Gasabschlagszahlung 200€ für 170 m² Kfw60 O.K ?

Diskutiere Gasabschlagszahlung 200€ für 170 m² Kfw60 O.K ? im Sonstiges Forum im Bereich Haustechnik; Wir haben einen Neubau errichtet, es handel sich um ein Kfw60-Haus mit Gasbrennwertheizung und ca 170 m² beheizter Wohnfläche. Solarunterstützung...

  1. derjacky

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    Wir haben einen Neubau errichtet, es handel sich um ein Kfw60-Haus mit Gasbrennwertheizung und ca 170 m² beheizter Wohnfläche.
    Solarunterstützung für Warmwasser.
    Unsere monatliche Abschlagszahlung fürs Gas soll nun 200 € :yikes betragen.
    Kann das stimmen?
     
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  3. Rene'

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    Hallo!

    Ob das stimmt weiss hier keiner.


    Wieviel Gas verbraucht Ihr denn pro Jahr? ;)


    Genau das weiss anscheinend euer Versorger auch nicht und hat die Abschlagzahlungen nach seinen "Erfahrungswerten" ermittelt.
    Fakt ist das ihr natürlich nur das bezahlen müsst was ihr auch verbraucht. Der erste Jahresverbrauch wird vom Versorger geschätzt und danach die Abschlagszahlungen errechnet. Zuviel gezahltes Geld bekommt Ihr selbstverständlich rückerstattet.
    Wenn euch die Abschlagszahlungen zu hoch vorkommen spätestens nach 4-6 Monaten eine Zwischenablesung des Verbrauches fordern um die Zahlungen dem Verbrauch anzupassen.

    Ganz einfach!

    Hätte aber auch durch ein 2-minütiges Telefonat mit dem Versorger geklärt werden können.

    Gruß,
    Rene'
     
  4. Julius

    Julius

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    Dort war aber wohl um die Zeit keiner mehr zu errreichen...
     
  5. Rene'

    Rene'

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    Gut möglich.....


    In einem solchen Fall schaut man aber in die Vertragsunterlagen, die man vor der Unterschrift eigendlich gelesen haben sollte.
    Dort steht das in der Regel genau so drin.

    Gruß,
    Rene'
     
  6. R.B.

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    Man könnte auch anhand einer Wärmebedarfsermittlung dem Versorger anbieten, zuerst auf dieser Basis die Abschläge zu kalkulieren, um dann nach 6 o. 12 Monaten anhand des realen Verbrauchs die Abschläge anzupassen.

    Hat bei meinem Bruder problemlos funktioniert.

    Aber abgesehen davon, die 200,- € klingen zwar erschreckend, doch erfahrungsgemäß sind die Schätzungen der Versorger gar nicht so schlecht.

    In Eurem Fall sagt meine Glaskugel, daß auch 150,- € oder weniger ausreichen sollten. ABER ich kenne weder Euer Haus noch Euer Heizverhalten.
    Jetzt kommt sicherlich gleich das Argument" wir heizen sparsam" :mega_lol:
    (aber sparsam ist eben relativ)

    Also, mit dem Versorger sprechen. Die haben kein Interesse an überhöhten Abschlagszahlungen, denn letztenlich zahlt jeder nur das was er geliefert bekommt.

    Gruß
    Ralf
     
  7. Julius

    Julius

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    Ach?
    Ich denke, schon, daß sie haben!

    Und das aus gutem Grund:
    1) Zinsgewinn
    2) Rückzahlungen bergen viel weniger Ausfallrisiko als Nachzahlungen


    Nur ist das Interesse des Kunden normalerweise genau entgegengesetzt.
     
  8. R.B.

    R.B.

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    Im Prinzip hast Du schon Recht, aber ich kann das durch meine Erfahrungen nicht bestätigen. Deswegen habe ich den Eindruck, daß die von Dir genannten Argumente in der Praxis weniger eine Rolle spielen.

    Egal ob Strom- oder Gasversorgung, bei unserem Versorger (EnBW) hatte ich noch nie Probleme festgesetzte Abschläge ändern zu lassen. Man muß natürlich mit vernünftigen Argumenten kommen und diese auch belegen. Wenn ich natürlich anrufe und möchte, daß die Abschläge auf Null oder sonst einen nicht nachvollziehbaren Betrag reduziert werden, dann muß ich mit Widerstand rechnen.

    Ich vermute, daß die Versorger ihre Datenbank sehr genau auswerten. Evtl. gibt es da ja auch so eine Art Rating, wer weiß schon was hinter verschlossener Tür so alles passiert.

    Gruß
    Ralf
     
  9. OldBo

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    Ich hasse Werbungen, die ich nicht genehmigt habe
    Vielleicht wird bei den Abschlagzahlungen ja auch schon der Ort und die Wohngegend berücksichtigt :irre
     
  10. R.B.

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    Würde mich nicht wundern.
    Vergleichbar mit dem Scoring bei Schufa, Creditreform usw. usw. Wenn so mancher wüßte was mit seinen Daten alles passiert, dann würde er sich zuhause verstecken und nicht einmal den Kopf zum Fenster rausstrecken. Aber selbst dann wäre er vor den Datensammlern nicht sicher.

    Da gibt es auch so schöne Kundenkarten in Baumärkten, Einzelhandel/Supermärkten usw.

    Selbstverständlich versichert jeder, daß die Daten nur für eigene Zwecke ausgewertet werden...wer´s glaubt. Für lukrative Datensätze werden heute schon richtige Summen auf den Tisch geblättert.

    Gruß
    Ralf
     
  11. derjacky

    derjacky

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    Danke für die sinnvollen Beiträge.
    Es ging mir ja nur darum, ob dies einigermaßen realistisch ist, da ich auch keine Lust habe denen einen zinslosen Kredit zu geben.

    Werde nach einem halben Jahr den Verbrauch mal checken und bei großen Abweichungen nach unten den Abschlag dann schon anpassen lassen.

    Natürlich weiß/wußte ich, dass ich nach einem Jahr den realen Verbrauch zahle und dann neu angesetzt werde, darum ging es auch gar nicht.....
     
  12. R.B.

    R.B.

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    :28:

    Das klappt schon, da bin ich mir ziemlich sicher.

    Gruß
    Ralf
     
  13. derjacky

    derjacky

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    danke das ihr auch ein herz für die einfachen fragen des (bau)lebens habt.:konfusius :respekt
     
  14. blueflying

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    Änderung der Abschlagszahlungen

    Hallo

    ich hatte das gleiche Problem, zuerst mit der GASAG und jetzt gerade letzten Monat mit dem neuen Gasversorger. In der Regel macht ja im Antrag ein paar Angaben und dann geht es bei denen einfach nach Schema F. Die einfache Lösung, die bei mir auch in beiden Fällen ganz ohne Problem funktioniert hat: Anrufen und denen sagen, was man als Abschlag bezahlen möchte.
    Ich habe mir als Abschlag 100.-€/Monat ausgesucht, denen gesagt das es ein sparsamer Neubau ist und fertig.

    Was bei Dir realistisch ist, kann man noch nicht so sagen, weil ja gerade beim Neubau z.B. fürs Estrichheizen einiges draufgeht. Steinhäuser müssen wohl auch erstmal richtig trockengeheizt werden usw.

    Aber 2400.-€ im Jahr? Selbst mit heutigen Preisen wären das rund 30000KWH. Da komme ich ja bei Dir auf Kfw175 :)

    Scheint mir etwas hoch: 170m2 X 60kwh = 10200Kwh pro Jahr. Ich weiß natürlich, dass man das nicht so einfach rechnen kann aber verdoppele das ganze mal auf 20000kwh. Hier in Berlin kosten diese 20000kwh heute rund 1500.-€. Pro Monat also 125.-€.

    Viel Glück noch,

    Andy
     
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  16. Bere

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    Gasabschlag

    Ich habe nun ebenfalls Gas in meinem Neubau angemeldet und ein Brief bekommen, dass ich 250 € Abschlag zahlen soll.

    Habe bei EnBW angerufen und gesagt, dass ich 100 € zahle, da ich Solar mit Heizungsunterstützung habe.

    Es wurde ganz problemlos au 100 € umgestellt
     
  17. R.B.

    R.B.

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    Tja, im Ländle geht eben alles ein wenig einfacher...sachte ich doch. :biggthumpup:

    Gruß
    Ralf
     
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