Grundriss u. Ansichten EFH mit Garage ebenerdig

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  1. Wrobel

    Wrobel

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    Moin Moin

    So dann will ich auch mal:

    Was es werden soll:
    EFH ebenerdig mit Garage für zwei Personen. Nicht Behindertengerecht nach DIN, aber so das im Alter
    nur wenige Einschränkungen vorhanden sind. Den Wohnraum zur Sonne hin ausgerichtet mit großen Glasflächen ( wir wohnen zur Zeit im Glashaus) kleine Küche, großes Wohnzimmer.
    Klimabodenplatte mit FBH die dann geschliffen u. poliert wird. somit eine fugenlose Fläche im gesamten Gebäude.
    Pelletofen im Wohnraum mit Wasserwärmetauscher u. Puffer in der Garage. Tore gedämmt. KWL.
    Ob als Kubus oder mit Pultdach ist noch nicht klar. Ziemlich sicher als Holzrahmenbau.

    Ein paar Randbedingungen:
    Ich bin 45 Jahre und werde bis auf das Herstellen u. Aufstellen der Rohwände alles in Eigenleistung, mit Unterstützung von Freunden erbringen. Ich selbst war selbstst. Anlagenmechaniker SHK und gehe keiner Tätigkeit mehr nach. Der mithelfende Freundeskreis kommt auch aus den Baugewerbe und verfügt über Freiheiten bei der Zeiteinteilung.
    Ein Architekt mit Erfahrung im Holzbau steht uns auch zur Seite und wird mich nach seinem Urlaub unterstützen.
    Grundstücke in passender Größe sind im Ort problemlos zu bekommen.

    Der aktuelle Stand der Idee:
    Wohnhaus innen 17 x 9 m Garage 7 x 9 m
    An der Süd Seite hätte ich gerne 3 m Dachüberstand die mit einer Glasfassade geschlossen werden soll.
    eventuell die Garage 3 m Richtung Süd verschieben um Platz für ein integriertes Carport zu schaffen.

    Freue mich auf eure Meinungen u. Verbesserungsvorschläge auch wenn sie "geh zum Fachmann" lauten


    Olli
     

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  3. #2 toxicmolotow, 11. August 2014
    toxicmolotow

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    Ganz spontan finde ich den Weg aus der Garage zum Eingang zu lang. Das soll nicht heißen, dass man unbedingt von der Garage direkt ins Haus gelangen muss, aber so wie es jetzt ist gehst du fast einmal komplett um dein Haus. Meinst du nicht, dass der Eingang weiter "rechts" liegen sollte? Zugegeben, dadurch ist es nicht mehr so nah von der Technik zur Verbrauchsstelle, aber mir wäre es eine Überlegung wert.
     
  4. #3 Norderstedter, 11. August 2014
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    bin nur Laie und insgesamt gefällt mir das schon, aber was mir dabei auffällt:
    - Die Küche ist ja schon quasi "getrennt" vom Wohnzimmer. Finde ich persönlich auch viel besser als die derzeit modernen offenen Wohnküchen. Aber dann wäre es evtl eine gute Idee, die Fenster so anzuordnen, dass Du die Küche z.B. mit Schiebetür ggf auch komplett zukriegst wenn gewünscht.
    - Dusche im Hauptbad erscheint mir etwas schwierig zu entlüften/trocken zu bekommen. Falls Du und Deine Frau eh zur Badewanne neigt, dann ist das aber vernachlässigbar.
    - Evtl wäre es nicht schlecht, das Haus auch auf "Erweiterbarkeit" und/oder "Wiederverkaufbarkeit zu evaluieren. Sprich: Sind mögliche Kinderzimmer groß genug? Könnte man evtl später noch aufstocken? etc
    - Flachdach macht in der Regel etwas Ärger, glaube ich. Aber das mag eine alte Binsenweisheit sein...
    - Fernsehen aus dem Bett?
    - Stauraum mangelt oftmals. Solltest mal überprüfen ob das bei Deinem Design alles im grünen Bereich ist - auch wenn 2 Autos in der Garage stehen o.ä. und auch in Bezug auf eventuellen späteren Verkauf
     
  5. #4 gunther1948, 12. August 2014
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    hallo
    wenn jetzt in der `zeichnung/planung`die türen schon gegen die installation knallen ist nachsitzen angesagt.
    mal über die flurgeschichte mit den zerklüfteten raumanbindungen/ grösse im verhältnis zur effektiven wohnfläche nachdenken.
    ansichten grausam bei einem flachdach/pultdach gibts bessere möglichkeiten.
    grundstück ist wohl noch nicht vorh. ergo planspiele mit bleistift und papier ohne realen nutzwert.

    gruss aus de pfalz
     
  6. Wrobel

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    Moin nochmal

    Danke schon mal für die Anregungen. Mit der Außengestaltung bin ich auch noch nicht zufrieden.
    Der Weg von Garagen- zur Haustür sind etwa 13 m. Die Garage würde ich eventuell 3 m in den Süden versetzen, so das
    dann rückseitig zum Bad ein Carport wäre. In der Garage steht kein Fahrzeug welches täglich genutzt wird.
    Die Küche ist in der jetzigen Wohnsituation ähnlich gelöst. Man(n) hat Kontakt zum Essplatz aber wohnt nicht in der Küche.
    Eine gute Lösung wie wir finden.
    Die Entlüftung sollte mit einer KWL und einem Tellerventil im Duschbereich problemlos funktionieren.
    Ich habe aber auch schon über eine Wandflächenheizung im Duschbereich nachgedacht.
    Eine Badewanne haben wir die letzen Jahre nicht genutzt, aber in Hinsicht aufs Alter und Wiederverkauf mit geplant.
    Die skizzierte Wanne ist auch eher als Platzhalter gedacht, gut Möglich das diese erst Jahre später realisiert wird.
    Zum möglichen Wiederverkauf denke ich das im Hinblick auf eine alternde Bevölkerung ein solches Gebäude auf eine
    ausreichende Zahl an potenziellen Käufern trifft.
    Die Ansichten als Flachdach / Kubus gefallen mir auch nicht wirklich. Ich hatte schon Skizzen mit Pultdach und werde diese
    Dachvariante, auch wegen der einfacherern Abdichtung noch weiterverfolgen.
    Das Fernsehprogramm kann mich im Wohnzimmer schon nur eingeschränkt begeistern, im Schlafzimmer liegen die Prioritäten
    sowieso anders.
    Als Stauraum ist im HWR Wäsche Schuhe usw. , im Abstellraum rückseitig zur Küche seltener genutzte Dinge (Ostern, Weihnachten, ...)
    und im Schlafzimmer 5,00 Meter Kleiderschrank. zusätzlich in der Garage ein Zwischenboden / Regal von 2,00 x 7,00 m.
    Der Flur schien mir bisher mit 1,40m im Zugang zum Schlafzimmer nicht zu schmal. Die Türbreiten sind 1,00 m. Ist das wirklich zu knapp?
    Passende Grundstücke sind im jetzt erschlossenen und auch in den zukünftigen Bauabschnitten ausreichend vorhanden und lassen sich
    in ausreichender Größe zuschneiden.

    Baubeginn ist für Anfang 2016 geplant.


    Olli
     
  7. LaZi

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    Mir wäre der Weg in die Küche durch WZ zwischen Couch und Esstisch zu umständig. Besonders, wenn draussen matschig wird und man mehrere male den Weg geht um die Einkäufe reinzubringen. Ich bin für einen mögliche direkten Zugang in die Küche.
     
  8. Wrobel

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    Unsere Einkäufe umfassen üblicherweise nur einen Einkaufskorb voll. Zum WE eventuell etwas mehr und Getränke.
    Ich habe aber auch schon über einen tausch von Küche u. Abstellraum mit dem Büro nachgedacht, aber zu Gunsten kurzer Wege zwischen Küche u. Glashaus verworfen.

    Kann ich aufgrund der nicht vorhandenen Kommentare "noch ml von vorne" " Entsorgung in Ablage P"
    davon ausgehen das meine Ideen nicht ganz so übel wie andere Grundrisse sind?

    Habe ich mal abgesehen der schwierigen Situation des Dachs der Garage etwas übersehen?


    Olli
     
  9. tillfisc

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    .... nein, Schweigen bedeutet keine Zustimmung ;-)
    Der Grundriss ist halt nicht mehr als eine laienhafte Spielerei, er sieht so aus als wäre ein Haus in den letzten 30 Jahren mehrfach umgebaut worden - keine Ordnung.

    kleiner Tipp:
    - Außenanlage, Zugang von Straße etc. mitplanen.
    - Zugang bündeln (Hauseingang, Garage)
    - Funktionen sortieren (Bad Küche WC etc. alles in die schmale Spange nach "oben", Aufenthaltsräume nach "unten" - sonst wirst Du es nicht schaffen halbwegs vernünftige Ansichten zu bekommen.

    Was ich gut finde ist, dass Haus und Garage ein zusammenhängendes Volumen bilden - wobei dringend anzuraten ist, die Garage nicht in die beheizte Hülle einzubeziehen.

    Gruß
     
  10. Jolante

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    Diese Diskussion tauchte hier in einem anderen Zusammenhang schon einmal auf: Ist die Küche ein Aufenthaltsraum oder nicht. Soll man sie (meine Worte) in den dunklen Nordosten verbannen oder gönnt man ihr wenn möglich einen Platz an der Sonne, weil sie einer der wichtigsten Aufenthaltsräume ist.
     
  11. Jolante

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    ...wobei ich in diesem Fall auch die Küche dort hin legen würde, wo jetzt das Bad ist, Esszimmer in das heutige Schlafzimmer und links daneben das Wohnzimmer. Dann könnte man den Eingang direkt neben die Küche legen und den privaten Teil des Bungalows in den linken Hausteil.
     
  12. #11 Ralf Dühlmeyer, 13. August 2014
    Ralf Dühlmeyer

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    Das ganze enthält ein paar nette bis gute Grundstrukturen, aber mehr auch nicht.

    Vom Feinschliff ist das noch weit weit weg. Nachgerade ohne Einordnung auf einem konkreten Grundstück mit realen Himmelsrichtungen und Strassenbezügen!
     
  13. Wrobel

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    Moin Moin

    Das ganze fußt schon auf vorhandene Grundstücke die uns gefallen.
    Konkret die Grundstücke 72 u. 73.
    Ist die Küche nicht vor dem Hintergrund vor der südwestl. Front ein Kaltwintergarten zu bauen,
    und Wege in den Garten zu verkomplizieren im Norden zu platzieren wirklich richtig?

    Olli



    alles bis 11082014 087.jpg Den Anhang Lageplan freie Grundstücke 2 BA.pdf betrachten
     
  14. Wrobel

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    Hier zwei Fotos wie wir jetzt leben

    Wohnhaus Uwe 016.jpg Wohnhaus Uwe 016.jpg Wohnhaus Uwe 015.jpg

    Mal ein paar Bilder wie es mal aussehen soll, nur halt in ebenerdig

    Wohnhaus Uwe 013.jpg Wohnhaus Uwe 013.jpg Wohnhaus Uwe 014.jpg

    Olli
     
  15. Gast23627

    Gast23627 Gast

    Das ist ein Widerspruch in sich...

    Nur dazu:

    Wenn Sie im Alter "Einschränkungen" haben ist je nach Ausprägung auch zum Beispiel eine 5 cm Stufe ein nicht zu überwindendes Hindernis.

    Es ist gut, dass Sie daran denken. Und handeln Sie, wenn schon die Gelegenheit besteht dann auch konsequent.

    Wir haben ein absolut Barrierefreies Haus gebaut, nur "draußen" überfällt unserem Sohn (und uns) sehr sehr oft das kalte Grausen bei Kleinigkeiten die sich körperlich nicht eingeschränkte und absolut auf einen Rolli angewiesene Menschen kaum vorstellen können.

    Bei einem Zahnarztbesuch in einer Neu errichteten !! Praxis mussten wir, nach dem der Zugang mit Mühe geschafft war, für den Rückweg die Feuerwehr rufen....

    Sorry für die Abschweifung vom Thema.

    Gruß
     
  16. #15 Unregistrierter, 13. August 2014
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    Ein interessanter Aspekt.

    Auch wenn ich, ebenso, vom Thema abschweife:
    Sollte oder ist es bei öffentlichen Einrichtungen, wozu man, wenn auch nur logisch einsortiert, dann ja auch eine öffentliche Praxis rechnen sollte/könnte/müsste nicht so sein, dass man eine behindertengerechte Bauweise bei allen neuen Bauvorhaben beachten muss? Eine neu errichtete Praxis die nicht mit dem Rollstuhl zu erreichen und nur mittels der Feuerwehr zu verlassen ist, ist ein Skandal.

    Wir haben in unserem Haus auch überlegt und sind zu folgendem Schluss gekommen:

    Wenn ich jetzt schon alles auf Barrierefreiheit auslege, muss ich massive Kompromisse im Grundriss eingehen. (wie massiv ist immer subjektiv, für uns wäre es das gewesen)
    Im Umkehrschluss muss ich also im Zweifelsfall Jahrzehnte lang mit Komprimissen leben. (und habe zudem trotz allem den frommen Wunsch die Barrierefreiheit nie in Anspruch zu nehmen müssen...)
    Oder aber man baut für jetzt und denkt trotzdem an später. Allerdings nicht im Grundriss.


    Wir haben für uns wie folgt entschieden:
    Das Haus so bauen wie es uns am besten passt. Dabei berücksichtigt wurde nur der Wiederverkauf und das notwendigste (Treppenlift), wir haben erzkonservativ (dadurch zeitlos) und praktisch gebaut.
    Keine wilden zeitgenössischen Moden, keine unpraktikablen Superspezialfenster und Wert auf das Wesentliche.
    Keller, große Kinderzimmer und hochwertige Materialien. Erschien (und erscheint) uns sinnvoller als die Vorgehensweisen so mancher direkter Nachbarn.
    Für Fensterirgendwas-Spezialdesign und viel Mode aus Kostengründen keinen Keller. Hm...muss jeder wissen, aber für mich idiotisch.
    Umso modischer es heute ist, umso zeitgenössischer. Beispiel: ein damals hoch moderner 70er Jahre Stil ist heute recht schwer an den Mann zu bringen, muss der Käufer halt mögen. Ein klassisches Zechenhaus spricht aber im Grunde fast jeden an, weil weniger speziell. (kann man auch nicht pauschalieren, kommt auf das konkrete Objekt an, aber zumeist recht zutreffend)

    Wenn es denn im Alter mal so kommt das Barrierefreiheit ein Thema werden sollte: Dann ist das Haus eh nur eine Last, da viel zu groß.
    Sollte dem so sein wird verkauft und ein deutlich kleinerer barrierefreier Bungalow wäre die erste Wahl.

    Ich verstehe das "Rollstuhlgerechte" (nicht abwertend gemeint!!!) immer nicht wirklich bei ner 200qm Bude.
    Was nutzt denn der Treppenlift wenn ich ein Haus bewohne, welches mir aufgrund der Größe dann nur noch eine Last ist?
    Nebeneffekt: verkaufe ich die große Bude, kann ich mit dem Geld in kleinerer Form das "ultimative" Altershaus/Wohnung erstellen oder kaufen.

    FÜr den Fall der Fälle, sofern ein Unfall vor dem Alter zu Barrierefreiheit zwingen sollte: Hab ich gut versichert, kriege ich also auch gelöst.
     
  17. Wrobel

    Wrobel

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    Ich möchte das Haus gerne so, das es brrierearm ist, nicht schon jetzt allen möglichen Anforderungen entspricht.
    Z.B muss das WC nicht von beiden Seiten zugänglich sein, keine 1,40m Bewegungsflächen vor Einrichtungsgegenständen und 100%
    zugängliche Duschen.
    Aber die Türen in 1,00m Breite, das WC etwas höher, flache Schwellen am Zugang zum Glashaus u. Terrasse sowie ausreichend Bewegungsfläche im Wohn u. Schlafraum.
    Ich denke bei dieser Herangehensweise jetzt und auch im Alter mit eventuellen gesundheitlichen Einschränkungen lange selbstständig im Haus leben zu können.

    Eine Anmerkung zur Fläche: Wenn erhebliche Einschränkungen der Beweglichkeit vorhanden sind ist der Platzbedarf größer
    als für gesunde Menschen.

    Olli
     
  18. #17 Unregistrierter, 13. August 2014
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    das mag sein....
    Fakt ist aber auch: Man plant etwas für "irgendwas"...wie genau man selbst bei entsprechenden Einschränkungen es dann im Idealfall hat, weiß man leider (Gott sei dank) noch nicht.

    Welchen Sinn machen denn 1m Türen, wenn die Duschen nicht frei zugänglich sind?
    Im Zweifelsfall kommste mit dem Rollstuhl oder der Gehhilfe dann ins Bad...aber nicht in die Dusche.
    Wie bringst du denn "keine 1,40m Bewegungsfläche vor Einrichtungsgegenständen" mit "ausreichend Bewegungsfläche in Wohn-und Schlafräumen" zusammen?
    Das ist irgendwie wohl ein Zielkonflikt, oder?
    Sowas meine ich beispielsweise :bierchen:

    Bei erheblicher Bewegungseinschränkung ist der Platzbedarf nur bedingt größer. Größer ist da eher der Rangierabstand.
    Erheblich Bewegungseingeschränkt bewander ich keine 200qm und unterhalte diese auch sicherlich nicht.
    Da sind im Zweifelsfall passgenau abgestimmte 70qm größer.

    Nicht falsch verstehen, grundsätzlich ist es schon richtig sowas zu berücksichtigen!
    Wir sind nur nach allem Überlegen irgendwie fast immer in eine Zwickmühle gekommen.
    Welchen Sinn mach A ohne B, wie realisiere ich C ohne das ich heute schon in einer "Unfallstation" (optisch) wohne usw.

    Der Idealfall war nicht finanzierbar (zumal es den, wie gesagt, ohne konkrete Anforderungen zu kennen auch nicht im Vorfeld gibt), Kompromisse waren stets relativ drastisch.
     
  19. Jolante

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    Das verstehe ich nicht so richtig. Ihr wollt vor die Wohnzimmerfront einen Wintergarten bauen, richtig? Warum spricht das dagegen, die Küche in den Norden zu setzen? Sie wäre ja mit dem Esszimmer direkt verbunden und somit trotzdem sehr hell und sonnig, wenn auch nicht direkt. Aber das kann bei einer Küche auch ein Vorteil sein.
     
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  21. Wrobel

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    Ich möchte nicht etwas für irgendwas bauen, sondern für die Einschränkungen die im Alter durchaus üblich sind.
    Breite Türen um mit einem Gehwagen nicht anzuecken, eine Dusche in der Problemlos eine Sitzmöglichkeit möglich ist,
    der Verzicht einer Schwelle am Zugang zum Glashaus, usw. : Nichts was nennenswert Geld kostet, na gut geringfügig mehr Platz.
    Ich möchte nicht nach DIN 18024 u. 18040 bauen, in Pflegestufe 3 oder Härtefall sehe ich das so wie Du. Die Bude kommt dann halt weg, ich sehe darin auch nur einen Gebrauchsgegenstand.
    Es sind halt alles Sachen die auch jetzt schon als Komfort zu nutzten sind.

    Ja, die Süd - West Seite soll einen etwa 3,5 m breiten Glasanbau erhalten. Ähnlich wie das gezeigte Gebäude aus unserem Wohnprojekt.
    Mir schien es Sinnvoll einen kurzen Weg von der Küche zum Esszimmer als auch ins Glashaus u. Garten zu haben.
    Eure Einwände bringen mich aber auch dazu über alternativen nachzudenken.

    Nochmal zur Anmerkung mit dem schmalen Zugang zum Privatbereich; Sind die 1,40 m breite zu knapp?


    Olli
     
  22. Wrobel

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    Aus der textlichen Festsetzung zum Bebauungsplan:

    Auf den rückwärtigen nicht überbaubaren Gründstücksflächen sind Nebenanlagen gem. § BauNVO mit mehr als 15m²
    Grundfläche nicht zulässig.

    Aus der BauNVO werde ich nicht so recht Schlau.
    Wie ist das richtig zu verstehen?

    a Eine Garage mit z.B. 50m² darf nicht auch teilweise in diesem Bereich erstellt werden.
    b Eine Garage mit z.B. 50m² darf mit max. 14,99m² in diesem Bereich erstellt werden
    c Eine Garage mit z.b. 50m² darf mit einem Nebenraum mit max. 14,99m²
    in diesem Bereich erstellt werden

    Danke

    Olli
     
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