"halbe" weiße Wanne?

Diskutiere "halbe" weiße Wanne? im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Hallo, Objekt ist ein EFH, der Keller soll als weiße Wanne entstehen um auch dem Lastfall drückendes Wasser widerstehen zu können, womit vor Ort...

  1. AndyAC

    AndyAC

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    Hallo,
    Objekt ist ein EFH, der Keller soll als weiße Wanne entstehen um auch dem Lastfall drückendes Wasser widerstehen zu können, womit vor Ort gerechnet werden muß. Der Rest des Hauses sollte eigentlich als einschalige Porotonwand erstellt werden. Besonderheit bei dem Haus ist, daß die OK der Kellerdecke etwa 1,2m über Geländeniveau ist, d.h. der Keller steht nur "halb" im Boden.
    Jetzt denkt sich der Laie: Keller bauen ganz normal (30cm stark, WU-Beton) , darauf die Protonwände und fertig..
    Sagt der Archi: geht so nicht gibt ne böse Kältebrücke weil der Beton nicht gedämmt ist. Beton dämmen geht auch nicht weil sonst hat man ja eine Stufe in der Aussenfasade oder die Steine stehen deutlich am Rand über (Statik, etc..)
    Idee war jetzt den Keller nur bis etwa Geländeniveau zu betonieren und ab da Poroton.
    Macht das Sinn/ist das fachgerecht?
    Wenn man einen "normalen" Keller hat ist der ja auch nicht isoliert (zumindest nicht standardmässig, ist die Kältebrücke hier deutlich größer weil über Erdniveau?
    Füre eure Meinung wäre ich sahe dankbar.
    Gruß
    Andy
     
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  3. AndyAC

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    soll heissen Poroton und sehr dankbar
     
  4. mls

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  5. #4 Bughandle, 13. Juli 2008
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    ja, gibt es. Das ganze hat dann aber keine DIN. Wird in der Branche nicht besonders gerne ausgeführt. Die Ausführung muss sehr sauber sein, am besten viel kontrollieren oder besser kontrollieren lassen.
    Wir haben das machen lassen in Verbindung mit Porenbeton bei der Aufkantung, weil uns die höhere Wärmedämmung sympatisch war. Das ganze hängt aber (wie immer) vom Lastfall ab. Gibt es denn ein Bodengutachten?

    Habe mal eine Detailskizze angehängt

    http://bughandle.gmxhome.de/Aufkantung.jpg
     
  6. #5 Bughandle, 13. Juli 2008
    Bughandle

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    ich sehe gerade, dass es dazu noch eine Detailzeichnung in meinem Bodenplatten-Plan gibt. Zwischen Sauberkeitsschicht und Perimeter ist auch noch eine Folie und wir haben unterhalb der Sauberkeitsschicht noch eine 15 cm Kiesschicht (auch im anderen Detail, des BP-Planes).

    Hope it helps
    Ralf
     
  7. jhd

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    Wie sieht denn das Anschlussdetail Keller-Decke-EG aus?
    Wo liegt die Grenze des beheizten Bereichs?
    Wie werden die 1,20 über Terrain aufgehübscht - Putz?

    Wenn Du absetzen musst wegen Dämmung, dann Stb.-Wände höher als Gelände ziehen.

    J.
     
  8. Breker

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    Hallo,
    wenn sie 36 cm Porenbeton verwenden, würde der ja dann 6 cm insgesamt überstehen. Vielleicht reichen ja 6 cm Polystyrol-Dämmplatten, um eine (allzu starke) Kältebrücke zu vermeiden.
    Porenbeton einschalig ist heutzutage, energetisch zumindest, nicht zu empfehlen.
     
  9. #8 buddelchen333, 13. Juli 2008
    buddelchen333

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    nach meiner bescheidenen laienmeinung habe ich schon viele Häuser gesehen, wo der Sockel breiter war und es nicht schlecht aussah. Am schönsten wäre sicher, wenn z.B. euer haus sonst verputzt wird und weiß gestrichen, die sichtbaren Teile des Kellers zu verkleiden mit z.B. Sandsteinplatten, Solnhofer Platten oder etwas billigerem und darunter die Wärmedaämmung verschwinden zu lassen, das würde bestimmt ganz gut aussehen.
     
  10. Robby

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    Zur Abdichtung... das ganze ist zwar nicht DIN Konform weil die DIN 18195 keine WU Bauteile kennt, jedoch trotzdem Regelgerecht.
     
  11. AndyAC

    AndyAC

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    Hallo,
    Erstmal herzlichen Dank an alle, die geantwortet haben.
    Lt. Bodengutachten wird dringend empfohlen gegen drückenes Wasser
    abzudichten. In unmittelbarer Nachbarschaft gibt es 4Häuser mit weißer Wanne und ein Haus mit gemauertem Keller, die auch wohl schon feuchte Füße haben. Ich wollte da eigentlich kein Risiko eingehen, kann natürlich sein, daß bei dem betroffenen Haus die Abichtung nicht fachgerecht ausgeführt wurde, kann ich nicht beurteilen, das Haus steht schon 3Jahre.

    @bughandle:Bei Dir scheint der Übergang Beton/Mauerwerk unterhalb Gelände zu liegen, ich hätte es etwa auf Höhe Geländeniveau angesetzt.

    @jhd:ja, sollte mit Putz "aufgeübscht" werden, könnte es dann natürlich wie Prof. Breker vorschlägt machen, rd. 6cm Dämmung auf den Beton und die Steine 6cm überstehen lassen, wenn das statisch geht. Dann könnte der Keller kpl. bis 1,2m über Gelände betoniert werden.
    Im Keller ist eine Garagem HAR und ein "Hobbyraum" der soll zwar nicht bewohnt werden, aber evtl. durchaus mal genutzt und damit auch behiezt werden.

    @Prof. Breker: nein Porenbeton war nicht in der engeren Auswahl, sonderen Poroton, evtl. Perlit gefüllt.

    @buddelchen: wäre eine Überlegung wert, müsste ich mal drüber nachdenken, wie das ausschaut, spiele jetzt auch wieder mit dem Gedanken ein WDVS einzusetzen und dann Kalksandstein, dann Keller dämmen in gleicher Stärke wie das WDVS.An der monolithischen Wand gefiel mir, daß sie im gegensatz zum WDVS "hart" ist und nach dem mauern nur noch verputzt werden muß.

    Gruß
    Andy
     
  12. MartinB

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    Schon mal was von "AUSKRAGENDER DECKE" gehört ?
     
  13. MartinB

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    oder "VERJÜNGUNG" der Betonwand ?
    d.H.: Absatz von XX auf X ab OberKante Erdreich!
     
  14. #13 buddelchen333, 14. Juli 2008
    buddelchen333

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    @MartinB: aber dann hat er doch dasselbe Problem, entweder Wärmebrücke oder 1.Steinreihe nicht komplett auf beton

    auch bei der auskragenden decke ist dort eine wärmebrücke...


    hübsch verkleiden ist doch gar nicht so teuer, es gibt da doch diese systemware die bei den ganzen Bürogebäuden zum Einsatz kommt.
     
  15. AndyAC

    AndyAC

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    @buddelchen: ja, genau richtig erfasst, so stellt sich die Situation da, ich werde das nochmal mit dem Statiker diskutieren, da muß man dann nach Kosten/Aussehen/Statik optimieren, im Moment ist es mit ehrlich gesagt symapthischer den kpl. Keller zu betonieren ob mit oder ohne Reduktion der Wandstärke, so halb/halb scheint doch etwas fragwürdig zu sein, man müsste dann später auch die halbe Wand innen verputzen.nicht so wirklich attraktiv.
     
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  17. MartinB

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  18. #16 Carden. Mark, 15. Juli 2008
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    und öbuv SV für das Maurer- und Betonbauerhandwerk
    Meist falsch.
    Entweder die Vormauerschale weite genug runterziehen und Zwischenraum zum tragenden Mauerwerk ausdämmen, außen dann weit genug überlappend die Dämmung vom Keller über diesen Bereich hinweg führen. - Nachteil - zweischaliges MW darf nicht angefüllt werden.
    Besser also - IsoKimmstein unter die Verblendung mauern.
    Manchmal kann das Leben so einfach sein :-)
     
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