Geht´s noch?? systemrelevant!! die tickt doch nicht...

Diskutiere Geht´s noch?? systemrelevant!! die tickt doch nicht... im Sonstiges Forum im Bereich Sonstiges; :frust Also bei der Aussage: Merkel dämpfte aber auf ihre Art die Hoffnungen in Rüsselsheim, Bochum, Eisenach und Kaiserslautern. Sie ließ...

  1. #1 BauherrHilflos, 6. März 2009
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    :frust

    Also bei der Aussage:


    packt mich der blanke Horror!
    Heruntergewirtschaftete Banke dürfen überleben, aber (mal anders ausgedrückt) Steuerzahler sind nicht "systemrelevant" :irre:frust:mauer

    Also was mit gerade durch den Kopf geht schreib ich besser nicht! Eines ist klar:
    Die nächsten meiner Kreutzchen gehen woanders hin!! Den Leute mit solchen Aussagen sind für mich nicht "systemrelevant".
     
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  3. #2 acensai, 6. März 2009
    Zuletzt bearbeitet: 6. März 2009
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    Es ist aber so!

    Ob ein Wirtschaftszweig / Bereich / Unternehmen "systemrelevant" ist hat nichts damit zu tun, ob und wie ein Unternehmen heruntergewirtschaftet wurde ...

    Es ist NICHT OK die Firma OPEL zu retten! Warum auch? Mich rettet auch keiner, wenn ich als Selbständiger den Bach runter gehe!

    Mir tut's für die Menschen die bei OPEL den Job verlieren werden sehr leid!! Wirklich, ich weis aus eigener Erfahrung wie dies damals bei mir war! Aber sorry, den kleinen Mittelständler oder das Bauunternehmen rettet auch keiner!

    Ach ja: Jetzt brauchen wir wieder Schröder! Der hatte ja mal Holzmann gerettet - und, wie war denn das Ergebnis? Oder noch besser: Die Linken - umso populistischer, umso besser!

    (Unrelevant ist m.E. ob die Firma tatsächlich ein gutes Produkt hat - ABER: Vielleicht fragt man sich mal, warum es Ford und VW im letzen Jahr geschafft haben, ihren Marktanteil zu erhöhen - Opel aber nicht ....)
     
  4. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Is nu mal so...

    ... mit dem Merck oder wie er hieß hat auch keine Mitleid gehabt, weil der Opi sich verspekuliert hat. Und mit Frau Schaeffler hab ich auch kein Mitleid. Und Opel? Na und? 700.000 Arbeitsplätze sind in der Bauindustrie verschwunden. Dagegen sind die paar von Opel peanuts. Deswegen ein marodes Unternehmen mit Staatsgeldern stützen? Njet!

    Mag sein, für die Opel-Mitarbeiter ists natürlich traurig. Das ists für andere aber auch. Das ist halt der Kapitalismus...
     
  5. #4 BauherrHilflos, 6. März 2009
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    Die Aussage betraf ja wohl im Gespräch Opel..
    Wollte den Beitrag jedoch nicht direkt an Opel fest machen.
    Jedoch darf man sich fragen, was dann in Ihrem Kopf "systemrelevant" ist?
    Produktionsbetriebe wohl nicht..

    Übrigens.
    Mitleid hab ich auch nicht mit Firmen, die einfach "murks" gebaut haben bzw "murks" gewirtschaftet haben...

    Doch dieses Wort "systemrelevant" ist heute schon für mich das Unwort des Jahres!
    Das lässt wohl darauf schließen, das es nun nicht mehr nur eine 2 Klassen Gesellschaft zwischen reich und arm gibt.. man muss auch "systemrelevant" sein.

    Aber ist man das nicht, wenn man brav seine Steuern "in das System bezahlt!" :mauer
     
  6. #5 Achim Kaiser, 6. März 2009
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    Tja, so ist nun mal das selbstherrliche Gequatsche der Oberberater ... Peanuts, systemrelevant und was weiss ich nicht alles.

    Irgendwann kriegen die alle mal kauleistenfreudlich eins auf die Futterluke ... bis die Peanuts gar nicht systemrelevant den Hals runterrutschen.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  7. #6 Gast943916, 6. März 2009
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    Gast943916 Gast

    nützt nur nichts, Übergangsgelder und zu hohe Pensionsansprüche kannst du damit nicht ungültig machen.....


    Gipser
     
  8. #7 Torsten Stodenb, 6. März 2009
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    Nun singen wir den Refrain: "Ja, sie kommt schon, sie kommt schon, die Revolution ..."

    Solange wir nur singen ...

    Weiß jemand die Lösung? Nur schimpfen frustriert nur! Aber wir sind nur Spielbälle und werden es wohl bleiben.

    "Hereinspaziert, meine Herrschaften, hier sehen sie ein Puppentheater, in dem sie selbst vorkommen! Das Ende wird noch nicht verraten - herrreinspaziert, die Kasse ist geöffnet!"
     
  9. #8 Gast360547, 6. März 2009
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    wer kommt nach opel?

    Moin,

    systemrelevant mag ja emotional ein schwer verdaulicher Begriff sein, trifft die Sache rein technisch recht gut auf den Punkt.

    Unabhängig davon, dass ich für das Verhalten der Banken überhaupt kein Verständnis aufbringe, vor allem nicht nach dem Schrei nach verweigerten Boni, so ist die HypoRealEstate mit dem, was sie finanziert leider schon fast lebenswichtig für die gesamte Lebensgemeinschaft der Bundesrepublik Deutschland. Sie refinanziert einiges an anderen Kreditinstituten. Das darf sicherlich kein Persilschein für die geleisteten Fauxpas sein, führt aber den Realitäten nicht vorbei.
    Opel krankt schon seit 10 Jahren, hat nichteinmal eigene Patente mehr, sondern müsste diese für teuer Geld von GM zurückkaufen oder Entgelte dafür zahlen. So bekommt/bekäme GM egal wie Kohle vom deutschen Steuerzahler :(
    Das in Deutschland rd. 26.000 Opelmitarbeiter auf einen Schlag Arbeitslos werden, wobei eine nicht unerhebliche Anzahl direkt in den Ruhestand oder Vorruhestand geschickt werden wird, ist sicherlich bedauerlich. Nur muss man auch mal darüber nachdenken, dass durch den Wegfall von Opelmodellen die Käufer auf andere Modelle ausweichen müssten, was bei deren Herstellern sicherlich wieder zusätzliche Arbeitsplätze bringen würde.
    Und wenn ein Betrieb, der aus der Zulieferindustrie kommt, sich direkt und ausschließlich von Opels Genaden abhängig gemacht hat, ist dem letztlich auch nicht zu helfen. Die Zulieferer werden wegen der größeren Nachfrage bei anderen Herstellern sicherlich weiter im Rennen bleiben.
    Wenn Opel also "hops" geht, kann das im System Bundesrepublik Deutschland eher verkraftet werden, als der Kollaps bei nahezu den gesamten Banken, Versicherungen, weil die Folgen erheblich größer wären.

    Und - wo fängt die Grenze an? Wo sagt dann der Staat "bei Dir nicht mehr?"

    Und noch etwas: Wenn sich die Gewerkschaften gelegentlich etwas zurückhalten würden, dann würde so mancher Betrieb mehr MA einstellen als er es im Moment tut.

    Herr Steinmeier muss sich wie G. S. ins Licht setzen und ohne weiterführenden Verstand linke Polemik auspacken, was nur noch durch O. L. und seine "Brüder" übertroffen werden kann. Schließlich muss Frank-Walter ja Ottmar Schreiner auch befriedigen (im Sinne von zufriedenstellen :) )

    Grüße

    stefan
     
  10. #9 Torsten Stodenb, 6. März 2009
    Torsten Stodenb

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    und CDU-Mitglied, rate ich mal. Oder nur Fan?
     
  11. #10 Gast360547, 6. März 2009
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    Gast360547 Gast

    war mal

    Moin Stode,

    war mal Mitglied und Fan, habe beides aus verschiedenen Gründen drangegeben. Frau Merkel und die ihrigen machen mit Sicherheit nicht alles richtig und bauen Mist, sind aber noch das kleinere Übel. Allerdings sind der CDU Leute wie Fr. Merz, Göhner usw. weggelaufen. Dabei sind/waren die es, die der Sache pragmatisch gedient haben oder jetzt gedient hätten.

    Bei der SPD ist Steinmeier sicherlich ein guter Außenminister, aber als Kanzler, ich weiß ja nicht. Steinbrück gefällt mir erhblich besser als Hans im Unglück, aber der Herr Umweltminister, der in NDS soviel Schwachsinn verzapft hat (als Ministerpräsi und schon davor), neenee. Auch gegenüber Frau Zypris hält sich meine Bewunderung sehr in Grenzen. Münte ist tapfer und wacker, wird aber mal wieder verheizt und tut mir eigentlich leid, obwohl ich ihn ehrlich bewundere.

    Über die Herren Schreiner und Genossen, die eigentlich zu den Linken gehören, brauche ich mich ebensowenig wie über O. L. auszulassen.

    Schlimm war Hessen mit Frau Ypsilanti. Die Gefahr, dass aus reiner Machtgier bei der SPD und deren Linken in Berlin eine Rot-Rot-Grüne Koalition entsteht, sehe ich sehr wohl und möchte das verhindern, weshalb ich zur Wahl schreiten werde und mein Kreuzchen entsprechend platziere.

    Was aber hat bitte meine Bestallung damit zu tun? So lieb habe ich Frau Strohtmann denn doch nicht.

    Grüße

    si
     
  12. BJ67

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    1990 hat auch keiner gefragt als östlich der ehemaligen Grenze ein Unternehmen (ach ne VEB) nach dem anderen platt gemacht wurde. Da war die Unwirtschaftlichkeit sogar die Begründung für die Schließung. Und die waren im Osten alle Systemrelevant :mega_lol:

    Dann gab es heute im ZDF noch so einen schlauen Psychiater, der meinte, jetzt, wo er weniger Geld kriege, würde er aber wegen der Finanzkrise besonders gebraucht, da viele Leute ihre Arbeit verlieren und auf die Couch müssten.

    Also sowas haben um 1990 schon mal nahezu 17 Mio Menschen mangels entsprechender Ärzteangebote prima überlebt.
     
  13. Lukas

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    Ich sehe seit Langem eine Annäherung von DDR und BRD. Die wirtschaftliche Situation der BRD hat sich nun auch bald der der DDR angenähert. :respekt
     
  14. #13 Torsten Stodenb, 6. März 2009
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    Wieso, die ist doch Handwerksmeisterin! Sie kann eine Plane schneidern, wenn die Dachis mal ein Dach nicht rechtzeitig dicht kriegen. :)
     
  15. R.B.

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    Auch wenn ich der Politik unserer Frau Bundeskanzlerin nicht viel abgewinnen kann, mit der Aussage "Opel ist nicht systemrelevant" hat sie den Nagel auf den Kopf getroffen. DE wird auch ohne Opel problemlos weiter existieren.
    Es kann nicht sein, daß der Staat mit unseren Steuergeldern Firmen rettet nur weil ein paar Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen, schon garnicht wenn es für diese Firmen kein vernünftiges Konzept gibt wie diese zukünftig wieder alleine erfolgreich am Markt überleben können.

    Nebenbei bemerkt, es gab auch schon nicht systemrelevante Banken die auch nicht gerettet wurden. Ob die HRE systemrelevant ist, kann man als Außenstehender nur schwer beurteilen. Wenn ich jedoch sehe wie schnell hier unsere Regierung mit Rettungspaketen aktiv war, kömmte man vermuten, daß der Anteil Staatsfinanzierung bzw. -refinanzierung vielleicht doch höher war als zuerst gedacht. Wegen ein paar Immo-Investoren hätte der Finanzminister sicherlich keinen so großen Aufstand gemacht, da wäre die HRE wohl auch schon längst in der Versenkung verschwunden.

    Aber zurück zu Opel. Schäuble hatte ja in einem Handelsblatt Interview gesagt, daß es vielleicht besser wäre bei Opel unser Insolvenzrecht zu nutzen. Dafür gab´s logischerweise zuerst einmal (verbal) Prügel aus allen Ecken.
    Betrachtet man diese Aussage aber etwas genauer, und ohne irgendwelche Emotionen, dann wäre so ein Neuanfang sicherlich nicht die schlechteste Option. Besser insolvent als bankrott.
    In der jetzigen Form kann Opel sowieso nicht weiter existieren, egal ob mit oder ohne Staatshilfen.

    In Deutschland undenkbar. Die Deutschen sind leidensfähig und jammern immer noch auf einem relativ hohen Niveau. Das wissen auch unsere Politiker. Und sollte es wirklich irgendwann mal Stress geben, dann verteilt man ein paar Bonbons und Ruhe ist.

    Gruß
    Ralf
     
  16. #15 Torsten Stodenb, 7. März 2009
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  17. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Um dann mal wieder aufs Thema zurückzukommen...

    ... denn in der Zwischenzeit tickt ja die Uhr. Ein derartiges Chaos, was da in der Vorstandsetage vorherrscht hat auch nichts besseres verdient. Nur, statt hier jetzt die Kanzlerin anzugreifen, sollte man lieber die Herren Foster und Co teeren und federn, einschließlich des IG-Metall-Heinis. Opel hat Zugriff auf die Patente, Opel hat keinen Zugriff. opel braucht 3,3 Milliarden, Opel braucht 4 Milliarden, Opel braucht 8 Milliarden. Bochum wird zugemacht, Bochum bleibt. Ach ja und unser Rettungsplan ist ein besserer Verkaufsprospekt. Dann ist Trollhättan jetzt an der Reihe? Was zum Teufel haben wir mit Saab zu tun, wenn noch nicht mal der schwedische Staat eingreift (abgesehen davon, daß der schwedische Zoll wegen nicht bezahlter Steuern den Laden letzte Woche kurzfristig "dicht gemacht" hat. Wer so dilletantisch an so eine Sache rangeht, hat ohnehin nichts besseres verdient. Und die Hoffnung an einen Verkauf von Eisenach? Wer kauft denn jetzt sowas (nachdem Daimler quasi abgesagt hat) zu einem rellen Kurs vor allem, nicht zum Schlußverkaufspreis.
     
  18. acensai

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    Na ja - ich propagiere schon seit Jahren, dass Deutschland über den Verhältnissen lebt. Der Staat muss sich verschulden. Wenn das nicht passieren soll, dann müssen wir halt einfach auf Sozialleistungen verzichten.

    Dass die Verschwendung (Schwarzbuch der Steuerzahler, 7'er BMW für die Spitzenpolitiker etc.) ursächlich für die fortlaufend hohe Neuverschuldung ist halte ich für Schwachsinn. Fehlallokationen sind ganz normal - selbst bei den hervorragend funktionierenden Familienunternehmen.

    Ursächlich ist, dass die Wirtschaftskraft des Landes nicht ausreicht um die Ausgabenhöhe des Landes zu decken! Mal ein ganz einfaches Beispiel: Die Rente der Alten wird von der arbeitenden Bevölkerung bezahlt. Es gibt keine Rentenkasse. Diese Rentenkasse gab es auch nie. (lediglich eine Mindestreserve von ~ 2,5 Monaten gab es mal - diese wurde zur deutschen Einheit "geplündert").
    D.h. Jung zahlt für Alt. OK .... hmmm ... wieviele Alte Menschen gibt es, und wieviele Kinder hat jedes Paar? hmmmm ... wer soll also die Renten in ein paar Jahrzehnten bezahlen? :shades ... na klar - Transferzahlungen vom Vater Staat an die Rentner! D.h. SCHULDEN machen .... Klasse Sache!
     
  19. acensai

    acensai

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    Na dass ich mit MoRüBe mal einer Meinung bin, hätte ich nicht gedacht!

    Also ich finde, dass es sehr gut ist, dass wir eine sehr ruhige und überlegt handelnde Kanzlerin haben. (Gut, na ja - Ede Stoiber wär mir leber gewesen :respekt )

    Das Versagen geht in diesem konkreten Fall (und in einigen anderen Fällen) von der Wirtschaft aus! Es gibt viele Familienunternehmen und mittelständische Unternehmen, die verantwortungsvoller mit den finanziellen Mitteln umgehen als viele Grosskonzerne!

    Zudem haben viele Private Equity Investoren (= Heuschrecken) zahlreiche Unternehmen ruiniert! Das ist Fakt!

    ... und generell tut's mir um kein Unternehmen, sondern nur um die Menschen leid, die Ihre Jobs verlieren und jede Nacht schlecht schlafen. Ob die in einer Bank arbeiten oder bei Opel am Band ist irrelevant - jedes Einzelschicksal, jeder Einzelne muss gesehen werden und mit seinen Problemen ernst genommen. Diese Arbeitnehmer, Familien aufzufagen ist nun die zentrale Aufgabe des Sozialstaates im Fall Opel.

    Alles was nicht systemrelevant ist, sollte nicht unterstützt werden. M.E. sind z.B. Banken, Versicherungen, Krankenhäuser, Schulen etc. etc. systemrelevant - auch z.B. Versorgungsbetriebe sind systemrelevant - z.B. E.On -gut, da muss man keine Angst haben, dass die Pleite gehen ...
     
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  21. mls

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    wenn die staatsratsvorsitzende die gunst der stunde nutzen würde,
    wäre die feindliche rückübernahme mit links ;) abzuwickeln ..
    mit den ach so "systemimmanenten" zu beginnen, ist aus deren perspektive garnicht
    so verkehrt :p
     
  22. crax

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    Hallo zusammen,

    @ acensai:

    Wie war das wohl möglich? Doch wohl nur dadurch, dass die jeweilige Regierung hierfür die Rahmenbedingungen geschaffen hat.

    Im Übrigen, die angebliche Systemrelevanz der Banken führt zu einer der größten Geldvernichtung in unserem Land. Statt sich der ureigensten Aufgabe einer Bank zu widmen, wurden dubiose Pokerrunden mit Schulden etabliert und von unseren achso sauberen Politikern sanktioniert (siehe LZB´s). Nun trauen sie sich untereinander nicht mehr und erpressen unsere Regierung. Ein Skandal sondergleichen. Wir müssen dafür zahlen.
    Ich hätte diese teilenteignet und Kreditvergabe sowie das normale Zinsgeschäft in Staatshände gelegt. Den Pokerpott hätte ich denen gelassen.

    Warum ist das wohl so. Der Staat könnte die Leistungsfähigen stärker belasten und seine Ausgaben senken. Auf der einen Seite wird von Wenigen Geld ala Dogobert gehortet und dem Wirtschaftskreislauf entzogen und auf der anderen Seite fleißig gedruckt. Wie das endet dürfte wohl jedem klar sein.

    mfg crax
     
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