Häuschen gefunden, und nun? Wie gehts denn tatsächlich weiter?

Diskutiere Häuschen gefunden, und nun? Wie gehts denn tatsächlich weiter? im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo zusammen, da hier die meisten Fragen eher in Richtung "kann ich mir das leisten" (ja auch von mir vor einiger Zeit) gehen, jetzt mal ne...

  1. Dumdidum

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    Hallo zusammen, da hier die meisten Fragen eher in Richtung "kann ich mir das leisten" (ja auch von mir vor einiger Zeit) gehen, jetzt mal ne Frage zum konkreten Ablauf der Finanzierung, wenn man das Haus gefunden hat.

    Also wir haben jetzt viele Häuser besichtigt, meist waren Makler an Bord, aber das uns gefallende Haus ist von privat zu verkaufen. Gut, spart man sich 3,57%, aber hat auch erstmal keinen vernünftigen Ansprechpartner, der uns auch Basisfragen beantworten könnte.

    Welche Unterlagen brauche ich jetzt alle vom Verkäufer? Hab mal ein paar Sachen aus dem Internet zusammengekratzt:

    - Grundrisse
    - Bilder vom Haus
    - Lageplan (Flurkarte)
    - Grundbuchauszug


    Und weitere Fragen, die mich sehr beschäftigen:

    Ich habe einen guten Bekannten, bei dem ich mir auch mal ein Angebot einholen möchte (in erster Linie, damit er später nicht beleidigt ist). Er ist auch in der Baufinanzierung tätig, aber niemand dem ich geschäftlich über den Weg trauen würde. Haben gestern Abend mal telefoniert, und ein paar Sachen machen mich doch sehr stutzig.

    Erstens sagte er mir, dass ich ne Kreditsperre bekommen könnte, wenn ich bei mehreren Banken mir das durchrechnen lassen würde? Klingt wie, komm zu mir, geh nicht woanders hin. Bei der Eingabe in den PC würden die Daten quasi zentral zusammengefasst werden, und die Bank C könnte sehen, dass ich schon bei Bank A und B war, und kommt es immer zu Schufa-Einträgen und einer Kreditsperre? Also sehr merkwürdig, und ich kann mir absolut nicht vorstellen, dass die Banken einfach die Daten weitergeben, wenn ich von vornherein mit offenen Karten spiele, und sage, dass ich mir 3 Angebote einhole, um mich für das günstigste zu entscheiden.

    Zweitens möchte ich das Haus gerne alleine finanzieren (verh. - Ehefrau selbstständig), geht das überhaupt? Wir haben ein gemeinsames Privatkonto, und keine Gütertrennung. Sind gemeinsam steuerlich veranlagt worden usw. Hintergrund ist der, dass ich sonst wieder soviele Sachen wegen der Selbstständigkeit zusammensuchen muss, als öffentlich Angestellter hätte ich für mich viel weniger Stress. Das Einkommen reicht für das Haus definitiv.

    Drittens wollte mir mein Bekannter auch direkt am Telefon, ohne mein genaues Einkommen, die Daten vom Haus usw zu kennen, die Vorzüge von Bausparern erklären. Hier heißt es doch im Normalfall, Annuitätendarlehen sind die bessere Alternative, oder?
     
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  3. #2 ReihenhausMax, 29. Juni 2012
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    Von dem Bekannten würde ich die Finger lassen. Der Schaden einer schlechten Beratung ist zu hoch, als daß man da auf Gefälligkeiten Rücksicht nehmen kann. Wir haben gute Erfahrungen mit Finanzberatern gemacht, die nicht einer Bank angehören. Was Du ggf. sonst noch an Unterlagen brauchst, sagen die Dir dann schon, da brauchst Du keinen dummschätzenden Makler für :e_smiley_brille02:
     
  4. #3 Ralf Dühlmeyer, 29. Juni 2012
    Ralf Dühlmeyer

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    Brauchst Du alles zumindest für den Kauf NICHT. Natürlich sollte man das haben (naja die Bilder nicht unbedingt, man/frau war ja da), aber für den Notar alles unnötig.

    Finanzierung:
    Das mit dem Mehrfach-Anfragen sagt Dir jede Bank und jeder Finanzberater. Es stimmt auch, solche Anfragen werden bei der Schufa eingetragen.
    Wenn ichs recht in Erinnerung habe, aber zumindest bei der Schufa nur kurzzeitig. Schau mal auf deren HP.

    Das ist ganz einfach. Wer rumfragt ist:
    entweder ein kritischer Kunde (schon mal schlecht)
    oder bei einer/mehreren Bank(en) mangels Masse abgelehnt worden (noch VIEL schlechter)
    In so weit sehen die Bank das nicht gerne. Eine Kreditsperre bekommst Du deswegen nicht, nur die Bank(en) mögen das nicht und lehnen Dich dann halt ab. Möglichkeiten gibts viele, und wenns unattraktive Konditionen sind.

    Ich hab es so gemacht, dass ich mir bei einer Bank eine Anfrage geholt habe und mit den
    • Rahmenbedingungen:
    • Beleihungsauslauf
    • Kaufpreis
    • Finanzierungssumme
    • Sicherheiten
    zu anderen Instituten gegangen bin und mir sozusagen unverbindlich hab sagen lassen, was die mir für Konditionen gewähren, wenn denn die Angaben richtig wären.
    Meine Daten hab ich bedeckt gehalten. Hat zwar einige Berater arg verwirrt:
    • Aber so können wir Ihnen doch kein verbindliches Angebot machen.
      [*]Dazu müssen wir noch viel mehr Angaben haben - Äh, NÖ!
      [*]Das hab ich ja noch nie so gemacht. - Irgendwann ist immer das erste Mal

    Entweder ich bekam dann Konditionen oder die waren gleich aus dem Rennen. Die haben natürlich alle verstanden, was ich da spiele, konnten aber nix machen!

    Wenn sich da dann zwei gute Anbieter zeigen, mit denen konkreter in den Ring steigen.
    Die erste Bank sollte allerdings schon kein Teuermann sein!

    Eheleute müssen mWn nicht zwangsweise gemeinsam kaufen/finanzieren.
     
  5. BJ67

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    Grundbuchauszug braucht man nicht, so wie man bei einem Bau auch keine Statik braucht ?

    Der Grundbuchauszug wäre mit das erste, was ich mir zeigen/geben lassen würde, nach dem ich mich für eine Immobilie entscheiden habe.
     
  6. #5 ReihenhausMax, 29. Juni 2012
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    Aber bist Du dann nicht erst Recht ein "böser Bub" im Sinn der mehreren Anfragen
    bei der Schufa? Ich denke, es hängt einfach von Bonität und EK sowie der
    Kreditsumme ab, wie sich die Bank da verhält und wie ihr Interesse ist, die
    Finanzierung zu machen. Bin mal gespannt, was die Finanzexperten hier
    noch zu den Gepflogenheiten schreiben werden. Was die Unterlagen angeht,
    ist das sicherlich auch von Bank zu Bank verschieden, was die haben wollen.
    Wir hatten z.B. die beiden Male kein Wertgutachten gebraucht, was wohl
    auch nicht unüblich ist.
     
  7. #6 Ralf Dühlmeyer, 29. Juni 2012
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    Für den Notar brauchst Du keinen Grundbuchauszug, der schaut selber rein :D.

    Das eine Prüfung vorher Sinn machen kann, ist etwas anderes.
    Genauso wie es sinnvoll ist, Zeichnungen vom Haus zu haben. Aber auch die braucht der Notar nicht!

    Viel wichtiger wäre ein Einblick ins Baulastenverzeichniss der Baubehörde. DA schaut der Notar nämlich meist nicht rein, weil das für ihn viel aufwändiger als das Grundbuch ist.!
     
  8. #7 Ralf Dühlmeyer, 29. Juni 2012
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    Ne. Wenn ich in die X-Bank gehe, die keine Geschäftsbeziehung mit mir hat, dann haben die auch keine Daten über mich. Ergo können Sie der Schufa nicht mitteilen, Herr Dühlmeyer, geb. am ....., wohnhaft .... hat angefragt ...., weil sies ja nicht wissen. :D

    Es gab halt Banken, die das nicht wollten. OK, andere Mütter haben auch schöne Töchter.
     
  9. Dumdidum

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    Danke für die antworten, aber der Notar kommt ja doch erst später. Erstmal möchte ich zum Finanzierungstermin die Unterlagen zusammenkratzen.

    Aber diese "anonyme" Anfrage macht mir schon leichte Sorgen.
     
  10. ms2012

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    Hi,

    unser erstes Haus haben wir auch aus den gleichen Gründen (selbst.) getrennt gekauft,
    meine Frau musste aber beim Notar mit unterschreiben, da es "um einen beträchtlichen Anteil am gemeinsamen Vermögen" (O-Ton Notar) ging,
    im Grundbuch war ich aber alleine.
     
  11. R.B.

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    Soweit mir bekannt wird bei einer Konditionenabfrage keine Meldung an die Schufa gemacht, genauer gesagt wird diese Meldung bei der Schufa anders registriert. Manche Banken melden so etwas auch gar nicht der Schufa.

    d.h. es gibt die Kreditanfrage die für einen Zeitraum von x Tagen (ich glaube 10 Tage) auch anderen Banken mitgeteilt wird, und es gibt die Konditionenabfrage, die zwar registriert, aber nicht weitergegeben wird.

    Es gibt aber noch einen weiteren wichtigen Punkt der gerne vergessen wird. Das "Scoring". Eine Kreditanfrage verschlechtert automatisch den Score, während einen Konditionenabfrage keinen Einfluss auf den Score hat.

    Das klingt erst einmal harmlos, kann aber bei Leuten die schnell mal ein Dutzend Anfragen stellen dazu führen, dass sich der Score drastisch verschlechtert. Das führt wiederum zu schlechteren Konditionen oder gar zu einer Ablehnung der Anfragen.

    Gruß
    Ralf
     
  12. R.B.

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    Zum Thema BSV.

    In dieser Phase rechnet sich eine Finanzierung mit BSV nur ganz selten. Rechnet man genauer nach, dann wird man feststellen, dass man mit einem normalen Annuitätendarlehen besser bedient ist.

    Gruß
    Ralf
     
  13. #12 TraurigerBauher, 29. Juni 2012
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    Hi,

    ich habe mir von zwei Banken Angebote machen lassen, da gab es keine Probleme.

    Was ich im Bekanntenkreis mitbekomme ist, dass viele Bausparverträge so abschließen, dass sie damit nach Ablauf der Zinsbindung des Annuitätendarlehens die Restschuld finanzieren können und sich so schon heute ein (halbwegs) günstiges Zinsniveau sichern können.

    Gruß

    Ergänzung: Unabhängige Kreditberater empfehlen Produkte, für die sie Provisionen bekommen. Ein Freund von mir ist da schlecht beraten worden, eine befreundete Familie wohl ganz gut.
     
  14. R.B.

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    Diese Rechnung kann klappen, man muss aber genau nachrechnen, ob es nicht sinnvoller ist die Raten für den BSV direkt in die Finanzierung zu stecken und dann in xx Jahren ein höheres Zinsniveau, für eine dann geringere Restschuld, in Kauf zu nehmen.

    Gruß
    Ralf
     
  15. Torian

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    Ich habe mit einer negativen Grundeinstellung dazu und nach sehr intensivem Excel-Nachrechnen mit Bausparer abgeschlossen.
    Aber: Die Vergleichbarkeit zum Ann.Darlehen wird durch relativ starre BSV-Tarife (z.B. hohe Tilgung) erschwert und der Vermittler von dem BSV erhält eine mehr als angenehme Provision.
    Entweder es gibt
    1. 10-Jähriges Bankdarlehen mit "optionalem" BSV, der nach den 10 Jahren einen Teil ablöst. In worst-case (gesunkenes Einkommen) könnte während der Ansparphase der BSV ausgesetzt werden.
    2. BSV mit gekoppeltem tilgungsfreiem Darlehen. Hier unbedingt den "Gesamteffektivzins" erfragen! Dieser ist deutlich höher als es der Zins von Vorausdarlehen und Bauspardarlehen erahnen lässt (bei mir ~0,7%). (Aber auch in Variante 1 ist der Darlehenszins in Wirklichkeit höher, weil der Ansparzins sehr gering ist)

    Bei BSV am besten ein Angebot mit BSV und ein Ann.Darlehen mit gleicher monatllicher Rate und Zinsbindungslänge einholen. Die Zahlungspläne zeigen dann, welches Angebot früher abbezahlt ist und somit günstiger ist.

    Wenn kein Interesse an Excel-Spielereien besteht sondern lieber transparente Produkte verglichen werden dann die Finger davon lassen!

    Gruß
    Horst
     
  16. R.B.

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    Die Variante mit Tilgungsaussetzung würde ich als sehr kritisch betrachten. Das liegt allein schon daran, dass man auf der Guthabenseite (BSV) keine nennenswerte Verzinsung erzielt, während man den Kredit relativ hoch verzinst bedienen muss, und sich durch die Tilgungsaussetzung diese Last über viele Jahre nicht einmal reduziert.
    Das ist ähnlich wie die endfälligen Darlehen die irgendwann in hundert Jahren mal mit einer Lebensversicherung getilgt werden sollen.

    Diese Variante funktioniert schon nicht wenn man die regulären Laufzeiten einhalten muss, und schon gar nicht wenn man aus irgendwelchen Gründen an den Laufzeiten etwas ändern muss.

    Worüber man nachdenken kann, wäre die Variante mit einer Tilgungsreduzierung und das gesparte Geld dann in den BSV um Zinssätze zu sichern. Diese Variante kann attraktiv werden, aber üblicherweise nur mit Kurzläufern die entsprechend niedrige Zinssätze für das Bauspardarlehen bieten. Man kann dann rechnen wie sich eine höhere Tilgung beim Annuitätendarlehen auswirkt, welche Restschuld später verlängert werden muss, und wie hoch der Zinssatz steigen müsste, damit sich die Zinssicherung mit BSV rechnet.

    Niemand hat etwas zu verschenken, weder die Banken noch die Bausparkassen. Man kann also unterstellen, dass die diese Varianten und Konditionen schon sehr genau durchgerechnet haben. ;)
    und das nicht unbedingt zu Gunsten des Kunden.

    Gruß
    Ralf
     
  17. #16 theoretiker, 29. Juni 2012
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    Mal kurz zum Thema Schufa.....

    Haben ja im Februar ein Haus gekauft und natürlich bei diversen Banken die Konditionen angefragt, teils onlien, wofür natürlich die Schufaklausel mit angekreuzt werden musste. Da ich auch einen Schufa-Onlinezugang mir angelegt habe (war sinnvoll, da standen nämlcih tatsächlich falsche Sachen drin !!), sah ich letzte Woche mal nach dem Rechten dort und siehe da:

    4 mal ein Vermerk "Anfrage Kreditkonditionen Bank XXXX"
    Score letzte Woche 97,45%

    Der Kreditanteil der Hausbank am Haus ist eingetragen, aber der von der BayernLB über dne LABO-Anteil und das zinsvergünstigte KFW-Darlehen nicht.
     
  18. #17 Thomas Traut, 29. Juni 2012
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    Eine Konditionenabfrage bringt nicht sehr viel, weil sich die Konditionen bei jeder Bank abhängig vom Einzelfall unterschiedlich ändern. Meine Empfehlung wäre, zu einem bankenunabhängigen Finanzberater zu gehen. Der kann anhand der konkreten Situation die günstigste Finanzierung ermitteln. Außerdem den Gesamtaufwand genau bis zum Ende der Zinsbindung, danach natürlich nur mit der Glaskugel. Am günstigsten ist immer die Finanzierung, bei der am Ende der Zinsbindung die geringste Restschuld steht.
     
  19. Dumdidum

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    Auch euch schonmal vielen Dank.

    Da ich ja eine ältere Immobilie in Auge habe, müsste in einigen Jahren auch mal die Fassade gemacht werden. Die Fenster sind noch völlig ok, aber in 5-8 Jahren bestimmt fällig. Wie ist das mit den KfW-Krediten. Ist es sinnvoller diese jetzt zu nutzen, oder kann man das in zukunft, falls es sie dann natürlich gibt, auch noch problemlos nutzen?

    Also Heizung, Fassade und Fenster sind aus Mitte der 90er, aber tun ihren Dienst noch.
     
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  21. R.B.

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    Wenn es in Zukunft irgendwelche Programme geben sollte, dann kann man die natürlich nutzen, sofern man die Anforderungen erfüllt. Heute kann noch niemand sagen, was in 5 oder 10 Jahren an Förderprogrammen aufgelegt wird. Vielleicht gibt es dann auch gar keine Förderung mehr, weil unsere Regierung die Steuereinnahmen anderweitig einsetzen muss, oder es gibt noch deutlich besser Fördermöglichkeiten, weil Energiesparen noch höhere Priorität hat.

    Die Frage ist, ob Deine Finanzierung heute überhaupt eine weitere Belastung durch Fördermittel zulässt. Wenn ja, dann sollte man diese Möglichkeit zumindest in Betracht ziehen.

    Fakt ist, Energie wird teurer. Sicher ist auch, dass die Preise für Dämmung, Haustechnik etc. steigen. So kann es sein, dass Du für Maßnahmen die heute vielleicht 30T€ kosten, in 10 Jahren das Doppelte auf den Tisch legen musst. Hoffentlich steigt dann das Einkommen analog, sonst hat man ein Problem, ob mit oder ohne Förderung.

    Modernisierungsmaßnahmen die Energie einsparen sollen, müssen genau geplant werden. Man darf hier nicht die Maßnahmen einzeln betrachten, sondern man muss auch die Kombination im Auge behalten. So kann es beispielsweise problematisch werden wenn nur die Fenster ausgetauscht werden ohne dass etwas an der Fassade gemacht wird. Andere Maßnahmen, wie beispielsweise die Dachdämmung, sind da unkritischer (fachgerechte Ausführung immer vorausgesetzt).

    Gruß
    Ralf
     
  22. BJ67

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    Nein, der schreibt in den Vertrag: "Der Notar hat das Grundbuch nicht eingesehen. Ihm lag lediglich ein unbeglaubigter Auszug vom xx.xx.xxxx (Datum) vor. Die Beteiligten baten gleichwohl um Beurkundung. Auf die damit verbundene Risiken wurden sie hingewiesen.":p

    Ich denke, auch die Nutzung des elektronischen Grundbuches kostet den Notar Geld.:think
     
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