Geld geschickt aus Wohnriester entnehmen

Diskutiere Geld geschickt aus Wohnriester entnehmen im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo Zusammen, wir haben uns vor ca. 4 Jahren jeweils einen 50.000€ Wohnriester- Vertrag abdrehen lassen. In diesen zwei Verträgen stecken jetzt...

  1. manivi157

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    Hallo Zusammen,
    wir haben uns vor ca. 4 Jahren jeweils einen 50.000€ Wohnriester- Vertrag abdrehen lassen. In diesen zwei Verträgen stecken jetzt ca. 13.000€. Da nun ein Immobilienkauf bevorsteht, und ich vom Wohnriester und dessen Folgen für die Zukunft nicht überzeugt bin überlege ich wie ich möglichst einfach und ohne große Verluste an Geld herankomme.
    Wie macht man sowas möglichst geschickt? Wohnriester in Rentenrieseter umwandeln und anschließend Geld vorzeitig entnehmen? Würde sowas gehen? Ich nehme an dass der Spasskassenmitarbeiter mir keine tollen Alternativen anbieten wird.
     
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  3. #2 toxicmolotow, 30. November 2014
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    Du stellst deinen Berater gerade in kein gutes Licht.

    Grundsätzlich kannst du aus allen Riesterverträgen Geld für den Bau eines Eigenheimes bzw. dessen Entschuldigung entnehmen. Das gilt für Wohnriester genau so wie Banksparpläne oder Versicherungen.

    Sobald du dies aber tust hast du das Wohnförderkonto für die Versteuerung im Rentenalter an der Backe.

    Es gibt im Grunde nur 3 Moglichkeiten.
    1) Riestervertrag nicht verwenden.
    2) Riestervertrag verwenden und mit Wohnförderkonto leben.
    3) Vertrag kündigen und auf bisherige Förderung verzichten.

    Das sagt dir ein Sparkassenmitarbeiter.

    PS: Schlechte Berater sind Merkenunabhängig. Und Verträge die schlecht sind unterschreibt man nicht. Damals schien das Angebot ja Gefallen gefunden zu haben. Schade dass man nun so abwertig darüber schreibt. Egal um welches Produkt von wem auch immer es sich handelt. Deal with it.
     
  4. H.PF

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    Kann man so nicht sagen... Ich habe sehr sehr gute markenunabhängige Berater kennen gelernt, genauso wie Verbrecher da drunter.
    Das gleiche bei Markenabhängigen...
    Gute Berater haben ein Gewissen, schlechte eher nicht...
    Dass ist der Einzige Unterschied zwischen guten und schlechten Beratern...
     
  5. #4 toxicmolotow, 30. November 2014
    toxicmolotow

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    Sorry, das hast du falsch verstanden oder ich schlecht ausgedrückt.

    Hier wird wieder eine Schublade (in diesem Fall Sparkassenberater) genutzt, die es in meinen Augen nicht gibt.

    Ich wollte sagen, dass die Qualität des Beraters nicht an der Marke (egal ob ÖR, Privat, Geno oder frei) hängt, sondern immer am Berater selbst.

    Im Grunde genau das, was du auch sagst.
     
  6. orangen

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    Ich halte die Sparkasse noch am seriösesten von allen Banken
     
  7. DerMarc

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    der war gut... grad fast den Kaffee ausgespuckt... und direkt mal nen lieben Wink an toxicmolotow ;)
     
  8. #7 toxicmolotow, 1. Dezember 2014
    toxicmolotow

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    Es gibt leider überall faule Fische, aber im O-Ton würde ich das zusammen mit den Geno-Banken unterschreiben, da bei den Beratern noch der geringste Verkaufsdruck besteht und das Investmentbanking nicht so stark ausgeprägt ist als woanders. (Soll nicht heißen, dass sowas nicht gemacht wird).
     
  9. manivi157

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    Also eines der Punkte die mich am Wohnriester stören, ist eben dass selbst wenn ich mal 85 bin und in ein Altenheim ziehen will, ich immer noch damit rechnen muss dass ich auf einmal alle Zulagen zurückzahlen muss wenn ich etwas falsch mache. Desweiteren ist mir damals auch nicht gesagt worden dass ich im Falle eines Immobilien Kaufes auf mein in dem Riestervertrag angespartes Guthaben gar nicht als Eigenkapital zugreifen kann. D.h. dass Geld ist zwar da, ich muss jedoch trotzdem die 13.000 finanzieren die ich eigentlich schon hab. Und zu guter letzt wird einem auch nicht gesagt dass wenn man die Beiträge die ich noch ca. 7 Jahre einzahlen müsste bis der Bausparer zuteilungsreif wird, gleich zum tilgen beim verwendet, viel besser von seinem Schuldenberg runter kommt.

    Ich hier auf keine bestimmte Bank schimpfen denn mMn ist der Großteil der Berater vom gleichen Schlag. Das hat sich in den letzten Beratungsgesprächen zur Finanzierung der neuen Immobilie herausgestellt, woir fast jeder wieder einen neuen Bausparer, inkl Abschluss Gebühr auf schwatzen wollte...

    So zurück zum Thema: wenn mein wohnförderkonto belastet wird bedeutet das gleichzeitig dass ich die gleichen Verpflichtungen habe als wenn ich den Wohnriester verwendet hätte? Also im falle eines wieserverkaufes zwingend Neuanschaffung einer Immobilie notwendig sonst Rückzahlung der Zulagen?

    -----------
    Gesendet von meinem Nexus 5, deswegen sorry für die Rechtschreibung!
     
  10. IngoBF

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    Um mal von guter oder schlechter Beratung weg zu kommen und um auf die eigentliche Frage zu antworten:

    - Wohnriester in Rentenrieseter umwandeln
    Nein. Jedes Produkt steht für sich. Die Abschlussgebühr ist gezahlt (naja, wird auf die ersten 5 Jahre verteilt) und würde bei einem neuen Riesterprodukt wieder anfallen. Jedoch kann das Guthaben und die Förderung prämienunschädlich übertragen werden.

    - anschließend Geld vorzeitig entnehmen
    Bei Rentenbeginn kann grundsätzlich max. 30% verrentet werden. Ausnahme: Es wird für die Entschuldung genutzt.

    - Ich nehme an dass der Sparkassenmitarbeiter mir keine tollen Alternativen anbieten wird.
    Doch, wird er. Weil er Profi ist.

    - ohne große Verluste an Geld herankomme
    Die Abschlussgebühr ist nun bezahlt, die Kohle ist nun bei der LBS. Seit 2014 kann das Guthaben sowie die Förderung aber prämienunschädlich entnommen werden, sofern das Geld zum Kauf oder Bau eines selbstgenutzten Eigentums verwendet wird. Und das mindestens bis zum Rentenbeginn behalten wird.

    - Also im falle eines wieserverkaufes zwingend Neuanschaffung einer Immobilie notwendig sonst Rückzahlung der Zulagen?
    Ja. Deswegen die Ausnahme: es wird innerhalb eine festen Zeitfensters (4 oder 5 Jahre!, bin mir nicht ganz sicher) eine neue Immobilie gekauft. Sonst ist das Ziel "Riester" ja verfehlt und der Staat bekommt mit Recht die Förderung zurück!!!
     
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  12. #10 toxicmolotow, 1. Dezember 2014
    toxicmolotow

    toxicmolotow

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    Es klingt auch so, als wärst du schon länger dabei. In den letzten Jahren haben sich diverse Regeln/Verfahren/Gesetze geändert, die vorher nicht abzusehen waren.

    Natürlich stimmt es, dass eine annuitätische Entschuldung schneller ist, als ein vergleichbarer Bausparvertrag mit Vor- und/oder Zwischenfinanzierung.

    Aber, du hast dir seinerzeit auch schon einen Zins gesichert. Wären wir heutr in einer Hochzinsphase würdest du im Kreis grinsen und den tollen Zins für später nutzen wollen. Die Wette wird vermutlich jetzt nicht aufgegangen sein, dennoch wird es mit Sicherheit eine gute Lösung für Euch geben.
     
  13. manivi157

    manivi157

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    Alles klar, herzlichen Dank für die kompetenten Infos, so gehe ich schon mal nicht ganz so blank in das Gespräch rein! Dieses Forum ist topp!!!:28:
     
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