großes Pultdach - Gebälk komplett mit Rigips verkleiden?

Diskutiere großes Pultdach - Gebälk komplett mit Rigips verkleiden? im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, vorweg erstmal: Ich hab eigentlich überhaupt keine Ahnung was Baustoffe, Ausführung etc. betrifft! Da ihr das wahrscheinlich...

  1. Kati

    Kati

    Dabei seit:
    16. Dezember 2009
    Beiträge:
    19
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Studentin
    Ort:
    Hessen
    Hallo zusammen,

    vorweg erstmal: Ich hab eigentlich überhaupt keine Ahnung was Baustoffe, Ausführung etc. betrifft! Da ihr das wahrscheinlich sowieso merken werden, sag ichs lieber gleich ;)

    Also, mein Partner und ich bauen ein Haus, sind grad in der letzten Phase des Rohbaus. Letzte Woche war der Zimmermann wegen unserem Dach da. Dass es ein Pultdach wird war klar. Ursprünglich waren 10° Dachneigung geplant, jetzt werden es doch 12°. Ach so, und das Dach ist "offen", d.h. es wird keine Decke eingezogen.
    Letztendlich haben "wir" uns jetzt für folgenden Aufbau entschieden (ich hoffe, dass ich das jetzt korrekt wiedergebe...):
    Massivholzsparren aus Douglasie in 70cm Abstand; sehr starke Dämmung (vorgegeben wegen Autobahnnähe); Ziegeleindeckung.
    Typisch Frau: Mich interessiert vor allem die Optik :irre
    Ich dachte bisher immer, dass wir das Dach von innen dann komplett mit Rigips verkleiden und das Holz dann nicht mehr zu sehen ist. Das finde ich schöner und passt auch besser zu der sehr offenen, eher modernen Raumaufteilung etc. (und dieser Meinung war auch unser Architekt). Doch mein Partner beharrt darauf, dass die Balken sichtbar bleiben müssen und nur der Zwischenraum mit Rigips verkleidet wird, weil sich sonst Risse bilden, weil das Holz ja arbeitet etc. und dieses Riskio will er auf keinen Fall eingehen. Grundsätzlich glaub ich ihm bei solchen Sachen immer (er ist selbst Handwerker, hat u.a. Schreiner gelernt) und er hat wirklich Ahnung. Mich irritiert eben, dass der Architekt auch der Meinung war, dass man es komplett verkleiden sollte (über die genaue Ausführung wurde aber nicht gesprochen). Deshalb wollte ich mir noch andere Meinungen einholen, ob das wirklich riskant wäre oder ob es Möglichkeiten gibt (außer eine Zwischendecke einzuziehen), diese Rissbildung zu umgehen?

    Freut sich über Antworten,
    Kati
     
  2. Anzeige

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. Julius

    Julius

    Dabei seit:
    25. März 2004
    Beiträge:
    23.213
    Zustimmungen:
    1
    Beruf:
    Kabelaffe
    Ort:
    Franken
    Benutzertitelzusatz:
    Werbung hier erfolgt gegen meinen Willen!
    Man kann das durchaus auch vollflächig und trotzdem rißfrei verkleiden (mit metallischer Unterkonstruktion zwischen Balken und Platten).
    Muß dann eben der Übergang zu den Wänden als Fuge ausgebildet werden.
     
  4. Kati

    Kati

    Dabei seit:
    16. Dezember 2009
    Beiträge:
    19
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Studentin
    Ort:
    Hessen
    Hallo Julius,

    danke für deine schnelle Antwort! Das hört sich doch wirklich nach einer Alternative an! Ich werde das meinem Partner heut abend gleich mal erzählen! Wahrscheinlich kommt er dann mit dem Zeitaufwand und dem Kosten-Argument... Ich bin gespannt! Danke schön nochmal!

    Liebe Grüße,
    Kati
     
  5. Kati

    Kati

    Dabei seit:
    16. Dezember 2009
    Beiträge:
    19
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Studentin
    Ort:
    Hessen
    Kurz dazu noch eine Frage: Besteht dann aber nicht die Gefahr, dass es an den Fugen (am Übergang zu den Wänden) reisst?
     
  6. Gast943916

    Gast943916 Gast

    Zeitaufwand und Kostenargument zählt nicht, da zwischen den Sparren zu verkleiden eher teuerer ist als vollflächig, da es ein wesentlich höherer Zeitaufwand ist.
    Anschlüße an aufgehende Bauteile, wie Mauerwerk, richt planen und ausführen lassen, dann reisst nichts. Dein Archi sollte das aber wissen.
     
  7. Kati

    Kati

    Dabei seit:
    16. Dezember 2009
    Beiträge:
    19
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Studentin
    Ort:
    Hessen
    Hallo Gipser,

    danke für deinen Beitrag!

    Das "Problem ist", dass er soweit es geht alles selbst machen will. Und wie ich ihn kenne plant er für das Verkleiden zwischen den Sparren lieber mehr Zeit ein als dass er Risse in Kauf nimmt.

    Was genau kann ich mir unter richtig planen und ausführen lassen vorstellen? Muss das der Architekt planen oder kann man das selbst machen? Ersteres wäre für meinen Partner wieder ein Auschlußargument...
    Wirklich Mauerwerk haben wir nur an den Außenwänden und an den 2 Aussteifungswänden, alles andere wird in Trockenbauwänden abgetrennt.

    Liebe Grüße,
    Kati
     
  8. Gast943916

    Gast943916 Gast

    u.U. bekommt ihr mehr Risse als euch lieb ist.
    Es gibt Herstellerempfehlungen über Mauerwerksanschlüße, aber sprich mal mit dem Archi drüber
     
  9. Kati

    Kati

    Dabei seit:
    16. Dezember 2009
    Beiträge:
    19
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Studentin
    Ort:
    Hessen
     
  10. mls

    mls Bauexpertenforum

    Dabei seit:
    4. Oktober 2002
    Beiträge:
    13.790
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    twp, bp
    Ort:
    obb, d, oö
    luftdichtigkeit? dampfsperre?
     
  11. Kati

    Kati

    Dabei seit:
    16. Dezember 2009
    Beiträge:
    19
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Studentin
    Ort:
    Hessen
    Hallo mls,

    jetzt bin ich gerade überfragt, ich weiss nur grob, dass die dickste Dämmung reinkommt und wir deshalb keine, wie ursprünglich geplant, Sandwichplatten als Dacheindeckung nehmen können.
    Ist das wichtig wegen dem Rigips oder fragst du nur aus Interesse? Heute abend kann ich dazu mehr sagen.

    Liebe Grüße,
    Kati
     
  12. #11 Jürgen Jung, 16. Dezember 2009
    Jürgen Jung

    Jürgen Jung

    Dabei seit:
    23. September 2006
    Beiträge:
    2.524
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Bauingenieur
    Ort:
    Hannover
    Lasst doch mal Zahlen sprechen:

    wie dick (hoch) sind die Sparren denn?
    ihr könnt nicht einfach die Dämmstärke ändern !
    wie mls schon sagte: Luftdichte? Dampfsperre?

    Und dein Partner meint, die Sparren würden weniger "arbeiten", wenn sie teilweise freiliegen? Im Gegenteil, dann ist ein und das selbe Bauteil (die Sparren) sehr unterschiedlichen Temperaturen und unterschiedlicher Luftfeuchte ausgesetzt. Im schlimmsten Fall gibts Risse im Holz, was wieder zu Undichtigkeiten führt etc.

    Fazit: never change a winning team, oder ändere eine Planung nicht ohne den Fachmann, hier den Architekten zu fragen. Das hätte vorher geplant werden müssen.

    btw: wieso eigentlich Risse, wenn voll verkleidet? und wo? ein Mythos, der sich bei fachgerechter Verarbeitung vermeiden bzw. stark reduzieren lässt. Wie auch bei der (allerdings vorher geplanten) Sichtlösung.
     
  13. Kati

    Kati

    Dabei seit:
    16. Dezember 2009
    Beiträge:
    19
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Studentin
    Ort:
    Hessen
    Okay, also der Reihe nach:

    Die Sparren sind 10 cm breit und 20 cm hoch.
    Die Dämmstärke wurde nicht geändert. Das mit den Sandwichplatten war unsere Vorstellung bevor wir mit Architekt und Statiker den Bauantrag gestellt haben.
    Was genau meinst du mit Luftdichte?
    Als Dampfsperre (ich hoff, dass ist jetzt das was du meinst) werden USB-Platten verwendet.


    Wieso sollte das Holz im schlimmsten Fall undicht werden?

    Wie gesagt, der Plan wurde nicht geändert, das Einzige was sich geändert hat war die Dachneigung (+2°).

    Mein Partner hat eben die Erfahrung gemacht (er ist wie gesagt Handwerker), dass nach Jahren deutliche Risse entstehen können. Zumal es sich bei uns um eine sehr große Fläche handelt.
     
  14. mls

    mls Bauexpertenforum

    Dabei seit:
    4. Oktober 2002
    Beiträge:
    13.790
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    twp, bp
    Ort:
    obb, d, oö
    vielleicht in deinem interesse? :)
    ich seh noch keine "einfach praktikable" lösung für die von mir angesprochenen
    punkte bei der variante mit ausfachung einzelner felder.
     
  15. bauoli

    bauoli

    Dabei seit:
    24. Februar 2009
    Beiträge:
    45
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Dipl.-Kfm.
    Ort:
    Ulm
    Hallo Kati,

    wir haben ein ähnliches Dach (11°Neigung) und verkleben von innen auf die Lattung die Fermacell Platten. (siehe Bilder) Natürlich haben wir noch keine Erfahrungswerte, wie das Holz so arbeitet und ob es über die Jahre auch so halten wird, aber wir machen den Dachausbau unter Anleitung unseres Zimmermanns, der uns das so beschrieben hat und unser bisheriges "Werken" schon für gut befunden hat.

    Bisherige Erfahrungen am Rande:
    - Auf Entlastungsschlaufe achten beim Wandanschluss der Dampfbremse
    - Wenn möglich vor Zwischenwänden die Dachdämmung machen (ging bei uns aus zeitlichen Gründen nicht, leider dauert der Innenausbau nun deutlich länger, weil durch die Zwischenwände komplizierter)
    - Beim Verkleben KEINE Fugen lassen zwischen den Fermacellplatten (einfach mal bei youtube reinschauen, da wird einiges anschaulich erklärt)
    - Auf die Lattung achten, dass auch wirklich die Abstände eingehalten werden (wir haben 150x100cm Fermacell Platten und die Lattungen sind hier im Abstand von 50cm empfohlen und das sollte man auch einhalten, da es sonst wirklich etwas "lapperig" werden kann, wenn die Platten nicht in diesem Abstand sondern in einem größeren verschraubt werden- ich spreche hier aus Erfahrung und es ist einfach nervig, wenn man dann nachbessern muss)
    - Die Teile sind sauschwer und das Schwierigste sind eindeutig die Höhen (geht bei uns bis 4,30m nach oben)-sprich: besorgt euch ein Gerüst oder zumindest Gerüstböden, die man dann auf Böcke legen kann. In unserem Fall mussten dann nämlich mein Vater, mein Bruder, ich und die Fermacell-Platte da rauf und so kommen schnell mal 300kg zustande, da würde ich Schaltafeln nicht unbedingt vertrauen :D
    - Danach müssen die Schrauben noch verspachteln werden und dann möchten wir nach dem Vergipsen der Wände drüber tapezieren und dann noch streichen :irre

    Eins ist sicher- es wird echt schön, wenn es fertig ist, aber es ist dermaßen viel Arbeit, weil es auch so viele Arbeitsschritte sind. Die Arbeit beim Dach habe ich eindeutig und DEUTLICH unterschätzt :eek:

    Viel Spaß, jetzt kommen ja die Feiertage, da kann man ordentlich was wegschaffen.

    Grüße
    Bauoli

    Den Anhang 19124 betrachten

    Den Anhang 19125 betrachten

    Den Anhang 19126 betrachten
     
  16. Kati

    Kati

    Dabei seit:
    16. Dezember 2009
    Beiträge:
    19
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Studentin
    Ort:
    Hessen
    Ich denke das hängt damit zusammen, dass ich davon einfach keine Ahnung hab und dir daher nicht richtig Auskunft geben kann...
    Ich weiss nur, dass das bei uns alles sehr sehr aufwändig ist, weil wir die höchsten Anforderungen an Schallschutz haben. Ich vertraue aber voll auf unseren Statiker/Architekten und meinen Partner, der wirklich sehr bedacht darauf ist, dass alles optimal wird. Aber wie gesagt, leider hab ich davon keine Ahnung und deshalb kommt hier vielleicht auch einiges falsch rüber. So lange beschäftigen wir uns mit dem Dach auch noch nicht, erst seit letzter Woche seitdem der Zimmermann da war. Bei uns geht das alles Schritt für Schritt und etwas langsamer als bei anderen (haben im Mai 08 angefangen). Deshalb setzen wir uns mit den einzelnen Aspekten (wie jetzt eben mit dem Dach) erst dann richtig auseinander, wenn es tatsächlich so weit ist. Wie das Dach an sich gemacht wird ist ja klar, das wurde ja vorher festgelegt. Aber was genau da jetzt alles reinkommt... Es dauert ja auch noch ne Weile. Meine Partner kommt wahrscheinlich erst zwischen den Jahren dazu die Douglasien für die Sparren zu fällen und dann müssen sie ja noch trocknen, entastet werden, ins Sägewerk gebracht werden etc.
     
  17. Kati

    Kati

    Dabei seit:
    16. Dezember 2009
    Beiträge:
    19
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Studentin
    Ort:
    Hessen
    Hallo Bauoli,

    erstmal vielen lieben Dank für deine Erfahrungen. Ich hab mir deinen Text gleich mal rauskopiert und für die Zukunft gespeichert :)
    Bei uns dauert es ja wie gesagt noch einige Zeit bis wir tatsächlich so weit sind wie ihr! Aber euer Haus gefällt mir sehr sehr gut!
    Das mit dem Gerüst ist kein Problem, das steht eh noch vom Mauern und Ringanker betonieren, wir haben "hinten" auch 5m Höhe.

    Liebe Grüße,
    Kati
     
  18. #17 Jürgen Jung, 17. Dezember 2009
    Jürgen Jung

    Jürgen Jung

    Dabei seit:
    23. September 2006
    Beiträge:
    2.524
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Bauingenieur
    Ort:
    Hannover
    20 cm hoch, also max. 20 cm Dämmung, jetzt wollt ihr die Beplankung zwischen die Sparren bringen, da fehlen euch dann wegen der zsichen die Sparren eingebauten Baustoffe (Lattung und Gipskarton) schon mal mindestens 4 cm Dämmung, oder stehe ich gerade auf dem Schlauch?

    Ihr folgt der Bauanleitung, die Du dir kopiert hast, schön und gut. Nun reisst das Holz (btw: ihr wollt die jetzt erst fällen :eek: ), es entstehen mehr oder weniger dicke Risse, da zieht die Luft von innen herein und wohlmöglich an deiner sorgfältigen Abklebung (mit Entlastungsschlaufe :e_smiley_brille02:) worbei in die Dämmung, und dann ist das Problem vorprogrammiert.

    Ich spreche deinem Partner die handwerklichen Fähigkeiten und den Sachverstand nicht ab, und sichtbare Sparren sind alle mal schöner :biggthumpup:. Aber die Konstruktion ist auch bei vorheriger Planung wesentlich anfälliger für Undichtigkeiten und Rissbildung als eine durchgehende Beplankung. Als Begründung, genau diese zu vermeiden: das ist Nonsens, sorry

    Gruß
     
  19. Kati

    Kati

    Dabei seit:
    16. Dezember 2009
    Beiträge:
    19
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Studentin
    Ort:
    Hessen
    Okay, die Frage kann ich dir leider nicht beantworten, weil ich es einfach nicht weiss und wie gesagt keine Ahnung hab. Das muss ich mir von meinem Partner auch erstmal wieder erklären lassen :)

    Also wie gesagt, bei uns ist das nicht wie bei anderen Bauherren, das dauert alles seine Zeit. Das mit dem Fällen ist kein Problem. Dazu kann ich endlich mal was sagen :) Ausgezeichnet sind sie schon, fällen tut er sie zwischen den Jahren, dann bleiben sie 5-6 Wochen liegen um zu trocknen. Dann entastet er sie, dann rückt er sie und dann werden sie von einem Fahrer ins Sägewerk gebracht und dort vorbereitet. Wenn sie dann auf unserem Bau sind können sie auch noch weiter trocknen, da wir noch keine Fenster drin haben und es dadurch ordentlich zieht.
    Für diese Variante haben wir uns entschieden, weil es uns 1. deutlich billiger kommt als geleimtes/verzahntes Holz (ich glaub so hieß das) (was um die 7000 Euro gekostet hätte). Außerdem gibt es keine Massivholzbalken und auch nicht in Douglasie (der genannte Preis bezieht sich glaub ich auf Fichte). Und mit Douglasie-Massivholz-Sparren hat mein Partner die besten Erfahrungen gemacht, selbst über Jahrzehnte hat er bisher nur Haarrisse entdecken können. Aufgrund seines Berufes ist er bei allem was mit Holz zu tun hat sehr gründlich und will nur das Beste vom Besten (Es würde ihm die Tränen in die Augen treiben wenn ich ein Ikea Regal kaufen würde :mega_lol:)

    Auf dem "schöner"-Effekt beharrt er jetzt auf einmal auch. Bisher hatte er ja, wie eingangs beschrieben, immer behauptet, dass es keine andere Möglichkeit gibt - außer wir würden eine Zwischendecke einziehen, was ja quasi unmöglich ist, sonst müssten wir ja fast alle Fenster wieder verkleinern bzw.teilweise vollständig wieder zumauern. Da hat er ja dann immer so getan als würde er es mir zu liebe anders machen, wenn es denn eine Möglichkeit gebe. Ja, jetzt hab ich mir ja hier Rat geholt, ihm also eure Möglichkeit aufgezeigt und schwupps rückt er mit der Sprache raus: Er will das Holz definitiv sehen, er geht seiner Ansicht nach schon einen Kompromiss mit dem Rigips ein, er würds am liebsten komplett aus Holz haben. Ich hatte es mir ja schon fast gedacht! Am liebsten würd er in nem kompletten Holzhaus wohnen!
    Ich geb eure Ideen/Einwände abends genau so weiter, aber er ist und bleibt der Auffassung, dass es keine Risse gibt, wenn man die Decke zwischen den Sparren mit ner Schattenfuge mit Rigips verkleidet.

    Liebe Grüße
     
  20. Anzeige

    Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  21. Kati

    Kati

    Dabei seit:
    16. Dezember 2009
    Beiträge:
    19
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Studentin
    Ort:
    Hessen
    So, ich kann dir sagen, du stehst nicht auf dem Schlauch. Wirklich peinlich, wenn ichs mir gemerkt hätte, hätt ichs gleich sagen können. Er macht eine Aufspanndämmung! Das hat er mir auch mal gesagt, aber für mich als Laien ist es echt schwierig sich da alle Begriffe zu merken und was genau was bedeutet... :(
    So wirklich begreiflich wird mir das erst wenn ers dann tatsächlich macht und ich dabei zugucke/zur Hand gehe. Dann vergess ich das auch nicht mehr.
    Wir reden jetzt im Vorneherein von so vielen Dingen und unter vielen Sachen kann ich mir noch nicht wirklich was drunter vorstellen.
    Ich denke das beantwortet jetzt deine Frage.
     
  22. #20 Jürgen Jung, 18. Dezember 2009
    Jürgen Jung

    Jürgen Jung

    Dabei seit:
    23. September 2006
    Beiträge:
    2.524
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Bauingenieur
    Ort:
    Hannover
    Ja so sind wir xy, gib uns ein gutes Argument und wir machen es zu unserer Idee :cool:

    Da mein "Problem" mit der Dämmung ja jetzt geklärt ist und ihr Aufsparrendämmung habt und somit keine geringere Dämmdicke einbaut wie geplant, ist die gewünschte Variante, wenn auch meiner persönlichen Meinung nach fehleranfälliger, so doch machbar, und wie ich aus deinen Ausführungen sehe, kann ich hier sowieso nicht die Kosten-Messlatte "Handwerker" ansetzen, da dein Partner sich das sicherlich gut überlegt hat und vieles in Eigenleistung erbringen will.

    Und die Rissbildung in den Sparren wird auch deutlich geringer sein, da diese ja (anders wie zuerst vermutet) komplett im warmen Bereich liegt.

    Jetzt liegt es an deinem Verhandlungsgeschick, "zurückzurudern" und einzugestehen: Schatz, Du hast Recht", aber kannst ja alles auf meinen Schultern abladen, ich habe es falsch verstanden und dich in die Irre geführt :konfusius

    Als dann, viel Spaß weiterhin mit eurem Haus

    Gruß
     
Thema: großes Pultdach - Gebälk komplett mit Rigips verkleiden?
Besucher kamen mit folgenden Suchen
  1. gebälk verkleiden

Die Seite wird geladen...

großes Pultdach - Gebälk komplett mit Rigips verkleiden? - Ähnliche Themen

  1. großer Riss in der Aussenwand

    großer Riss in der Aussenwand: Hallo Leute :) ich erwäge den Kauf eines Hauses, bei dem es jedoch ein Problem mit für mich nicht absehbaren Kosten gibt: das Haus hat an einer...
  2. Grundstück groß genug für Material und Anlieferung?

    Grundstück groß genug für Material und Anlieferung?: Hallo, wir haben Probleme mit unserem Bauleiter. Dieser ist der Meinung, dass unser Grundstück zu Spitzenzeiten von der Fläche her nicht...
  3. Größe Gäste-WC und HWR ausreichend?

    Größe Gäste-WC und HWR ausreichend?: Hallo liebe Experten, meine Freundin und ich stehen vor dem ersten eigenen Hausbau. Alles ist neu und auf Papier noch recht abstrakt. Meine...
  4. Dampfbremse zwischen Rigips- Dachgeschoss

    Dampfbremse zwischen Rigips- Dachgeschoss: Hallo, ich plane die Renovierung des Dachgeschosses und zudem die Neueindeckung inkl. Dämmung (Zwischen- und Aufsparendaemmung) des Daches. Das...
  5. Kaminfundament komplett gerissen

    Kaminfundament komplett gerissen: Hallo zusammen, ich habe folgendes Problem... ich habe ein 0,6x1,0m großes Fundament für unseren zukünftigen Kamin erstellt. Leider ist der...