Gastherme : Wieviel muss es nun sein ?

Diskutiere Gastherme : Wieviel muss es nun sein ? im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hi zusammen Also wir Sanieren ein Haus BJ 1924 36 cm dicke Außenwände und Wohnfläche ca. 170m2 + Nebengelass ca. 120m2 Nun gehen bei uns...

  1. Sefina

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    Hi zusammen

    Also wir Sanieren ein Haus BJ 1924
    36 cm dicke Außenwände und Wohnfläche ca. 170m2
    + Nebengelass ca. 120m2

    Nun gehen bei uns die SHK Firmen ein und aus und jeder sagt etwas anderes.

    Der erste sagt 24kW Heizung + WW über Elektro Durchlauferhitzer
    Der zweite sagt 28 - 32kW und WW mit über die Therme
    Der dritte sagt 24 - 28kW und WW mit über die Therme
    Der fierte hat die Quadratmeter berechnet und sagt da das nen Altbau ist müssen wir
    mit 130W/m2 rechnen das währen 38kW und WW fält da auch noch ab.

    Nun ist die Frage kann man es pauschal sagen ?

    100W/m2 bei einem Neubau und 130W/m2 bei einem Altbau ?

    Uns geht es in erster Linie darum das EG Wohnlich zu machen, ca. 100m2 mit FBH.

    Wir bauen nach und nach alles um ist aber ein Jahresprojekt ;) eher Jahrzente.

    Das heist wir brauchen jetzt keine große Heizleistung und da unser Geld nicht so rosig
    auf dem Konto liegt habe ich überlegt eine kleine Gebrauche zu kaufen.

    Dan in ca. 5 Jahren auf etwas größeres umzusteigen.

    Lohnt sich das oder eher nicht da wir in den nächsten 5 - 10 Jahren eh nicht die 300m2 beheizen werden.

    Hoffe auf hilfreiche Tipps

    MfG
     
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  3. #2 JanNPunkt, 28. März 2013
    JanNPunkt

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    So pauschal laesst sich das nicht sagen. Außenwände gedämmt? Fenster erneuert? Dach gedämmt? Keller ja/nein? freistehend oder reihenhaus? Der Vorjahresverbrauch waere ein Anhaltspunkt.

    Gruß,

    der Jan
     
  4. #3 Sefina, 29. März 2013
    Zuletzt bearbeitet: 29. März 2013
    Sefina

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    Also Dach ist nicht gedämmt, Außenwände auch nicht EG sind Fenster neu.

    Das Haus ist teilunterkellert dort ist auch keine Dämmung.
    Vorjahresbedarf kann man nicht mit einbeziehen weil das letzte mal als das Haus bewohnt war nutzte Mann Nachtspeicheröfen.

    MfG
     
  5. #4 Achim Kaiser, 29. März 2013
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    Was ist ein Nebengelass und was wird nun beheizt ?
    In welchen Abständen wird was aktiviert und was ist an Maßnahmen zur Verbesserung der Gebäudedämmung vorgesehen ?

    Eine Annahme von Watt/m² ist in etwa so aussagefähig wie von der der Haarlänge auf die Unterhosengröße zu schließen ....

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  6. Sefina

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    Also momentan sieht es so aus

    EG Fenster neu, OG sind die Fenster alt

    EG und OG sind zusammen ca. 170m2
    Im Hauptgebäude wird es geben 2 Bäder, WZ, Küche, Schlafzimmer, 2 Kinderzimmer, Büro, Gästezimmer

    Im Nebengebäude OG und EG ca. 120m2
    Dort findet Wäscheraum, WC, Heizraum, Partyraum, Sommerküche platz

    So ist es geplannt in ferner Zukunft.

    Wir wollen jetzt EG komplet sanieren das heisst Beheizte Fläche ca. 100m2 komplet FBH.

    -> Fussböden raus
    -> Sauberkeitsschicht
    -> Feuchtikeitssperre
    -> ca. 20-25 cm Dämmung
    -> ca. 20 cm Grundplatte
    -> dann FBH

    Fenster im EG Bleiben erstmal da es schon neuere sind.

    Keller wird die Decke ca. 20 cm gedämmt

    Im EG kommt eine Abgehangende Decke mit ebenfalls 5 - 10 cm Dämmung

    Das OG wird nur entkernt also nichts gedämmt (erstmal wird angefangen wenn wir dort wohnen)

    Es ist also geplannt auch das OG mit zum Dachboden mit min. 20 cm Dämmung auszustatten und Fenster neu zu machen.

    Dachboden wird ebenfalls mit 20- 25 cm gedämmt.

    Das Nebengebäude wird genauso nach und nach ausgebaut und gedämmt.

    Das Ziel ist es in ca. 10 Jahren das Haus + Nebengeäude auszubauen und zu Dämmen.

    Also die nächsten 5 Jahre werden wir eine beheizte Fläche von ca. 200- 220 m2 Haben und alles
    was fertig ist, ist auch gedämmt.

    Die Fassade (momentan 36cm gemauert) wird in ca. 5- 10 Jahren mit Klinkersteinen eine Vorgesetzte Wand bekommen mit
    5 cm Dämmung dazwischen.

    So die Pläne

    Geheizt wird mit Erdgas später vieleicht auch mit Wasserkamin ider Sonnenkolektoren.
    Das ist aber zuweit in der Zukunft.

    Daher ist die Frage ob wir Momentan nicht mit ner Gebrauchten Therme besser fahren und später dann
    umrüsten da wir Momentan jeden Euro sparen müssen da meine Frau in Elternzeit ist
    und wir kein hohen Kredit bekommen haben da ich als alleinverdiner gerechnet werde.

    MfG
     
  7. Julius

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    Du brauchst unbedingt einen sanierungserfahrenen Planer!
    Das KOMPLETTE Projekt sollte vorab durchgeplant werden. Und dann auch so durchgezogen. Spätere Änderungen verteuern i.d.R. enorm.

    Denn da gibt es viele Fallstricke - technischer, aber auch rechtlicher Art.

    Z.B. ist das:
    sehr wahrscheinlich unzulässig (höherer Wärmedurchgangswiderstand erforderlich).


    Bei der Heizungsanlage entfällt ein so geringer Teil auf den Kessel, daß es kaum etwas ausmacht, ob man da ein Gebrauchtteil einsetzt (was sowieso nicht unproblematisch ist).
     
  8. Sefina

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    Wenn wir uns ein Sanierungsplaner noch mit ins Boot holen (schätze mal der kostet um die 2 - 5t Euro)

    Wird es langsam eng mit dem Geld.

    Die SHK Firmen wollen schon alles selber machen ....
    und lassen eigenleistung nicht zu ....

    MfG
     
  9. #8 Achim Kaiser, 29. März 2013
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    Naja ....
    wenn ich mir die vorgeschlagenen Gerätegrößen ansehe reichen die satt für 8 - 12 000 m³ Gasverbrauch / Jahr.

    Die 100 m² FBH die jetzt gebaut werden, haben eine max. Leistungsabgabe von ~ 9-10 kW, mehr ist nach der Auslegungskennlinie für Wohnräume nicht drin .... (sofern man die FBH-Norm einhalten will ...)
    Wenn das nicht reicht sollte an der Gebäudesubstanz was getan werden.

    Ausgehend von dem Blickwinkel ist *Plan machen* schon anzuraten, vor allem weil die großen Kisten eine hohe untere Leistungsgrenze haben, die bei dem jetzigen Ausbauumfang für ein - vorsichtig ausgedrückt - unvorteilhaftes Laufzeitverhalten sorgt.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  10. Sefina

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    Wenn ich dich jetzt richtig verstanden habe,

    dann sagst du lieber doch eine kleine Gebrauchte kaufen die für das Wohnhaus reicht und dann später
    auf eine Größere umrüsten.

    Da wenn wir jetzt eine große uns anschaffen würden die durch den geringen Leistungsbedarf
    wohl bevor wir ihn brauchen kaputt geht.

    Wenn der Hausanschluss Erdgas für 38kW ausgelegt ist tut uns das aber nicht weh.

    MfG
     
  11. Kater432

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    Da hier der Punkt "untere Leistungsgrenze/Modulationsgrenze" nochmal angesprochen wurde, hätte ich gerne nochmal eine Meinung zur geplanten Heizung.

    Heizlastberechnung sagt 4500kw , eher etwas weniger, da die Tür statt Ud= 1,5 jetzt doch 1,0 hat und die Kwl nicht miteingerechnet wurde.

    Heizung 3,0 - 15,0 kW

    Die Heizung stand von Anfang fest, bevor die Berechnung da war. Ist eine Brennwerttherme, LWP kommt durch die schlechte Arbeitsabläufe und da die im Verbrauch daher momentan eh teurer ist als Gas nicht in Frage. Ist die untere Leistungsgrenze noch akzeptabel, oder wird die Anlage damit viel zu viel tackten. Pufferspeicher ist nicht vorhanden, 135m3 Fußbodenheizung mit Vorlauf auf 35 grad berechnet. Wassermenge war glaub ich etwas um die 1100kg/h
     
  12. #11 Achim Kaiser, 29. März 2013
    Achim Kaiser

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    Das wäre ziemlich hoch ... Prüfen ob der Wert stimmt und wenn ja,ob das vorgesehene Gerät das ab kann.

    Wie erfolgt die Warmwasserbereitung ?

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  13. #12 Achim Kaiser, 29. März 2013
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    Ich sage : Erst planen :), Ausbaustufen *realistisch* festsetzen, Hydraulik und Rohrnetz festlegen, dann sehen was sofort gebraucht wird, was bis in 5 Jahren gebraucht werden könnte, was *vielleicht* später kommt ....
    Warmwasseranforderungen klären ....

    Die Erfahrung sagt .... alles was aus heutige Sicht später als in 5 Jahren sein wird, wird meistens im Detail eh anders gemacht als man heute festlegt. Ergo braucht man nur - sofern notwendig - eine Verrohrung, die eine spätere Anbindung/Nutzung ermöglicht, sofern man durch genutzte Räume damit muss.
    Die Vorbereitungen sollten aber einigermaßen passend dimensioniert sein.

    Von gebrauchten Kisten halte ich nicht besonders viel, wenn man nicht genau weiss was damit angestellt wurde.
    Es schwirrt ziemlich viel Mist rum und 2 satte Instandsetzungen und man hätte sich ein neues Gerät kaufen können.
    Das Restrisiko sollte nicht unterschätzt werden.

    Preislich kostet ne 15er oder ne 25 kW Kiste +- 100 Euro die selbe Kohle .... nach 6 bis 7 Jahren kriegste nichts mehr dafür ..... (ausser den Metallrestwert).

    Aus der Sicht ist eben der zeitliche Ablauf und die einzelnen Ausbaustufen das Maß der Dinge die das Anforderungsprofil ergeben ....

    Alles was größer 25 kW geht macht dich bei der Gebäudegröße arm ... denn dann reden wir über Verbräuche von 5 bis 6 000 m³ Gas .... schon ne 15er Kiste ist gut für 3 bis 4000 m³ Jahresverbrauch, wenn sie am Limit belastet wird.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
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  15. #13 Kater432, 29. März 2013
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 30. März 2013
    Kater432

    Kater432

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    Also die 1100l stehen so in der berechnung drin. Druckverlust ist im Eg knapp 100mbar
    Og weit geringer bei 50mbar.
    Warum ist das soviel? Die Heizkreise habe fast alle 10cm VA., Bäder 5cm VA nur HWR und Abstellen mit 25 VA. Die Heizkreise sind nicht länger als 100m und damit auch in den Räumen aufgeteilt. Dadurch das wir die Berechnung mit 35 grad VL wollten hat sich die Länge fast verdoppelt auf ca. 1400m. und ich denke das die Dämmung ganz ok ist, uwert Wand 0,16, Bodenplatte 0,20 und Fenster ca. 0,8.
    Wird weniger massestrom genommen, steigt ja auch die Spreizung und dadurch sinkt ja die wärmeabgabe in dem Raum (kleinere heizmittelübertemp) und dann hatte ja noch Dichter als 10VA gelegt werden müsse , order nicht?

    Heizungkennlinie Seite 55 und 56, kenne mich damit nicht wirklich aus

    Gruß
     
  16. #14 ReihenhausMax, 30. März 2013
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