Gastherme und Brauchwasserspeicher umsetzen?

Diskutiere Gastherme und Brauchwasserspeicher umsetzen? im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; In einem gebrauchten Haus aus den 1990er Jahren, das wir überlegen zu kaufen, gibt es einen großen Keller mit diversen Räumen, der an Wohnlichkeit...

  1. crocoandy

    crocoandy

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    In einem gebrauchten Haus aus den 1990er Jahren, das wir überlegen zu kaufen, gibt es einen großen Keller mit diversen Räumen, der an Wohnlichkeit verliert dadurch, dass vom Hausanschlussraum auf der einen Seite des Gebäudes sämtliche Leitungen (u.a. Gas) in einen Heizungsraum auf der anderen Seite des Gebäudes führen - durch zwei an sich schöne Räume, die mir durch diese Überputzleitungen aber unwohnlich erscheinen.
    Kann man nicht "einfach" hingehen und die Heizanlage in den Hausanschlussraum verlegen? D.h. vom aktuellen Standort abbauen, zwei Zimmer weitertragen (wieso das nicht ohnehin so konzipiert worden ist, ist mir ein Rätsel) und im Hausanschlussraum wieder aufbauen - ggf. einen Durchbruch durch die Kellerdecke machen, damit man irgendwie einen Wasseranschluss hinkriegt.
    Kann man (und die Frage ist für das ganze Projekt wohl zentral) praktisch an jeder Stelle des Heiz-/Wasserkreislaufs den Anschluss der Heizanlage herstellen?
    Habe ich mein ANliegen ohne das richtige Vokabular trotzdem verständlich dargelegt?
    Vielleicht hat ja jemand Ideen?
     
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  3. ThomasMD

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    Man kann, wenn es jemand, der was von der Sache versteht und die notwendigen Berechtigungen (Trinkwasser und Gas) besitzt, vor Ort angeschaut und geplant hat und die erforderlichen behördlichen Genehmigungen (Schornsteinfeger) eingeholt hat, fast alles machen


    PS: Ich weiß, dass das nicht die Antwort ist, die Sie sich wünschen. Es ist aber die einzig mögliche, die das Forum leisten kann.
     
  4. the motz

    the motz

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    Grundsätzlich gilt: gegen Einwurf kleiner Münzen kann man so gut wie Alles bauen (lassen)...

    Ob das auch in diesem Fall zutrifft, wird man nur Vor Ort feststellen können (heizungsbauer, Schornsteinfeger, Elektriker, etc,pp...)!
     
  5. tanzbaer

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    2 Räume weiter vor bedeutet.

    • Die Gastherme hat keinen Abzug mehr, bekommst du am neuen Standort einen rein, oder hast Du dann statt Rohr an der Kellerdecken ein Rohr im Wohnzimmer? Als ersten Ansatz kannst Du davon ausgehen, dass das Rauchrohr über Dach gehen muss.
    • Üblicherweise gehen Wasser und Heizung in einem Steigrohr nach oben (großer Durchmesser) und werden dann in den Etagen verteilt und verjüngen sich, zumindest in einem Haus aus diesem Baujahr. Bei 2 Zimmern Abstand im Keller ist die Wahrscheinlichkeit also genau über dem Standort eine dicke Leitung zu haben nahe null. Aufgrund der Verjüngung ist der Anschluss der Therme üblicherweise am dicksten Rohr, schliesst Du neu an einem weniger dicken an, ändert dies komplett die Abstimmung der Heizuanlage und bringt vermutlich auch im Brauchwasserbereich Druckprobleme.
    • Strom verlegen war nicht im Paket, oder? Falls doch: Entweder die Unterverteilung bleibt im alten Raum, dann geht wie heute ein Kabel von vorne nach hinten, nur ein paar mm dünner vermutlich. Wenn alles an Strom vorne bleiben soll, dann müssen alle Kabel aus dem Haus die jetzt hinten ankommen nach vorne. Das geht bequem über die Kellerdecke, nur wäre dann hier nichts gewonnen. :e_smiley_brille02: Ansonsten kannst Du das Haus einmal komplett aufmachen, um alle direkt von der alten Unterverteilung weggeführten Kabel in die neue Verteilung zu bekommen.

    Ich hatte auch schon viele verrückte Ideen, aber das würde ich lassen.... Abkoffern der Leitungen ist nicht möglich?
     
  6. crocoandy

    crocoandy

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    Hm, nächstes unüberwindbares Problem bei dem Haus. So'n Käse. Danke für die prompten Reaktionen jedenfalls.
    Und wie wäre es, wenn man die Gastherme ganz rausschmeißt (die ist 20 Jahre alt) und eine Erdwärmebohrung in den großen Garten setzt? (Kostenpunkt für so'n Projekt pi mal Daumen?)Die könnte man dann vielleicht in den Hausanschlussraum anschließen und sich damit die hässlichen Rohre schenken (zumindest die Gasrohre). Bliebe eben noch Wasser und Strom als Problem... So langsam kristallisiert sich der Neubau als einfachere und u.U. kostengünstigere Variante heraus.
     
  7. ThomasMD

    ThomasMD

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    Ist denn der "wohnliche" Keller kriegsentscheidend?
    Wer soll da eingesperrt werden und darf der das da?

    Ich wüßte keinen Grund, warum man ungeliebte Leitungen nicht verkoffern könnte.
     
  8. crocoandy

    crocoandy

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    Nun, wir brauchen wg. unserer drei Kinder viel Platz (das ist der Grund, warum wir überhaupt aus unserem schönen, aber räumlich beengten Haus, das wir vor zehn Jahren gebaut haben und das einen reinen Wohnkeller OHNE Überputzleitungen hat) ausziehen wollen.
    Der keller müsste bei dem Haus, in das wir nun vielleicht ziehen möchten, als zusätzliche Wohnfläche herhalten. Und Überputzleitungen oder verkleidete Leitungen an der Decke sind einfach nicht schön.
    Wenn wir umziehen, wollen wir uns in allen Belangen verbessern - mehr Wohnraum und keinerlei Verschlechterungen gegenüber unserer jetzigen Wohnsituation....
    Ja, ich weiß, wir sind kompliziert.
     
  9. ThomasMD

    ThomasMD

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    Dann lass erstmal klären, ob die Kellerräume überhaupt baurechtlich als Aufenthaltsräume zulässig sind.

    Egal wie und wo: Kellerräume haben für mich immer was von Heinrich Zille und außer Waschmaschinenräumen, Dunkelkammern, Bastelstuben, Haustechnik und Abstellräumen hat bei mir nichts im Keller verloren. Ein Haus, bei dem ich Teile meiner Familie nur im Keller unterbringen könnte, käme schon deshalb nicht für mich in Frage.
     
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  11. vokono

    vokono

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    Boah ey ,wer soll Dir denn darauf aus der Ferne eine brauchbare Antwort geben können?Wenn Ihr so Fragen habt sollte man sich Hilfe von Sacherständigen holen,die das vor Ort beurteilen können.Und da Du noch überlegst,wäre es sinnvoll eine objektive Beurteilung Deiner Vorstellungen in Erwägung zu ziehen.
     
  12. R.B.

    R.B.

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    Du wärst nicht der Erste der feststellen muss, dass ein Neubau günstiger wird.

    Wegen der "Erdwärme", da stellt sich zuerst einmal die Frage, über welche Heizflächen das Haus verfügt. Das konnte ich Deinen bisherigen Beiträgen nicht entnehmen. Eine Wärmepumpe "lebt" von niedrigen Systemtemperaturen, und wenn in der Bude überall Heizkörper hängen, und die vielleicht noch knapp dimensioniert sind (oder auf hohe Heizwassertemperaturen ausgelegt) dann kannst Du das Thema Wärmepumpe gleich mal hinten anstellen, oder sämtliche Heizkörper austauschen mit allem drum und dran.

    Sollte eine WP möglich sein, dann wäre zu überlegen, ob man anstatt einer Bohrung nicht einen Flächenkollektor verbaut. Das wiederum hängt von der Grundstücksgröße ab, hat aber einen erheblichen Preis auf die Kosten. Du schreibst ja von einem "großen" Garten, aber nach meiner Erfahrung versteht jeder unter "groß" etwas Anderes.
    Wer vorher in einer 60m2 Stadtwohnung gelebt hat, wo sich der "Garten" auf einen Blumenkasten vor dem Fenster erstreckt, definiert einen großen Garten anders als jemand der auf dem Land aufgewachsen ist, wo 1.000m2 Grundstücksgröße eher schon als klein gelten.

    Und weil wir schon dabei sind, müsste man sich dann auch einmal Gedanken über die Heizlast an sich machen. Ist die zu hoch, dann braucht man schnell mehrere Bohrungen (Genehmigungsaufwand bei Bohrungen tiefer als 100m vermeiden), und bei 60,- € oder 80,- € pro Bohrmeter kann dann der Geldbeutel nicht groß genug sein. Da werden dann schnell mal 12-15T€ nur für die Bohrungen versenkt. Dazu noch die WP an sich, Montage mit allem drum und dran, und schon steht rechts unten auf der Rechnung ein Betrag um 25T€.

    Ich würde eine Bestandsimmobilie nur dann kaufen, wenn sie bereits größtenteils meine Anforderungen trifft. Sobald größere Umbaumaßnahmen erforderlich werden wird das schnell ein Faß ohne Boden.

    Gruß
    Ralf
     
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