Gartenniveau erhöhen - Nachbars Nebengebäude abdichten?

Diskutiere Gartenniveau erhöhen - Nachbars Nebengebäude abdichten? im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Hallo liebe Experten! Da wir das Niveau unseres Gartens ein wenig heben (ist minimal abschüssig, wir haben jetzt den Aushub verteilt, ist schön...

  1. superflo

    superflo

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    Hallo liebe Experten!

    Da wir das Niveau unseres Gartens ein wenig heben (ist minimal abschüssig, wir haben jetzt den Aushub verteilt, ist schön gerade geworden), stellt sich uns eine Frage:
    Unser Nachbar hat ein paar ältere Nebengebäude da stehen... wie schauts mit der zusätzlichen Feuchtigkeitsbelastung dieser Gebäude aus, wenn die Erde daneben plötzlich 30 cm höher ist?

    So schaut's momentan aus. Wir haben das Niveau eben noch nicht ganz bis zu den Nebengebäuden hingezogen, um das noch in Ruhe klären zu können.

    gartenniveau3.jpg

    Das vordere Gebäude ist offenbar aus Schalsteinen betoniert, unten ein reiner Betonsockel, dahinter ein Welleternit oder so. Ist jedenfalls so eine Art offener Schuppen.

    gartenniveau2.jpg

    Das hintere eine offenbar sehr alte Mauer, wo schon der Putz runterfällt - was recht romantisch ausschaut, aber wie schaut's feuchtigkeitsmäßig aus?

    gartenniveau1.jpg

    Es kommen wie gesagt nur etwa 30 cm Erde dazu.
    Von Noppenfolie hat mir ein kundiger Freund abgeraten - der meint, das sei ein typischer Fehler. Dann steht hinter der Folie das Wasser an der Wand und die Bauschäden werden umso schlimmer.

    Was ich vermeiden möchte ist die ganze Arie mit Bitumenvoranstrich, Dichtanstrich x 3, Pappe, XPS usw. - das kostet ja ein Heidengeld auf die 20m lange Front.

    Der Boden ist sehr gut, sehr humushaltig, überhaupt nicht lehmig.
    Die Wände waren bisher schutzlos dem Regen ausgeliefert.
    Was ist die billigste und einfachste Variante?
    Oder kann bei diesen Fassaden/Wänden und 30 cm Niveauerhöhung ohnehin nichts passieren und jede billige Maßnahme (Folie / dünnes XPS) machts nur schlimmer?

    Mit dem Nachbarn komme ich sehr gut aus - aber wenn ich ihn frage, wecke ich wiederum schlafende Hunde. Das hintere Gebäude ist im inneren jedenfalls ausgebaut, wird aber nur noch als Lager benutzt.

    PS: Die vordere Schalsteinmauer wollen wir etwas verhübschen: Wie krieg ich die Schalsteine am einfachsten verputzt? Womit? Einfach dünne Schicht Feinputz drauf? Und dann drüberstreichen?
     
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  3. H.PF

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    Entweder in die Tasche greifen und das Eigentum des Nachbarn schützen oder einfach weit genug weg bleiben...

    Wenn du dir das nicht leisten willst dann musst du damit leben das du halt nicht bis dran gehen kannst...
     
  4. superflo

    superflo

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    Danke! Nicht, dass ich das hören wollte, aber deswegen frag ih ja hier, weil ich keinen Scheiß machen will. Ich will auf jeden Fall dran gehen. Wenn es was kostet, dann kostet es halt was. Also die Mauer mit Voranstrich behandeln und Bitumen dicht Anstrich drauf? Oder erst neu verputzen? Oder dicht schlämme?
     
  5. svjm

    svjm

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    Hallo, ich habe mal ein paar Dinge zusammen gezogen. Wäre ich Nachbar wüsste ich sehr gerne, was hinter meinen Wänden so alles passiert. Denn wenn der Hund wach wird, wird alles in seinen ursprünglichen Zustand zurück versetzt.

    Meine Meinung
    svjm
     
  6. superflo

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    Ja, mach ich eh.
    Suche trotzdem nach der günstigsten Möglichkeit...
     
  7. svjm

    svjm

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    Nachbarn zum Grillen einladen, nebenbei auf die potthässliche Wand und Dein Vorhaben ansprechen. Ziel: Er verputzt, Du malst schwarz an (in Höhe Deiner Auffüllung) und stellst eine Noppenbahn richtig herum davor.

    Wenn er gut gelaunt ist, verputzt er alles und malt über GOK alles schön an.

    Noch Fragen?
    svjm
     
  8. Eric

    Eric

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    Mal im Nachbarrechtsgesetz des jeweiligen Bundeslandes nachsehen.

    In NRW würde z.B. § 30 Nachbarrechtsgesetz gelten. Danach wäre die Bodenerhöhung unzulässig, wenn hierdurch Druck auf die baufälligen Hütten des Nachbarn ausgeübt wird und die Gefahr des Einsturzes besteht. Außerdem ist danach selbstverständlich die Wand des Nachbarn gegen Bodenfeuchtigkeit aus dem angefüllten Erdreich zu schützen.

    Böschung anlegen und damit mit der Bodenerhöhung von den Nachbargebäuden wegbleiben oder L-Steine setzen. Willst Du aber nicht, weil " nicht billig ".
     
  9. PeterB

    PeterB

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    Und wie tief muß der TE denn buddeln um den derzeit schon nicht vorhandenen Feuchteschutz der Nachbarwände herzustellen?
    Was nutzt es hier den Auffüllbereich zu behandeln? NIX ! Da hilft nur eine gemeinsame Begutachtung der Situation. Vllt. nutzt der Nachbar die Gelegenheit seine Wände trocken zu legen. 30 cm zwischen "Gründung irgendwo" und neuer Geländeoberfläche sind jedenfalls Unsinn.
     
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  11. superflo

    superflo

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    Du meinst, es ist sinnlos, nur die aufzufüllenden 30 cm abzudichten, weil die Feuchtigkeit weiterhin darunter und darüber zur Wand kann?
    Was dann? Ich red mal mim Nachbarn...
     
  12. superflo

    superflo

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    Nach Rücksprache mit einem Freund (Dipl Ing bauingeneurswesen und Chef einer großen Bauaufsichtsfirma) ist das keineswegs sinnlos. Es geht um den zusätzlichen Feuchtigkeitseintrag durch das höhere erdniveau. Die Wand steht nach wie vor auf der Erde und wird von unten feucht, es regnet nach wie vor auf die Wand drauf. Aber die uralte diffusionsoffene Bauweise gibt die Feuchtigkeit ja wieder ab. Wenn ich die 50 cm jetzt abdichte, bleibt das unverändert und es kommt aber keine zusätzliche Feuchtigkeit im sockelbereich dazu, was seiner Ansicht nach durchaus dazu führen könnte, dass die Wand dann in diesem Bereich so feucht wird, dass sich dann an der Wand innen feuchte Flecken bilden könnten.
     
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