Geschätzte Kosten für ein EFH

Diskutiere Geschätzte Kosten für ein EFH im Baupreise Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo, mein Mann und ich möchten gerne bauen. Wir haben auch schon ein Grundstück und sind momentan an der Planungsphase. Wir haben schon gewisse...

  1. #1 Sansibar2125, 31. März 2014
    Sansibar2125

    Sansibar2125

    Dabei seit:
    31. März 2014
    Beiträge:
    1
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Lehrerin
    Ort:
    Regensburg
    Hallo,
    mein Mann und ich möchten gerne bauen. Wir haben auch schon ein Grundstück und sind momentan an der Planungsphase. Wir haben schon gewisse Vorstellungen, sind uns aber nicht sicher, wieviel uns manche Sachen teurer kommen würden. Vielleicht kann uns jemand da weiterhelfen?

    Zunächst einmal die Fakten: wir haben ein Hanggrundstück, ca. 580 qm groß.
    Wir dürften zweigeschossig (d.h. EG und OG als zwei vollwertige Geschosse) plus ein ausgebautes UG bauen. Geplant wäre nun, 9,5 x 12,5 m zu bauen.
    Wenn wir uns tatsächlich dafür entscheiden, dass OG als Vollgeschoss auszubauen, statt einem Halbgeschoss mit 1 m Kniestock, wieviel würde uns das ungefähr mehr kosten? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es so viel mehr ist, schließlich sind es doch nur ein paar Ziegelreihen mehr und ich spare mir Gauben. Oder rechnen wir falsch?

    Die zweite Frage, die wir momentan diskutieren: Der Keller. Wir wollen definitiv einen, da wir wohl kaum Dachraum haben werden und evtl. Arbeitszimmer oder später Jugendzimmer in den Keller quartieren möchten. Nun ist die Diskussion zw. uns und unseren Vätern entbrannt, wieviel Keller (zwecks Kostenersparnis). Die einen meinen teilunterkellern, die anderen sagen bloß nicht, wegen diverser Probleme. Mein Mann und ich hätten gerne die vordere Hälfte des Hauses freigelegt, damit ca. die Hälfte bis 1/3 des Kellers als vollwertiger Wohnraum nutzbar ist. Der andere Teil wäre unterirdisch im Hang. Auf dem Grundstück müssen wir insgesamt auch 4 Höhenmeter bewältigen, also müsste das doch machbar oder sogar nötig sein. Mein Vater meint nun, das würde uns extrem viel kosten. Er würde den Keller komplett unterirdisch machen, weil alles andere zu teuer kommen würde. Kann mir jemand weiterhelfen, oder ist das ohne Plan nicht möglich?

    Die dritte Frage: Ich wollte schon einmal über das Internet momentane Baukosten grob berechnen lassen. Nun war das aber insofern schwierig, dass ich eben solche Angaben wie "zwei Vollgeschosse" und ein ausgebauter Keller am Hang (d.h. mit Wanne, wobei ich noch nicht weiß, ob weiß oder schwarz). Kann mir jm. sagen, wie man dies am besten ausrechnen kann? Quadratmeterpreis? Kubikmeter? Und Keller dann extra?

    Viele Grüße
    Sansibar
     
  2. Anzeige

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. R.B.

    R.B.

    Dabei seit:
    19. August 2005
    Beiträge:
    48.841
    Zustimmungen:
    2
    Beruf:
    Dipl.Ing. NT
    Ort:
    BW
    Kurz und schmerzlos, auch wenn es vielleicht nicht das ist was Du hören möchtest, aber es würde mich wundern, wenn irgendjemand mit diesen Infos auch nur annähernd Kosten schätzen könnte.
    Da kannst Du auch gleich Zahlen würfeln, die Wahrscheinlichkeit, dass Du den wirklichen Kosten auch nur relativ nahe kommst, geht gegen Null. Dafür ist die Sache zu komplex.

    Entweder man steigt tiefer in die Planung ein und lässt vom Architekten die Kosten ermitteln, oder man würfelt Zahlen.

    Gruß
    Ralf
     
  4. #3 Unregistrierter, 31. März 2014
    Unregistrierter

    Unregistrierter

    Dabei seit:
    22. April 2012
    Beiträge:
    469
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Einkäufer
    Ort:
    Waltrop
    abgesehen davon, dass Ralf recht hat....

    Auch unter Laien mal Hand aufs Herz:

    Du schreibst schlicht gar keine Details und die Ausführungspreise hängen davon nunmal ab!

    Beispiele:
    - Putz oder Klinker?
    - welcher KFW-Standard wird angestrebt?
    - FBH?
    - Welche Heizungsart? (Gas, WP....)
    - mit oder ohne Außenanlagen?
    - Massivhaus oder Fertighaus? Holzständer oder Stein?
    - ist beim Keller eine WW erforderlich? Gibt es ein Bodengutachten?
    - Garage? Falls ja: Fertiggarage oder gemauert? Falls gemauert: Was für ein Dach? Last not least: Wie groß??

    Man könnte jetzt lustig mit den Ausbaugewerken weiter machen und sich dann elegant zu den Details (Bodenbeläge, Treppenanlage...Sanitärkeramik...) weiter hangeln.
    Kann man aber auch lassen.

    Was die Nummer kostet weiß der Archi nach der Planung.
    Eine ganz grobe und völlig unverbindliche Kostenschätzung anhand der Basisdaten, sofern du diese noch lieferst, kann man sicherlich machen.
    Das ist aber dann auch nur eine grobe Hausnummer um zu schätzen ob die Bude eher tendenziell 500tsd Euro oder 300Tsd Euro kostet.

    Bitte auch nicht Dr. Google mit "durchschnittle Preise je QM in Regensburg" füttern.
    Da kommt dann eine Zahl....und ob die bei dir passt ist schlicht Zufall.

    Mal als Beispiel:
    Wir haben in einem Neubaugebiet gebaut.
    10 mal 10 EFH

    Nachbar rechts: 10 mal 10 EFH
    Nachbar gegenüber: 10 mal 10 EFH

    Kosten der Drei Häuser:

    Eins 450tsd Euro
    Eins 280tsd Euro
    Eins 350tsd Euro

    Grundstücke sind gleich groß, Grundstückpreis war demzufolge ebenso identisch.
    Die Unterschiede (zwischen "billig" und "teuer" liegen hier immerhin schlanke 170tsd Euro!!!) sind rein in der Ausführung begründet.
    Putz, Klinker....mit Keller, ohne Keller, Satteldach, Zeltdach...KFW 70, ENEV 2009.....gemauerte Garage, Fertiggarage, Carport...Parkett, Fliesen....

    Jeder hat "schlüsselfertig" gebaut und mit Ausnahme der Bodenbeläge innen viel selbst gemacht.
    Selbst der Ausführungsumfang, bezogen auf die Ausbaugewerke, war also vergleichbar.

    Thema Keller oder Teilkeller:
    Bei einem Hanggrundstück kann man unter Umständen mit einer Teilunterkellerung ein paar Euro sparen.
    Hier kommt es, mal wieder, auf die Planung des Hauses an und natürlich auf die Beschaffenheit des Bodens.
    Auf einem normalen Grundstück ist der zu erzielende Spareffekt aber recht überschaubar. Zwei Nachbarn in der Siedlung hatten mit dem Gedanken gespielt, es aber dann verworfen.
     
  5. #4 rolf a i b, 31. März 2014
    rolf a i b

    rolf a i b

    Dabei seit:
    10. Januar 2007
    Beiträge:
    23.476
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Architekt + Sachverst.
    Ort:
    Berlin
    kosten eines hauses können anhand einer ausführbaren planung aufgestellt werden. nach den angaben kann das nur auf ein glaskugellesen hinaus laufen.
     
  6. #5 TraurigerBauher, 1. April 2014
    TraurigerBauher

    TraurigerBauher

    Dabei seit:
    14. März 2010
    Beiträge:
    273
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Beamter
    Ort:
    Norddeutschland
    Wie will denn Dein Vater den kompletten Keller bei einem Hanggrundstück unterirdisch machen? Dann wäre ja noch das halbe Erdgeschoss unterirdisch? Frag jemanden, der sich damit auskennt.
     
  7. RockyT

    RockyT

    Dabei seit:
    7. Dezember 2013
    Beiträge:
    78
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    IT
    Ort:
    Schweinfurt
    Hallo,

    nehmt's mir nicht übel, aber...

    Das Haus hat mit den zwei Vollgeschossen schon ca 240 qm.
    Wieso bitte noch einen Keller?
    Das doch eh schon viel zu Groß für ne Hand voll Personen!

    Wer soll die enormen Heizkosten in 20 Jahren bezahlen?
    Dann noch die horrenden Summen fürs Renovieren, weil ihr 3x so viel Fläche habt wie andere Familien?

    Verbesserungsvorschlag:
    Anstatt eines Kellers kann man auch ein Gerätehaus oder eine Scheune in den Garten stellen,
    dann spart man sich auch noch das lästige schleppen der Reifen, Rasenmäher usw.!

    Bei über 150qm würde ich auf JEDEN FALL kfw40 bauen, ansonsten ist man irgendwann arm durch die Heizkosten.
    Wenn man das Haus als Altersvorsorge sieht, sollte es sowieso nicht zu groß sein. Wenn man nur noch zu 2. ist reichen 100qm locker, alles mehr belastet einen nur (Instandhalten, Putzen, Renovieren, Heizen) und lässt immer weniger Puffer für evtl. notwendige von der Krankenkasse nicht bezahlte Medikamente / Pflege etc.
     
  8. #7 Zellstoff, 6. April 2014
    Zellstoff

    Zellstoff

    Dabei seit:
    7. Juli 2012
    Beiträge:
    2.932
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    IT
    Ort:
    München
    Benutzertitelzusatz:
    hat mal was vernünftiges gelernt
    Und wenn das KfW40 jetzt 25000€ mehr als z.b. KfW70 kostet und man sich dadurch sagen wir 3000kWh/a spart, machst Du es dann immer noch auf jeden Fall?
     
  9. RockyT

    RockyT

    Dabei seit:
    7. Dezember 2013
    Beiträge:
    78
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    IT
    Ort:
    Schweinfurt
    Angenommen das kfw70 haus hat eine endenergie von 50 kw/h pro m2.
    Das sind 18.000 kw/h pro Jahr.
    Eine kfw 40 haus angenommen 23 kw/h pro m2. Das sind 8200 kw/h pro Jahr.
    Macht ca. 1020 Euro vs ca 540 Euro. Heute !
    In 10 Jahren vielleicht 4080 vs 2160 euro pro jahr. Was macht also bitte mehr Sinn bei so einem riesigen Haus?
    Bin auf die antworten gespannt

    Gesendet von meinem GT-I9300 mit Tapatalk
     
  10. #9 Zellstoff, 6. April 2014
    Zellstoff

    Zellstoff

    Dabei seit:
    7. Juli 2012
    Beiträge:
    2.932
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    IT
    Ort:
    München
    Benutzertitelzusatz:
    hat mal was vernünftiges gelernt
    360m² ist aber ein klein wenig mehr als 150m² wie Du oben sagtest.
    Wie kommst Du drauf, dass KfW70 50kWh/m²a....ja was eigentlich? Heizwärmebedarf, Endenergiebedarf haben sollte? Heizwärmebedarf kanns jedenfalls nicht sein....23kWh/m²a Endenergie passen aber nicht zu KfW40. Das hat man ja schon an WW...

    Was mehr Sinn macht, nein ergibt? Den nötigen Invest gegen die gesparten kWh und die Kapitalkosten mit verschiedenen Preisteigerungszenarien durchrechnen.

    Wenn sich nämlich keins der realistischen Szenarien in der Lebensdauer des Hauses und v.a. der Heizung rechnet (Du weißt schon Primärenergiebedarf für das KfW Label und so), dann ist das nicht sinnvoll.

    Wenn Du gesagt hättest, dämme Dein Haus vernünftig, dass Du nur noch 50 oder 60% vom Ref. Haus brauchst, hätte ich zugestimmt, wenn die Kosten grob halbwegs im Rahmen bleiben.

    Ach ja: kWh und nicht kw/h
     
  11. #10 Pruefhammer, 7. April 2014
    Pruefhammer

    Pruefhammer

    Dabei seit:
    26. Juli 2011
    Beiträge:
    1.312
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    techn. Angestellter
    Ort:
    Düren
    @RockyT: deine Argumentation ist Unsinn. Was hat das mit der Größe des Hauses zu tun? Natürlich steigen die Heizkosten mit der Größe des Hauses (wobei selbst das nicht stimmt, denn die Hüllfläche steigt nicht linear mit der Wohnfläche, nimm mal ein Haus mit 10x10m , 6m hoch, Flachdach: ergibt eine Gesamthüllfläche von 440qm inkl. Bodenplatte- bei einem Haus mit doppelter Grundfläche also etwa 14x14m ergeben sich rd. 740qm also nicht das doppelte). Und mit zweifelsohne steigender Hüllfläche und größerem Volumen steigen auch die Kosten für Dämmung und Heizung. Das muß man reinholen, wer hier nicht klar nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten rechnet hat zuviel Geld.
    Vor etwa 6J. hat ein Bekannter sich eine Wärmepumpe installieren lassen, hat rd. 20k€ gekostet, gegenüber etwa 7k€ für Gasbrenntwerttherme inkl. Hausanschluß, das sollte sich dann so in 15-20J amortisieren. Jetzt hatte die Pumpe einen Schaden in Höhe von 6k€ , ich habe ihn dann gefragt, ob er zu Lebzeiten noch damit rechnet, dass sich das Ding rentiert..
     
  12. RockyT

    RockyT

    Dabei seit:
    7. Dezember 2013
    Beiträge:
    78
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    IT
    Ort:
    Schweinfurt
    Ich hatte von Endenergie gesprochen.
    Primärenergie interessiert mich als Häuslebesitzer überhaupt nicht, da nicht aussagekräftig für meine laufenden Heizkosten. Das ist eher Politik die sich dafür interessiert.
    Viel wichtiger ist doch dass man generell wenig kWh aufwenden muss um das Haus auf 22° zu halten.
    Und ja, es ist erstmal " einfach "von mir gerechnet einfach nach den qm zu gehen. Aber weiß ich ob der TE nicht noch kleine Balkönchen , Erkerchen oder Türmchen baut in seinem riesigen Schloß?
    Ich denke mit 18.000 kWh Verbrauch kann man sich auf lange Sicht kaum mehr was zu essen leisten, ausser man bekommt ne fette Rente.
    Entweder man baut dann kfw 40 oder einfach ein kleineres kfw 70.

    Und der Kerl mit seiner WP. Er wollte halt was neues, cooles. So sind wir Männer halt.
    "Guck mal was ich geiles hab"
    Hätte er sich nen Porsche gekauft wäre das Bankkonto nicht um 10.000 euro sondern eher 50.000 euro ärmer :-D

    Gesendet von meinem GT-I9300 mit Tapatalk
     
  13. #12 Unregistrierter, 7. April 2014
    Unregistrierter

    Unregistrierter

    Dabei seit:
    22. April 2012
    Beiträge:
    469
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Einkäufer
    Ort:
    Waltrop
    "ich würde auf jeden Fall..." und dann noch pauschalisiert auf die Größe bezogen...

    Was ein Stammtischgerede...

    Ob sich KFW40 lohnt kann man pauschal gar nicht anhand der Hausgröße sagen.
    Es kommt darauf an was genau zu investieren ist, um dies zu erreichen. Und dazu muss man das Gesamtkonzept des Gebäudes mit allen Rahmenparametern kennen!

    Wir haben 10 mal 10 mit rund 180qm als KFW70 gebaut.

    KFW55 oder noch besser wäre soviel teurer geworden das man, selbst mit ungünstigster Energiekostenprognose und dann noch "milchmädchenlike", nämlich ohne jeden Zinseffekt, schlanke 30 Jahre gebraucht hätte um auch nur die Mehrinvestition einzusparen. Geld gespart hat man da noch nicht....das macht man dann, theoretisch auf dem Papier, mit ner 30 Jahre alten Heizung in der weiteren Zukunft.

    Soll ja jeder selber wissen, ich hab hier so manchem Nachbarn vorgerechnet das sein Konzept selbst unter günstigsten Bedingungen rein rechnerisch Grütze ist.

    Meine Heizkosten im letzten Jahr, sprich Gas für Heizung und Warmwasser, betrugen in Summe 750Euro.
    Der linke Nachbar hat rund 20tsd Euro in die Hand genommen um KFW55 zu erreichen. (wie genau entzieht sich mir aufgrund mangelndem Fachwissen und Detailunterlagen. Unter anderem halt WP statt Gas, KWL usw.)

    Selbst wenn dieser nun völlig kostenlos heizen würde, was ja nicht geht, dann komme ich ganz platt gerechnet auf:

    20.000/750= 26,6Jahre

    Ich kann also 26 Jahre (!) heizen bevor ich auch nur einen Cent mehr ausgegeben habe.
    Die Wahrheit ist aber anders, 0,00Euro Heizkosten wird er nicht haben.
    Das die Energiepreise steigen ist hier zu vernachlässigen. Dies betrifft ersten beide Konzepte, zweitens müsste ich ja noch 20tsd Euro über 26Jahre verzinsen um es sauber darzustellen.

    Unterm Strich steht meine obige Aussage. Nach 26 Jahre fängt er, theoretisch, an Geld zu sparen...mit einer dann 26Jahre alten Heizung.
    Wenn die Heizung getauscht werden muss...geht es voll vor die Wand. Gasbrennwert ist preiswerter (die reine Heizung) als eine WP...

    Man kann es jetzt mit wilden Annahmen versuchen schön zu rechnen, einen vernünftigen Break Even, sprich innerhalb einer verhältnismäßigen Zeitspanne, wird man nicht erreichen.

    Auch dies ist wieder nur "ein Fall", je nach Gebäudekonzept kann dies anders aussehen.

    Daher sind Pauschalaussagen in diesem Bereich, insbesondere wenn man keinen Schimmer über den Detailfall hat, was für den Stammtisch.
     
  14. mastehr

    mastehr

    Dabei seit:
    30. Dezember 2010
    Beiträge:
    3.936
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Software-Entwickler
    Ort:
    Niedersachsen
    Wer 360 m² baut, kann sich wahrscheinlich auch problemlos 85 Euro Heizkosten im Monat leisten. Ich kenne Privatleute, deren Handy-Rechnung in dieser Größenordnung liegt!
     
  15. ultra79

    ultra79

    Dabei seit:
    12. Dezember 2012
    Beiträge:
    2.343
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Dipl. Inform.
    Ort:
    Halle
    Und auch wenn das sich verdoppelt würde es noch nicht weh tun...
     
  16. #15 Zellstoff, 7. April 2014
    Zellstoff

    Zellstoff

    Dabei seit:
    7. Juli 2012
    Beiträge:
    2.932
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    IT
    Ort:
    München
    Benutzertitelzusatz:
    hat mal was vernünftiges gelernt
    Rocky: Du musst Dich etwas mehr mit den Grundlagen beschäftigen, das zeigen allein Deine Aussagen zu KfWxy, Primärenergiebedarf etc...

    Dein genanntes KfW40 Kriterium bezieht sich aber genau auf den erlaubten Primärenergiebedarf im Bezug zu EnEV2009.

    ist aber vollkommen egal, weil Deine Pauschalaussagen, Werte und die "Rechnung" dazu total daneben sind...allein die Preissteigerung von 400% in 10a.
    ..rechne von mir aus mit 3% pro Jahr, aber nicht mit 15%...

    Und dass Energiebedarfsvermeidung (welcher Art auch immer) erst mal Geld kostet sollte Dir auch klar sein. Dieser Invest sollte sich über den geringeren Verbrauch wieder amortisieren, vor allem, darf man aber die Kapitalkosten nicht vergessen.
    z.B. machen 25.000€ mehr Invest bei 3,5% Zinsen, 300.000 Kredit und 1500€ Rate/Monat einfach mal 40.000€ mehr Zinsen auf die Gesamtlaufzeit aus, bei gleichbleibendem Zins...das will erst mal wieder reinkommen durch weniger Verbrauch und "effizientere" Heizung.
     
  17. #16 Unregistrierter, 7. April 2014
    Unregistrierter

    Unregistrierter

    Dabei seit:
    22. April 2012
    Beiträge:
    469
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Einkäufer
    Ort:
    Waltrop
    Kann man so unterschreiben. Zudem man hier immer im Auge halten muss, dass die "jetzt moderne Heizung" in 20 Jahren alte Technik ist und man dann a) mit einem Austausch aufgrund Defekt oder b) mit dann viel effizienteren Heizsystemen konfrontiert wird. Jede Einsparung die ich auf dem Papier in 20 Jahren oder später erwarte...ist obsolet.
    Das kann man nicht schönrechnen.

    Wer 20 oder 50Euro im Monat durch einen Invest jenseits der 10-20tsd Euro erkauft, dem ist kaum zu helfen.

    Zudem habe ich eine recht triviale Meinung dazu:
    Wer ein EFH in einer gewissen Preisklasse baut/kauft, der darf sich bei 50-100Euro monatlicher Heizkosten oder "mehr Heizkosten" nicht in die Hose machen.
    Sind 100Euro ein ernsthaft zu betrachtendes Thema ist die Bude auf Naht genäht und passt nicht zum Einkommen.

    Mögen manche anders sehen, aber wenn ich bei 100Euro mehr oder weniger im Monat Bauchschmerzen bekommen würde, wäre ich mit der Bude nicht glücklich und finanziell auch absolut über meinen Möglichkeiten unterwegs. Sicherlich baut man heute nicht fahrlässig einen Energievernichter, aber letztlich muss das Gesamtkonzept passen. Zudem sagt "KFW" isoliert betrachtet mal rein gar nix aus, das persönliche Nutzungsverhalten hat noch immer mit den größten Einfluss auf die Heizkosten. Jede Wette: es gibt KFW70 Besitzer die weniger Heizkosten haben als KFW55 Besitzer.
    Wenn auch nur die Raumtemperatur um 1-2 Grad differiert ist es, monetär betrachtet, ein Nullsummenspiel.
     
  18. RockyT

    RockyT

    Dabei seit:
    7. Dezember 2013
    Beiträge:
    78
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    IT
    Ort:
    Schweinfurt
    2009 war der Heizöl preis bei knapp 50 Euro / 100 Liter.
    2012 waren es knapp 100 Euro !
    Jetzt ist er zwar wieder gesunken. Aber wer weiß was da noch kommt ?

    Klar war mein beispiel mit 10 jahren faktor 4 etwas überspitzt. Aber weiß man das Gegenteil? Woher soll z.B. Strom kommen, wenn alle akw s abgeschaltet werden...

    Wegen den Zusatz kosten habe ich ja klar deutlich gemacht: von 360qm auf was weiß ich.. weniger halt !
    Vom gesparten Geld mehr dämmung einplanen.

    3% Preissteigerung ist jedenfalls viel zu wenig denke ich. 5% sollte man kalkulieren. Damit hat man nach 14 Jahren auf den Faktor 2. Nach 22 Jahren Faktor 3 und nach 28 Jahren den Faktor 4.

    Wenn man natürlich schon 60 Jahre alt ist, kann einem das egal sein :)
    Wer jedoch nicht nur HEUTE sondern auch dann noch Geld SPAREN möchte sollte genug Geld in die Aussenhülle stecken.

    Und wegen kfw und primär energie. Hierzu kann ich nur den Tipp geben sich ein Angebot mit einer Gastherme machen zu lassen. Viele Firmen scheitern sobald man ihnen die Wärmepumpen "wegnimmt"

    Gesendet von meinem GT-I9300 mit Tapatalk
     
  19. #18 Unregistrierter, 7. April 2014
    Unregistrierter

    Unregistrierter

    Dabei seit:
    22. April 2012
    Beiträge:
    469
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Einkäufer
    Ort:
    Waltrop
    jetzt ist der Preis für Heizöl wieder bei 80Euro....Schwankungen haste immer.
    Zudem ist Öl wohl, zumindest bei einem Neubau, die eher seltenste Heizvariante.
    Ein Großteil wird Gas oder eine WP nutzen.

    Aber selbst wenn deine Rechnung mit den Preissteigerungen richtig wäre....jeder ROI >10 Jahre wird betriebswirtschaftlich grenzwertig, deutlich oberhalb von 10 Jahren unsinnig sein.
    Und nochmal: ich spare kein Geld wenn ich jetzt mehr zahle, dies dann unter Umständen noch durch einen Kredit teuer erkaufe und dann, vermeindlich, in Jahrzehnten geringere Heizkosten erziele.
    Bis die Anfangsinvestition "eingefahren" ist, spare ich erstmal gar nix. Auf viele jahre.
    Ob, wieviel und vor allem wie lange ich dann spare, weiß heute keiner.
    Was ist denn wenn die Heizung nach 20 Jahren ihre Anfangsinvestition reingeholt hat und dann kaputt geht?
     
  20. Anzeige

    Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  21. RockyT

    RockyT

    Dabei seit:
    7. Dezember 2013
    Beiträge:
    78
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    IT
    Ort:
    Schweinfurt
    Dass der Ölpreis wieder gesunken ist habe ich erwähnt.

    Wegen der frage zum Schluss..
    Dann tauscht man das Gerät für paar tausender aus und fertig. Schließlich hat man nur einmal die kosten für die ganzen Leitungen, Fussbodenheizung verlegen usw.

    Dass der Ölpreis "egal" ist kann ich so nicht stehen lassen, denn der Gaspreis ist an diesem gekoppelt !

    Gesendet von meinem GT-I9300 mit Tapatalk
     
  22. RockyT

    RockyT

    Dabei seit:
    7. Dezember 2013
    Beiträge:
    78
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    IT
    Ort:
    Schweinfurt
    Außerdem sind 50 auf 80 Euro eine steigerung von 60 % innerhalb 5 Jahren. Das ist sehr nah an den utopischen 15% !! ( nämlich 12%)

    Gesendet von meinem GT-I9300 mit Tapatalk
     
Thema:

Geschätzte Kosten für ein EFH

Die Seite wird geladen...

Geschätzte Kosten für ein EFH - Ähnliche Themen

  1. Kosten für Abtransport von Erdaushub

    Kosten für Abtransport von Erdaushub: Wir wollen unseren Garten etwas umgestaltet und geschätzt ca. 70m³ Erde abtransportieren. Ein Bekannter hat im Nachbarort einen Platz wo man den...
  2. Kosten Streifenfundamente Doppelgarage

    Kosten Streifenfundamente Doppelgarage: Hallo zusammen, wir planen momentan eine Fertig-Großraumgarage (6x6m) aus Beton. Die Preisunterschiede für die Garage selbst sind bei den...
  3. Kosten Betonplatte für 2000m2 Lagerhalle?

    Kosten Betonplatte für 2000m2 Lagerhalle?: Servus allerseits, ich plane den Kauf einer 2000m2 Lagerhalle, aktuell besteht der Bodenaufbau aus 30cm Schüttung und 6cm Gussasphalt. Der...
  4. Kosten Abwasserkanal

    Kosten Abwasserkanal: Folgende Frage: Es gibt zwei unbebaute Grundstücke und eine Strasse mit teilweise verlegten Kanal für das Abwasser. Beide Grundstücke sind...
  5. Poroton TV-10 36,5 + Klinker oder 17,5 T? + Kerndämmung und Klinker???

    Poroton TV-10 36,5 + Klinker oder 17,5 T? + Kerndämmung und Klinker???: Hallo, ich stehe bei einem Neubau vor der Entscheidung des Wandaufbaus. Was ist hier nach ENEV 2016 üblich und sinnvoll? KFW-55 Werte sehe ich...