Fussbodenheizung vs. Radiatorenheizung

Diskutiere Fussbodenheizung vs. Radiatorenheizung im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Wer heute ein neues Haus errichtet, bekommt einen kleinen Geschmack davon, was sich Politiker unter einer Energiewende so alles vorstellen.. bzw....

  1. FeldEDV

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    Wer heute ein neues Haus errichtet, bekommt einen kleinen Geschmack davon, was sich Politiker unter einer Energiewende so alles vorstellen.. bzw. was man alles zu befolgen hat, wenn man Wohnungen vermietet bzw. verkauft.
    Die Häuser werden "pappendicht" gemacht. Die Folge ist die, Mieter/Eigentümer verbrauchen nur noch einen Bruchteil Gas/Öl etc. gegenüber dem Stand vor 10 Jahren.
    Es ist keine Kunst, heute in einem MFH einen Verbrauch darzustellen, den früher quasi ein EFH allein verbraucht hat.
    So weit, so gut, so sinnvoll (sinnlos)...
    Ich habe letzthin Häuser mit Fussbodenheizung ausgestattet (Neubau). Es gibt Mieter, die behaupten, die Thermostate sind auf "Null" und es ist trotzdem angenehm in der Wohnung. Die jubeln über diese Fussbodenheizung. Ein Haus, was mein Sohn selbst bewohnt mit Familie, hat Radiatorenheizung und zusätzlich Fussbodenheizung. Luxus pur; war nicht meine Idee sondern die eines Heizungsbauers.... Ich selbst habe nur Radiatoren in meinem Haus.
    Gut, ich merke selbst, heizt die Fussbodenheizung, gibt das ein anderes "Raumgefühl" es ist irgendwie "gemütlich". Regelt man die allerdings etwas zu hoch, dauert es gefühlte Stunden, bis sich das "zuviel an Wärme" wieder reguliert.
    In einem anderen Miethaus gibt es "nur" Radiatorenheizung. Wird überwiegend von älteren Mietern bewohnt, ist jedoch auch ein relativ neues Haus (Bj. 2006). Keine Wünsche nach Fussbodenheizung; im Gegenteil, höchstes Lob. Schnell warm, schnell kalt, keine "dicken oder geschwollene Füsse". Antwort: Bloss keine Fussbodenheizung!
    Bei mir und meinem Geschmack würde eine Radiatorenheizung vollauf genügen und Mittel der Wahl sein.
    Meine Frau denkt genauso. Auch hier ist die Raditorenheizung Mittel der Wahl.
    Im Bekanntenkreis gehen die Meinungen vollkommen konträr auseinander. 50:50.
    In einem anderen Forum stellte ich die Frage: Badewanne, Dusche, oder etwa beides. Was ist vermietbar oder was ist künftig verkaufbar?
    Jetzt hier eine ähnliche Frage: Mietraum/gekaufte Eigentumswohnung: Fussbodenheizung? Radiatorenheizung? Was ist hier evtl. ein NoGo?
    Es ist für mich sehr wichtig, die Meinungen derer zu kennen, um die es letztlich geht. Mieter bzw. Käufer von Wohnungen. Danke.
    FeldEDV
     
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  3. Jan81

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    So kann man es nicht angehen.

    Die FBH hat eine Vorlauftemperatur von 35 Grad und nicht wie früher 45 Grad und mehr. DEr Fussbodenbelag ist dann vielleicht noch 28 oder 30 Grad warm? Da bekommt man keine dicke Füsse.

    Man macht heut zu Tage FBH wegen der niedrigen Vorlauftemperatur, damit man solche Technologien wie Wärmepumpe überhaupt wirtschaftlich einsetzen kann.
     
  4. uban

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    mit entsprechenden Radiatoren kann auch eine Radiatorenheizung mit relativ niedrigen VL betrieben werden. Wenn alles aufgewärmt ist und es warm und kuschelig ist dann sollte es doch fast egal sein ob FBH,WH oder Radiatoren. Ich kenne Leute die fahren ihre FBH so sparsam dass es mir dort zu 'ungemütlich' kühl ist während andere mit einem bollernden Holzofen eine sehr schöne Atmosphäre bieten.

    Für den Einsatz von Wärmepumpen ist jedoch eine Flächenheizung prädistiniert.
     
  5. R.B.

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    Das Problem sind nicht die Heizflächen, sondern die Bewohner.

    Wenn ich beispielsweise lese:

    Was gibt es an einer FBH zu "regeln"? Die wird einmalig abgeglichen, dann auf die gewünschte RT eingestellt, und so bleibt sie bis der Winter vorüber ist.

    Es wundert mich ehrlich gesagt, dass diese alten Sprüche im Jahr 2013 immer noch in den Köpfen der Leute stecken. Jeder der ein bisschen Ahnung von der Materie hat, weiß sehr genau wie unsinnig diese Sprüche sind.

    d.h. Die Diskussion ob FBH oder Radiatoren ist geprägt von irgendwelchen Sprüchen, Mythen, aber nicht von Fakten.

    So, und was möchtest Du jetzt hören? Man kriegt ein Haus sowohl mit FBH als auch mit Heizkörpern auf Solltemperatur. Beides funktioniert.

    Fakt 1: Heizkörper benötigen eine höhere Systemtemperatur als eine FBH
    Fakt 2: Eine FBH ist aufgrund ihrer Masse träger als Heizkörper
    Fakt 3: Es gibt einen mehr oder weniger großen Unterschied bei den Investitionskosten

    Aus diesen Fakten ergibt sich ein unterschiedliches Heizverhalten und sie entscheiden auch darüber, welche Variante für den gewünschten Anwendungsfall besser geeignet ist. Ist die Anlage erst einmal optimiert, dann gibt es nur noch 1 Schwachstelle, das sind die Bewohner.

    Möchte man eine möglichst zukunftsträchtige Lösung, dann sind Heizflächen mit niedrigen Systemtemperaturen im Vorteil. Sie erleichtern den Betrieb mit Wärmepumpen und helfen auch falls irgendwann einmal Solarenergie genutzt werden soll. Wer weiß schon was die Zukunft bringen wird, sicher ist nur, dass man niedrige Heiztemperaturen leichter nutzen kann als Hochtemperatursysteme.

    Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Flächenheizung einen Raum gleichmäßiger erwärmen. Dadurch kann die durchschnittliche Raumtemperatur etwas niedriger gewählt werden. Bei Heizkörpern hat man immer Bereiche im Raum mit mehr oder weniger starken Temperaturunterschieden, was dazu führt, dass Räume gerne mal zu stark beheizt werden.

    Die Trägheit der Heizfläche muss nicht unbedingt ein Nachteil sein. Man muss nur den Leuten abgewöhnen, dass sie ständig an der Heizung herumdrehen.

    In meinen Augen überwiegen die Vorteile einer FBH, auch mit Blick in die Zukunft.
     
  6. #5 Achim Kaiser, 29. Oktober 2013
    Achim Kaiser

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    Man muss da schon sehr genau unterscheiden zwischen EFH und MFH.
    Die Jammertriaden der MFH mit FBH kommen erst noch.

    Die Trinwasserverordnung macht im MFH einer WP ne dicke Hürde .... die nicht wirklich elegant genommen werden kann.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  7. mastehr

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    Ich betrachte Radiatoren heutzutage als nicht mehr zeitgemäß für moderne Wohnungen. Eine Fußbodenheizung nimmt keinen Platz weg und ist kein Staubfänger. Möbel und Pflanzen können frei platziert werden.

    Wie überstehen die Menschen mit den "dicken Füßen" denn den Sommer? Ein von der Sonnen beschienener Gehweg wird wesentlich wärmer als die Fußbodenoberfläche im tiefsten Winter.
     
  8. R.B.

    R.B.

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    Das sehe ich ziemlich schmerzfrei. ;)

    Ich hatte ja geschrieben, das Problem ist weniger die Technik als vielmehr die Bewohner, und die muss man halt erziehen. Wenn die meinen sie müssten ständig an irgendwelchen Knöpfchen herumdrehen, dann wird das Knöpfchen halt mit einem 100er Nagel an die Wand getackert. :mega_lol:
     
  9. #8 Achim Kaiser, 29. Oktober 2013
    Achim Kaiser

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    Ralf,

    es gibt nichts schlimmeres als Eigentümergemeinschaften .... und es genügt ein uneinsichtiger Vollpfosten und du wirst deines Lebens nicht mehr froh.
    Ich hab absolut keinen Bedarf an den Veranstaltungen bei denen sie sich fast an die Gurgel gehen, gegenseitig den Strick um den Hals legen oder nen Rattengiftvorrat anlegen falls die Zuckerdose des Nachbarn mal vor der Türe steht ... und Hinterfotzigkeit zur 1. Bürgerpflicht bei Hauskriegen mutiert.

    Geh mir damit einfach aus der Sonne ... wenn der eine sparen will, der andere nach 25°C im Wohnzimmer schreit (aber nur wenns im passt und das innerhalb ner halben Stunde und genau so lang wie es ihm einfällt !) und drei ihre Bude nicht beheizen, weil sie schön in der Mitte sitzen .... und jedes Jahr bei der Heizkostenabrechnung ist *High Noon Bonanza* und die Dachlatten werden auf die richtige Länge geschnitzt ....

    Da tun sich Welten auf zwischen *Verkausargument* und *späterer Betriebserfahrung* ....

    Neeee .... danke fürs Gespräch, absolut kein Bedarf :).
    Ich hab auch keine Lust seitenlange hahnebüchenen Ergüsse der Streithöhne (und deren Rechtsverdreher) zu lesen, irgendwelche Stellungnahmen abzugeben und und und .....

    Vollfußbodenheizungen in MFH´s ... ohne mich, da bin ich bis ins Jahr 2250 voll ausgelastet .....

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  10. Julius

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    Weil wir schon bei der Polemik sind, würde mich interessieren, was der Fragesteller mit seiner Einleitung sagen wollte:
    Was hat die Energiewende mit der Beheizung von Wohnhäusern zu tun?
    Deiner Meinung nach (bitte hierzu keine Antworten von Dritten - ich weiß es).

    Vieles. Und nicht erst seit Ausrufung einer dilletantischen Möchtegern-Energiewende.
    Aber was davon stört Dich genau?

    Was gibt es daran auszusetzen? Ist doch sehr von Vorteil.
    ME fehlt einzig die Pflicht zum generellen Einbau von KWL.

    Was davon siehst Du als sinnlos an?
    Zumindest als sinnloser als die Neuausweisung von Wohngebieten überhaupt...
     
  11. ultra79

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    Das ist in der Tat ein gewichtiger Punkt. In unserer Mietwohnung mit Radiatoren war es immer so "mir is kalt" - also wird die Heizung hochgedreht. und das natürlich nicht von 2 auf 3 sondern von 2 auf 5 - dann bollert die Heizung los und irgendwann ist es ziemlich warm - im Extremfall vergisst man die Heizung und sie läuft den ganzen Tag auf 5. Dann ist einem "zu warm" und man dreht die Heizung wieder runter.

    Interessanterweise haben wir in unserer ersten Wohnung mit Raumthermostaten für die FBH auch noch versucht dran rumzudrehen - logisch war es einem klar das es anders funktioniert als Radiatoren.. aber sie waren halt da

    Im Haus haben wir jetzt FBH ohne Raumthermostate. Und wenn es mal ein wenig kühl ist muss man nen Pullover anziehen - so schnell kann keine Heizung reagieren.

    Man muss sich einfach vom Gedanken verabschieden das es "immer angenehm warm" sein kann - das hängt ja auch vom Empfinden ab - 5 Kisten in den Keller getragen und dabei je zwei Stockwerke überwunden und die vorher angenehm warmen 23°C erscheinen einem wie Gluthitze. Frisch geduscht aus dem Bad und die 23°C sind einem zu kühl...

    Das Meiste findet im Kopf statt...
     
  12. R.B.

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    Das ist tatsächlich so. Bei meinem Vater funktioniert die Heizung nur dann wenn der Heizkörper glüht. Dann ist es eine "gute" Heizung. Würgt der Thermostat endlich mal ab, im Raum herrschen bereits tropische Temperaturen, dann klingelt schon das Telefon "die Heizung ist kaputt". Wenn ich dann empfehle mal einen Blick auf das Thermometer zu werfen, kommt die Erleuchtung....das hält dann maximal 2-3h an, dann geht´s wieder von vorne los.

    Man gewöhnt sich auch an hohe Raumtemperaturen, gerade wenn man, wie viele alte Leute, den ganzen Tag im Zimmer verbringt. Da hilft dann wirklich nur ein Blick auf ein Thermometer, und vor allen Dingen ein Spaziergang im Freien.
     
  13. Julius

    Julius

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    Stell ihm doch eine kleine Rotlichtlampe auf...
     
  14. Corinna72

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    Ralfs Beitrag #4 erklärt es, wie man es besser nicht erklären kann! :bef1003:

    Mit dem Blick aufs Thermometer ist das halt so eine Sache... Was erzeugt Wärme im Menschen? Vor allem Muskelarbeit. Wir kennen das: bewegt man sich, räumt man im Haus herum, putzt, Hausarbeit etc... so friert man nicht, auch wenn es eigentlich gerade kühl ist. Da reichen im Grunde 18°C
    Sitzt man länger am Schreibtisch und bewegt bestenfalls Hirn und Finger, so friert es einen irgendwann, sogar wenn es 21°C hat.

    Noch ärger ist es bei alten Menschen mit abgebauter Muskelmasse, die frieren wirklich schnell und brauchen es tatsächlich wärmer, oftmals 25°C und mehr. Ich hab schon einmal eine alte Dame in einem Heim besucht. Die saß bei 28°C Außentemp in warmer Strickjacke in ihrem Stuhl und der angeschaltete Heizlüfter lief munter vor sich hin...

    Aber wie bekommt man das nun unter einen Hut?
    Einfach mal die Kleidung anpassen! Wieso muss man daheim im Winter nur T-Shirt tragen?
    Bei sitzenden Tätigkeiten einfach einen warem Pullover anziehen und warme Socken.
    Und wenn man dann rumwerkelt, Pullover aus!

    So kommt man mit 21°C Wohntemperatur wunderbar zurecht, ohne dauernd an der Heizung herumregeln zu wollen. Einfach mal die eigene Temperatur regeln durch richtige Kleidung! :-)
     
  15. R.B.

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    Da müsste ich wohl den kompletten Wohn-/Essbereich mit IR-Paneelen an der Decke zupflastern. Obwohl, sichtbares IR hätte vielleicht auch einen psychologischen Effekt.
     
  16. Joogie

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    Vermietbarkeit: streitpunkt nr.1 die weiber, tageslichtbad, dusche, wanne, großer spiegel
    Was brauchen wir kerle?, dusche, flaschenöffner, bad auf 22°c beim duschen. Ich hab vor jahren irgendwann mein feldwebel nicht mehr mitgenommen ;)

    Fußbodenheizung, ich find die klasse, aber die trägheit nervt sehr. Für mich kein argument, füe meine frau schon. Die schert sich nicht um heizkosten, die will warme haxen, und wehe das wasser ist nicht sofort warm wenn die baden will oder duscht.

    So manchmal regen mich die weiber dermaßen auf ;)
     
  17. Senfgelb

    Senfgelb

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    Klingt ja nach nem richtigen Kerl :respekt
     
  18. FeldEDV

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    Lieber Joogie....Du hast ja so etwas von Recht.... (vor allen Dingen, was die Frauen und deren Eigenschaften betrifft)
    aber...
    nachdem ich alle Beiträge gelesen habe, weiß ich, wie meine Entscheidung in Zukunft ausfallen wird.
    Es gibt keine Lösung, egal, ob Fussbodenheizung oder Radiatoren, die es allen (!) Recht macht.
    Baue ich Radiatoren, freuen sich die, die nur zwei Zustände bei der Heizung kennen: An/Aus und das schnell! (Und zwischendurch am Heizkörper fühlen, ob der auch wirklich "gehorcht"
    Baue ich Fussbodenheizung, passiert das Gleiche An/Aus (und die fluchen, wie langsam das dann umgesetzt wird vom System!)
    Grauzonen zwischen An und Aus gibt es scheinbar nicht oder eher selten.
    Überhaupt scheint diese Gesellschaft allmählich die "Grauzonen" zu verdrängen. Schwarz oder Weiss ist angesagt.
    Baue ich Häuser mit Radiatoren, höre ich die Stimmen "das ist doch Stand von vorgestern" Das auch dieses System seinen Zweck sehr gut erfüllt, ist da eher Nebensache.
    Baue ich Häuser mit Fussbodenheizung, fehlt dieses Argument weitestgehend....weil man diese Heizung nicht sehen sondern nur weitestgehend spüren kann.
    Wie gesagt: Dafür/dagegen An/Aus.
    Trotzdem und das aus vollem Herzen:
    Mir geben diese Antworten eine echte Hilfestellung. Hilfestellung insofern, weil es ein repräsentativer Querschnitt dessen ist, was mich dann in künftigen Besichtigungsrunden erwartet.
    Und, es ist sehr gut, sich auf Gespräche vorzubereiten. Egal, was man selbst an Meinung hat. Will man vermarkten, will man vermieten, ist nicht das von Interesse, was man selber denkt und meint sondern ausschließlich das, was die denken und fühlen, die mir für meine Leistung Ihr Geld zahlen müssen.
    Deshalb: Herzlichen Dank für alle Meinungen, auch wenn diese sehr unterschiedlich aussehen.
    FeldEDV
     
  19. Joogie

    Joogie

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    mach doch beides im bad, bissl temp auf der fußbodenheizung, wenn geduscht oder gebadet werden soll, radiatior auf 4. Reagiert eh schneller als die fbh, aber die mädels sind zufrieden weil se keine frostbeulen bekommen^^.

    @senfgelb
    meine bessere hälfte ist so ne frostbeule, bei 13°c außen geht die bestimmt nichtmehr ohne socken in die koje.
     
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  21. mastehr

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    Ein Radiator am FBH-Kreis wird nicht ganz viel Wärme bringen.
     
  22. Corinna72

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    stimmt, ist aber super als Handtuchwärmer, bzw Handtuchtrockner, dafür reicht die Wärme!
     
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Fussbodenheizung vs. Radiatorenheizung

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