Grundstück und Haus getrennt finanzieren?

Diskutiere Grundstück und Haus getrennt finanzieren? im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo zusammen, wir haben ein Grundstück gefunden und wollen im nächsten Jahr dort ein EFH bauen. Der Verkäufer will möglichst bald verkaufen...

  1. #1 williwipfel, 3. Oktober 2012
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    Hallo zusammen,
    wir haben ein Grundstück gefunden und wollen im nächsten Jahr dort ein EFH bauen.

    Der Verkäufer will möglichst bald verkaufen aber wir sind noch auf Architektensuche und in der Planung sind noch viele Fragen offen, die die Bausumme beeinflussen (WP ja/nein, KWL ja/nein, Keller ja/nein..).

    Wir haben ein Budget Limit von dem wir fast 40% als Eigenkapital haben. Das EK würde reichen das Grundstück ohne Kredit zu kaufen.

    Nun die Frage: Wie machen wir die Finanzierung?

    a) Einen Teil des EK einsetzen und einen Kredit für das Grundstück aufnehmen und in ein paar Monaten dann einen 2. Kredit fürs Haus.

    b) Das Grundstück ohne Kredit kaufen und das Haus dann zu 100% finanzieren. (würde die Bank das Grundstück dann als EK anerkennen?)

    Ich hätte am liebsten nur 1 Finanzierung aber will mich in der Planung nicht unter Druck setzen.

    Gibt es hier schon Erfahrungen mit einer solchen Situation?
    VG Tino
     
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  3. benutzer1

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    Grundstück jetzt vom EK kaufen.
    Das wird von den Banken als EK angerechnet.
     
  4. #3 williwipfel, 3. Oktober 2012
    williwipfel

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    Muss/Kann ich mir das von einer Bank bereits vorab zusichern lassen?

    Ich möchte nachher nicht mit deutlich schlechteren Konditionen dastehen.
     
  5. Torian

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    Grundstück zählt als Eigenkapital, war bei uns auch so. Das Grundstück ist schließlich eine Sicherheit für die Bank.
     
  6. Julius

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    Ist üblich und geht ohne weiteres. Spezielle Zusicherung daher nicht nötig.
     
  7. baufibemu

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    Das bereits bezahlte Grundstück wird garantiert als Eigenkapital anerkannt.
    Von allen Banken.

    Beste Grüße
     
  8. #7 Bankkaufmann, 4. Oktober 2012
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    Ich würde die Finanzierung Grundstück und Haus jetzt bei der Bank beantragen und durchprüfen lassen.
    Danach Grundstück kaufen. Zählt als Eigenkapital. Und Ihr seit auf der sicheren Seite dass die jetzige prüfende Bank euch auch im Frühjahr finanziert wenn Ihr baut - voraussgesetzt die Bonität ist noch gleich.
     
  9. #8 williwipfel, 4. Oktober 2012
    williwipfel

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    Das ist ja das Problem. Für die Prüfung der Finanzierung braucht die Bank Unterlagen zum Haus (Grundriss, Schnitt,Ansichten). Die erstellt aber doch erst der Architekt, den wir noch nicht gefunden haben....

    Alles was wir wissen ist das maximale Budget fürs Haus. Das ist der Bank (verständlicherweise) zu wenig.
     
  10. Torian

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    Das Problem haben viele, in begehrten Gegenden können Grundstücke nicht reserviert werden also gibt es (zu) wenig Zeit zum Vorplanen. Lasst euch z.B. von einem GÜ einen groben Kostenvoranschlag machen, dazu noch ordentlich Puffer addieren. Smalltalk mit der Bank aufgrund dieser Zahlen, wo deren Limit wäre und wo gaaaanz grob der Zinssatz und wie hoch die monatliche Belastung wäre. Wenn das Gespräch gut verläuft Grundstück von EK kaufen, danach dann die Hausplanung zügig vorantreiben. So haben wir das gemacht. 40% EK klingt nach "angenehmem" Netto-Einkommen, insofern sollte das so funktionieren - oder gab es Geschenke/Erbe?!
     
  11. Seev

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    Was ist der Bank zu wenig? Eure max. Summe, weil sie nicht glaubt, dass man damit bauen kann? Nur das würde ich gelten lassen, wenns so wäre.
    Das ist die eigentliche Frage und ob die Dir überhaupt sicher genug von einem Architekten beantwortet werden kann, dass Du das Grundstück kaufen kannst. Das weißt Du auch erst hinterher. Was aber (von einem Architekten) beantwortet werden kann, ist, was Du generell so darauf bauen darfst aus Sicht der Bauvorschriften. Das solltest Du Dir auf alle Fälle klar werden, bevor Du unterschreibst.

    Die Bank muss doch jetzt noch gar nix prüfen. Sie kann Euch auch ohne Planung sagen, wieviel Geld sie Euch max. geben würde, wenn Du EK und finanzielle Verhältnisse angibst. Das kannst Du dann vergleichen mit Deiner Vorstellung.
    Wenn sie dennoch rumzickt, dann ist es m.E. die falsche Bank. Die Banken sind auch fauler geworden und es gewohnt fast nur noch BT-Häuser zu finanzieren.
     
  12. Inkognito

    Inkognito Gast

    Sie sollten sicher sein, dass Sie das Grundstück auch so bebauen können, wie Sie es vorhaben - eventuell ist es anzuraten auch schon zum jetzigen Zeitpunkt einen Architekten (z.B. für einen Stundensatz) hinzuzuziehen, wenn die zulässige Bebauung nicht von vorneherein klar ist.
     
  13. benutzer1

    benutzer1

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    Wo ist das Problem?
    Ihr wollt das Grundstück und habt genug EK.
    Also kauft es!!!

    Ich verstehe nicht, was die Bank damit zu tun hat.
     
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  15. #13 williwipfel, 7. Oktober 2012
    williwipfel

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    Danke an alle für die zahlreichen Antworten.

    "zuwenig" für die Bank sind die fehlenden Informationen (was soll gebaut und finanziert werden) um eine Zusage für eine Finanzierung zu machen.

    Da aber das Grundstück als EK anerkannt wird ist das auch unsere Lösung.
    Wir kaufen erst das Grundstück und planen dann in Ruhe mit dem Architekten den Rest.

    Das unser Gesamtbudget finanzierbar ist ist nicht die Frage (da haben verschiedene Banken schon unverbindlich genickt). Mir war nur unklar, ob ich alles in einem Kredit machen muss um dann die Konditionen für 60% Beleihungsauslauf zu bekommen.



    Wenn jemand eine Empfehlung im Raum Bonn hat wäre ich für eine PN dankbar.
     
  16. #14 Projektante, 22. Oktober 2012
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    ...und wie genau stellt sich das dann dar?

    Bsp.: Grundstück + NK 40000 + 10000 (beim Kauf über Makler wahrscheinlich eher mehr) , Hausprojekt 200000 , EK 105000 - macht 40 % EK bei 145000 Kredit. Alles gut.
    Kauf Grundstück vom EK bedeutet danach: EK <=55000 + Grundstück 40000 = 95000 EK (die NK zählen ja nicht in den Grundstückswert) bei immer noch 145000 Kredit - sind keine 40 % EK mehr, also schlechtere Zinskonditionen. Außerdem muß dann die Grundschuld unabhängig vom Grundstückskauf beim Notar verarbeitet werden. Ist das nicht teurer als wenn es gleich beim Grundstückskauf eingetragen wird?
    Oder hab ich irgendwo einen fetten Denkfehler drin?
     
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