Gluckernder Abfluss

Diskutiere Gluckernder Abfluss im Sanitär Forum im Bereich Haustechnik; Ich habe mal eine Frage an die Sanitärfachleute - und erfahrenen. Wir haben im 1. Stock zwei nebeneinanderliegende Bäder. Ein Kinderbad mit...

  1. #1 Annette1968, 14. Juli 2014
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    Ich habe mal eine Frage an die Sanitärfachleute - und erfahrenen.

    Wir haben im 1. Stock zwei nebeneinanderliegende Bäder. Ein Kinderbad mit Dusche, Waschbecken und WC, sowie daneben das Elternbad mit zusätzlicher Badewanne. Seit längerem (=einigen Monaten) fällt mir ein lautes "Nach"-Gluckern am Waschbecken des Kinderbades auf. Ein deutlich leiseres Gluckern meine ich auch im Elternbad am Waschbecken zu hören. Das Wasser läuft jeweils ohne jedwede Probleme ab, und wenige Sekunden danach erfolgt ein mehrmaliger "Schluckauf".

    Nun kann ich natürlich den Siphon abschrauben, da aber der Wasserablauf keinesfalls verzögert ist, wird der vermutlich frei sein. Im Netz habe ich Stichworte wie "unzureichende Belüftung" gefunden. Allerdings besteht dieses Gluckern ja nicht seit Einzug vor knapp 2 Jahren. Von daher kann ich mir einen Zusammenhang nicht wirklich vorstellen.

    Hat jemand eine Idee, wie ich dieses Problem angehen kann?
     
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  3. #2 Annette1968, 22. Juli 2014
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    Ich bin so frei, und hole den Beitrag nochmal hoch.


    Hat wirklich keiner eine Idee? :think

    Wir würden gerne endlich die ganzen liegengebliebenen "Restmängel" abarbeiten. Und zumindest nichts übersehen.
     
  4. #3 Ralf Dühlmeyer, 22. Juli 2014
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    Ich schon. In den letzten 2 Jahren hat sich Seife, Fett, Haare, irgendwas irgendwo abgelagert und den Rohrquerschnitt (vielleicht nur minimal) verengt.
    Durch die Verengung baut das ablaufende Wasser einen den vollen Querschnitt füllenden Pfropfen auf, über dem Unterdruck entsteht, der dann mit einem "Glucks" ausgelichen wird - so wie in einer Flasche, die Du einfach nur auf den Kopf stellst zum ausgiessen.
    Wenns schneller gehen soll, erzeugt man durch Drehen einen Wirbel, der den Druckausgleich ermöglicht. (In der Flasche, nicht im Rohr ;) )
     
  5. #4 Annette1968, 22. Juli 2014
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    okay, das kann ich grundsätzlich nachvollziehen. Aber so recht will mir nicht in den Kopf, dass an allen Abläufen direkt alles frei ist und schnell abläuft. Gleichzeitig aber durch normalen "Verschleiß" sich irgendwo die Rohre zusetzen können, so dass ich zukünftig alle zwei Jahre eine Rohrreinigungsfirma kommen lassen muss, der dann das gesamte Rohrsystem des Hauses reinigen darf...und das vermutlich nicht gerade günstig.....:wow
     
  6. R.B.

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    Kann man voraussetzen, dass die Installation fachgerecht ausgeführt wurde?
    Also so Dinge wie max. Stranglängen, Gefälle, Querschnitte, Belüftung usw.

    Wenn das Problem erst seit ein paar Monaten besteht, und wir unterstellen, dass nicht grenzwertig dimensioniert wurde bzw. die Auführung fachgerecht ist, dann sollte so ein Problem nach einigen Monaten noch nicht auftreten. Wenn doch, dann käme nur das Nutzerverhalten in Frage. Bevor man aber weiter spekuliert, hast Du es schon mal mit Rohrreiniger versucht? Den kann man ja auch prophylaktisch einsetzen, und nicht erst wenn es zu spät ist.

    Ein Problem unserer Abwassersysteme in EFH ist, dass das Nutzerverhalten heutzutage ganz anders ist als noch vor zig Jahrzehnten. In vielen Normen ist das noch nicht berücksichtigt, und so mancher Handwerker hat auch ein Problem damit, wenn er heute so etwas "planen" soll. Da wird schnell aus Gewohnheit halt ein paar Nummern größer dimensioniert, oder mit ganz anderen Wassermengen etc. gerechnet. Dann kommen aber die Bewohner, 10 Liter müssen zum Duschen ausreichen, 5 Liter reicht für die Toilette (aus den Augen aus dem Sinn, aber nur weils nichts mehr in der Schüssel ist, muss es noch lange nicht aus dem Haus sein), und so geht es immer weiter.
    Das Ergebnis ist, dass Abwasserrohre, die noch vor 40 Jahren problemlos funktioniert hätten, heute eben ruckzuck zu sind.

    Ich würde an Deiner Stelle zuerst mal großzügig mit Rohrreiniger (Fettlöser etc.) arbeiten und schauen, ob sich überhaupt was verändert. Es gibt sehr gute Reiniger die auch in Großküchen eingesetzt werden und die dafür sorgen, dass sich die Rohre nicht so schnell zu setzen. Ganz wichtig ist auch, Wasser, Wasser und noch einmal Wasser.
    Sollten alle diese Maßnahmen versagen, dann müsste man sich die Installation genauer anschauen. Vielleicht einen Strangeblüfter ergänzen oder was auch immer. Das ist aus der Ferne kaum zu beurteilen.
     
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  8. #6 Wachtlerhof, 22. Juli 2014
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    Wenn es erst seit kurzem ist und seinen Anfang im Kinderbad genommen hat, wie sieht denn die Möglichkeit aus, dass den Kids was ins Waschbecken gefallen ist, das zwar nicht mehr sichtbar im Abfluss steckt aber ihn dennoch sehr einengt? Habt Ihr denn im Kinderbad schon mal den Siphon abgemacht und kontrolliert?

    LG - Gisela
     
  9. #7 Annette1968, 22. Juli 2014
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    Der Installateur machte grundsätzlich einen soliden Eindruck, auch wenn ich als Laie natürlich kaum etwas fachlich beurteilen kann. Wasserverhalten ist vermutlich eher großzügig, zumindest dusche ich täglich, und gerne auch heiß und ausgiebig. :shades Auch sonst bin ich durchaus nicht auf dem "Spartrip" was das Nutzerverhalten angeht. Die Spartaste an der Spülung wird nicht genutzt, seitdem wir anfangs immer schnell Ablagerungen unter der Wasseroberfläche hatten, trotz augenscheinlich sauber gespülter und notfalls gebürsteter Toilette. *örgs* Die Spülmaschine läuft eigentlich nie auf Öko und eher häufig auf "intensiv", auch Fett ist wohl eher kein Problem, wenn dann eher die leidigen Haare. :motz Da fallen aufgrund einer Hormonstörung immer ein paar mehr als bei anderen an. Wobei der Abfluss allerdings frei ist. Nur da wir uns (vielleicht leider) für eine verdeckte Duschrinne entschieden haben, klappt das mit dem klassischen Haarsieb im Abfluss natürlich nicht so leicht.

    Hat denn jemand einen konkreten Reinigertip, der eher auf Haare als auf Fett spezialisiert ist, gerne per PN?

    PS Der Siphon im Kinderbad ist frei.
     
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