Geht das auch?

Diskutiere Geht das auch? im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo, ich 28J. mit ca. 1600 €/netto/Monat und meine Frau 32J/1800€ netto/Monat/jedoch bis Okt.2009 in Elternzeit, und dann ich von 2009 bis...

  1. bengele79

    bengele79

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    Hallo,

    ich 28J. mit ca. 1600 €/netto/Monat und meine Frau 32J/1800€ netto/Monat/jedoch bis Okt.2009 in Elternzeit, und dann ich von 2009 bis Okt. 2011), 1 Kind und mit ca. 40000€ EK sind am Überlegen ob wir uns nen Häuschen zulegen können. Meine Frau hat etwas Sorgen, ob man so etwas mit dem wenigen Einkommen und dem wenigen EK sich leisten kann.

    Eckpunkte für unseres Traums sind:
    -Bauplatz ca. 80000€ - Preis ist real, haben wir auf dem Gemeindeamt erfragt
    -Holzhaus mit sehr viel Eigenleistung, da gelernter Zimmermann, eigentlich alle arbeiten ausser Wasser, Elektro und Heizung von mir selbst machbar
    -Wohnfläche ca 120qm
    -KFW40 Haus
    -Fertigkeller


    Meine Fragen nun:

    Mit wie viel Kosten muss ich rechnen? Wie viel € kann ich nun durch Eigenleistung einsparen?
    Werden Eingenleistungen mit dem Wert des Angbotes des Hanwerkers 1zu1 bei einer Finanzierungsanfrage verrechnet? Kenn mich da nicht aus.

    Wo bekomme ich Infos zu Finanzierungen?
     
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  3. Quelle

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    kosten für den keller 20-60.000 euro je nach grund, ausstattung und nutzung.

    also können da 300.000 draus werden.

    das ist zuviel.

    eigenleistung? wie lange willst du dran bauen?

    EK alles selber angespart?
     
  4. bengele79

    bengele79

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    40000 Ek sind selbst angespart. Für den Hausbau würde ich die Elternzeit verwenden. Ich denke in 1 bis 2 Jahren bekomm ich mehr Eigenleistung hin, wie ich in der Fa. mit 1600€ verdienen werde - oder eher unrealistisch?
     
  5. dietrich

    dietrich Gast

    DDie Zeit für Dich und das Kind bekommst Du nie wider!!!!

    Gut überdenken ob die Verwandtschaft da mitspielt?:motz:irre
    Bei 80000 fürs Grundstück, muss da unbedingt ein Keller sein. Haus größer, Doppelgarage oder Hütte im Garten, ist oft preiswerter und einfacher.:yikes:shades
    Bei vielleicht 300-40(KG)-60(Eigenleistung) ist 40 möglich, aber auch gefährlich.:mauer
    Bei der Durchschnitts-Bauzeit in "D" von 9 Monaten für ein Einfamilienhaus, könnte es mit der Teilzeit, knapp, werden.:bounce:
    Sollte das Kind im Kindergarten sein, könnte daraus 40+ werden und weniger Erfahrungsaustausch mit den Verwandten hervorbringen.;)
     
  6. SvenBoehm

    SvenBoehm

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    Zumindest das würde ich mir abschminken (es sei denn deine Frau arbeitet nur morgens wenn das Kind im KiGa ist und kann sich mittags um euren Nachwuchs kümmern)
    So ein Kind will (und braucht) viel Aufmerksamkeit.
    Wir sind zu zweit (meine Frau hat ein Homeoffice, 3Std. täglich) und ich habe Elternzeit. Unsere Kinder sind knapp 3 Jahre und der andere 9 Monate.
    Man kommt zu nichts!

    Gruß
    Sven
     
  7. baufibemu

    baufibemu

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    Rechnen wir mal:
    3 Personenhaushalt: Lebenshaltungskosten min. 950,-- Euro / Monat
    Bewirtschaftungskosten: 240 Euro
    Bleiben ca. 600 Euro für die Finanzierung übrig.
    Damit kann man ungefähr 118.000 Euro finanzieren. Eigenkapital dazu, macht 158.000 Euro.
    Gebühren abgezogen (Notar, Grundbuch usw.) bleiben ca. 150.000 Euro.

    Ab einer gewissen Höhe an Eigenleistung wird es schwierig. Die meisten Online-Anbieter mögen Eigenleistung nicht besonders, weil sie keine Lust haben, auf einer unfertigen Ruine sitzenzubleiben, wenn es Schwierigkeiten mit der Finanzierung geben sollte.
    Als Sicherheit rechnen viele die Höhe der Eigenleistung als Nachfinanzierung in die Haushaltsrechnung mit ein. Und da wird es bei Euch nicht mehr tragbar.

    Beste Grüße
     
  8. bengele79

    bengele79

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    @baufibemu

    d.h. am besten noch 3Jahre warten bis das Kind in den Ka geht meine Frau auch wieder arbeitet und man noch ne Kleinigkeit angespart hat - oder?

    Da wir uns noch nie mit einer Finanzierung großartig beschäftigt haben würde mich interessieren was man für 40000 EK und zusammen 3400€/netto/monat an Haus bekommt und vorallem wie lange man dafür zahlen muss.
     
  9. eileen

    eileen

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    Das Kind wäre dann also so 1-3 Jahre alt? Und dann bauen - mit Kind, denn Frau geht ja arbeiten. Vergiß es ganz schnell wieder.
    Und die 3400 setzen ja voraus, daß keine weiteren Kinder kommen und die Frau tatsächlich Vollzeit arbeitet - ist das wirklich sichergestellt?

    Viele Grüße
    eileen
     
  10. R.B.

    R.B.

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    Da kann man alle möglichen Varianten rechnen. Eine Finanzierung muß so aufgebaut sein, daß sie zu Euch und Euren Plänen passt.

    Nehmen wir einmal an, die 3.400,- €/Monat stünden auch tatsächlich zur Verfügung (Beide arbeiten, wie auch immer das mit einem Kleinkind funktionieren soll).
    Dann bleiben nach Abzug Kosten für Lebenshaltung usw. noch grob 2.000,- €/Monat für die Finanzierung übrig. Das macht bei durchschnittlich 5% Zins und 3% anf. Tilgung eine Kreditsumme von etwa 300T€ zzgl. EK. Laufzeit grob 20 Jahre.
    Das ist aber nur ein Beispiel. Wie die Zahlen letztendlich aussehen hängt von vielen Faktoren ab.

    Jetzt kannst Du die Rechnung mit nur einem Gehalt anstellen (wie baufibemu), oder mit einem vollen Gehalt und einem Teilgehalt oder....

    Gruß
    Ralf
     
  11. bengele79

    bengele79

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    das Kind wäre dann ca. 3 Jahre alt und wäre dann ja im KiGa.

    Finanzrahmen hatte ich so auf ca. 250tsd€ geschätzt. Dh. ca 200tsd€ Fremdkapital. an eine Laufzeit von 20-25 Jahren haben wir mal gedacht. Ob ein 2. Kind kommt steht noch nicht fest. Wahrscheinlich aber schon.

    welche Tilgunsrate ist eigentlich zu empfehlen 1, 1,5, 2 oder mehr %???
     
  12. eileen

    eileen

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    theoretisch ja :) In der Praxis sind die KiGa-Öffnungszeiten nicht selten schlecht mit den Arbeitszeiten(+Anfahrt) vereinbar, Kiga macht auch gerne mal im Sommer für 3-4 Wochen zu und ich kenne sehr viele Kinder, die vor allem im ersten Kiga-Jahr drei Tage hingehen und dann eine Woche lang krank zuhause sind - und das über Monate. Ohne Backup wie Oma o.ä. ist man da aufgeschmissen. Die 20 Krankheitstage reichen nicht lange...
    Oder andersrum, in unserem Kiga kenn ich bei über 70 Kindern keine einzige Frau, die Vollzeit arbeiten geht und keine sonstige Unterstützung (Tagesmutter, Oma, Au-Pair, selbständiger Mann mit freier Zeiteinleitung) hat. Und in der Schule wird das Ganze noch schlimmer, ich sag nur: 6 Wochen Sommerferien...

    Zweites Kind bringt aber auch wieder Einkommensaufälle mit sich....Falls also gebaut wird, muß das irgendwie mitberücksichtigt werden.
    Bei Eurem Einkommen (falls nur einer arbeitet) kommen wahrscheinlich auch Landesfördermittel in Frage, schau da mal, was es bei Euch gibt.
    Und den Preis fürs Grundstück find ich bei dem Gesamtrahmen doch recht happig...

    Ich kenne ein paar Familien, die ältere Häuser gekauft und dann in Eingenleistung renoviert haben -vielleicht wäre das ja was? Der Vorteil ist, daß man keine doppelte Belastung in der Bauzeit hat (und wenn man selbst baut, kann das dauern und dementsprechend teuer werden), man kann die Investitionen nach und nach machen, wenn Geld gerade verfügbar.
    Die Nachteile: man wohnt jahrelang auf einer Baustelle, muß sich mit bestehenden Gegebenheiten arrangieren (Grundriss, Wandaufbau). bei kleinem Geldbeutel und großem handwerklichen Geschick kann´s trotzdem sinnvoll sein...

    Viele Grüße
    eileen

    P.S. Deine monatliche Belastung kannst Du grob selbst ausrechnen:
    Kreditsumme*(Zinssatz+Tilgungsssatz/100)/12=monatliche Rate.
    Bei 200T€ und 5% Zins und 1% Tilgung machts also in etwa 1000 Euro pro Monat.
    bei 2% Tilgung 1167 Euro pro Monat.
    Liegt der Zinssatz bei 5,5%, landet Ihr bei 1% Tilgung schon bei 1083 Euro.
    Das ist bei zwei Einkommen machbar (nicht vergessen, da kommen noch die Nebenkosten obendrauf), bei einem (egal ob 1600 oder 1800) nicht.
    Man könnte jetzt noch mit unterschiedlichen Modellen rumspielen (andere Steuerklassen, ein Gehalt+ Mini-Job, ein Gehalt+Teilzeit u.ä.)...
    20 Jahre Laufzeit heißt übrigens eine Tilgung von ca 3% grob gerechnet...
     
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  14. R.B.

    R.B.

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    Die Tilgungsrate bestimmt ja letztendlich auch die Laufzeit. Daher Tilgungsrate möglichst hoch (schnelle Entschuldung), aber nicht so hoch, daß die Liquidität zu sehr eingeschränkt wird. Immer an die regelmäßigen Ausgaben denken die man trotz Hausfinanzierung noch schultern muss.

    Man sollte auch das Thema Sondertilgungen nicht aus den Augen verlieren. Dazu gehört jedoch Disziplin, denn Viele nutzen diese Möglichkeiten dann doch nicht und das Geld wird lieber in einen Urlaub investiert.

    Gruß
    Ralf
     
  15. theoretiker

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    Hallo,

    frag doch mal beim Landratsamt an, ob die ein LABO-Programm anbieten. Bei uns sind es bei 15% EK 30% der Gesamtsumme (!), die als zinsloses Darlehen (15 Jahre) angeboten werden (max. 100tsd EUR).

    Dann könnte es so aussehen:
    300 000 EUR Gesamtkosten
    45 000 EUR EK (15%)
    90 000 EUR Labo-Förderung, 15 Jahre Zinslos 0,5%/Monat Gebühr
    165 000 EUR Bank (1. Rang)

    Damit sinkt auch der Beleihungsauslauf für die Bank und Ihr bekommt günstigere Zinsen.

    Gruß
     
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