GK-Platten ---> Luftdichte Schicht ?

Diskutiere GK-Platten ---> Luftdichte Schicht ? im Trockenbau Forum im Bereich Neubau; Hallo, was meint Ihr aus Eurer Erfahrung? Kann eine Konstruktion aus Gipskartonplatten 12,5mm dick eine Luftdichte Schicht zum belüfteten...

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  1. pumpe

    pumpe Gast

    Hallo,

    was meint Ihr aus Eurer Erfahrung?

    Kann eine Konstruktion aus Gipskartonplatten 12,5mm dick eine Luftdichte Schicht zum belüfteten Kaltspeicher darstellen? Natürlich mit Dämmung oberhalb.

    Ich habe dazu alle Decken im Haus zusätzlich vertäfelt. In einigen Räumen sind auch noch Styroporplatten unter der Täfelung. D.h. Täfelung--> Styropor--> GK-Platten.

    Was haltet Ihr von dieser Konstruktion, wenn ich ALLE Durchdringungen zum Kaltspeicher konsequent abdichten lasse, kann ich die Gefahr der Kondensbildung im Speicher minimieren?

    Es ist sehr schwer (fast unmöglich) bei mir eine nachträgliche Dampfbremse einzuziehen.

    Noch ein grosser Schwachpunkt wäre die Speicher-Einschubtreppe. Gibts diese Teile auch Isoliert mit Dichtflächen, damit sie keine Zugluft durchlassen?


    Würde gern Eure Erfahrungen hören /lesen.:konfusius


    Gruss Andreas
     
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  3. alfi

    alfi

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    Ich habe eine ähnliche Konstellation gehabt. Nach der Tauwasserberechnung (schau mal bei Bastelitis), musste eine Dampfbremse installiert werden. Die liegt nun zwischen den GK-Platten und dem alten Deckenaufbau (von oben nach unten)

    -GK-Platten 9,5mm (Kaltraum wird nur als Abstellraum genutzt; für intensive Nutzung ist die Konstruktion vollkommen ungeeignet)
    -Mineralwolle auf den Kehlbalken
    -Kehlbalken/Mineralwolle zwischen den Kehlbalken
    -Massivholzlage
    -alter Putz
    -Dampfbremse
    -Lattung
    -Gipskarton 9,5mm gespachtelt
    -Tapete

    Es kommt darauf an, welchen Aufbau du insgesamt hast. Ich würde mal alles in den U-Wert-Rechner/Tauwasserrechner eingeben, um mal zu schauen, welch ein Ergebnis da herauskommt und dann weiter überlegen.
     
  4. R.J.

    R.J.

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    Und,
    wie die DB sonstwo angeschlossen wird steht auf der Bastelseite bestimmt auch?
     
  5. alfi

    alfi

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    Wer sagt das? Dort gibt es einen vorzüglichen Tauwasser-Rechner. Von Verarbeitungsanweisungen hab ich da nichts gelesen. Gibt dein Super-Tauwasser-Rechner dir gleich eine Verarbeitungsanweisung aus? Tolles Produkt! :mega_lol:

    Nur wird das üblicherweise von gewöhnlichen Tauwasser-Rechenprogrammen wohl kaum erfordert, nicht wahr?
     
  6. R.J.

    R.J.

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  7. alfi

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    Ich glaube du hast die Frage des Fragestellers nicht begriffen. Die dreht sich um die Frage von Anschlüssen und Dampfsperre. Um zu wissen, ob eine Dampfsperre Not tut, ist es erforderlich, die Tauwassermenge und Verdunstungsmenge zu berechnen.

    Noch nie was davon gehört?

    Dann kann man im zweiten Schritt festlegen, ob nun eine zusätzliche Dampfbremse erforderlich ist oder nicht.

    Im letzten Schritt, wie das ganze auszuführen ist, um keine Mängel zu produzieren.

    Aber ich hoffe mal für dich, dass du auch solch irrsinnige Planungen betreibst, bevor du anfängst, herumzubauen.
     
  8. #7 Ralf Dühlmeyer, 29. April 2009
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

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    @ alfi
    Und wie stellst Du, wenn Dein toller Rechner Dir Tauwasserfreiheit bescheinigt, die Luftdichtheit sicher????
    Mit Silikon und Bauschaum???? Oder Spachtelmasse, die Flankenabrisse ergibt?
     
  9. alfi

    alfi

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    Erst einmal müsste man doch wissen, welche Tauwassermenge überhaupt ausfällt. Ansonsten bringt es doch nichts schon die Abdichtung unter solch unbekannten Verhältnissen zu diskutieren, oder?

    Wenn die Tauwassermenge ohnehin leicht verdunsten kann (aufbauabhängig), dann muss auch keine aufwändige Abdichtung her.

    Der Rechner bescheinigt ja nicht die Tauwasserfreiheit einer ausgeführten Konstruktion des Gesamtbauteils, sondern gibt nur einen Einblick über den Tauwasserausfall der eingegebenen Komponenten.

    Wo soll denn nun der Bauschaum hin? Und die Spachtelmasse?

    Bei mir habe ich (wie im Aufbau beschrieben), was jedoch nur ein Beispiel darstellt, die luftdichte Ebene und Dampfbarriere oberhalb der Lattung und GK-Platten ausgeführt. Wofür soll da die Spachtelung der GK-Platten noch luftdicht sein? Ist doch gar nicht mehr nötig. Das vereinfacht dann auch die E-Installation in der Decke. Die durchdringt dann nicht die Dampfbremse/Luftdichtigkeitsebene. Man kann das sicher auch anders machen. Das ist ja nicht die einzige Möglichkeit, sondern nur ein angewendetes Verfahren bei einer wahrscheinlich ähnlichen Sachlage.

    Die Luftdichtigkeit der Dampfbremse ist durch überlappende Verklebung und an den Bauteilübergängen durch geeignetes Dichband realisiert, das vom Hersteller zu diesem Zweck empfohlen wurde.

    Aber wohin soll nun noch Bauschaum?
     
  10. Jonny

    Jonny

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    :winken
     
  11. pumpe

    pumpe Gast

    Hallo,

    DANKE für alle bisherigen Beiträge.

    Nun...dieser Tauwasserrechner mag ja einen Circa-Wert ermitteln.....will ich evtl. nicht anzweifeln.

    An wen müsste ich mich denn wenden , um eine anerkannte Dampfdiffusionsberechnung machen zu lassen? Ich brauche da schon annähernd verlässliche Aussagen, wenn man allein das Thema NASSER SPITZBODEN liesst:yikes Und nach meinen Recherchen kann man auch den Diff.-offenen Unterspannbahnen nicht alles "anvertrauen".



    Wenn auch die folgende Frage nun nicht HIERHER passt:

    Wie kann man einen Kaltspeicher optimal belüften (wenns denn da überhaupt ne ideale Lösung gibt)? Speicher ist ungenutzt, da nur 1,02m hoch. DN 15°.

    Ich lasse bei der Dachneueindeckung Lüftungen einbauen. Zusätzlich möchte ich im Firstspitz noch etwas grössere Öffnungen in Erwägung ziehen, damit evtl. Feuchte "verweht" würde.

    Gruss Andreas
     
  12. #11 Ralf Dühlmeyer, 30. April 2009
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

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    @ alfi - wie war das mit dem Stammtisch

    Tauwasserberechnungen berücksichtigen NUR Feuchteeintrag durch Diffusion.
    Luftundichtigkeiten bringen aber ein Vielfaches an Wasser in Bereiche wo es zwangsweise ausfallen muss und führen so zu einer Durchfeuchtung, die oft grösser als das beste Verdunstungsvolumen ist.
    Wenn ich aber eine luftdichte Schicht herstellen MUSS und dies über die GK-Fläche nicht leisten kann, weil die Anschlüsse an flankierende Bauteile abreissen, egal ob sie mit Spachtelmasse, Silikon oder Bauschaum erzeugt wurden, dann kann ich die Luftdichtschicht auch gleich noch mit der Funktion der DB/DS kombinieren und gewinne damit zusätzliche Sicherheit ohne Mehrkosten.
    Herz, was willst Du mehr?

    Wenn man so etwas aber nicht versteht, sollte man sich aus den Debatten heraus halten
     
  13. Peeder

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    um mich mal @Ralf anzuschliessen, und auch den anderen, und meine Erfahrung einbringen.
    Theoretisch ja- Praxis nein.

    Das es dennoch funktionieren soll, GK als Luftdichte Ebene dauerhaft anzuschliessen
    kann nur mein Freund Dieter erklären, hat er aber bis heute noch nicht gemacht.

    Peeder
     
  14. jetter

    jetter

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    Unterdeckung muss im ungedämmten "kalten!" Spitzboden im First für Belüftung offen sein- da gibts keine Wahl!
    Im unteren Bereich hilft eine belüftung über Zuluftöffnungen in der Giebelwand (wie früher auch schon)

    Gruß
    jetter
     
  15. pumpe

    pumpe Gast


    DAS hab ich in Erwägung gezogen bzw. "mir das so vorgestellt".

    Ich kläre das mit meinem DD ab, und lasse zusätzlich noch eine DB auf die GK-Schicht einziehen. Natürlich mit der Massgabe , alle Löcher zu finden und zu schliessen. Und wenn ich selber Stunden auf dem Speicher rumkrieche....

    An welche Institution müsste ich mich denn in Sachen Dampfdiffusionsberechnung wenden?

    Gruss Andreas
     
  16. alfi

    alfi

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    Daher muss auch erst einmal eine Berechnung her um überhaupt festzustellen, welche Abdichtung notwendig ist. Ist das so schwer zu verstehen? Es bringt ja nichts an der GK-Ebene herumzubasteln ohne zu wissen, ob es nicht ohnhin notwendig ist eine Dampfbremse einzubauen.

    Zu GK als luftdichter Schicht habe ich nichts geschrieben, wieso auch? Mein Vorschlag war ja ein anderer: nämlich vorher ersteinmal festzustellen, welche Wassermenge ausfällt und dann weiter zu überlegen. Wenn dabei heraus kommt, dass ohnehin eine Dampfbremse nötig ist, dann muss man sich auch keinerlei Gedanken über etwaige Abdichtung von Gipskarton machen.
     
  17. Jonny

    Jonny

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    und trotzdem geht's dem Fragesteller um die luftdichte Schicht!!!!!

    und da gibt's nichts zu berechnen!
     
  18. pumpe

    pumpe Gast

    An welche Institution müsste ich mich denn in Sachen Dampfdiffusionsberechnung wenden?

    Gruss Andreas


    :winken:winken
     
  19. alfi

    alfi

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    http://www.bastelitis.de/u-wert-rechner/

    Einfach vorerst dort eine Berechnung des Bauteils durchführen. Eventuell ist ohnehin eine Dampfbremse vonnöten. Dann wird die Luftdichtigkeitsschicht auch kein Problem, da die Dampfbremse beide Funktionen übernehmen kann.

    Einfach die geschätzten/gemessenen Materialstärken und Materialien einsetzen, die im Auswahlmenü vorhanden sind. Da kommt schon einmal ein sehr brauchbares Ergebnis raus. Dann am besten das Ergebnis hier posten. Also U-Wert, Niederschlagsmenge und vom Rechner geschätzte Menge, die wieder verdampft wird.

    Von großer Wichtigkeit ist auch dein Dachbodenseitiges Bauteil - das muss unbedingt berücksichtigt werden.
     
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  21. alfi

    alfi

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    Man muss aber erst einmal wissen, ob eine Dampfbremse erforderlich ist. Ohne diese Erkenntnis bringt es nichts, an der GK-Schicht herumzufabulieren. Vielleicht die Dampfbremse nötig. Dann muss der Aufbau geändert werden.
     
  22. jetter

    jetter

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    @alfi

    egal, was für ein sd-Wert notwendig ist - luftdicht muss es immer sein!
    Dafür bedarf es keiner Berechnung!

    Diese Erkenntnis ist völlig losgelöst von der Notwendigkeit einer luftdichen Schicht. Soviel sollte bei aller Rechnerei bekannt sein.:28:
     
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