Gas-Brennwerttherme + wassergeführter Kaminofen

Diskutiere Gas-Brennwerttherme + wassergeführter Kaminofen im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo Bauexperten, ich wünsche allen ein frohes und gesundes neues Jahr! Schaut euch doch bitte einmal unser nachfolgendes Anliegen an....

  1. EMPOTS

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    Hallo Bauexperten,

    ich wünsche allen ein frohes und gesundes neues Jahr!

    Schaut euch doch bitte einmal unser nachfolgendes Anliegen an.

    Unsere Ausgangssituation, Zahlen, Daten, Fakten:

    Neubau, Fertigstellung Ende 2012, PLZ 29***
    Grundfläche 12,5 x 10 m; 1,5 geschossig, Satteldach mit Südausrichtung
    Bewohner: Mann, Frau, Baby, Katze (weiterer Nachwuchs wird nicht ausgeschlossen).

    Heizlast nach DIN 12831: 6,46 KW
    Heizlast/m²: 0,04 KW/m²
    Beheizte Wohnfläche : 166,34 m²

    mittlere U-Wert : 0,28 W/(m²K)

    Höhe über NN : 21 m
    Außentemperatur : -12 °C
    Jahresmittel Außentemperatur : 8,5 °C

    Vorweg sei zu sagen, dass wir die Kaminofen-Gemütlichkeit lieben und sehr gerne mit Gas kochen.

    Bei der Planung unseres Heizungssystems habe ich monatelang im Internet (und sehr gerne hier) recherchiert, Fachpresse gelesen, Heizungsbauer gesprochen, Messen besucht etc.

    Leider habe auch ich die eierlegende Wollmilchsau nicht finden können.

    Erschwerend kommt das oben vorweg gesagte hinzu…

    Nun zum Projekt:

    Als Highlight haben wir vor, einen wassergeführten Kaminofen zwischen Wohnzimmer und Küche als Tunnelgerät einzubauen, welcher beide Räume beheizt und dazu noch die Heizung unterstützt.
    Da ein Tunnelgerät jedoch nicht so effizient ist, sind wir bei unserer Recherche auf ein wasserumspültes gerät gestoßen, welches auch eine Rückbefeuerung mit (kleiner) Glasscheibe bietet, welche wir von der Küche aus nutzen würden.

    Zur besseren Verdeutlichung der Raumaufteilung habe ich die Übersicht der Heizkreisläufe als Datei bereit gestellt. Links unten ist das Wohnzimmer und rechts ist die große Wohnküche.

    Im gesamten Haus wird eine FBH verlegt.

    Der Kaminofeneinsatz bietet eine Verteilung von 30 % raum- und 70 % wasserseitig bei wahlweise 12 KW (für 33er Holzscheite) oder 14,5 KW (für 50er Holzscheite). Bei Rückbefeuerung verschiebt sich das Verhältnis noch etwas gen raumseitig. Bei einem Einbau soll zudem noch ein Warmluftkanal in den angrenzenden Flur mit Treppenhaus, alternativ eine Nachheizfläche berücksichtigt werden.
    Wir hätten also für beide Räume (50 m²) insgesamt 4 KW oder ca. 5 KW maximale Nennwärmeleistung.

    Ich gehe mal davon aus, dass die Nennwärmeleistung eh nicht ganz erreicht werden kann (Holzart, Restfeuchtegrad, Befüllungsmenge), auch wenn wir eine Ofen-, bzw. Abbrandsteuerung einbauen lassen wollen.

    Bisher ist das die geringste raumseitige Heizleistung, die ich finden konnte, damit wir nicht überhitzt werden.

    Wir tendieren eher zum Modell mit der geringeren Leistung mit 12 KW.

    Bisher hat ein Ofenbauer ein Angebot in Höhe von 13.000 € abgegeben, wobei darin die komplette „Ofen-Hardwäre“ mit ca. 7.100 € enthalten sein soll. Rest sind Schamott-Steine, Ofenkeramik, Montage, Nachheizfläche, sofern wir diese wählen.

    Da so ein Kaminofen allein ja nicht reicht, haben wir uns überlegt, dass wir nur noch eine Gas-Brenntwert-Therme dazu nehmen. Leistung (kW) 3,1-15 KW.

    Eigentlich wollte ich wegen des erforderlichen Anteils für regenerative Energien noch solare Heizungs- und Warmwasserunterstützung auf das Dach bringen lassen.

    Aber da der überwiegende Warmwasserbedarf auf die Heizung entfällt, lohnen sich die Solarplatten nicht wirklich, wenn wir einen wassergeführten Kaminofen haben. Und Solar-Ertrag fällt bekanntlich überwiegend an, wenn man eher weniger / gar nicht heizt.

    Was haltet ihr denn so von unserer Planung?

    Könnte mir jemand (per PN) eine Brennwertherme empfehlen, die sich besonders gut mit einem Speicher und wassergeführten Kaminofen verbinden lässt?

    Des Weiteren nehme ich gerne noch Ratschläge zum Speichersystems (Puffer, Schichtspeicher, etc.) und (Berechnung) Speichergröße entgegen.

    Wie verhält sich das mit der Auslastung des Speichers, wenn dieser durch den Ofen nur im Winter + Übergangszeit vom Kaminofen bedient wird? Die Übrige Zeit müsste dann immer die Brennwerttherme herhalten. Oder brauche ich dann doch ein paar Solarplatten zur Heizungsunterstützung?

    Was haltet ihr von einer Frischwasserstation in dieser Kombination?

    Achja, wie mache ich das mit dem Nachweis für den Anteil der regenerativen Energien bei einem wassergeführten Kaminofen? Ist es richtig, dass ich in diesem Fall (bei fester Biomasse=Holz) einen Anteil von 50 % nachweisen müsste? Und bei Solar nur 15 %?

    Abschließend fällt mir noch ein, dass wir in Erwägung ziehen, eine Waschmaschine und Spülmaschine mit Warmwasser-Nutzung/-Anschluss anzuschaffen.

    Ich freue mich auf eure Antworten und konstruktives Feedback!
     
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  3. EMPOTS

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    Hier noch die FBH-Auslegung im EG
     
  4. R.B.

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    Die Frage ergibt irgendwie keinen Sinn, denn jede Therme kann auf einen Speicher arbeiten, und ein Kaminofen lässt sich auch in so ziemlich jedes Konzept einbinden.

    Was schlägt Dein Heizungsbauer vor?

    Wo ist das Problem? Man kann auch ein Konzept mit Trennung von WW und Heizung fahren. Betrachte ich persönlich für sinnvoller als diese Kombidingens und Pseudo-Schichtspeichergeschichte.

    Eine FriWa ist nicht mein Fall, aber in manchen Konzepten eine sinnvolle Lösung.

    Keine Ahnung warum DU das nachweisen müsstest, das ist Aufgabe desjenigen der den Energienachweis rechnet. Was, wie nachzuweisen ist, hängt vom Konzept ab. Die > 50% wären korrekt, nebenbei gibt es aber weitere Anforderungen (Wirkungsgrad etc.).

    Kann man machen, lohnt aber meist nicht.

    Gruß
    Ral
     
  5. EMPOTS

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    Da habe mich unpräzise ausgedrückt. Ein Heizi meinte, dass der eine Hersteller bessere Steuerungen für bivalente bzw. Hybrid-Systeme hat als andere. Nicht dass er uns nur sein "blaues" Lieblingsgerät mit entsprechender Marge vorschlägt.

    Sind die Komponenten eines Herstellers wirklich so gut aufeinander abgestimmt, dass man alles von einem nehmen sollte oder kann man auch z.b. eine erst kürzlich auf den Mark gebrachte Brennwerttherme mit 1,9-11 KW eines Herstellers mit automatischem hydraulischen Abgleich und das Solarpaket eines Testsiegers unproblematisch kombinieren?

    Würden 11 KW eigentlich reichen oder braucht man auf Grundlage unserer Daten noch eine Reserve zum Durchheizen, so dass wir eher 13 KW nehmen sollten?


    Einer der Heizungsb. sagt 750 L Kombi und nicht 1000 L, weil die Brennwerttherme sonst dauernd anspringen würde, um die WW-Schicht aufzuheizen. Der Ofenbauer meint, dass ich nen 1000 L Speicher nehmen sollte und am Besten mindestens 6 Solar-Platten. Bisher habe ich von 3 Heizis drei unterschiedliche Angebote mit jeweils 2 Alternativen vorgelegt bekommen


    Meinst du damit ein 2-Speicher-System, von dem ich in einem deiner Posts schon mal gelesen habe? Wie würde man die denn in unserem Fall dimensionieren können?

    Wäre eine FriWa denn bei einem 2-Speicher-System noch sinnvoll?

    Wirkungsgrad ist größer 80 %. Also kann man den Ofen grundsätzlich anrechnen lassen. Hatte hier mal einen Kommentar gelesen, dass dies nicht möglich wäre, weil der Ofen ja benutzt wird, wenn man es möchte und dies somit vom Nutzungsverhalten abhängt und nicht von Sonnenscheindauer-Statistiken.


    Danke dir schon mal!

    Gruß
    Ral[/QUOTE]
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Man kann mischen, aber auch bei einem Hersteller bleiben. Die meisten Heizungsbauer die ich kennen bevorzugen "alles aus einer Hand", das macht am wenigsten Probleme, und im Notfall kann man den Werks-KD herbeirufen. Bei gemischten Systemen ist das immer etwas komplizierter.

    11kW sind bei 6,5kW Heizlast schon eine Menge. Ein Durchheizen mit dem Ofen wird da sowieso nicht möglich sein, weil der Aufstellraum nur einen Bruchteil der Heizlast ausmacht.

    Bei einem Ofen der auch Wärme in den Raum liefert, muss man anders dimensionieren als bei einem zentralen Holzkessel. Die bisher gelieferten Infos sind dazu nicht ausreichend.

    Der 12kW Ofen liefert etwa 8kW wasserseitig. Somit wären die 750 Liter ausreichend. Mit 6 "Solarplatten" kann man nichts anfangen. Bei 2m2 pro "Platte" wären es 12m2, bei einer anderen Kollektorgröße passt das aber nicht.

    Dazu legt man erst einmal eine Strategie fest. Hier spielt die Nutzung des Ofens eine entscheidende Rolle. Es kann, je nach Raumheizlast, passieren, dass man den Ofen nur 1 Mal am Tag anschüren kann, ohne den Aufstellraum zu überhitzen. Das passiert insbesondere während der Übergangszeit sehr schnell.

    Nicht unbedingt.

    Das kommt auch darauf an, was sonst noch an Wärmeerzeugern vorhanden ist.

    Gruß
    Ralf
     
  7. mweb

    mweb

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    Hallo,
    erstmal die Frage: Warum Wasserführender Ofen?
    Ursprünglich wollte ich auch mal einen WFO haben aber mein SHK`ler hat Ihn mir Gott sei dank ausgeredet.
    Zum einem muss man günstig an Holz kommen sowie Lageraum haben um eine gewisse Menge bevorraten und trocknen zu können und zum anderen muss man auch die Einstellung dazu haben den Ofen regelmäßig zu bedienen.
    Bei uns habe ich jetzte gemerkt das ich eher den Ofen Abends mal anfeuere um etwas Ambiente zu schafen. Den Ofen den Ganzen Tag am laufen zu halten wäre mir ehrlich gesagt zu Zeitintensiv und lästig.

    In der Kombination mit Gastherme würde ich schon zur Solarunterstützung für Warmwasser raten (für Sommermonate), dann hat man bei einem Vernünftigen Sommer die Gastherme ausser Betrieb und Null Gasverbrauch. Heizungsunterstützung mit Solar naja. Ich sag es mal so: im November habe ich durch Solar mit HU 10,50€ an Gas dadurch gespart im Dezember waren es dann doch ganze 2,48€ (bei 11m² Aperaturfläche) also bis das sich bei normalen Anschaffungskosten rechnet....

    Zu dem Systemhersteller:
    Am besten das wählen womit sich der Heizi deines Vertrauens auch auskennt, das verringerert die Fehlerrisiko schon etwas...

    Gruß
    Markus
     
  8. Jakari

    Jakari

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    Ich würde mir erst mal ganz sicher werden
    Was möchtest Du in Zukunft einbinden?
    Ist Gas der richtige Energieträger?
    Was für eine Heizlast wird das Gebäude haben
    Nach was für einen Standart baut ihr?
    Fußbodenheizung ist schon mal gut!
    Zukünftige alternative Energien benötigen schon mal große Heizflächen für möglichst niedrige Vorlauftemperaturen.
    Pufferspeicher ist auch gut (Zukünftig werden wohl immer mehr die verschiedensten Energiearten zusammmengeführt)
    Ich würde mir auch überlegen noch mit Gas zu kochen (Es gibt auch schöne Induktionskochfelder)
     
  9. EMPOTS

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    11 KW waren nicht auf den Ofen, sondern auf die Gas-Brennwert-Therme bezogen. Bisher wurden mir "blaue" mit 3,1-15, kw angeboten. Gefunden habe ich jetzt noch eine Ende 2011 auf den Markt gebrachte BWT eines anderen Herstellers, die eine Leistung von 1,9-11 KW (WW 14 KW) hat.


    Für den Kaminofen habe ich zwischen Küche und Wohnzimmer, jeweils 25 qm, neben dem Schornstein in der Wand eine Maueröffnung in der Größe einer normalen Zimmertür gelassen. In dieser Wandöffnung soll der Kamin stehen und Wärme sowohl in die Küche, als auch in das Wohnzimmer liefern. Lt. oben angehängter Auslegung für die FBH liegen beide Räume bei aufgerundet 1400 W (oder kann ich diese Daten für die Aufstellung eines Kaminofens nicht heranziehen?)

    Raumseitig liefert der Ofeneinsatz bei voller Nennwärmeleistung 3,6 bis 4,8 Kw (die genaue Leistung weiß ich noch nicht, weil ist bisher keine Angabe zur Wärmeverteilung (Raum/Wasser) bei dem Gerät mit Rückbefeuerung habe).

    Das wären also ca./max. 2,4 KW pro Raum. Eine geringere raumseitige Leistung konnte ich nicht finden.

    Wir wollen den Ofen gerne häufiger nutzen. Ein konkretes Nutzungsverhalten haben wir noch nicht.

    Beste Grüße,

    Dennis
     
  10. EMPOTS

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    Jetzt komme ich ein wenig ins Schwimmen.

    Der Dipl. Ing. hat mir mehrere Datein gesendet.

    Heizlast 12831/2 Ausdruck besagt nach 12 Seiten Gebäudeinformation

    Ergebnisse
    Heizlast : 6,46 kW
    Heizlast/m² : 0,04 kW/m²
    Beheizte Wohnfläche : 166,34 m²

    Dann habe ich noch eine weitere Datei mit "Allgemeine Ergebnisse" von Polytherm:

    Anzahl Wärmeerzeuger 1
    Anzahl Verbraucher 17
    Anzahl Teilstrecken 10
    Anzahl Verteiler 3
    Anzahl Pumpen 0
    Gesamt Raumheizlast Φgef. [W] 10352
    Gesamtheizleistung Φ sonstige, gef [W] 0
    Gesamtheizleistung ΦFH.gef. + ΦHK.gef. + Φall.Verbr., gef … 10352

    Welche Daten sind denn relevant?
    Ich könnte zwar auch den Dipl. Ing fragen, der uns das erstellt hat, aber der Kontakt war etwas seltsam... :o
     
  11. R.B.

    R.B.

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    Mir sind keine Thermen bekannt die eine wesentlich geringere max. Leistung hätten. Da mit dem Ofen sowieso Pufferspeicher notwendig werden, ist die Leistung der Therme auch nicht so kritisch. Ansonsten müsste man auch auf die Mindestleistung achten.

    Die 1.400W könnten passen, habe ich jetzt nicht nachgeschaut. In diesem Fall liefert der Ofen in etwa die 3 fache Leistung, während der Übergangszeit reden wir schnell mal von Faktor 6.

    Häufiger ist relativ, wenn das Nutzerverhalten nicht berücksichtigt wird, dann wird Euch der Ofen ein "notwendiges Verhalten" aufzwingen.

    Gruß
    Ralf
     
  12. Jakari

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    Ein wasserführender Ofen ist immer nett,
    aber bedenke das Du bei 6 kw Heizlast (vermutlich Verbrauch bei -15 Grad) mit einem Ofen die Räume schnell überhitzen könntest..........
    Um einen Pufferspeicher auch entsprechend voll zu laden muss ein Feuer auch entsprechend lange brennen ....
    Schau Dir doch auch mal den Tonwer...... lause..... an
     
  13. EMPOTS

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    Die maximale raumseitige Nennwärme-Leistung beträgt 3,6 bis 4,8 KW (von insgesamt möglichen 12 KW). Für Küche und Wohnzimmer, zwischen denen der Ofeneinsatz in einer Wandöffnung stehen und eingemauert werden soll, beträgt die Leistung lt. FBH-Auslegung zusammen ca. 2.800 W. Die Nennleistung raumseitig ist ja auch nicht nur für die Wärmeabgabe über die Scheiben, sondern für den gesamten Ofenkorpus. Wir beabsichtigen ja auch, Warmluft vom mit Schamottsteinen ummauerten Ofenkörper in den Flur zu leiten, von dem auch die Treppe ins OG führt.

    Wenn wir unser Heizverhalten jetzt mit 1-3 täglichen Abbränden je nach Jahreszeit, Wetterlage und Wochentag angeben, bringt uns das sicher nicht weiter oder?!

    Achja, was mache ich jetzt mit den unterschiedlichen Werten aus dem Post vom 02.01.2012 19:29?

    Oder ist die Berechnung der FBH-Auslegung einfach immer nur höher (Gesamt Raumheizlast Φgef. [W] 10352) als die Berechnung der Heizlast nach DIN 12831 = 6,46 KW?

    @ Jakari
    Vielen Dank für die Tipps. Werde mir die Geräte mal ansehen.
    Aber was mache ich denn dann mit der Wandöffnung in Türgröße, in die ich den Kaminofeneinsatz stellen und mauern wollte? Das Einzelgerät da einfach reinstellen sieht sicher komisch aus... Und von einem Raum aus sieht man immer nur die Rückseite. :e_smiley_brille02:

    Gruß,

    Dennis
     
  14. Jakari

    Jakari

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    Du könntest aber einen Grundofen mauern lassen mit Absorber.....
    Ich weiss nicht ob Du mit einem 12 kw Ofen glücklich wirst.....
    Ich denke das in der Fußbodenheizungsberechnung auch Reserven sind.
    Ich gehe mal von der Heizlast 6,5 aus...
    Ich bin kein Ofenbauer und habe nicht die Super Ahnung.
    Was ich aber weiss das der Ofen nicht unerheblich die Räume beheizen wird und es durchaus schnell zu warm werden kann....
    Fenster auf ist ja auch nicht immer eine Lösung.
    Um einen Pufferspeicher entsprechend zu Laden muss so ein Feuer aber auch richtig brennen und damit auch Wärme an den Raum abgeben
    Ich würde in die Öffnung auf jeden Fall einen Grundofen einbauen der die Wärme dosiert an den Wohnraum abgibt.
    Ein Tonwe..... ist ein nettes Teil ,habe ich schon in Aktion gesehen,leider für mich derzeit zu teuer .
    Ein Grundofen der gemauert wird kann noch besser auf Eure Bedürfnisse abgestimmt werden. Dazu benötigt es aber einen guten Ofenbauer und Planung.
    Eine Wassertasche und entsprechende Warmluftauslässe können eingeplant werden.
    Ein Absorber funktioniert etwas anders als eine Wassertasche und benötigt oft keine Sicherheiteinrichtungen, der Tonwer..... hat auch kein Problem bei Stromausfall!
    Sprech doch mal mit dem Ofenbauer drüber....
     
  15. Jakari

    Jakari

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    ach so....
    optisch kann ich keine Tips geben
     
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  17. Jakari

    Jakari

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    Ein Ofenbauer beschreibt hier einen Grundofen, was ich ganz nett finde als Erklärung
    Ofenbau Kreiling schreibt dazu

    Der Grundofen

    GrundofenDer Grundofen ist der Urgroßvater aller Öfen. Er wird komplett handwerklich erstellt, und auf die Bedürfnisse des Kunden abgestimmt. Jede Stilrichtung ist möglich. Die Hauptbestandteile beim Grundofen sind Brennraum, keramische Heizgaszüge und die Verkleidung. Kennzeichnend ist die große wärmespeichernde Masse der Schamottesteine. Durch deren Anordnung von steigenden und fallenden bzw. liegenden Kanälen werden die Rauchgase durch ein genau berechnetes System durch den gesamten Ofenkörper bis zum Schornstein geführt. Die Wärme der Rauchgase wird an die Schamottesteine abgegeben und eingespeichert. Die Wärmeabgabe an den Raum erfolgt über einen langen Zeitraum in Form von gesunder milder Strahlungswärme, ähnlich der Sonnenstrahlen. Grundöfen sind durch ihre zeitversetzte Wärmeabgabe ideal in Niedrigenergiehäusern einsetzbar. Bei hohen Räumen (wie z.B. Deelen in alten Bauernhäusern) entsteht keine "Hitzeglocke" unter der Decke, sondern eine gleichmäßige Temperatur im gesamten Raum. Die äußere Gestaltung lässt viele Möglichkeiten zu: Kacheln, Handformkeramik, Mineral- oder Lehmputze.

    GrundofenDer Konvektionsluftanteil dieser Öfen ist sehr gering, dadurch finden im Raum nur minimale Luftbewegungen und somit keine Staubverwirbelungen statt, was gerade für Allergiker und Kinder besonders wichtig ist. Der Wirkungsgrad von Grundöfen liegt bei über 85%. Dies bedeutet auch einen geringeren Holzverbrauch als bei allen anderen Ofenarten. Vorteilhaft ist auch die Bedienerfreundlichkeit, mit nur einem Abbrand spendet dieser Ofen je nach Bauart (leicht, mittel, schwer) bis zu 13 Stunden lang Wärme. Asche muss dem Brennraum nur 2- bis 3-mal pro Heizsaison entnommen werden. Durch den Einbau von Absorbern kann die Wärme des Grundofens zur Unterstützung der Zentralheizungsanlage genutzt werden. Für kulinarische Genüsse kann in die Zugführung ein Backfach integriert werden.
     
  18. EMPOTS

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    Jakari, du hast mich auf einen richtig guten Weg gebracht!!!
    Ich frage jetzt erstmal bei Ofensetzern einen Grundofen mit Absorbern an...
     
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