GKB-Plattenformat für DG

Diskutiere GKB-Plattenformat für DG im Trockenbau Forum im Bereich Neubau; Hallo! Welches Plattenformat der Gipskartonplatten ist beim Dachgeschossausbau eigentlich das gängigste bzw das praktischste? Ich schwanke...

  1. #1 Andreas77, 14. April 2006
    Andreas77

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    Hallo!

    Welches Plattenformat der Gipskartonplatten ist beim Dachgeschossausbau eigentlich das gängigste bzw das praktischste? Ich schwanke zwischen 125x90 und 260 bzw 250x60, da ich auch wohl mal öfter alleine Hand anlege.
     
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  3. hagy

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    Hallo,
    ich habe vor 10 Jahren selber einen Dachbodenausbau gemacht. Dort verwendete ich die 125x90 Platte. Man hat zwar mehr Fugen zu Spachteln, aber diese Größe ist leichter zu Transportieren und auch an die Decke anzubringen als die Großen Platte.

    Ich würde die Größe immer bevorzugen

    Gruß
    und Frohe Ostern

    Hagen
     
  4. Peeder

    Peeder

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    Hallo

    Es kommt darauf an, Wand-Decke ?
    Die Unterkonstruktion sollte bei den Maßen der Platten auch passen.
    Fugenversatz der Platten berücksichtigen.
    Achsabstände der UK
    Verschnitt
    Unser gängigstes Format ist 125 x 2000 im Dachausbau.
    Wände Achsabstand 62,5 platte längst
    Decken 50 cm platte quer

    gruss Peeder
     
  5. R.J.

    R.J.

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    Das Format ist aber für einen alleine etwas zu groß. Ich sage 125x100 und um noch eins draufzusetzen: Ich empfehle grundsätzlich Gipsfaserplatten.
    Bei den "Achsabständen" würde ich nach den Vorgaben des Herstellers gehen. 62,5er Raster scheint mir bei weitem zu viel. Ist aber vor allem auch abhängig von der Dicke der Platte.

    Grüße
    R.J.
     
  6. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Wenn ich jetzt was...

    ... zu dem Käse sage, werd ich dann wieder verhauen??? :lock :D :D
     
  7. #6 Georg Fiebig, 15. April 2006
    Georg Fiebig

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    Leute verwendet doch 2 x 1,25 m Gipskartonbauplatten , die kann man ja auch mit zwei Leuten montieren .
    Ich verarbeite die Platten schon seit x-Jahren alleine und es geht.
    Jede Fuge ist eine Möglichkeit zu Rissen.
    Und ´benutzt Glasfaserbewährungsstreifen .
     
  8. Peeder

    Peeder

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    Hallo
    zunächst mal frohe Ostern @

    Wand !
    Wenn ich Profilhersteller wäre, dann ja, ich könnte ja viel mehr Profile verkaufen :lock :lock
    Ausreichend bei Wandkonstruktionen , sogar einfach beplankt z.B. 12,5 MM
    ( siehe Herstellerangaben , und nicht Baumarktempfehlung :mauer )
    Zur GK Faser, teuer, schwerer zu verarbeiten. Oft werden sie dort eingesetzt, wo eine GKB ausreichend ist, unnützerweise.
    Und Georg hat recht, das Format 125 x 2000 1,25 MM geht wohl gut alleine, selbst an Dachschrägen, und ein sehr gängiges Format beim Baustoffhandel.

    gruss Peeder

    Trockenbau aus Leidenschaft
     
  9. #8 Andreas77, 16. April 2006
    Zuletzt bearbeitet: 16. April 2006
    Andreas77

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    Was taugt eigentlich die Fugenspachtelmasse mit Glasfaseramierung? Kann sowas den Bewehrungsstreifen ersetzen?
    Bei 1,25x2,00 währe der Achsabstand 0,5m?! Ausreichend?
     
  10. Bruno

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    Jetzt weiß ich, woher neulich der Spruch kam, auf dem Bau gäbe es Leute die cm nicht von mm unterscheiden können ;)

    Da es in dieser Frage um Maße geht, wäre es gut, sich bei einer einzelnen Platte auf eine einzelne Dimension festzulegen. "125 x 2000 1,25 MM" ist für mich ein schmaler 2 Meter langer dünner Kartonstreifen, aber keine Bauplatte, falls mit MM Millimeter gemeint sind.
     
  11. R.J.

    R.J.

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    Warum ich die Gipsfaserplatte empfehle?
    1. die Festigkeitswerte sind erheblich besser. Nicht nur wenn man mal einen Nagel einschlagen oder eine Schraube ohne Spezialdübel anbringen will.
    2. Gipsfaserplatten sind auch bei größerer Wasserbeaufschlagung noch formstabil(er).
    3. Das Gewicht! In Punkto Schallschutz aber auch sommerlicher Wärmeschutz ist Masse im Bauteil durch nichts zu ersetzen.
    4. Bei der Verwendung als Wandbeplankung sind 62,5cm Raster O.K. Generell bin ich für Holzständer (Holz-UK) und für ein kleineres Raster, wegen der Durchbiegung. Im Decken/Dachschrägenbereich sowieso (Knauf 400mm, Xella 350mm).
    5. Für Gipsfaserplatten gibt es Klebesysteme (Xella/Fermacell). Da verringert sich der Aufwand fürs Spachteln erheblich.

    Ein Format von 2000x1250(mm) kann man auch mal alleine verarbeiten. Allerdings bestimmt nicht an der Decke oder an Dachschrägen und das Einkaufen (Heimwerker) und Heim- bzw. Hochtragen (Dachgeschoss) ist nochmal eine extra Sache. Bei der Größe gibt es garantiert eine Menge Bruch.

    Ob bei Spachtelmasse mit Glasfaserbewehrung auf Bewehrungsstreifen verzichtet werden kann, kann mit Sicherheit nur der Hersteller des Systems erzählen bzw. freigeben.

    Grüße
    R.J.
     
  12. PeMu

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    Nachdenken kostet extra.
    zu3. kommt drauf an welche Plattendicken und "Ausführung" man vergleicht.
    Wenn das ein Thema ist, dann KS einbauen. oder zumindest doppelte Beplankung.

    zu4. Die Blech-Profile verziehen sich aber weniger. Und so viel stabiler ist Holz auch nicht. Da hilft mehr - doppelte Beplankung.

    Und 1,25m x 2,00m ist doch schon klein. Mit etwas Anleitung und Übung ...

    Übrigens gibt es Normale und Baumarkt-Ware.

    Alle Werte, Empfehlungen, Zertifikate usw. beziehen sich auf die Normale Ware. Ob das für die Baumarkt-Ware gilt: hmmm.
    Aber es gibt immer mehr Baumärkte, die auch Handwerker Ware anbieten. Meistens im nicht geheizten Lager. :lock

    Nur mal so.
     
  13. #12 R.J., 17. April 2006
    Zuletzt bearbeitet: 17. April 2006
    R.J.

    R.J.

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    Guten Morgen,
    KS halte ich für etwas übertrieben. Vermutlich sind die Sparren auch nicht für eine "KS-Beplankung" ausgelegt. ;)
    Doppelte Beplankung, gerne.
    Ich bevorzuge Holz an dieser Stelle weniger aufgrund seiner technologischen Eigenschaften, vermutlich biegen sich Profil und Holzständer der gleichen Stärke ähnlich, vielmehr lehne ich allzuviele unnötig verbaute Blechbauteil ab. Der energetische Aufwand zur Herstellung von Blechen ist eben um ein vielfaches Höher. Das ist allerdings schon aus dem Bereich Grundsatzdiskussion und hilft hier nicht viel weiter.
    Hinzu kommt, dass sich Holzständerwände einfacher montieren lassen und bei der entsprechenden Wahl des Holzes, nämlich getrocknet, sich eigentlich nichts verzieht. Oder welcher Heimwerker hat das entsprechende Werkzeug um die Blech-Profile fachgerecht zu "vercrimpen" (heißt das so?).

    Zu Größe, schon mal eine 2000x 1250 Platte auf dem Kopf balanciert, sie gleichzeitig ausgerichtet und mit der dritten Hand versucht sie zu fixieren?
    Auch die nicht Baumarkt-Ware macht das nicht gerne mit, da hat man dann automatisch kleinere Platten.
    Für den Einzelgänger ist die Größe 1000x1250 gerade richtig. Wenn man noch des richtige System wählt (Klebesystem) hat auch kaum noch tiefe Fugen zum verspachteln. Natürlich rein subjektive Meinung.
    Die UK-Abstände stammen aus den Datenblättern von Knauf und Xella, stand nirgends darin "Nur auf Baumarkt-Ware zu beziehen". Ich persönlich gehe eigentlich kaum über 300-400mm (Dach-Decke) hinaus.

    Schönen Ostermontag
    R.J.
     
  14. #13 Georg Fiebig, 17. April 2006
    Georg Fiebig

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    Zu Größe, schon mal eine 2000x 1250 Platte auf dem Kopf balanciert, sie gleichzeitig ausgerichtet und mit der dritten Hand versucht sie zu fixieren?

    Ja , mache ich ständig , es geht.
    Je weniger Fugen da sind , desto weniger Fugen können reißen.
    Problem könnte die Größe nur beim Transport machen.

    Übrigens gibt es bei GK-Platten keine Baumarkt Qualität , nur der Preis ist höher als im Fachhandel.

    Von Fugenfüller (zb. Knauf Uniflott, Rigips Vario usw.) würde ich immer die Finger lassen , denn die Nähte reißen fast immer , also immer Glasfasergewebestreifen mit einspachtéln ,dann gibt es auch keine Risse in den Flächen.
    Unterkonstruktionsabstände Wand 62,5cm Decke /Dachschräge 40 -50cm maximal
     
  15. PeMu

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    Nachdenken kostet extra.
    sicher?
    Es gibt da Produktlisten von Herstellern mit gesonderten Produktgruppen...
    Ausdenken tu ich das nicht.

    Und als ich noch jung und stark war, war 1,25x3,00x12,5 das Maß. Auch allein und an der Decke. Da hatte keiner 2m Platten auf dem Hof.
     
  16. #15 Christian S, 18. April 2006
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    und die trägst du alleine durchs Treppenhaus??
    Gruss Christian
     
  17. PeMu

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    Nachdenken kostet extra.
    Kommt auf das Treppenhaus an. :D :D

    Bei mir selbst kam ich mit 2m mit Müh und Not rum - netto 2,03, da bleibt man andauernd hängen. :motz

    Zurück zum Ursprung:
    So und die Platten mit 60 cm Breite werden nur unter Heimwerker gelistet, da kenn ich keine "offiziellen".
     
  18. #17 Georg Fiebig, 23. April 2006
    Georg Fiebig

    Georg Fiebig

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    Hallo :winken
    pSo und die Platten mit 60 cm Breite werden nur unter Heimwerker gelistet, da kenn ich keine "offiziellen".
    18.04.2006 20:30

    Klar ,werden von Knauf ,Lafarage und Rigips hergestellt, ist das gleiche Material wie bei allen GK- Platten .

    Nur die Abmessungen sind andere eben für den Heimwerker geeignete.

    Nur Profis verarbeiten die eben nicht ,weil der Fugenanteil zu groß ist.
    schon mal darüber nachgedacht , was das Fugenmaterial und die Bewährungsstreifen kosten geschweige der Zeitaufwand.

    Der Heimwerker kann ja anschließend,wenn die vielen Fugen (gespachtelt mit bewährungsfreier Spachtelmasse) reissen!!!!! :mauer
     
  19. #18 Andreas77, 1. Mai 2006
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    Mal ne Frage zum Glasfaserband (selbstklebend). Wann klebt ihr das auf? Als aller erstes vor dem Spachteln oder nach dem ersten Spachtelgang?
     
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  21. #19 MichaelG, 2. Mai 2006
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    Gar nicht, da nicht Stand der Technik. - zumindest nach Knauf...

    Papierfugenstreifen oder bei Brandschutzanforderungen Glasfaserdeckstreifen verwenden.

    http://www.knauf.de/bilder/katalog/33769/Doku_010/D61.pdf

    Seite 24, Fugentechnik...


    MfG Michael
     
  22. schabbo

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