Grundriss Efh Bauhausstil, konstruktive Kritik und Anregungen erwünscht

Diskutiere Grundriss Efh Bauhausstil, konstruktive Kritik und Anregungen erwünscht im Architektur Allgemein Forum im Bereich Architektur; Hallo zusammen, wir haben uns zum Bau eines EFH im Bauhausstil entschieden. Wir sind ein vier Personen Haushalt. Offener Grundriss im EG....

  1. Younis2005

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    Hallo zusammen,

    wir haben uns zum Bau eines EFH im Bauhausstil entschieden. Wir sind ein vier Personen Haushalt. Offener Grundriss im EG. Staffelgeschoss und Keller bleiben aus Kostengründen zu Beginn voraussichtlich im Ausbauzustand. Es ist Wohnen und Arbeiten im Haus erlaubt. Vor diesem Hintergrund habe ich mir ein Homeoffice im Keller eingerichtet. Es wird KFW 70 werden.

    Ich würde gerne eure Meinung zum Grundriss hören. Konstruktive Kritik ist ausdrücklich erwünscht. Wir danken im Voraus für jeden Verbesserungsvorschlag.

    Hier der Grundriss:

    Bild1.jpg

    Bild2.jpg

    Bild3.jpg

    Bild4.jpg
     
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  3. Thomas B

    Thomas B

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    Flachdach = Bauhaus?

    Es hält sich merkwürdig hartnäckig die Mär, daß ein Haus mit Flachdach an den Stil von Bauhaus und Co gemahnt. Dem ist natürlich nicht so. Mit Bauhaus hat dies m.E. recht wenig gemein.

    Macht aber nicht. Kann ja dennoch schick sein!

    Offenes/ großzügiges Wohnen/ Essen finde ich gut. Die Küche bietet endlos viel Platz und kommt dann derart untermöbliert daher. Warum dies? Eine trendige Thekenösung an dem hungrige Mäuler direkt an der "Fettinsel" sitzend genährt werden können, aber sonst kaum Platz zum schnippeln und werkeln. Kühlschrank? Vorrat? Spüle? Arbeitsfläche? Herd?

    Das ist sicher eine 1a-Kulisse um dort einen Tatort zu drehen. Kühl. Elegant. Eben schön. Aber eben leider auch schön unpraktisch.

    OG: Viele Wege. Zu viele. Im SZ wird das Bett in die Mitte des Raumes gerückt. Man erzeugt Wege über Wege. Eine "Straße" führt einmal ums Bett, dann zum Schrank, der hinter dem Bett steht. Kein Platz für ein kleines Nachttischchen, auf dem man kurzerhand sein Buch legt? Wecker? Aber: Wege. Laufstrecken...der Planer scheint ein Marathon-Läufer zu sein. Oder einfach ein Freund des Gehens, des sich Bewegens. Rastlos? Ruhelos?

    Auch im Bad werden auf ausreichend großem Raum übermäßig viele Laufmeter umgesetzt. Trendy? Wohl eher nicht.

    Man kommt ins Bad und schon wird's eng, wenn da nämlich schon ein Zähneputzer steht. Den umkreist man geschickt und schlängelt sich wahlweise zum Klo oder zur Dusche. Auch wieder Wegemaximierung.

    DG: Nichts gegen eine veritable Ankleide...wer's braucht. Man kann es aber auch übertreiben...also wirklich.

    Ansichten fehlen. Grundrisse O.K., aber mit viel Optimierungspotential. Aber: das ist lösbar. Nicht alle Extravaganzen des Planers sollte man sich zu eigen machen, denke ich.
     
  4. Gast036816

    Gast036816 Gast

    wei groß ist der abstand der aussenwand zur attika im dachaufsatz, erscheint mir zu schmal.

    reich noch die ansichten nach.

    erst einmal ein klarer geradliniger grundriss. als einzige negative kritik habe ich, den treppenaustritt im dachaufsatz etwas zu verkürzen, kommt dem raum zugute.
     
  5. feelfree

    feelfree Gast

    Hmm. Und in wenigen Jahren ist dann wieder genügend Geld da? Und bis dahin braucht ihr die dort befindlichen Räume nicht? Und wenn dann ausgebaut ist, sind andere Räume "übrig"?
    Eventuell geht's ja auch eine halbe Nummer kleiner, dafür dann aber gleich so ausgebaut, wie es wirklich mal sein soll. Ich stand vor einer ähnlichen Entscheidung (Bad im Staffelgeschoss aus Kostengründen erstmal im Rohbauzustand lassen) und bin sooo froh, dass wir es trotzdem gleich fertig gemacht haben. So eine eigene Eltern-Etage hat schon was. Den Kommentar zur Ankleide spare ich mir aber, das hat Thomas schon treffend formuliert.
     
  6. Younis2005

    Younis2005

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    Hallo,

    zunächst möchte ich mich bei euch bedanken. Einem selbst fehlt einfach die Distanz zum eigenen Grundriss, so dass eine nüchterne Betrachtung wie die eure der Sache dienlich ist. Ich werde euch morgen früh eine Visualisierung des Vorhabens hochladen. Von hier aus kriege ich die PDF nicht als Bild-Datei umgewandelt.

    @Thomas: Ja, du hast vollkommen recht. Jetzt wo du es ansprichst, die Anordnung im Bad könnte effizienter sein. Mit der Staffelgeschoss Ankleide, dass hat der Architekt so eingezeichnet. Umsetzen muss man es so pompös ja nicht. ;-)

    @Rolf: JA, wenn die Steigung in das Staffelgeschoss es so hergibt, finde ich das auch eine gute Idee die Treppe früher enden zu lassen.

    @feelfree: Ja, was soll man machen. Ich bin ja auch hin und her gerissen. Das Budget ist aber am Limit. Ich muss die Investitionskosten strecken. Ich möchte nicht noch mehr Fremdmittel aufnehmen. Die monatliche Belastung möchte ich nicht ausreizen.
     
  7. feelfree

    feelfree Gast

    Ich meine halt dass es klüger wäre, nur so viel zu bauen, wie ihr wirklich braucht.
    Denn entweder ist euer Haus mit nicht ausgebautem Staffelgeschoss zu klein oder mit ausgebautem Staffelgeschoss zu groß.
     
  8. mls

    mls Bauexpertenforum

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    lad halt die pdf hoch.
    die bilder sind eh ziemlich klein
     
  9. Younis2005

    Younis2005

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    Geht leider nicht. Dort stehen Namen und Adressen von uns und des Architekturbüros drauf, das geht daher nicht.
     
  10. nolu13

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    Eine Bemaßung des Grundriss würde weiterhelfen.??
    Ich sehe da Bemaßung bei den Geschoßhöhen im Schnitt ,sonst haperts
    Dem Vergleich nach, Haus /Garage, wird es nicht sehr groß sein können!
    Eine Küche wird irgendwie ihren Platz finden.
    Die Gestaltung des Bad (Zugang)will man doch nicht wirklich haben!
    So würde das ein Architekt niemals planen !
     
  11. Thomas B

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    Würde ich so nicht sagen.

    Küche? Stylisch....cool...geegnet um damit "anzugeben". Insofern sicher schön. Aber eben nicht funktional.

    Bad? Kommt graphisch gut. WC etwas versteckt, man kann in Ruhe thronen. Dusche groß. Auch gut. Aber insgesamt viel zu lange Wege, die Fläche kosten ohne einen Nutzen zu bringen. Insofern: kann stylisch werden. Aber wieder nicht funktional.

    Es heißt ja "form follows function". Hier ist es wohl eher umgekehrt.
     
  12. Peter84

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    da wir uns auch sehr lange mit dieser Grundrissthematik auseinandergesetzt haben und wir einen ganz anderen Ansatz verfolgt haben, muss ich sagen, dass mir euer Entwurf sehr gut gefällt.

    gute Raumausnutzung, wenige Verkehrsfläche ohne dass es gepresst wirkt.
     
  13. #12 Ralf Dühlmeyer, 1. Oktober 2014
    Ralf Dühlmeyer

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    Wozu das Staffelgeschoß?
    Wann meinst Du, baust DU es fertig? Wie viel Ausbau soll unterbleiben? Entweder viel, dann erfolgt der Ausbau mit viel Dreck und Aufwand. Tut man sich das in XY Jahren noch wieder an?
    Oder nur Tapete, Bodenbeläge, Objekte? Dann spart es nicht viel.

    Vor allem aber ist es am falschen Platz für die Zukunft. Später = Älter. Älter = weniger beweglich. Weniger beweglich = weniger Treppen steigen wollen.
    Mit fehlt im EG eine Möglichkeit, im Alter ebenerdig zu wohnen und die oberen Geschosse den Spinnen überlassen zu können.
     
  14. Younis2005

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    Den Anhang 46029 betrachten

    Hausvisualisierung Front2.jpg

    Den Anhang 46031 betrachten

    Den Anhang 46032 betrachten

    Wie versprochen hier die Renderings.

    Grundriss werde ich nachher in besserer Auflösung mit qm Angabe hochladen. DAs mit dem Bad und der Küche, isbesondere die Hinweise von Thomas halte ich für sehr stichhaltig. Hier werde ich mit dem Architekten sprechen. Mit Ausbauzustand des Staffelgeschosses meine ich, dass nur der Bodenbelag fehlt und keine Einrichtungsgegenstände angeschafft werden. Möglicherweise lasse ich das Bad später fliesen und einrichten.

    @Ralf: Ja, die Sinnhaftigkeit eines Staffelgeschosses ist das eine, die Ästhetik das Andere. Wir sind 35 und 30, die Kinder 9 und 2 Jahre alt. Ich bin der Auffassung, dass es zeitlich noch okay ist mit dem Staffelgeschoss. Als noch junge Eltern wollen wir auch einfach mal ruhe vor den Kids haben. Wir haben aber auch bereits ein ebenerdiges Bestandsobjekt, welches für das Alter gut geeignet wäre und die Nahversorgung ist dort auch gewährleistet.

    @Thomas: Die Hinweise mit den langen Wegen und der Praxistauglichkeit der Küche gefallen mir.
     
  15. #14 Ralf Dühlmeyer, 1. Oktober 2014
    Ralf Dühlmeyer

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    Also 35. OK, sagen wir mal, in 10 Jahren ist Luft für den Ausbau.
    Dann sind die Kinder 19 und 12. In wieder 10 Jahren sind die wohl aus dem Haus (29 + 22). Dann ist im ersten OG wieder "Ruhe". Ihr seid dann aber 55 und 50, also statistisch (möge es bei Euch länger dauern) noch so 15 Jahre von Gehbeschwerden weg!

    Ganz ehrlich - mir wäre die "Ausbaureserve" im EG lieber und wichtiger, zumal die Handwerker dann nicht durchs Haus toben und den Dreck über alle Etagen gleichmässig verteilen!
     
  16. Thomas B

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    @Ralf: Die Belastung durch Handwerkshorden dürfte sich im erträglichen Rahmen halten.

    Ob es allerdings sinnvoll ist ein ganzes Geschoß (SZ, Riesenankleide und Bad, sowie Dachterrasse) zu bauen, zu unterhalten und natürlich zu finanzieren, welches ja nun eigentlich gar nicht gebraucht wird ist eine andere Frage.

    Ein Staffelgeschoss für -sagen wir einmal- 70 - 90.000 EUR zu bauen um es dann leerstehen zu lassen, man es aber "benötigt" weil es eben nett anzusehen ist, ist m.E. nur dann erklärbar, wenn hier einfach größere Geldbeträge bevorratet werden und man sich um das lästige Thema "Geld" schlichtweg keinen Kopf zu machen braucht. Ansonsten ist es m.E. nicht sinnvoll Leerstand zu produzieren. Eher würde ich dann über eine Vergrößerung von EG/OG nachdenken. Das wird jetzt und heute und hier genutzt werden.
     
  17. R.B.

    R.B.

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    Was ich irgendwie nicht verstehe:

    Bleibt der Keller jetzt im Rohzustand, oder wird das Homeoffice in einen Rohbau verlagert?

    Meine Vermutung, das Einsparpotenzial durch den nicht durchgeführten Kellerausbau ist stark begrenzt, denn zumindest ein Teil des Kellers muss ausgebaut werden, da ansonsten nicht richtig nutzbar. Treppe, Flur, Büro, und das WC soll sicherlich auch nutzbar sein, damit ist schon ein Großteil des Kellers "ausgebaut". Zumindest die teuren Brocken sind mit drin. Türen braucht man auch für alle Räume, und Technik kann man auch nur schwer in einem rohen Raum unterbringen.
    Was kann man sparen? Ein paar m2 Gipskartonplatten bzw. ein paar m2 Verputzer, vielleicht noch eine handvoll Steckdosen (Licht braucht man sicherlich irgendwie), und wenn der Rest beheizt werden soll, wer sitzt schon gerne in einem kalten Büro oder marschiert durch den kalten Flur, kann man auch die letzten beiden Räume noch mit dran hängen.
     
  18. #17 Ralf Dühlmeyer, 1. Oktober 2014
    Ralf Dühlmeyer

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    Nur Bodenbelag hab ich überlesen. Ist aber ein echtes Sparpotential :mega_lol:

    50 m² mal ganz hoch gegriffen 150 €/m² macht 7.500 €. Bei der Gesamtsumme eher naja.

    Und dafür eine "leere" Etage bauen :wow
     
  19. R.B.

    R.B.

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    Noch zum Staffelgeschoss.
    Ich finde das Staffelgeschoss gut. Man sollte das unter "nice to have" verbuchen, denn einen richtigen Nutzen hat man ja nicht. Im Keller sind ja auch noch Räume "leer", das gilt zumindest für den Zeitpunkt des Einzugs. Die Räume werden sich aber schnell füllen, da spreche ich aus Erfahrung. Wenn irgendwo "Platz" ist, wird der auch genutzt.

    d.h. Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass das Haus nicht gerade auf Kostenoptimierung hin geplant ist. Das widerspricht aber ein bisschen folgender Aussage:

    Wenn das budget schon am limit ist, sollte man sich überlegen, ob man solche "nice to have" features überhaupt benötigt, oder ob man nicht einmal zuerst die vorhandenen Räumlichkeiten im EG, OG, Keller, optimiert.
     
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  21. Younis2005

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    @Thomas: Der Leerstand des Staffelgeschosses ist mit 10 Jahren m.E. nach übersetzt. Natürlich könnte man auch auf das Staffelgeschoss verzichten und dafür das Haus länger/tiefer bauen. Auch das wird wiederum Kosten verursachen, so dass sich die Mehrkosten eines Staffelgeschosses relativieren dürften. 70-90.000 finde ich auch stückweit übersetzt. Die Frage ist doch, wie groß ist die Schere, zwischen Länger bauen und Staffelgeschoss. Wirklich so groß?
     
  22. Thomas B

    Thomas B

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    Oh...das denke ich nicht.

    Leider lassen sich die m2 nicht erkennen, aber um die 50 - 60 m2 werden es wohl sein. Zudem sind da die "teuren" Teile drin (Treppe OG-DG, Bad, viel Hüllfläche / Umfassungswände), was den m2-Preis kaum nach unten korrigiert. Ich würde daher hier durchaus um die EUR 1.500 / m2 ansetzen. Insofern erscheint mir die Größenordnung keineswegs daneben. Auch so eine Dachterrasse mit fragwürdigem Nutzen (wenn da ein Garten vorhanden ist, wer steigt dann schon 2 Geschoße nach oben um draußen zu sitzen???) kostet nebenbei bemerkt eine nicht unerhebliche Summe Geld. Insofern sind die Mehrkosten von 70 - 90.000 (DG inkl. Dachterrasse) sicher nicht zu hoch angesetzt.

    Für dieses Geld (80.000 EUR) könnte man das EG + OG jeweils ca. 20 m2 vergrößern (2 x 20 x 2.000 = 80.000).

    Oder man macht es nur ein wenig größer und spart sich das Staffelgeschoß und eine größere Menge Geld.

    Fazit: Staffelgeschoß sieht hier ja gut aus...keine Frage. Paßt zu dem Haus. Auch keine Frage.

    Aber: Diese "Krönchen" auf dem Haus, dieser Blickfang, dieser Hingucker...was auch immer...kostet viel Geld und bringt kaum Nutzen (Leerstand bis irgendwann), den man nicht besser auf einem der darunterliegenden Geschoße bei gleichen Kosten aber bei sofortigem (und auch späterem) Nutzen besser investiert hätte.

    Finde ich.
     
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