Grundriss-Vorstellung

Diskutiere Grundriss-Vorstellung im Architektur Allgemein Forum im Bereich Architektur; Hallo liebe Forumsmitglieder! Ich habe hier schon recht lange mitgelesen und schon viel für mich mitgenommen. Danke dafür! Nun würde ich gerne...

  1. #1 Indianajones, 21. November 2014
    Indianajones

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    Hallo liebe Forumsmitglieder!
    Ich habe hier schon recht lange mitgelesen und schon viel für mich mitgenommen. Danke dafür! Nun würde ich gerne unseren Grundrissentwurf (zum Abschuss) freigeben. Mit dem bau starten wollen wir nächstes Frühjahr, ich hoffe, dass wir das hinbekommen. Erwünscht sind natürlich wie immer konstruktive Kritik usw, ein paar Fragen zum Grundrissvorschlag habe ich auch noch an euch. Für jeden sinnvollen Kommentar bin ich dankbar!

    Zum Grundstück:
    Das Grundstück ist nahezu eben und hat eine Fläche von gut 700qm bei Maßen von ca 24x30m.

    Zum Grundriss:
    Wir bauen ein Haus mit Pultdach und 2 Vollgeschossen. Im DG beginnt auf der Nordseite (Bad und Kinderzimmer) die Raumhöhe bei 2m und steigt dann stetig an, wir wollen keine Decke auf 2,50m einhängen, sondern die volle Höhe ausnutzen (genießen).
    Von uns gewünscht war im EG ein offener Wohn-Ess-Kochbereich, der uns auf dem Plan auch zusagt. Ebenfalls benötigen wir im DG das Arbeitszimmer, die 11qm sollten unserer Meinung dafür ausreichen. Die Zimmer inklusive des begehbaren Kleiderschrankes (für eine wirkliche Ankleide reicht der Platz nicht) sind von der Größe und des Schnittes ebenfalls gut (denke ich).

    Einzig das Bad im DG scheint uns etwas zu schmal (2,75m x 5m), ebenfalls stelle ich mir die Frage, ob im EG die Verbindung zwischen Ess- und Wohnzimmer mit 3,76m breit genug ist. Oder könnte es hier zu eng werden, wenn Personen am Tisch sitzen? Wie sind eure Erfahrungen dazu?

    Den Schnitt des Hauses habe ich momentan leider nicht digital und kann ihn auch nicht einscannen, ich hoffe, dass Ihr auch so bei einigen Sachen helfen könnt. Außerdem sind die eingezeichneten Möblierungen nur Vorschläge des Architekten, welche wir aber generell nicht verkehrt finden.

    Also, schonmal vielen Dank für alles, was da kommt!


    mfg Indy

    EG.jpg
    DG.jpg
     
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  3. trekkie

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    Was mir spontan auffällt im EG ist der ganze Türenzauber,
    vor allem an Aussentüren - gabs die im Sonderangebot?
    Ist ja u.a. auch eine Sicherheitsfrage.

    Die 'Schleuse' ist mehr als kontraproduktiv, stell Dir mal vor,
    draussen regnets wie sonstwas und Frau muss mit Einkäufen bepackt da durch ...,
    nicht nur einmal - immer. Ich zumindest wäre genervt ohne Ende.

    Würde versuchen über die Schiene Garage - HWR - Flur das Haus zu erschliessen,
    notfalls direkt Garage - Flur, nur weg mit der putzigen Schleuse.

    In dem Zusammenhang noch die Frage: Wo kommen eure Hausanschlüsse hin, HWR oder Technik?
    Wenn Technik, wird dieser Raum gedämmt? Was sagt euer Versorger dazu?

    Wohnen gen Strasse (Ost) und Küche gen Garten (West) ist wahrscheinlich der Westterrasse geschuldet.
    Eine Überlegung wert wäre, zu schauen ob man das Kochen auf die Südseite bringen könnte,
    Essen gen Ost und Wohnen gen West.
    Dadurch gewonnenener Platz im Osten hauseingangsseitig könnte mal durchgespielt werden,
    ob da ein vernünftiger HAR (innerhalb der Haupthaushülle) drin wäre, wenn man das hinbekäme,
    stünde auch einer Nebenerschliessung Garage - HAR - Flur nix im Wege.

    Ich vermisse bei dem Entwurf, speziell im EG betreffend der Funktionsräume und Erschliessung derer, etwas mehr Klarheit & Kompaktheit.
     
  4. Kriminelle

    Kriminelle

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    Der Treppenabgang kann etwas trostlos werden, so gleich nach nem Meter eine geschlossene Wand... mit Wäschekorb in der hand kann es eng werden :(
    Schleuse ist überflüssig, das kann man eleganter mit nur einer Garderobe lösen.

    Deine Ängste zu den Breiten (Bad und Wohnraum) sind unberechtigt :)
     
  5. nolu13

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    Sag deinem Architekten folgendes:

    EG
    Die Küche und alles was dazu gehört könnte etwas spärlich werden.
    Wenn da eine Thekenlösung angedacht ist ,wird eben der Essplatz kleiner.
    Warum so viel Eckverglasung ,dito im OG ?
    Die Schleuse finde ich unglücklich gelöst.
    Energetisch gesehen,natürlich "sinnig" .
    Mit den Einkaufskörben durch 2 Türen ?
    Geht bestimmt auch mit einer Tür?
    OG:
    Kind 1 mit der eingezogenen Tür ist unglücklich gelöst.
    Ist wohl dem Stellplatz z.B. für Kleiderschrank geschuldet?
    Die Platzierung des WC ist in der Tat ein "stilles Örtchen".
    Finde ich umständlich ,erst mal am Waschplatz vorbei um zur Toilette gelangen.

    Auf den ersten Blick..

    die zwei waren schneller:28:
     
  6. ziesel

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    Nun, es gibt Menschen denen 2-2,5 lfm Kleiderschrank genügen. Offensichtlich gehört ihr dazu. Ich würde DAFÜR jedoch keine 7m² Wohnraum verballern.

    Das Bad ist eher zu lang als zu schmal. Es besticht durch Leere. Wobei das Grundprämisse zu sein scheint und sich in anderen Bereichen wiederfindet. Viel Geld für Tote Flächen.

    Und dann liegt anscheinend auch noch die Technik außerhalb der gesäumten Gebäudehülle. Ob das so sinnvoll ist?

    Versetzung gefährdet... mit viel Glück noch ne vier... Man könnte aber bestimmt auch eine 5 rechtfertigen.
     
  7. nolu13

    nolu13

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    Oh ,mein Gott!
    So hoch hängen die Früchte !
    Der Weg dahin ist das Ziel!
    Nicht hier und nicht jetzt!
    Du Held!
    Geht es auch ein wenig präziser ?
    Ziesel?
    Entwurfseitig?
    Weniger Worte ?
     
  8. Gast036816

    Gast036816 Gast

    die platzierung der treppe ist die absolute fehlplanung. beide grundrisse sind dadurch verhauen.
     
  9. #8 Indianajones, 24. November 2014
    Indianajones

    Indianajones

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    Hallo liebe Forumsmitglieder!
    Erstmal ein Dankeschön für das Feedback, ich versuche mal, auf die Kritik-Punkte einzugehen.
    Zunächst zu den Außentüren/bodentiefen Fenstern: Die gibts leider nicht im Angebot, das Gegenteil ist der Fall. Uns gefällt allerdings ein große Fensterfront auf der Südseite, besonders die Lösungen ums Eck. Uns ist bewusst, dass hierdurch auch Nachteile bezüglich des Raumstellplatzes entstehen, es überwiegt allerdings das andere Argument. Die Sicherheit sollte bei entsprechenden Systemen kein Problem sein. Ich gebe dir allerdings recht, eventuell werden wir nicht alle Flügelfenster aus dem Wohnessbereich als Tür fungieren lassen.

    Das Thema "Schleuse" wurde öfter angesprochen. Diese ist tatsächlich sehr klein und mit 2 Türen eventuell etwas umständlich. Der Sinn liegt aber wie erkannt zum einen im energetischen, zum anderen in der Abschottung der Abgasgerüche der Garage. Dies mit einer Tür zu lösen scheint mir nicht möglich. Ich werde aber den Archi nochmal drauf ansprechen! Das Argument mit dem Regen habe ich nicht so recht verstanden, meine Frau (oder ich) kommt doch aus der Garage? Vielleicht könntest du das etwas erläutern. Danke!

    Nun zum (meines Erachtens) Hauptpunkt: Die Treppe. Unser Wunsch war es, eine solche durchgehende (ohne Podest oder Ähnliches) Treppe zu bauen. Das hat der Architekt umgesetzt. Rolf sagte, dass der Grundriss dadurch verhauen sei. Würdest du mir erklären, wie genau du das meinst? Beziehst du das auf die Raumanordnung, die dadurch entsteht oder auf die Treppe selbst? Es wurde auch gesagt, dass der Treppenabgang unglücklich sein, da nach nem Meter eine Wand käme. Meinst du das? Übrigens, das Wäscheproblem sollte durch den Wäscheschacht gelöst sein. Mal im Ernst, ist dieser Meter zu knapp?

    Dann noch zur Technik: der Heizungskram soll tatsächlich in den Technikraum, das sollte ursprünglich ne Pelletheizung werden, wir haben uns aber nach nem Gespräch mit unserem Heizungsbauer für Erdwärme entschieden. Wasseranschlüsse würden glaube ich auch da reinkommen, hier bin ich mir aber nicht sicher. Sollte der Raum dann gedämmt werden, sind die geplanten 24er Steine nicht ausreichend?

    So, ich hoffe, ich hab alles hingekriegt, danke nochmals und ich freue mich auf weitere Antworten!

    MfG Indy
     
  10. #9 Ralf Dühlmeyer, 24. November 2014
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

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    Treppe
    - wie bitte soll denn oben Licht in den Flur kommen? Oder brennen da die Energiesparleuchten 24/7/52?
    - Treppenantritt im EG ist nicht nur eng, sondern auch gefährlich. Gerade Kinder rutschen schon mal aus auf der Treppe (alte Menschen aber auch) und dann gleich ne Wand?
    - Treppe finden ist ein Suchspiel, die Benutzung für die, die deren Lage kennen, ein Riesenslalom.


    >Da meinte Norbert sicher die 4 echten Aussentüren (oder sinds noch mehr?)

    Insgesamt als erster Planungsansatz, um zu prüfen, ob man der Bauherren Wünsche richtig erfasst hat, evtl. und mit entsprechendem Hinweis benutzbar (nicht unbedingt brauchbar), aber zur Präsentation in der Öffentlichkeit never ever!

    Aussicht nach Süden - unverbaubares Panorama oder doch eher Ausblick von 10 m bis zur nächsten Neubaugebietsarchitektursünde hinter Koniferenhecke?
    Wenn ersteres - OK, Nachteile hinnehmbar. Wenn zweiteres, dann doch lieber mehr Stellfläche!

    Euer Architekt (von Euch direkt bezahlt) oder der eines GÜ/BT???

    An sonsten warte ich auf den ersten Grundriss, in dem die Garage grösser als das zugehörige EFH ist. Jahr für Jahr kommen wir dem näher
     
  11. Gast036816

    Gast036816 Gast

    die treppe ist wie der appendix in andere raumbereiche hineingeschoben, stört also die raumzusammenhänge, raumfolgen und raumzuschnitte unten und oben. allein die verkrampfte zugangssituation der kinderzimmer mit dem zu kurzen treppenaustritt vor dem arbeitszimmer als dunkelzone sind ausreichend gründe, die grundrisse zu verwerfen und zurück auf los zu gehen.
     
  12. Thomas B

    Thomas B

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    Ich knöpfe mir jetzt nur mal das OG vor.

    Sollte reichen ;)

    Elterngemach.

    Gemach heißt es hier! Tatsächlich. Gemach! beim Aufstehen, Gemach! beim Einkauf von Klamotten....

    In der Ankleide ist kaum Platz für selbige (Klamotten). 3, 5 m lang (tief), jedoch fällt ca. 1 m weg wg. der Zugangstür. Bleiben -grob- 2,5 m. Die gegenüberliegende Seite ist wg. des fensters nicht sinnvoll möblierbar. Also: 2,5 m. Das ist eher sparsam.

    Der Schlafbereich. 4,30 m breit. Das ist an sich viel. Aber eben nur an sich. Denn ca. 1 m fällt auch hier weg, da die Zugangstür vom Gardemaß 4,30 m abgezogen werden muß. Bleiben also max. 3,30 m. Ich unterstelle einmal, daß ein ca. 2m breites Bett zum Einsatz kommt (Matratzen 1,80 m + Rahmenkonstruktion des Bettes außen rum). Bleiben ca. 1,30 m oder 65 cm je Seite. Kann man etwas außermittig gestalten, aber großzügig ist das nicht.

    Wir haben eine Gesamtbreite von 6,735 m für den Schlafbereich und durch uungeschicktes Zergliedern bleibt nichts Brauchbares übrig....

    Bad. Groß! Dennoch -für mich- unglücklich möbliert. Welchen Einrichtungsgegenstand benötigt man am Häufigsten? IdR wohl die Schüssel. Und dies sitzt, versteckt im hintersten Winkel. Wegemaximierung? Dann aber wieder wenig Platz "im" WC-bereich. 1,40 m Tiefe. Davon gehen ca. 55cm fürs WC wg, bleiben 85 cm. Klar: das reicht. Das geht. Aber: Ein so riesiges bad und dann so wenig Platz im Klo? Der Zugang zum WC dürfte wohl kaum breiter als 60 - 70 cm sein. Kann man auch nicht substantiell größer machen, da sonst kei Platz mehr für die Waschtische. Aber T-Lösungen sind gerade sehr en vogue...ich weiß. Wird sich auch überleben.....

    Kind 2. Eine unschöne Ecke hinter der Treppe. Schöner wäre es diese glatt zu ziehen. Die Treppe nach rechts. Dann würde diese auch nicht so unschön in den Flur hineinstoßen. 3 Steigungen ragt die Treppe in den Flur, macht hier ein geländer notwendig. Eine echte Loose-Loose-Lösung (Gegenteil von Win-Win). Kinderzimmer schlechter, dafür Flur und Treppe auch.....Ich weiß: das Dilemma begint im EG....

    Ich denke, daß man hier noch einiges wird ändern müssen, damit es gut wird.
     
  13. #12 Indianajones, 24. November 2014
    Indianajones

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    Hallo!
    Ich versuche, auf die weitere Kritik einzugehen:
    Zunächst die Türen. Ihr habt recht! Im HWR wird die Außentüre gecancelt und das Fenster bodentief gemacht. So entsteht auch mehr Platz an der rechten Wand. Des Weiteren wird es nur eine Tür geben, aus der man den Wohnessbereich nach draußen verlassen kann. So hätten wir 3 Türen (Haustür, HWR und Wohnzimmer), die meines Erachtens sehr praktisch sind und in den Häusern, die ich kenne, überall vertreten sind und viel genutzt werden.
    Zum Licht im Obergeschoss: Das könnt ihr aufgrund des fehlenden Schnittes bzw. der Ansichten nicht wissen, sorry! Hier wird ein Dachfenster für Licht sorgen, welches gleichzeitig die Treppe "mitbeleuchten" soll.
    Auch das Problem mit der Ankleide ist uns bewusst geworden. Wenn man den Eingang der Ankleide nach unten verlegt, würde man viel Wand nutzen können, das wäre grob geschätzt 6m Schrankwand plus eine kleine Kommode unter dem Fenster. Wäre das eine Lösung?

    Zum Kinderzimmer: Dieser "übrige" Quadratmeter wird verschlossen (mit irgendeiner Art von Tür, wissen wir noch nicht, wie) und als Abstellplatz verwendet. Viel geht da nicht rein, aber Sachen, die man nicht oft benötigt (Taschen, Winterkleidung... ) finden darin Platz. So zumindest die Überlegung...

    Zum Bad: Ich schrieb ja zu Beginn, dass das nur Vorschläge sind, aber du hast recht. Das werden wir wohl anders gestalten.

    Es ist unser Architekt, kein GÜ/BT!

    Die meisten eurer Anmerkungen kann ich für mich lösen oder stellen für mich kein Problem dar. Außer die Sache mit der Treppe (was ja durchaus sehr umfangreich wird), da muss ich/bzw. der Architekt nochmal ran. Nur so als Frage: Wenn ich über Häuser von Bekannten/Verwandten nachdenke, da laufen Treppen nie in nen Raum oder haben mehr als 1m "Auslauf". Ist das so ungewöhnlich/unbrauchbar/unnutzbar/gefährlich?

    Über weitere Anmerkungen meiner Antwort (sowas tendiert schnell immer in Richtung Rechtfertigung meinerseits, meine Alternativvorschläge hier sollen aber nicht als solche rüberkommen!) würde ich mich freuen,

    Vielen Dank,
    Indy
     
  14. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    Über die Grundrisse sag ich mal nix.

    Frage: Warum die Garage mit 25cm Abstand zur Grenze? Wer soll den Streifen mal reinigen, wenn z.B. Nachbar einen Zaun setzt o.ä.? Warum nicht direkt auf die Grenze?

    Frage: HWR/Technikraum liegen so zur Straße, dass wenn von dort die Versorgungsleitungen herangeführt werden, diese überbaut werden. Die Versorger hier in der Region lassen das nicht zu. Ist das für deinen Bau geklärt?
     
  15. #14 Ralf Dühlmeyer, 24. November 2014
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

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    Und einmal im Jahr kommt der Industriekletterer zum Fensterputzen.
    Vor allem aber - wie soll das den aussehen :yikes

    Wenn ich die Zeichnung richtig verstehe, ist das OG ein volles Geschoß und die Treppe ist von der Aussenwand durch diesen Kinderzimmerblinddarm abgekoppelt.
    Will also sagen, das Treppenhaus ist am Treppenantritt ein Graben von 4 * 1 * ca. 8 m Höhe, in den man oben über ein Dachlücklein etwas Licht injeziert, falls es sauber ist, kein Schnee drauf liegt und es nicht allzu novemberig ist.
    Nach dem erfolgreichen Klettern zur Aussenreinigung darf der Industriekletterer dann innen eine Übungsstunde im Kaminklettern drauflegen, um die Scheibe von innen zu putzen.

    Meinen allergrössten :respekt für diesen Unfug!





    Wieso - dann wird eben einmal ums Haus gebuddelt :p
     
  16. Thomas B

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    Welche Dachneigung ist denn geplant?

    Ich frage uas 2 Gründen: Ein Dachfenster benötigt eine gewisse Dachneigung (Thema Dichtigkeit). Aus meiner Erinnerung heraus waren das um die 15°. Alternativ gäbe es natürlich Lichtkuppeln.

    Nehmen wir einfach mal eine DN von 15° an. Dann wäre der Höhenunteschied zw. traufe und First 2,68m. Ganz schön hoch....

    Und ich habe noch nie eine Treppe geplant, die mit derart wenig "Auslauf" auskommen muß. Aber egal.

    Dann nimm die Eckverglaungen als Ansatzpunkt. Eckverglasungen können trés chique ausehen. Wenn man da eine große Glasfassade hat, die um die Ecke fortgeführt wird. Dann sthet/ sitzt man quasi drinnen im Freien. Schön.

    Hier aber sehe ich normale Fenstergrößen, die einfach über Eck gekoppelt werden. Da entsteht wohl kaum eine "Panorama" oder ein "Drau0en Sitzen" Effekt. Im Gegenteil. Der Essplatz steht eigentlich an einer Wand.

    Die Darstellung läßt vermuten, daß der Plan "fertig" ist (siehe Vermaßung). Nochmals ganz zurück zu gehen scheint keine Option zu sein. Schade.
     
  17. HelgeK

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    Küche: Insgesamt sehr wenig Schrankplatz, und kein Platz für Hängeschränke (außer über der Spüle - aber davon würde ich abraten, es sei denn, alle 4 Bewohner des Hauses sind gleich groß). Also, unergonomisches Arbeiten ist die Folge, weil für jeden einzelnen Griff zu Teller, Topf oder Schüssel Bücken angesagt ist.
     
  18. maffie

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    Ich persönlich finde die Küche nicht zu klein. Ich habe auch eine kleine Küche. Definitiv nicht mehr Schränke als in diesem Grundriss und keine Kochinsel. Habe mich bei der Hausplanung gegen alle durchsetzen müssen, die meinten man braucht riesen Küchen. Hängeschränke habe ich zwei. Ich bin nur 165cm groß und muss immer klettern, wenn ich an die beiden oberen Schrankböden ran will, dann lieber bücken. Gemüse klein schneiden oder Teige rollen und kneten wird bei mir immer am Esstisch gemacht. Da kann ich sitzen bzw. mein Gewicht besser auf den Teig verlagern, weil sehr viel niedriger. Die Arbeitsplatte benutze ich eigentlich nur, wenn ich ein elektronisches Gerät brauche.

    Allerdings muss ich zugeben, dass ich von der Küche aus einen direkten Zugang zu einer gut 6qm großen Speisekammer habe mit viel Stellfläche. Wenn ich das richtig sehe, ist der Bereich unter der Treppe in diesem Grundriss noch als Stellfläche eingeplant. Es kann schon gut sein, dass der Platz durchaus ausreichend ist.
     
  19. HelgeK

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    Also, meine Frau z.B. ist 1,60m groß, ich bin 1,90. Wir machen beide die Küchenarbeit etwa zu gleichen Anteilen. Wenn ein Hängeschrank so niedrig plaziert wird, dass meine Frau an alles rankommt, kann ich die Arbeitsfläche darunter praktisch nicht mehr nutzen, weil die Unterkante des Schranks mir dann die Sicht versperrt. Die Spüle z.B. sollte deshalb in "unser" Küche tunlichst nicht unter einem Hängeschrank plaziert werden. Für einen 1,90-Menschen wiederum ist es ziehmlich lästig, wenn sämtliches Geschirr an das man täglich ran muss, in Unterschränken gelagert wird - aber genau das müsste man in der hier gezeigten Küche machen. Vielleicht hat der TS ja ein kleine Frau, die weitgehend alleine für die Hausarbeit zuständig ist.

    Jede Familie ist halt anders. Aber WENN eine Küche in einem 4-Personen Haushalt tatsächlich täglich zum Kochen genutzt wird, ergeben sich daraus raummässig gewisse Mindestanforderungen. In der hier gezeigten Küche wird es mutmaßlich ja einen Backofen und einen Kühlschrank geben. Evtl. auch einen Geschirrspüler. Wieviel ergonomisch gut erreichbarer Platz bleibt dann netto noch nach?
     
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  21. HelgeK

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    P.S. Unsere eigene Küche ist nicht riesig. Sie ist vielmehr winzig, denn unser komplettes Haus hat nur 65m2. Aber trotzdem haben wir mehr und vor allem praktischer nutzbaren Raum als hier geplant.
     
  22. meinHaus500

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    Ich finde ja auch bei meiner Größe von 174 cm Unterschränke mit Auszügen immer noch bequemer als Hängeschränke. Dort befinden sich bei uns nur Dinge die wir nicht so oft brauchen. Alles andere ist in den Schubladen der Unterschränke. Wir sind alle nicht klein und hätten sicher schon mal überlegt umzuräumen wenn es uns zu unpraktisch erscheinen würde.

    Auch wenn die hier so dargestellte Küche nicht sehr viel Platz für Schränke bietet reicht es immer noch für ein oder zwei höhere Schränke in denen z.B. der Backofen untergebracht werden kann.

    Die Küche ist hier doch eher nicht das Problem.
     
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