Gründungsvorschlag, Erdarbeiten

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  1. jojo

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    Hallo,

    wir haben uns in einem Neubaugebiet 2 Grundstücke für unser Bauvorhaben rausgesucht. Jetzt wurde für das gesamte Gebiet ein Bodengutachten mit einzelnen Bohrungen u.a. auch ganz in der Nähe der in Frage kommenden Grundstücke gemacht.
    Wir möchten geern ein Bungalow (110 qm, ca. 13,50m*9,50m Aussenmaße) ohne Keller bauen.


    Das erste Grundstück hat leichte Hanglage (ca. 1,0m Differenz auf 25m Breite). Die Empfehlung des Bodengutachtens sagt: "In diesem Bereich ist eine Gründung in den Tiefen 2.0m uGOK (Tragfähiger Boden nach 2,0m) auf Streifenfundamenten oder Bodenplatte grundsätzlich möglich. Die Gründung nicht unterkellerter Bereiche auf biegesteigen Bodenplatten ist unter Berücksichtigung der dabei auftretenden geringen Bodenpressung ebenfalls möglich).
    Boden ist. Schluff (schwach humos) bis 0,3m / Lehm-Kalk bis 1,40 / Wechselfolge Ton-Kalk bis 2,0m

    Das 2 Grundstück ist eben, jedoch tragfähiger Boden erst nach ca. 4,0m.
    Bodengutachten: In diesem Bereich ist eine Gründung auf Streifenfundamenten oder Bodenplatte nicht ohne weiteres möglich, da der "tragfähige Boden" erst ineiner Tiefe zwischen 4,0m und 5,1m unter Ansatzpunkt ansteht.
    Abweichend von den ERgebnissen der Rammsondierungen mit Schlagzahlen N10=1-3 weisen die tonigen Partien der natürlichen Wechselfolgen in der Regel jedoch Konsistenzen auf, welche die Anwendung der DIN 1054 (ausgeprägt plastischer Ton steifer Konsistenz) gestatten.
    Es besteht prinzipiell die Möglichkeit einer Pfahlgründung bzw. Tiefenverdichtung durch Rüttelsäulen.


    Wir möchten mit Heinz von Heiden bauen und die Inkl. Erdarbeiten sind gerade mal 30cm Mutterboden ausheben,
    seitlich lagern, Verichtete Sandplatte bis zur Stärke von 30cm. Handschächtiger Forstschrzenaushub bis 0,80m, Ausheben der Fundamentgräben. Kalkuliert wurde mit Bodenklasse 3.
    Kosten dieses Zusatzauftrages 2750,- EUR. Mehrkosten durch Bodenaustausch, stärkere Sandplatte, Zu- und Abfuhr etc. etc. trage ich.

    Wir würdet Ihr Vorgehen ? Kann man grob eine Richtung nennen, welches Grundstück weniger Kosten für Erdarbeiten und Bodenplatte verursacht ?
    Ist es möglich, die ungefähren Kosten für Erdarbeiten und Bodenplatte zumindest grob zu bestimmen (auf dieser Grundlage)? Sind die die 2750,- EUR für die Erdarbeiten (laut Baubeschreibung !) angemessen ?

    einer langer Text und viele Fragen, nur weiß ich im Moment nicht genau wie ich vorgehen soll und wie ich die Kosten abschätze.

    Im Voraus Vielen Dank für Eure Hilfe !

    MfG

    JoJo
     
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  3. mls

    mls Bauexpertenforum

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    der baugrund auf dem konkreten grundstück ist damit noch nicht definiert!
    da sind noch wesentliche bodenparameter beizustellen.
    sobald das geschehen ist, kann die gründung optimiert werden.
    soweit statisch verträglich, flachgegründete bodenplatte und streifenfundamente.
    wenns dumm läuft, wird tiefergründung erforderlich.

    die (mehr)kosten wird dir dein vertragspartner mitteilen,
    tiefergründung kostet
    zusätzlich rd. 4-5-stellig,
    pfahlgründung o.ä. bedeutet gegenüber tiefergründung e. wesentlichen
    kostensprung - auf jeden fall 5-stellig zusätzlich
     
  4. Stefan61

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    @mls

    Müßten die zusätzlichen Parameter nicht in dem bereits erstellten Bodengutachten zu finden sein?
     
  5. mls

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    das is (netterweise!!) ein, vermutlich von der gemeinde beauftragtes, globalgutachten.
    als solches nur bedingt als grundlage für konkrete planung brauchbar.

    trotzdem: das is besser als nix. noch kann man leidlich verträgliche kosten
    festzurren - oder hoffentlich halbwegs schmerzfrei davonlaufen.

    richtig "lustig" wird´s, wenn gründungsprobleme ohne vorherigen aufschluss,
    erst beim baggern oder noch später, erkannt werden.
     
  6. jojo

    jojo

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    Auf welches Grunstück beziehen sich Deine Schätzungen ?
    Welche Parameter aus dem Bodengutachten benötigt Ihr ?
     
  7. jojo

    jojo

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    Hallo,

    für mich ist eigentlich in erster Linie wichtig, ob ich
    das leicht hanglagige Grundstück oder das Ebene mit vermutlich schlechteren Bodeneigenschaften anvisieren sollte.
     
  8. pauline10

    pauline10

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Hallo,

    wenn man aus Gründen des Untergrundes sowieso in die Tiefe muß, bietet es sich doch an, einen Keller zu bauen. Die Tragfähigkeit eines Bodens nimmt mit der Tiefe zu und eine Bodenplatte verteilt die gesamte Last. Viel ist es bei einem Bungalow ja sowieso nicht.

    Es fragt sich natürlich, ob das Grundwasser damit einverstanden ist und sich schön abseits in der Tiefe hält oder die Baugrube flutet. Dann muß man ggf. wieder anders entscheiden.

    So hat man später wenigstens einen Nutzen von den sowieso notwendigen Gründungskosten.

    Gruß

    pauline.
     
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  10. jojo

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    Danke für die zahlreichen Antworten,

    muß man denn bei tragfähigem Boden nach 2 Metern unbedingt in die Tiefe gehen ?
    Keller wird uns zu teuer, gerade da in diesem Nebaugebiet vorwiegend Lehmboden ist und speziell abgedichtet werden muß.
     
  11. #9 gaertnerBen, 7. Januar 2008
    gaertnerBen

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    ich denk das ist jacke wie Hose

    beide haben irgendeine Macke. und HvH holt sich sein Geld!
    so oder so

    ich würde das nehmen was optisch am besten ist,welcher nutzen besser zu euch passt.

    wollt ihr einen Teich wollte ihr gemüse anbauen oder oder oder

    die Kosten sind egal. auf beiden Grdst. müsst ihr Nachteile in Kauf nehmen.


    so wie ich es kenne und nach 2m tragfähiger boden kommt reicht das aus man muss nicht tiefer gehen.

    aber sparen sollte man an dieser stelle nicht
    ich habe hier einen architekten, der baut auf Blanken Lehm der wird gestampft und dann gehts los
    so hat man früher auch gebaut meint er! naja also auf gehts
     
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