Grundwasser im Keller

Diskutiere Grundwasser im Keller im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Ein hallo an alle :-) Ich hoffe ihr könnt mir ein paar nützliche Tipps zu unserem Problem geben. Wir haben ein eher älteres Haus mit Keller....

  1. claires444

    claires444

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    Ein hallo an alle :-)

    Ich hoffe ihr könnt mir ein paar nützliche Tipps zu unserem Problem geben.
    Wir haben ein eher älteres Haus mit Keller. Der Keller wurde vor ca. 30 Jahren wieder ausgegraben und wird derzeit als Heizraum genutzt (Holzofenheizung + ca. 1000 Liter Warmwasserboiler & Leitungen für Solaranlage, usw.). Der Kellerboden ist betoniert sowie auch die Wände.
    So, jetzt ist es seit ca. 2 Jahren so, dass (wenn es wieder wärmer wird) Schmelzwasser oder wenn es stark regnet von einer Ecke zwischen Boden und Mauer Wasser hineingedrückt wird. Wir vermuten, dass es eine Quelle ist die seit über 40 Jahren den Standort jetzt etwas geändert hat ;-)

    Derzeit kommt kein Wasser rein, aber es ist ja auch alles gefroren. Wahrscheinlich wird das Wasser aber schon bald wieder hineinrinnen...
    Bis jetzt haben wir eine Pumpe drinnen stehen, die das Wasser immer wieder mal hinauspumpt, aber auf Dauer ist das auch keine Lösung.

    Wir haben uns schon ein bisschen über Möglichkeiten zum Abichten usw. informiert.
    Am einfachsten wäre natürlich einfach wieder Zuschütten und den Heizraum verlegen, so nur leider kann der wegen dem Kamin leider nur extrem schwer bis gar nicht verlegt werden.
    Nächste Möglichkeit wäre die Wand ausgraben und von außen abdichten. So nun haben wir aber auf der anderen Seite unsere Garage mit Grube. Wobei hier kein Wasser eindringt? Wir haben uns schon gedacht, dass man hier hinunter graben kann, aber der Schaden wäre dann so groß, dass die Grube zugeschüttet werden müsste und das wollen wir nun auch wieder nicht.
    Wegen abdichten mit irgendeiner Masse die man in die Wand spritzt sind wir auch etwas unsicher, da dass Wasser ja von der Bodenecke hineingedrückt wird und da ist die Frage obs überhaupt irgendwas nützt.

    Gibts hier vielleicht jemanden der einen anderen Vorschlag hat was man noch machen könnte?
    Sollen wir auch mal einen Bausachverständigen dazuholen? Oder wär wäre hier am besten geeignet? Mit welchen Kosten wäre beim Bausachverständigen zu rechnen?

    Liebe Grüße
     
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  3. Gast vS

    Gast vS

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    Ich denke, dass ihr erst einmal klären lassen müsst, warum / woher und überhaupt dieses temporäre Phänomen auftritt.

    Und das geht nur über die entsprechende "Boden- / Wassererkundung" vor Ort.
     
  4. planfix

    planfix Gast

    das sickerwasser ist nun mal da, was anderes kann das gutachten auch nicht feststellen. und wenn man eine stelle versiegelt, dann kommt es wo anders raus, ...liegt ja nun mal in der natur des wassers.
    abdichtung von außen schwierig und teuer.
    abdichtung von innen auch nicht das gelbe vom ei,
    wenn das wasser dort ist, sucht es immer den weg des geringsten widerstandes und könnte an der nächsten ecke eindringen.
    die pumpenlösung dürfte nahezu der günstigste weg sein. eventuell einen pumpensumpf schaffen und eine pumpe mit schwimmerschalter verwenden.
     
  5. Gast vS

    Gast vS

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    Staun --- und --- sprachlos
     
  6. planfix

    planfix Gast

    lieber bodengutachter aus nrw, ich kenne einen ähnlichen fall aus dem allgäu.
    1. schneeschmelze im gebirge
    2. altes haus >>> damal gab es noch keine dichten wohnkeller, früher war der für kartoffeln, eingemachtes und die kohlen (kohlen war ja schon toll)
    3. wasser nach schneeschmelze hat man früher auch gehabt, aber es gab keine möglichkeit die keller so dicht zu bekommen wie heute, man hat das dann in kauf genommen.

    vor 30 jahren hatte man dann so langsam wohnkeller gebaut.
    wenn man ganz viel geld versenken will, dann darf man das ja versuchen, aber konstruktionen aus der 1. hälft des 20. jhd, oder noch früher, waren einfach dafür nicht ausgelegt.
     
  7. Gast vS

    Gast vS

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    Guten Tag Frau Bauingenieurin aus Bayern,

    ich schließe mich Ihrer Einschätzung in Hinblick auf die Nutzung, Konstruktion und Bausubstanz sogar vollständig an.

    Ob dieser „Fall“ analog zu Ihrer „Allgäu-Erfahrung“ ist oder Ihre Glaskugel einen Wackelkontakt hat = keine Ahnung.

    Ich bin aber ebenfalls der Auffassung, dass eine „Pumpenlösung die vernünftigste Lösung wäre.


    Die Einschätzung, dass es sich bei dem Wasser aber um „Sickerwasser“ handelt, teile ich nicht. Ich würde eher von einem temporär ausgebildeten, oberen Grundwasserstockwerk ausgehen, wobei diese Definition ggf. sogar von Bedeutung sein kann.

    Aber, unabhängig davon, vertrete ich die vielleicht konservative Auffassung, dass eine technische und wirtschaftlich sinnvolle Lösung ohne Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten (hier. u.a. Boden- und Wasserverhältnisse) nicht möglich ist. Auch die „vernünftige“ Fassung und Ableitung setzt eine entsprechende Planung voraus, die dann anfallende Wassermenge, Durchlässigkeit des Bodens etc. berücksichgen sollte.
     
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