser wäre:
    Die Bude ordentlich dämmen, FBH im ganzen Haus einbauen und dann eine Wärmepumpe.
    Aber wie gesagt...... da reichen 5000.- nicht oder hast du eine Null vergessen?
    Aber jetzt 5000.-€ für eine Lösung welche du in spätestens 5 Jahren bitter bereuen wirst ausgeben :mauer
     
  15. #14 rainerS.punkt, 16. Juni 2009
    rainerS.punkt

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    Dann stellt sich aber die Frage, warum du in eine Geldanlage investieren willst (wobei ich eine Investitionssumme von 3.000 Euro persönlich für unsinnig oder unseriös halt), statt das Geld ebenfalls in eine sinnvolle Heizung zu stecken?


    Grüße
    Rainer
     
  16. alrescha

    alrescha

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    Hi,

    Gasleitungen sind hier glaube ich sowieso keine vorhanden.

    Steht doch auf dem Plan - Fassade wird in ca. zwei bis drei Jahren gemacht, das Dach nächstes Jahr.

    In dieser Reihenfolge? Im ganzen Haus brauche ich schlicht und einfach keine FBH, weil:

    1. In Küche = Holzofen
    2. Im Wohnzimmer = Kachelofen

    Es geht ums Bad und um zwei zusätzliche Zimmer im 2. OG. Wärmepumpen halte ich übrigens nicht unbedingt für die effizienteste Art zu heizen (man munkel ja sogar, dass die Klimabilanz hier negativ sein soll ;) ).

    Ich habe halt keinen Goldesel und da muss ich Kompromisse eingehen - auch, wenn das spätere Reue beinhaltet. Ganz wunderbar wäre natürlich ein Neubau ohne Schimmel, mit Sauna, Whirlpool, fertiger Solaranlage, dichtem Dach, gedämmter Fassade und 1 ha Garten. Aber wenn man ein Haus alleine finanzieren muss, dann muss man die Erwartungen einfach runterschrauben. Ich muss viel an dem Haus tun, aber das wird nach und nach passieren. Ich habe mir die letzten Wochen und Monaten Häuser angesehen für teureres Geld, die verschimmelt waren, die Löcher in den Dächern hatten, ohne Garten, ohne Heizung. Für den Anfang möchte ich einfach über den Winter kommen, ohne die asbesthaltigen Öfen benutzen zu müssen. Vielleicht kann ich aber auch alleine mit dem vorhandenen Holzofen heizen. Das wäre ein Versuch wert.

    Die Frage nach einer Heizungsanlage ist doch sowieso eher eine Glaubensfrage. Ich bevorzuge nunmal das Heizen mit Holz - auch wenn ich ein Budget von 50000 EUR für die Heizanlage hätte, würde ich die Holzheizung vorziehen.
     
  17. R.B.

    R.B.

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    Weil die Split Klima auch die in der Luft gespeicherte Energie noch nutzt (Stichwort: Wärmepumpe). Der rein elektrische Anteil liegt also "nur" zwischen 30% und 50%.

    Warum dann die Diskussion wenn Deine Meinung schon so festgefahren ist?

    Ich mache mir keine Sorgen, keine Angst. Ich schätze (hoffe) Du weißt schon welche Menge Holz benötigt wird um ein Haus zu heizen. Hat man eigenen Wald, dann muss man das Holz sägen, spalten, aufsetzen, trocknen, und dann immer noch in´s Haus tragen. Bei einem kleinen Ofen ist das vielleicht einfach, aber wenn man 10 oder 20 Ster Holz jedes Jahr machen und verbrennen muß, dann sieht die Sache schon ganz anders aus.

    Gruß
    Ralf
     
  18. alrescha

    alrescha

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    Weil ich aktuell auch für eine Holzheizung kein Geld habe! Ist das denn jetzt so schwer zu verstehen? An dem Haus ist VIEL zu machen! Ich muss da in den ersten Jahren Prioritäten setzen! Natürlich kann ich auch eine Heizungsanlage für 20000 EUR installieren lassen. Dann wird halt das Dach nicht neu gedeckt und nächstes Jahr regnet es rein. Oder ich lasse die Asbestfassade Asbestfassade sein. Oder ich lasse das Bad nicht sanieren und fühle mich auf einer jahrhundertealten Toilette wohl.

    Ich wollte mir hier Anregungen holen für eine kurzfristige und möglichst kostengünstige Lösung für dieses Haus, damit ich zumindest diesen Winter über nicht frieren muss!

    Fazit des Threads für mich: Entweder Schwarz oder Weiß. Ganz oder Gar nicht. Das ist aber nicht meine Lebensphilosophie. Deshalb werde ich mir nun wohl oder übel ein, zwei, drei neuere Elektroheizungen besorgen und diese in Kombination mit dem Holzofen betreiben. Und irgendwann das Thema Heizung nochmal angehen. Bis dahin muss ich dann wenigstens nicht frieren. Und damit das ganze ökologisch "grün" bleibt, wähle ich einen Ökostromtarif :shades
     
  19. #18 rainerS.punkt, 16. Juni 2009
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    Irgendwie passt das alles nicht zusammen: Enges Budget von 5.000 Euro für die Heizung. Alles was sinnvoll wäre, kommt aber aus diesen oder jenen Gründen nicht infrage. Der sonstige Sanierungsbedarf des Hauses ist sicher auch enorm. Aber Solarstrom erzeugen wollen?

    Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, du willst nur hören: Ja, Holzofen ist geil und für 5.000 Euro realisierbar und ohnehin die beste Lösung. Alles was hier die "echten" Experten (gehöre ich ganz sicher nicht zu!!!) vorschlagen, bügelst du ab.

    Für "über einen Winter kommen" 5.000 Euro in eine später nicht mehr nutzbare Annlage zu investieren, erscheint mir nicht sinnig. Die einzige vernünftige Lösung dafür ist: Versuch die Bude mit den vorhandenen Öfen warm zu bekommen und/oder schalte die Nachtspeicheröfen ein und schick ein Stoßgebet gen Himmel, dass der nächste Winter nicht wieder solche Temperaturen wie der letzte bringt.

    Ist vielleicht grün, aber teuer.


    Gruß
    Rainer
     
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  21. R.B.

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    Dann lass die alten Speicherheizungen drin. Das ist vom Invest die billigste Lösung.

    Und wenn in ein paar Jahren die Stromkosten die Schmerzgrenze überschreiten, dann hast Du noch einmal eine richtige Baustelle in der Hütte.

    Ölostromtarif? Eine tolle Sache. Dann wird die Schmerzgrenze noch schneller erreicht. :D

    Gruß
    Ralf
     
  22. alrescha

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    Interessant. Ihr erscheint sehr gut informiert. Allerdings ist der Ökostromtarif in der Gegend der zweitgünstigste (und dabei recht gut bewertet) und hängt den Tarif des Standardanbieters (Großkonzern) um ca. 350 EUR / Jahr ab :winken

    Nein, ich bügele nichts ab. Jedenfalls nicht mit Absicht. Aber entweder habe ich mich im ersten Posting missverständlich ausgedrückt oder die Empfehlungen gingen schlicht am Thema vorbei. Ich habe nun aber in einem anderen Forum sofort die Empfehlungen bekommen, die hier nun in den letzten Postings zu lesen waren: Vorhandene Öfen ein, zwei, drei Jahre nutzen - allerdings ohne die ganze Schwarzmalerei :biggthumpup:

    Vielen Dank für eure Hilfe
    Susanne
     
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Fußbodenheizung, Nachtspeicher.. oder?

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